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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : welche versicherungen brauch ich unbedingt



carmen66
29.01.2009, 19:47
Hallo, könnt ihr mir sagen, welche Versicherungen ich unbedingt brauche? habe das gefühl, das im moment einfach zuviel geld für versicherungen draufgeht. folgende Versicherungen habe ich zur Zeit:
- Hausratversicherung
- Haftpflichtversicherung
-Unfallversicherung für mein mann, mich und beide kinder
-Hundehalterhaftpflicht
- rechtsschutz
- Gebäudeversicherung (da Hauseigentümer)
- private Rentenversicherung

denke, ich habe nix vergessen. aber da kommen im jahr einige Hunderte zusammen...
lg carmen

Konfusius
29.01.2009, 23:01
Hallo Carmen.

Welche Versicherungen ihr braucht, hängt von eurer Lebenssituation ab, das kann man pauschal schwer beantworten.

Grundsätzlich als MUSS wird die Privathaftpflich angesehen. Hundehalter- und Gebäudeversicherung bei Eigentümern, ist meines Wissens pflicht.

Ausser der Möglichkeit ganz oder gar nicht, kann man auch überlegen ob man den Umfang reduziert oder eine Selbstbeteiligung wählt. Insbesondere bei Versicherungen wir Haftpflicht, Hausrat und Rechtsschutz kann sich der Preis bei einer Selbstbeteiligung von 150,-- schon um einiges reduzieren. In der Praxis bedeutet das, dass du im Schadenfall 150,-- selber bezahltst und alles was darüber liegt, übernimmt die Vesicherung.

LG

Golda
29.01.2009, 23:11
Hallo Carmen.

Welche Versicherungen ihr braucht, hängt von eurer Lebenssituation ab, das kann man pauschal schwer beantworten.

Grundsätzlich als MUSS wird die Privathaftpflich angesehen. Hundehalter- und Gebäudeversicherung bei Eigentümern, ist meines Wissens pflicht.

Ausser der Möglichkeit ganz oder gar nicht, kann man auch überlegen ob man den Umfang reduziert oder eine Selbstbeteiligung wählt. Insbesondere bei Versicherungen wir Haftpflicht, Hausrat und Rechtsschutz kann sich der Preis bei einer Selbstbeteiligung von 150,-- schon um einiges reduzieren. In der Praxis bedeutet das, dass du im Schadenfall 150,-- selber bezahltst und alles was darüber liegt, übernimmt die Vesicherung.

LG

Die Selbstbeteiligung wollte ich auch gerade vorschlagen. Das macht wirklich eine Menge aus, alternativ könnte man auch zu einer günstigeren Versicherung wechseln.

akademikerin
30.01.2009, 10:13
Die Versicherungsarten selbst halte ich überwiegend für sinnvoll, ABER: es könnte sein, dass du die optimieren kannst. Ich habe z.B. meine diversen Versicherungen zu einem Versicherungsmakler gebracht und ihn mal prüfen lassen. Ergebnis: die Arten waren gut, aber die Tatsache, dass ich sie als Einzelperson abgeschlossen habe, hat Geld gekostet. Nun habe ich die meisten umgestellt. Heisst: ich habe sie gekündigt und über den Makler neu abgeschlossen. Allein für die Autos (drei STück, davon ein Transporter) spare ich jetzt knapp 800 Euro im Jahr. Ist doch eine Hausnummer ...

Selbstbeteiligung ist noch ein Weg, Geld einzusparen, aber da sollte man aufpassen, dass das pro Jahr nicht zuviel wird. Bei mir ist das der Höhe nach pro Jahr definiert und nicht pro Schadensfall. Macht auch was aus. Was Unfallversicherung etc angeht: Vielleicht mal prüfen, ob, falls ihr da MItglied seid, über den ADAC etwas günstigeres zu bekommen ist. Oder evtl. über den Arbeitgeber deines Mannes.

V.a. würde ich die Policen inhaltlich prüfen lassen, mithin: geh zu einem Versicherungsmakler (einem unabhängigen!) und lass prüfen, was machbar ist. Kostet ein bisschen Zeit, könnte aber einen grossen Effekt haben.

Inaktiver User
30.01.2009, 14:23
Hallo.

Selbstbeteiligungen und Kündigung bringen immer eine gewisse oder totale Einschränkung beim Versicherungsschutz.



Zuerst ist natürlich anhand der persönlichen Situation der tatsächliche Bedarf festzumachen.
Dann würde ich mal sehen, ob der bestehende Versicherungsschutz vielleicht einfach viel zu teuer ist.

Erfahrungsgemäß bestehen zwischen den Unfallversicherungen bis über 500% Beitragsunterschied, bei den Hausratversicherungen über 300% und bei den Haftpflichtversicherungen bis zu 200%. Bei der Kfz-Versicherung sind's wieder über 300% die einzusparen sind und auch bei der Rechtsschutzversicherung sind's immerhin bis zu 200%. Hierbei würde ich zum Beitragsvergleich nur Spitzentarife heran ziehen. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass diese gar nicht oder nur wenig teurer sind, als Basistarife, die nur das nötigste abdecken. Auf diesem Weg ist es u.U. möglich, u.U. 50% der aktuellen Beiträge einzusparen, ohne dass es zu einer persönlichen Einschränkung (wie es z.B. durch einen Selbstbehalt der Fall wäre) kommt.

Erst wenn dies alles abgecheckt ist, kann man entscheiden, ob man wirklich den einen oder anderen Versicherungsschutz weg nimmt um nochmals ein wenig zu sparen. Aber meist ist das nur noch für wirklich unnötigen Versicherungsschutz erforderlich (wie z.B. die Insassenunfallversicherung).


Schöne Grüße

justii

Prijon
06.02.2009, 22:31
falls ihr da MItglied seid, über den ADAC etwas günstigeres zu bekommen ist.

Wenn man im ADAC Mitglied ist, könnte man da austreten - viel zu teuer, Schutzbriefe gibt's anderswo für einen Bruchteil des Geldes.

Prijon

Inaktiver User
09.02.2009, 10:21
Wenn man im ADAC Mitglied ist, könnte man da austreten - viel zu teuer, Schutzbriefe gibt's anderswo für einen Bruchteil des Geldes.

Prijon

Ja, dem kann ich nur voll zustimmen.
Wer heute noch beim ADAC ist, hat eindeutig zu viel Geld...

carmen66
15.03.2009, 17:34
Danke für eure antworten. Im ADAC bin ich nicht, ds war mir schon immer zu teuer.

Einen unabhängigen Versicherungsmakler hab ich auch, der "optimiert" die Versicherungen immer. Ich gehe davon aus, dass er für uns die günstigsten raussucht, aber meine Überlegung ist halt die, dass selbst eine günstige rechtsschutzversicherung beispielsweise immer noch einige Euronen im Jahr kostet.

lg carmen

Inaktiver User
15.03.2009, 21:56
......

Einen unabhängigen Versicherungsmakler hab ich auch, der "optimiert" die Versicherungen immer. Ich gehe davon aus, dass er für uns die günstigsten raussucht, .......


Soso, Du gehst davon aus...

Und anstatt das einfach mal zu überprüfen, um evtl. guten Versicherungsschutz doch noch günstiger zu bekommen, tendierst Du jetzt einfach mal zur Kündigung.

Wie gesagt: Ich rate dazu, den bestehenden Versicherungsschutz nochmals auf Sparpotentiale zu überprüfen. Erst wenn dort die Hausaufgaben gemacht sind, kann man hier oder da vielleicht Abstriche hinnehmen...

Gruß justii

Inaktiver User
15.03.2009, 21:58
Im Übrigen ist mir grad aufgefallen.....

Du sprichst davon, vielleicht zu viele Versicherungen zu haben. Mir fehlt in Deiner Auflistung die zweitwichtigste Versicherung überhaupt (nach der Privathaftpflicht). Nämlich die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Ihr habt also Existenz gefährdende Versicherungslücken....

Gruß justii

Inaktiver User
04.06.2009, 15:00
Im Übrigen ist mir grad aufgefallen.....

Du sprichst davon, vielleicht zu viele Versicherungen zu haben. Mir fehlt in Deiner Auflistung die zweitwichtigste Versicherung überhaupt (nach der Privathaftpflicht). Nämlich die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Ihr habt also Existenz gefährdende Versicherungslücken....

Gruß justii

was ist eigentlich den leuten zu raten, die keine berufsunfähigkeitsversicherung haben, weil sie z.b. eine allergie haben und deshalb nicht als versicherter aufgenommen werden?

welche art von versicherung wäre in diesem fall ratsam?

erdbeereis
05.06.2009, 12:03
Ich kenne keinen einzigen Fall im Bekannten- und Verwandtenkreis (und zumindest letzterer ist ziemlich riesig), wo einer BU kassiert. Ich kenne lediglich 2 Fälle, die zwar so eine Versicherung haben/hatten? und seit Beginn der BU am prozessieren mit der Versicherung sind. In den Medien ist das auch immer wieder Thema, dass die freiwillig wohl kaum zahlen, wenn der Fall X eintritt. Nennt doch mal jemand bitte einen Fall, wo das hinhaut?

erdbeereis
05.06.2009, 12:06
Neben den Pflichtversicherungen habe ich lediglich:

Haftpflicht und priv. Rentenversicherung

Wobei letztere nur der Beruhigung meines Gewissens dient. Ich könnte das Geld auch ebensogut auf ein Sparkonto legen.

Inaktiver User
05.06.2009, 12:19
Ich kenne keinen einzigen Fall im Bekannten- und Verwandtenkreis (und zumindest letzterer ist ziemlich riesig), wo einer BU kassiert. Ich kenne lediglich 2 Fälle, die zwar so eine Versicherung haben/hatten? und seit Beginn der BU am prozessieren mit der Versicherung sind. In den Medien ist das auch immer wieder Thema, dass die freiwillig wohl kaum zahlen, wenn der Fall X eintritt. Nennt doch mal jemand bitte einen Fall, wo das hinhaut?

Ich kenne mindestens 6 Fälle, wo es ohne Probleme hinhaut.
Ich kenne aber auch sehr viele Fälle, wo Leistungen erstritten werden mußten, wo es aber seit dem keine Probleme mehr gibt.

In einem Fall, bei dem es keine Probleme gegeben hat, konnte der Versicherte nach einiger Zeit eine Umschulung durchführen. Früher war er Kunststoffformgeber, jetzt ist er Sparkassenangestellter... Aufgrund der Zulagen und Schichtzuschlag in seinem alten Beruf hat er früher deutlich mehr verdient als in seinem heutigen Büro-Job. Hier zahlt die BU-Versicherung trotz der Umschulung sogar seit vielen Jahren die Differenz zum früheren Einkommen...

Na, wenn das nichts ist...

Gruß justii

Inaktiver User
05.06.2009, 12:21
Ich kenne keinen einzigen Fall im Bekannten- und Verwandtenkreis (und zumindest letzterer ist ziemlich riesig), wo einer BU kassiert.......

Jeder Mensch kennt im Durchschnitt 300 Leute näher...
Von Diesem näheren Bekanntenkreis schließt Du also hoch auf rund 80 Millionen Menschen?

Tztztztz....

Inaktiver User
05.06.2009, 12:27
Neben den Pflichtversicherungen habe ich lediglich:

Haftpflicht und priv. Rentenversicherung

Wobei letztere nur der Beruhigung meines Gewissens dient. Ich könnte das Geld auch ebensogut auf ein Sparkonto legen.

... das wäre vermutlich auch sinnvoller *lach*

Also nicht auf's Sparbuch, sondern eben in eine echte Anlage einbezahlen.

Denn nur weil jemand ein Produkt "Renten...." tauft, muss es noch nicht als Altersversorgung geeignet sein. Im Gegenteil ist dies eine kapitalbildende Renten- oder Lebensversicherung in den meisten Fällen überhaupt nicht.

Merke: Die Altersversorgung ist ein Kapitalanlageproblem und kein Versicherungsproblem!

Versicherungen machen die Altersversorgung meist


unlukrativ
teuer
und damit wenig rentabel
unflexibel


Alles Eigenschaften, die man früher, heute und noch viel mehr in der Zukunft überhaupt nicht brauchen kann.

Trotzdem lassen sich immer wieder ganze Massen von Menschen davon blenden, weil ausgebildete Verkäufer und Unternehmen nichts anderes im Sinn haben als ihren eigenen Geldbeutel.

Gruß justii

Inaktiver User
05.06.2009, 12:32
was ist eigentlich den leuten zu raten, die keine berufsunfähigkeitsversicherung haben, weil sie z.b. eine allergie haben und deshalb nicht als versicherter aufgenommen werden?

welche art von versicherung wäre in diesem fall ratsam?

Das kommt sicherlich auf die jeweilige Situation an.

Eine Ablehnung (auf einen unverbindlichen Probeantrag!!!) wäre für mich so viel wie keine Ablehnung. Ich würde der Reihe nach die besten Gesellschaften abklappern und dann wieder von vorne beginnen....

Bis entsprechender Schutz hochqualitativ eingedeckt werden kann, ist es eventuell möglich, eine Teilabdeckung durch z.B.


eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung
eine Dread Disease Versicherung
eine Grundfähigkeitenversicherung
eine Unfallversicherung
etc.

zu bekommen. Diese können/sollten gegebenenfalls auch so miteinander kombiniert werden, dass ein möglichst lückenloser Schutz möglich ist.

Gruß justii

erdbeereis
05.06.2009, 13:53
Von Diesem näheren Bekanntenkreis schließt Du also hoch auf rund 80 Millionen Menschen?

Tztztztz....

Nö, wo hab ich das denn gesagt?
Ich habe nur gesagt, dass ich KEINEN Fall in MEINEM Kreis (meinetwegen 300 Leute) kenne! Nix anderes.:smirksmile:

Inaktiver User
05.06.2009, 14:21
gratuliere zu Deinem gesunden Bekanntenkreis ;-)

Inaktiver User
08.06.2009, 08:59
Eine Ablehnung (auf einen unverbindlichen Probeantrag!!!) wäre für mich so viel wie keine Ablehnung. Ich würde der Reihe nach die besten Gesellschaften abklappern und dann wieder von vorne beginnen....



Gruß justii

da sagt aber auch jeder etwas anderes.:knatsch:

der eine (versicherungsberater) sagte gar nichts davon, der andere meinte gleich, wenn sie allergien haben, dann können sie eine BU vergessen.:wie?:

Inaktiver User
08.06.2009, 09:18
Ich habe eine Allergie gegen Katzenhaare, gegen verschiedene Lebensmittel, Heuschnupfen (also Pollenallergie) und habe trotzdem eine umfassende BU-Versicherung einer der führenden BU-Versicherungen. Ich selbst bin also hier das beste Beispiel *lächel*

Inaktiver User
08.06.2009, 09:30
Ich habe eine Allergie gegen Katzenhaare, gegen verschiedene Lebensmittel, Heuschnupfen (also Pollenallergie) und habe trotzdem eine umfassende BU-Versicherung einer der führenden BU-Versicherungen. Ich selbst bin also hier das beste Beispiel *lächel*

ist wahrscheinlich alles eine frage der beitragshöhe, oder?!

denn, wenn die versicherung weiß, was man für macken hat, wird der beitrag doch sicherlich teurer.:wie?: man sollte allergien u.ä. doch bestimmt der versicherung beim abschluß melden.

Inaktiver User
08.06.2009, 10:14
ich zahle den normalbeitrag ohne zuschläge.

vorerkrankungen müssen vorab benannt werden

Inaktiver User
08.06.2009, 10:57
vielleicht kannst du mir mal einen tipp geben, bei welcher versicherung das möglich ist.

Inaktiver User
08.06.2009, 11:08
pn

Laggy
01.08.2009, 21:28
Ich verwende mal diesen Strang hier für meine Frage.

Ich werde wahrscheinlich demnächst ausziehen (kommt darauf an ob ich meine Traumwohnung kriege oder nicht), und mache mir natürlich Gedanken über die Finanzierung.
Momentan zahle ich an Versicherungen:

- Unfallversicherung
- Haftpflichtversicherung
- Autoversicherung (Teilkasko)
- Private Krankenzusatzversicherung
- Riesterrente

Ich hatte mir überlegt, noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen...aber dann denke ich mir wieder, dass ich nicht so viel Geld für Versicherungen ausgeben will.

Und wäre die Wohnung im Falle eines Brandes über den Vermieter versichert, oder müsste ich eine Hausratversicherung abschließen, um im Brandfall eine Entschädigung zu kriegen?
Was denkt ihr?

Inaktiver User
04.08.2009, 15:28
Ich verwende mal diesen Strang hier für meine Frage.

Ich werde wahrscheinlich demnächst ausziehen (kommt darauf an ob ich meine Traumwohnung kriege oder nicht), und mache mir natürlich Gedanken über die Finanzierung.
Momentan zahle ich an Versicherungen:

- Unfallversicherung
- Haftpflichtversicherung
- Autoversicherung (Teilkasko)
- Private Krankenzusatzversicherung
- Riesterrente

Ich hatte mir überlegt, noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen...aber dann denke ich mir wieder, dass ich nicht so viel Geld für Versicherungen ausgeben will.

Und wäre die Wohnung im Falle eines Brandes über den Vermieter versichert, oder müsste ich eine Hausratversicherung abschließen, um im Brandfall eine Entschädigung zu kriegen?
Was denkt ihr?

Das Haus ist im Brandfall über den Vermieter versichert, allerdings nicht deine Wohnung - da musst du schon selbst für sorgen - es sei denn dein Vermieter ist so großzügig und schenkt dir eine Hausratversicherung.

Ferner leistet eine Hausratvers. nicht nur bei Brand, sondern auch bei Wasserschäden, Vandalismus, Einbruch, etc.

Und zur BU : Eine gute BU ist die Grundlage deiner Existenz .
Weil - ohne Moos nix los.

Sprich ohne Einkommen falls du berufsunfähig werden solltest, kannste aufs Ämtchen marschieren und Stütze abholen.

SweetTiger
03.12.2009, 10:56
hallo!

bei beginn meiner ausbildung hat man mir eine lebensversicherung inkl. BU aufgedrückt. ich frage ich nur, wenn ich keinen bürojob mehr ausüben kann, bin ich dann nicht schon erwerbsunfähig? was nutzt mir eine BU? und wie komme ich da wieder raus? wenn ich die LV nicht mehr zahle, mache ich ja auch nur verluste. ich könnte ja den versicherungstypen fragen, habe aber angst, dass ich nachher eher noch eine versicherung mehr an der backe habe, wenn er mit mir fertig ist :knatsch:

liebe grüße

SweetTiger

tranquillity
11.12.2009, 12:35
hallo tiger.

ob in deinem konkreten fall die konkret von die abgeschlossenen BU-zusatzversicherung sinn hat, ist kaum zu beantworten, ohne die versicherungsbedingungen zu kennen. nicht alle BU-versicherungen sind gleich, es gibt deutliche unterschiede hinsichtlich der sogenannten verweisungsklauseln, also der versicherungsbedingungen, die festlegen, auf welche alternativen tätigkeiten dich der versicherer verweisen darf. es gibt verträge, in denen die verweisungsmöglichkeiten recht weit sind, es gibt aber auch verträge, in denen dein ganz konkreter beruf in einer ganz konkreten form maßgeblich ist.

bei einer sehr weiten verweisungsklausel kann man bei einem bürojob natürlich schon zweifeln, ob die BUZ sinnvoll ist. ich gebe da aber zu bedenken, dass eine der häufigeren ursachen für eine berufsunfähigkeit gerade bei bürotätigkeiten psychische probleme, beispielsweise ein burn out sind. die gesetzliche versicherung zahlt in aller regel erst dann, wenn man seinen kopf unterm arm trägt, eine private zusatzversicherung greift in aller regel früher.

je nachdem, wie hoch die monatlichen beiträge sind, halte ich eine BUZ daher für eine gute investition. du solltest auch bedenken, dass du die entscheidung, die BUZ zu kündigen nicht ganz so einfach revidieren kannst - je älter man wird, umso schwieriger wird es, sich überhaupt noch zu vernünftigen konditionen zu versichern. außerdem sind deine alten beiträge zur lebensversicherung dann futsch.

Jack-London
12.12.2009, 21:29
Hallo,
bevor Ihr viel Geld für irgendwelche Versicherungen aus gebt, solltet Ihr bitte mal meinen Strang im Allgemeinen Forum "Notfallgepäck" lesen.

Zu dem Thema: Ich persönlich habe nur die gesetzlichen Pflichtversicherung und eine fürs Auto, das reicht mir vollkommen.
Lieber den Tresor voll mit Gold und Silber als den Versicherungen das Geld geben! :freches grinsen:

viele Grüsse, Jack London

Inaktiver User
19.01.2010, 17:08
Wohl dem, der den Tresor mit Gold und Silber füllen kann.....

Weniger ist sicher mehr, da hat Jack London uneingeschränkt recht. Und die Versicherungen wollen wie die Banken nur unser Bestes.......

Nämlich unser Geld.

Aber eine private Haftpflichtversicherung finde ich noch recht wichtig. Kostet ca. 30 Euro im Jahr (!).

justii-g2
20.01.2010, 09:57
....

Aber eine private Haftpflichtversicherung finde ich noch recht wichtig. Kostet ca. 30 Euro im Jahr (!).



Ja, eine Haftpflichtversicherung bekommst Du für 30.-Euro schon.

Eine sehr gute* Haftpflichtversicherung bekommst Du für 30.-Euro allerdings nicht (es sei denn, mit hoher Selbstbeteiligung, die in der Privathaftpflicht nur selten sinnvoll ist, da 96% aller Schäden sog. "Kleinschäden" sind).
*nach Stiftung Warentest

Eine 08/15-Haftpflicht (also die für ab 30.-Euro) kann man sich im allgemeinen allerdings sparen, denn diese haben i.d. Regel so viele Deckungslücken, dass man sich die 30.-Euro auch noch sparen kann.

Eine sehr gute Privathaftpflichtversicherung ohne Selbstbeteiligung bekommt ein(e) Single etwa für zwischen 50.- und 60.-Euro und eine Familie ca. für zwischen 60.- und 75.-Euro (je nach Gesellschaft). Bestimmte Berufsgruppen (öffentl. Dienst, Medizinberufe etc.) können oft noch von einem zusätzlichen Nachlass profitieren.

Und diese sehr gute Privathaftpflicht, von der es allerdings nur 17 wirklich gute Tarife gibt (die deutsche Versicherungsbranche sollte sich schämen), halte ich für absolut essentiell.

Gruß justii

Inaktiver User
23.01.2010, 13:32
Ich habe keine Ahnung was eine gute und was eine schlechte Haftpflichtversicherung sein soll. Ich habe den Begriff "gut" auch gar nicht benutzt.

Ich hatte ganz viele Jahre eine teure private Haftpflichtversicherung mit einem Beitrag von etwa 140 Euro und ohne SElbstbeteiligung.
Und keinen Schäden in 20 Jahren.
Ich habe vor kurzem auf eine billige Haftpflichtversicherung mit einem Beitrag von ca. 38 Euro umgestellt und einer Selbstbeteiligung von ca. 300 Euro (ca., weil ich den genauen Betrag nicht im Kopf habe - es können auch 200 Euro SB sein).

Der Katalog der Leistungen dieser billigen Versicherung erscheint als sehr vollständig. Und wegen absoluten Mini- und Bagatellschäden habe ich im Übrigen gar keine Lust eine Versicherung zu bemühen.

Ich finde es gut, dass es PH mit SB und geringerem Beitrag gibt. Aber ob das für jeden passt, will ich nicht behaupten. Vers mit SB ist nie was für Menschen mit Vollkaskoschutzmentalität.

Ich habe auch schon viele Jahre meines Lebens GANZ OHNE KV gelebt. Da lebt man trotzdem. Unglaublich, oder?

justii-g2
24.01.2010, 22:12
Aber es ist doch Augenwischerei, wenn ich für eine Haftpflicht mit 200.-Euro (oder 300.-Euro Selbstbeteiligung) 38.-Euro bezahlen muss, wenn ich eine Testsieger Haftpflicht ohne Selbstbeteiligung für 50.-Euro bekomme. Du sparst im Jahr gerade mal 12.-Euro ein, was bedeutet, dass Du über 16 Jahre schadenfrei sein musst, damit Du einen einzigen 200.-Euro Schaden kostenmäßig wieder rein holen kannst.???

Der Leistungskatalog scheint sehr vollständig bedeutet?

Inaktiver User
26.01.2010, 00:00
Was ist denn bitte eine Testsieger haftpflicht? Und ist es sicher, dass diese dann auch zu mir passt.

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass der niedere Beitrag eindeutig das wichtigere Kriterium ist. Denn ich hatte etwa 20 Jahre die teure Versicherung "unterhalten" bzw. diese ausgehalten, hatte aber in diesen 20 Jahren keine Schäden. Klar habe ich keine Garantie, dass ich in den nächsten 20 Jahren auch keine Schäden habe.

Dann muss ich den BeitragsVergleich doch zu meiner bisherigen Versicherung ziehen und nicht zu einem Produkt, dass es vielleicht in meiner Gegend gar nicht oder nur "auf dem Papier" gibt.

Und dann ist es doch völlig egal, ob man 50 Euro oder 38 Euro bezahlt. Mein Beitrag bestand darin, dass eine private Haftpflichtversicherung zu den notwendigen Dingen gehört, die "man" braucht. Und dann sollte eine solchige Versicherung einfach die finanziellen Katastrophen vermeiden.

Und eine Katastrophe ist es nun wirklich nicht, einmal oder auch zweimal in 20 oder 30 Jahren die SB zu tragen.

Und dann noch: Der Leistungskatalog scheint sehr vollständig bedeutet? , dass ich diesen bei Abschluss sehr gründlich duchgelesen habe, aber jetzt im Moment die Details leider nicht mehr kenne.

justii-g2
26.01.2010, 07:26
Wenn der Beitrag das wichtigste Kriterium ist, dann kann es Dir passieren, dass Du zwar etwas hast, wo Haftpflicht drauf steht, dass aber in den Versicherungsbedingungen so viele Deckungslücken eingebau sind, dass man kaum von Haftpflicht sprechen kann. Solche Verträge gibt es in Deutschland durchaus.

Die öfter auftretenden Kleinschäden zahlt man aufgrund der hohen Selbstbeteiligung sowieso selbst, und bei den wenigen hohen oder gar existenzgefährdenden Schäden bleibt man aufgrund mangelhafter Versicherungsbedingungen auf dem Schaden sitzen. Einen solchen Vertrag kann man sich deshalb sparen, denn für eine solche Versicherungs sind selbst 30.-Euro zu teuer, weil man kaum eine Chance hat, aus ihr jemals eine Leistung zu erhalten.

Testsieger-Haftpflicht bedeutet für mich, dass Qualitäts-Standards nicht unterschritten werden, die ausreichend sind um von Stiftung Warentest mit >>sehr gut<< beurteilt zu werden. Diese sind Mindest-Qualifikation und nur was darüber hinaus geht, dient der Anpassung an meinen persönlichen Bedarf.

Mein Rat: Finger weg! vor Tarifen, die nicht einmal diese Mindest-Qualifikation schaffen.
Dabei ist vollkommen egal, wie günstig oder wie teuer sie sind...

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PS: Ich hab grad mal recherchiert und habe feststellen können, dass einer dieser Testsieger-Tarife (Stiftung Warentest) mit einer Versicherungssumme von 10 Millionen Euro und einer Selbstbeteiligung von "nur" 150.-Euro für Singles ebenfalls nur 38.-Euro kostet.

Javolan
26.01.2010, 16:40
Um das nicht ganz so stehen zu lassen mal noch eine andere Sichtweise:

Nimmt man einen der Stiftung Warentest - Testsieger hat man bestimmt schonmal nicht viel falsch gemacht. Daraus aber zur Wahrheit zu erheben, dass nur ein dort vergebenes Prädikat "sehr gut" Mindestqualifikation sein soll - nein, dem mag ich mich nicht anschließen.

Was, wenn ich gar nicht vorhabe, fremde Hunde und Pferde zu hüten? Was, wenn ich nie und nimmer an einen Babysitterjob gedacht habe? Was wenn meine computerlose Oma gar keinen Haftpflichtschutz für Schäden an Computern durch unabsichtliches Virenverbreiten braucht?
Wenn ich das recht in Erinnerung habe, waren diese Punkte und einige mehr für ein "sehr gut" unabdingbar (?).

Könnte es sein, dass jemand "nur" ein "gut" bekam, nur weil da irgendein Punkt gefehlt hat der für mich völlig irrelevant ist?

Könnte es möglich sein, dass da Punkte gar nicht getestet werden, die für mich aber vielleicht viel wichtiger sind?

Bitte, für einen Überblick ist so ein Test sehr gut. Und klar, wenn man keinerlei Ahnung hat und auch keine Lust sich mit etwas auseinanderzusetzen ist es vermutlich die beste Entscheidung einfach einen der Testsieger zu nehmen. Daraus aber ein "Finger weg" für Tarife ohne ein "sehr gut" herzuleiten ist doch fragwürdig. Den letzten Platz würde ich allerdings auch nicht unbedingt bevorzugen :-)


Und nochmal zum Ausgangsposting zurück - welche Versicherungen brauch ich unbedingt:
Meien Meinung - einfach mal überlegen, welches finanzielle Risiko man selbst nicht tragen könnte / wollte

Und so kommt man dann schnell zur Haftpflichtversicherung (da man für Schäden die man anderen zufügt haftet und im ungünstigen Fall man z.B. durch Unachtsamkeit sogar sehr teure Personenschäden verursachen kann), einer Berufsunfähigkeitsversicherung (die meisten werden nunmal ihre Arbeitskraft als Grundlage ihres Einkommens benötigen) usw.

Und wenn ich der Meinung sein sollte, dass z.Bsp. nach einem Wohnungsbrand ich eh genug Geld habe und mich freue mich wieder ganz neu einzurichten oder alternativ einen Neuanfang mit geschenkten Altsachen spannend finde - ja dann brauch ich eben keine Hausratversicherung. Und wenn mir als unverheirateter Alleinverdiener mit Kindern komplett egal ist, was nach meinem Tod mit anderen passiert brauch ich auch keine (Risiko)Lebensversicherung usw.

Einfach nachdenken was so passieren könnte, was davon besonders schlimm wäre und in dieser Priorität schauen, ob man es versichern kann...

Promethea71
26.01.2010, 20:08
Ich denke auch, es gibt nicht DEN notwendigen Versicherungschutz, das hängt ganz wesentlich von den eigenen Prioritäten ab und der Lebenssituation, genau deswegen sollte man aber auch seine eigene Versicherungslage regelmäßig überprüfen.

Ich zB habe folgende Versicherungen:

- Krankenversicherung
- Rentenversicherung mit BU
- Haftpflicht privat
- Kfz-Haftpflicht und Vollkasko
- Hausratversicherung

KV und Rente sind Pflichtversicherungen, Kfz-Haftpflicht auch. Da habe ich versucht preislich und leistungsmäßig zuoptimieren.

Wobei ich durch konsequenten regelmäßigen Wechsel der KFZ-Versicherungen in den letzten Jahren sicher viel Geld gespart habe und dafür auch durchaus geringe Qualitätseinbußen im Versicherungsverhalten in Kauf nehme. Nachdem ich nun in 21 Jahren die Versicherung nur zweimal für relative Kleinigkeiten genutzt habe. Ich habe schon Kriterien für einen Mindeststandart, aber es muss nicht das Rundrumglücklich-Paket sein. Ich bin zB nicht auf mein Auto angewiesen, wenn ich also keinen Ersatzwagen bezahlt bekomme, ist es mir egal.

Die Vollkasko kostet mich 20,- Euro mehr als die Teilkasko (Stichwort: individuelle Situation) und hier in Berlin ist es mir lieb, wenn auch Vandalismus versichert ist und Marderbiss und seine Folgen.

Die Hausratversicherung habe ich mir mal aufschwatzen lassen und überlege durchaus sie wieder aufzulösen, denn es kann zwar passieren, ist aber nicht übermäßig wahrscheinlich, dass meine Wohnung ausgeraubt wird oder überschwemmt oder abbrennt - und wenn muss ich es eben selbst zahlen. Das wäre beim geringen Wert meiner Einrichtung letztlich zu verschmerzen .... bzw. fast müsste ich mir wünschen, dass so etwas mal passiert, damit sich die Versicherung lohnt.

Private Haftpflicht halte ich für ein Muss, damit mögliche hohe Schäden abgedeckt sind, für Kinkerlitzchen würde ich sie nicht in Anspruch nehmen, aber wenn wirklich was passiert, will ich nicht bis zum Ende meines Lebens zahlen. Ich habe damals sehr genau geprüft, was versichert ist und was nicht und habe ein bestimmtes Risiko, das sich bei mir schnell verwirklichen könnte (hängt mit meinem Sport zusammen) mitversichert, deswegen zahle ich vielleicht etwas mehr, aber dafür ist ein Risiko im Bereich von schnell 20.000,- Euro und mehr abgesichert, das ist es mir wert.

Liebe Grüße

promethea

justii-g2
27.01.2010, 06:13
Nachdem Testsieger-Tarife (Stiftung Warentest) auch nicht teurer sind, als Tarife mit weniger Leistung, warum sollte ich darüber nachdenken, was ich von den Spitzenleistungen vielleicht nicht brauche?

Ich will nicht bei jeder Gelegenheit darüber nachdenken müssen "Ist das jetzt versichert, oder gehe ich ein Risiko ein?"

* Wenn die Oma sich plötzlich doch einen PC kauft: Denkt sie dann wirklich daran, dass sie einen neuen, besseren Haftpflichtschutz braucht? Nööööö, das kann mir niemand auf die Nase binden. Sie lässt das Ding einstecken und wenn was passiert.... Wie schön, wenn das als "standard" mitversichert ist...

* Wer hat nicht eine(n) Bekannte(n), Freund(in) oder Verwandte(n), der einen Hund hat. Wenn diese Person nun überraschend ins Krankenhaus muss und mich darum bittet, für 3 Tage auf ihren Hund aufzupassen, dann will ich nicht erst meine Versicherung ändern müssen. Solche jederzeit mögliche Überraschungen müssen "standard" sein.

* Und jede(r) der/die Kinder oder Enkelkinder hat weiß, wie schnell man von jetzt auf gleich mal zum Babysitter für 1, 2, 3, 4 oder 5 Kinder wird. Da brauche ich noch nicht mal an einen Babysitter-Job zu denken. Wenn mein Kind zu mir kommt, weil es heute z.B. einen Amtsgang zu erledigen hat und mich darum bittet auf sein/ihr Kind und ihr Nachbarskind aufzupassen, das jeden Nachmittag bei ihm/ihr ist, bis die Mutter aus der Arbeit kommt, dann will ich nicht erst meinen Versicherungsmenschen anrufen müssen: "Hallo, ich passe jetzt gleich auf Kinder auf, können sie das bitte mitversichern? Nein? Dann muss ich eine zusätzliche Haftpflicht wo anders abschließen..."

Das sind allgemeine Lebensrisiken, die jederzeit eintreten können. Das muss standard sein!

Sorry, aber ich kenne diese Jammerei "Was mach ich denn jetzt, das ist bei mir nicht mitversichert. Wie soll ich denn das bezahlen?" seit fast zwanzig Jahren bei Personen, die vorher lautstark kund getan haben "Das brauche ich nicht, das tritt bei mir sowieso nicht ein!." Genau die sind es nämlich dann, die auf den Berater zukommen und ihn auffordern, ob er an dem Schaden nicht was drehen kann, damit er doch noch bezahlt wird. Der Berater soll sich dann in die Nesseln setzen, weil der/die Versicherte für das gleiche Geld lieber einen schlechten Tarif habe wollte? Nöööööö!

Wenn ich einen >sehr guten< Tarif für (annähernd) das gleiche Geld bekomme wie einen schlechten Tarif, dann muss man schon wirklich sehr d..f sein, trotzdem auf seinen schlechten Tarif zu beharren. Sorry, aber darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

Javolan
28.01.2010, 09:25
Justii, ich weiß doch was du meinst. Aber auch dir ist bekannt, dass Menschen nunmal unterschiedliche Vorstellungen, Kenntnisse und Fähigkeiten haben. Was mache ich denn, wenn die Testsieger Direktversicherer sind und ich es einfach nicht gebacken bekomme selbst einen Antrag auszufüllen, geschweige denn später eine Schadenmeldung? Wie sieht es denn z.B. aus, wenn kein Vertreter der auch "sehr gut" getesteten Unternehmen bzw. kein Makler in der Nähe ist?

Ich habe nirgendwo behauptet, dass man einen "schlecht" getesteten Tarif haben sollte. Mir sind nur die Tests viel zu starr auf eine Musterperson bezogen, mit fix festgelegten Anteilen, was zu wieviel Prozent denn nun genau ins Testergebnis einfließt und welche der Klauseln unbedingt wichtig sind, als dass ich die Aussage, man muss "sehr gut" getestet sein hier stehen lassen mag. Schon mit einer leicht anderen und genauso passenden Gewichtung ergibt sich z.B. plötzlich eine Verschiebung von "gut" nach "sehr gut" und umgekehrt. Tests sind eine gute Orientierungshilfe, aber eben auch nicht mehr. Von den gelegentlich auftretenden fachlichen Fehlern möchte ich da noch nichtmal sprechen. Würde deine Empfehlung lauten, keinen der schlecht getesteten Tarif zu nehmen, würde ich das unterschreiben. Das Erheben eines "sehr gut" als Grundvoraussetzung finde ich dagegen schlichtweg nicht richtig.

Achja, natürlich schadet es nicht alles mögliche gleich mitversichert zu haben, selbst wenn man es nie braucht. Mehr Versicherungsschutz zum gleichen Preis - gern. So recht glaube ich allerdings nicht, dass dies funktioniert. Und nein, meine Oma kauft sich garantiert keinen PC ;-)





Klar habe ich auch schon das Jammern gehört, dass irgendwas nicht versichert ist. In der Mehrzahl der Fälle waren das allerdings Dinge, die sowieso niemand versichert.

justii-g2
28.01.2010, 10:09
Ja, das mit der Betreuung kann ich ganz gut vestehen.

Aber da besteht kaum ein Risiko, denn unter den wirklich guten Tarifen gibt es nur einen einzigen Direktversicherer. Und bei dem kann man im Schadensfall den Außendienst der Konzernmutter mit einbinden. Es ist also für Betreung gesorgt.

Alle anderen Testsieger-Tarife werden von typischen Außendienst- und Maklerversicherungen zur Verfügung gestellt, bei denen es mit der Betreuung und Beratung sowieso klappen sollte (man muss diese nur in Anspruch nehmen).

Die meisten der Testsieger-Tarife sind übrigens nicht durch kurzfristige Verschiebungen von >gut< zu >sehr gut< ganz nach oben gekommen, sondern behaupten ihren Platz bereits seit vielen Jahren. Und darüber hinaus gibt es ja nicht nur die Stiftung Warentest sondern immer wieder auch Bewertungen von anderen Fachmedien.

Wenn eine Gesellschaft/ein Tarif es in sämtlichen Fachpublikationen an die Spitze schafft, dann kann diese wohl ohne Bedenken als empfehlenswerter Standard angsehen werden. Alles was an Leistungen über den Standard hinaus geht, dient zur Optimierung an die Kundensituation (z.B. uneingeschränkte Mitversicherung des Kite-Sports).

Schöne Grüße
justii

steinbaecher
22.04.2010, 23:13
Mach einen unabhängigen Onlinecheck, kostet dich 1min. 30sek.: [... edit] dann weißt Du es individuell

justii-g2
22.04.2010, 23:18
@steinbaecher Das nenne wir dann Werbung - welche hier im BriCom-Forum nicht gewünscht ist. Bitte sieh Dir die Community-AGB nochmal genau an und ändere Deinen Beitrag selbst ab. Sonst müssen es die Moderatoren tun, und die haben doch eigentlich genug zu tun.

ascalin
23.04.2010, 18:07
Einen Überblick über "Muss-" und "Kann-Versicherungen" je nach Familiensituation findet sich z. B. auch hier (http://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/der-richtige-versicherungsschutz-welche-policen-brauchen-sie-1517339.html) beim Stern.

holachica
13.06.2010, 19:42
die meisten versicherungen sind i.d.R. eher überflüssig ( natürlich nicht für alle ) und daher habe ich mich auf die für mich 4 sinnvolsten beschränkt...Haftpflicht-, Kranken-, Berufsunfähigkeits- und Risikolebenversicherung hab ich, mehr brauch ich nicht, die Versicherer verdienen sich mit den meisten Policen eh nur eine goldenen Nase, s.hier (http://www.biallo.de/finanzen/Versicherungen/versicherungen-womit-makler-geld-verdienen.php):