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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wie kann ich als beamtin nebenjob verheimlichen?



Inaktiver User
28.01.2009, 18:29
ich arbeite als beamtin halbe tage und erziehe die kinder alleine.
gibt auch darüberhinaus weder vater noch familie, die unterstützen können

nun habe ich die gelegenheit durch einen weiteren job als angestellte in einem beruf zu arbeiten, der mir sehr viel mehr geld ermöglichen würde als im "ursprungsberuf"

krankenkassentechnisch würde es gehen und über eine 2.steuerkarte könnte ich es laufen lassen.

allerdings würde mir mein jetziger arbeitgeber keine genehmingung geben-die sogar bei ehrenamtlichen tätigkeiten nötig wäre!!

also versuche ich es nun geheim laufen zu lassen!!

wisst ihr, ob es eine lücke gibt, wodurch es auffallen könnte?
also sowas wie EINE anlaufstelle, wo sachen/unterlagen zusammenlaufen?

gruß
sunday

Sentenza
28.01.2009, 18:32
Oha!

Inaktiver User
28.01.2009, 18:34
Bist du verrückt???

Das wäre Betrug!

Wieso willst du deinen Beamten-Job riskieren?

Wenn du mit dem Gehalt nicht auskommst, beantrage eine Vollzeitstelle. Dein Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht dir gegenüber und wenn es sich arbeitsmarktpolitisch machen lässt, kannst du wieder Vollzeit arbeiten.

Sheilla
28.01.2009, 18:40
Warum gehst Du davon aus, daß Dein Arbeitgeber Dir die weitere Tätigkeit nicht genehmigen wird?
Hinter dieser Genehmigungspflicht stecken ja Gründe. Der Arbeitgeber soll sicher sein, daß sein Angestellter seine volle Arbeitskraft ihm zur Verfügung stellt.
Wenn nun allerdings Dein weiterer Job keine Auswirkungen auf Deine Leistungs- und Einsatzfähigkeit in Deinem ersten Job hat, was wäre dann die Begründung Deines jetztigen Arbeitgebers?
Geheimhalten würde ich nicht versuchen. Irgendwie kommt das irgendwann immer raus. Schließlich mußt Du ja schon einiges organisieren. Z.B. Urlaubsplanung, etc. Wenn dann herauskommt, daß Du Deine Zweittätigkeit verheimlicht hast, dann hast Du richtige Probleme am Hals.
Ehrlich währt am längsten!!

Inaktiver User
28.01.2009, 18:48
nun habe ich die gelegenheit durch einen weiteren job als angestellte in einem beruf zu arbeiten, der mir sehr viel mehr geld ermöglichen würde als im "ursprungsberuf"



Wenn das so ist, warum übst Du diesen Beruf dann nicht als alleinigen aus?

Inaktiver User
28.01.2009, 18:49
Wenn das so ist, warum übst Du diesen Beruf dann nicht als alleinigen aus?


Warum wohl? Wer gibt schon freiwillig seinen Beamtenstatus mit allen damit verbundenen Vorteilen auf?

Inaktiver User
28.01.2009, 18:52
Warum wohl? Wer gibt schon freiwillig seinen Beamtenstatus mit allen damit verbundenen Vorteilen auf?

Schon klar.

Aber ob sie ihn nun freiwillig oder unfreiwillig aufgibt, weil der Nebenjob früher oder später auffliegt - das nimmt sich nicht viel :smirksmile:

Inaktiver User
28.01.2009, 18:53
Warum wohl? Wer gibt schon freiwillig seinen Beamtenstatus mit allen damit verbundenen Vorteilen auf?

Ich hab das so verstanden, dass der Beamtenberuf der Ursprungsberuf ist...

Aber egal - das Verheimlichen einer Nebentätigkeit geht mit Sicherheit nicht gut.

In aller Regel ist der Staat relativ großzügig mit Nebentätigkeitsgenehmigungen. Nur - Teilzeit und Nebentätigkeit - das ist schon ein bisschen ein Widerspruch (kommt aber auf den Einzelfall an).

Wie gesagt - der Staat ist verpflichtet, seine Beamten zu alimentieren. Und dazu gehört auch, dass er eine Vollzeit (oder Dreiviertel-) Stelle zur Verfügung stellt, wenn das Teilzeitgehalt (ich vermute jetzt mal für eine halbe Stelle) nicht ausreicht.

Kommt ja ständig vor.

Inaktiver User
28.01.2009, 18:55
Wie gesagt - der Staat ist verpflichtet, seine Beamten zu alimentieren. Und dazu gehört auch, dass er eine Vollzeit (oder Dreiviertel-) Stelle zur Verfügung stellt, wenn das Teilzeitgehalt (ich vermute jetzt mal für eine halbe Stelle) nicht ausreicht.

Kommt ja ständig vor.

Genau. Aber beim anderen Job ist das Gehalt besser. Einen Tod muss man sterben, notfalls den Beamtentod.

Inaktiver User
28.01.2009, 18:58
Genau. Aber beim anderen Job ist das Gehalt besser. Einen Tod muss man sterben, notfalls den Beamtentod.

Ganz ehrlich - wer in der heutigen Zeit als alleinerziehende Mutter eine Beamtenlaufbahn aufgibt, gehört entmündigt.

Inaktiver User
28.01.2009, 18:58
ich würde bei meinem jetzigen beamtenarbeitgeber auch bei einer vollzeitstelle wesentlich weniger verdienen!

Inaktiver User
28.01.2009, 19:00
Ganz ehrlich - wer in der heutigen Zeit als alleinerziehende Mutter eine Beamtenlaufbahn aufgibt, gehört entmündigt.

Und wer ihn auf's Spiel setzt, wegen einer nicht erlaubten Nebentätigkeit, der nicht? :smirksmile:

Inaktiver User
28.01.2009, 19:02
Und wer ihn auf's Spiel setzt, wegen einer nicht erlaubten Nebentätigkeit, der nicht? :smirksmile:

Ja, genau das meinte ich ja.

Inaktiver User
28.01.2009, 19:04
Ja, genau das meinte ich ja.

Dann meinen wir ja dasselbe.

Liebe Sunday, vergiss das am besten ganz schnell wieder.

Viele Angestellte dürfen, selbst wenn sie nicht verbeamtet sind, keine Nebentätigkeit ausüben, in unserer Firma geht das auch nicht bzw. nur unter ganz bestimmten (und wenigen) Voraussetzungen.

Inaktiver User
28.01.2009, 19:05
ich würde bei meinem jetzigen beamtenarbeitgeber auch bei einer vollzeitstelle wesentlich weniger verdienen!

Dann mach Nägel mit Köpfen und kündige.

Vorher denk aber bitte an die arbeitsmarktpolitische Lage und an die Vorteile, die dir die jetzige Tätigkeit bietet. Als Beamtin wirst du nicht reich - aber du kannst jeden Abend ins Bett gehen und beruhigt schlafen, weil du morgen deine Karte wieder ins Zeiterfassungsgerät schieben kannst. Bis zu deiner Pension.

Tszimisce
28.01.2009, 19:12
Du erwartest hier tatsächlich Ratschläge, wie du am besten betrügerische Aktionen durchziehen kannst? Wow. Das ist dreist.

Inaktiver User
28.01.2009, 19:14
Du erwartest hier tatsächlich Ratschläge, wie du am besten betrügerische Aktionen durchziehen kannst? Wow. Das ist dreist.

oder eher dumm?

Allerdings glaube ich, dass manchen Menschen in bestimmten Situationen gar nicht bewusst ist, in welche Richtung sie gerade denken und ihre Absichten nicht nur unlauter, sondern, wie Du schreibst, letztlich sogar betrügerisch sind.

Inaktiver User
28.01.2009, 19:18
Du erwartest hier tatsächlich Ratschläge, wie du am besten betrügerische Aktionen durchziehen kannst? Wow. Das ist dreist.

Ja, nicht wahr.

Sunday: Das kann eigentlich nicht dein Ernst sein. Sowas fliegt natürlich auf. Wie hättest du dir denn vorgestellt, wie das laufen soll? Und wenn du dir im Nebenjob das Bein brichst, soll die Beihilfe dafür zahlen - oder wie??

Bin entsetzt.

Inaktiver User
28.01.2009, 19:42
ich bin echt überrascht, wie die reaktionen hier so sind!

ich arbeite seit jahren in einem beruf, den ich nur schrecklich finde...ev kennen das ja einige von euch!?
hab mich aber damit arrangiert, weil ich EBEN GENAU weiß wie sicher er ist! und dass er nicht nur mich, sondern auch die kinder finanziert.
dieses wissen bewirkt auch eine art dankbarkeit und dass ich mich grundsätzlich kaum beklage.

kündigen kommt zumindest zum derzeitigen zeitpunkt absolut nicht in frage!

ich kann kaum glauben, dass es keiner verstehen kann, und alle hier so superinteger mit dem leben umgehen......
was ist mit denen, die in der steuererklätung mt angaben "schummeln"
sich krank melden um sich auszuschlafen
partner belügen oder betrügen...etc....

hab als bisher stille leserin hier kaum gelesen, dass z.b gerade letztere so abgeurteilt wurden
gruß
sunday

Tszimisce
28.01.2009, 19:50
Ich denke, es ist ein Unterschied, ob ich einen Tag blaumache oder den Eid, den ich als Beamte leisten mußte, mißachte. Und du kannst ja tun, was du willst. Nur erwarte nicht, daß du in einem öffentlichen Forum dafür Tips bekommst. Spätestens, wenn der erste für dich "brauchbare" Ratschlag hier steht, werden die Mods den Thread schließen müssen, weil Brigitte nämlich sonst in Schwierigkeiten geraten kann.

Kraaf
28.01.2009, 19:54
kündigen kommt zumindest zum derzeitigen zeitpunkt absolut nicht in frage!


Dann solltest du es auch aus genau diesem Grunde mit einem heimlichen Nebenjob lassen!

Oder eben doch eine Nebentätigkeitserlaubnis beantragen. Wo soll da das Problem sein? Andere dürfen sogar ganz legal als Beamtin auf dem Laufsteg modeln.

wundert sich
Kraaf

Inaktiver User
28.01.2009, 20:14
keine ahnung wie die auf dem laufsteg modeln!!

ich weiß nur, dass man bei teilzeit nur 4 oder 5 stunden in der woche zusätzlich arbeiten darf!
und auch nur einen best. betrag dazu verdienen-er muß im verhältnis zum gehalt stehen!

einen partner jahrelang zu betrügen find ich ziemlich heftig..aber da werden umstände zur verteidigung geltend gemacht und auch oft von der umwelt aktzeptiert-auch wenn man diesbezüglich einen schwur geleistet hat!

für mich stimmt hier grad der umgang nicht mehr und es wird mit 2erlei maß gemessen.....belassen wirs einfach hierbei

gruß
sunday

junifrau02
28.01.2009, 20:29
Durch den Betrug am Partner riskiert man aber im Normalfall wenigstens keine sichere Arbeitsstelle. Insofern hinkt der Vergleich etwas.

Auch dieses "sehr viel mehr Geld" als im normalen Job irritiert mich etwas. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da nicht irgendwo ein Haken ist. Je nach dem, wie man als Beamter eingestuft ist, was an Ortszuschlägen, Zuschlägen für die Kinder etc. dazu kommt, ergibt auch das bei einer Vollzeitstelle ein Einkommen, von dem man leben kann.

Wenn man dann "sehr viel mehr" woanders bekommt, klingt das für mich nicht sehr seriös. Damit meine ich jetzt nicht, dass diese andere Arbeit nicht seriös wäre, sondern dieses "sehr-viel-mehr-Angebot". Versprochen wird je nach Job vorher viel - z. B. bei Provisionen - ob's dann auch wirklich so sein wird......(?)...zu verschenken hat keiner was....und dafür den Hauptjob riskieren?

Sieh Dich doch lieber mal um, ob Du, wenn Du mit Deiner Stelle eh unzufrieden bist, Dich nicht woanders hin bewerben kannst. Auch Beamte müssen ja nun nicht von Anfang bis Ende auf der gleichen Stelle bleiben.

Noodie
28.01.2009, 20:41
einen partner jahrelang zu betrügen find ich ziemlich heftig..aber da werden umstände zur verteidigung geltend gemacht und auch oft von der umwelt aktzeptiert-auch wenn man diesbezüglich einen schwur geleistet hat!

Da muss ich Sunday aber Recht geben. Das ist mir auch schon aufgefallen. Was aber nicht heissen muss dass es die gleichen Leute sind die in einem Strang die Untreue unterstützen und hier von Unehrlichkeit abraten.

carly
28.01.2009, 22:01
wie kann man nur so naiv ( um nicht ein stärkeres Wort gebrauchen zu müssen) sein.....

Inaktiver User
28.01.2009, 22:26
ich empfinde diese Frage reichlich unverschämt - und sie ist die Aufforderung, bei einer Lumperei mitzumachen.

Dann ist die Idee als solche dumm.
Darüber haben aber schon andere geschrieben.

Und wenn jemand anderes mit einem Unrecht durch kommt, hat man trotzdem nicht das Recht, es ihm nachzumachen.

Lizzie64
28.01.2009, 22:37
seh ich auch so, ellke.

mal ganz davon abgesehen, dass es in diesen zeiten besonders schäbig ist, jemand anderem einen arbeitsplatz wegzunehmen, der ihn sicherlich als einzigen arbeitsplatz gut brauchen kann, um leben zu können!

ich hab durchaus hier und da sympathien für wirtschaftsliberalismus, aber dieses ansinnen ist einfach ... ja, schäbig.

Sentenza
29.01.2009, 00:06
Sagte ich doch! :freches grinsen:

Wildkatze69
29.01.2009, 08:50
Das das Betrug ist haben hier ja schon einige gesagt. Dann mal zu den praktischen Sachen. Wie willst du das bei der Steuererklärung verheimlichen, wenn du eine zweite Lohnsteuerkarte beantragst? Ich würde denke das es spätestens da auffällt.

Hypathia
29.01.2009, 09:10
Wie kommst du auf die Idee mit den maximal 4 oder 5 Stunden Nebenversienst???

ich bin keine Beamtin, nur einfacher ÖD.
Neben dem ÖD sind Nebentätigkeiten für mich Genehmigungspflichtig - und werden genehmigt, wenn die Regelmäßige Wochenarbeitszeit insgesamt keine 48 Stunden überschreitet und meine Dienststelle keine Einwände wegen möglicher Terminprobleme oder Interessenkonflikte hat.

Vielleicht macht es für deine Dienststelle ja einen Unterschied, ob es eine Anstellung ist, oder freiberuflich auf Honorarbasis?

Beantrage die Genehmigung, und wenn sie ablehnen kannste immer noch überlegen, ob du für die andere Stelle deinen Beamtenstatus opferst (was ich glaub ich nicht tun würde, hätte ich ihn!)

izzie
29.01.2009, 14:45
Neben dem ÖD sind Nebentätigkeiten für mich Genehmigungspflichtig - und werden genehmigt, wenn die Regelmäßige Wochenarbeitszeit insgesamt keine 48 Stunden überschreitet und meine Dienststelle keine Einwände wegen möglicher Terminprobleme oder Interessenkonflikte hat.So kenne ich das auch, warum bist du so sicher, das eine Nebentätigkeit nicht genehmigt wird? Interessenkonflikt?

Inaktiver User
29.01.2009, 14:51
Ich verstehe nicht, warum Du in Deinen letzten Beiträgen so sehr auf andere schielst, Sunday.

Eine eigene Betrugsabsicht wird dadurch, dass man sie ins Verhältnis zu anderen betrügerischen Absichten stellt, nicht besser oder weniger schlimm.

Wenn Dir Dein Beruf so wenig Spaß machst, dann solltest Du ihn so oder so aufgeben. Wie ich schon schrieb. Einen Tod muss man sterben.

schnarchstop
29.01.2009, 15:00
Warum wohl? Wer gibt schon freiwillig seinen Beamtenstatus mit allen damit verbundenen Vorteilen auf?


Der einzige Vorteil ist der sichere Arbeitsplatz.

und JEDER kann Beamter werden, da hat der Staat keinen Riegel vorgesetzt. Es gibt auch viele interessante Berufsfelder.

:blumengabe:

Kraaf
29.01.2009, 15:00
Der Vergleich Beziehungsbetrug vs. Betrug gegenüber dem Arbeitgeber hinkt doch auch.

Ersteres ist rechtlich nicht verboten, aber sehr wohl eine Frage von Moral, und wenn wir die mal ausklammern, immer noch von Fairness und Anstand dem Partner gegenüber.

Dem Arbeitgeber aber eine genehmigungspflichtige Nebentätigkeit zu verschwiegen, ist - da können wir sogar Anstand und Fairness einfach mal ausklammern - einfach nur dumm, wenn ich im gleichen Atemzug sage, "kündigen kommt zumindest zum derzeitigen zeitpunkt absolut nicht in frage!".

Aber vielleicht überzeugt der hinkende Vergleich, zwar nicht mich, aber den Arbeitgeber und die Anstellungskörperschaft, dann wenn die Sache auffliegen sollte? :freches grinsen:

Skorpion78
29.01.2009, 15:13
Hallo Sunday,

bist du dir sicher das dein AG keiner Nebentätigkeit zustimmt? Ich bin auch im ÖD ich darf grundsätzlich bei einer Vollzeitstelle bis zu 10 h pro Woche nebenher arbeiten und bei einer halben Stelle bis zu 30h.
Solange ich meine Hauptarbeit ordentlich tue und nicht die Reserven meines AG nutze gibt es da gar kein Problem.
Ich arbeite nebenbei als Barmade.

schnarchstop
29.01.2009, 15:22
Ich arbeite nebenbei als Barmade.



Soll das ein Scherz sein ? Du betreust deinen Chef vom Amt quasi auch nach Feierabend ? :zwinker:

Lizzie64
29.01.2009, 15:24
Ich arbeite nebenbei als Barmade.

wow. du bist der wurm, der in den mojito getan wird? :ooooh: :ooooh:


:freches grinsen:

(sorry, konnt' ich mit wirklich nicht verkeifen)

Edelherb
29.01.2009, 15:34
wow. du bist der wurm, der in den mojito getan wird? :ooooh: :ooooh:


:freches grinsen:

Mist, Du warst schneller, das wollte ich auch gerade fragen. :freches grinsen: Aber war es nicht der Tequila?

Aber zum Thema: Sunday, das kommt vor im Leben, dass man Entscheidungen treffen muss. Und dass ein Beamtengehalt häufig niedriger ist als eins in der freien Wirtschaft, hat u.a. den Grund, dass die Stelle dafür sicherer ist. You can't have the cake and eat ist, heißt es auf englisch.

Und eigentlich kannst Du Dich doch sogar freuen, vor dieser Wahl zu stehen, es gibt viele Menschen, die habe eine unsichere und schlecht bezahlte Arbeit, das ist sicherlich die blödeste Mischung. :smirksmile:

Als Kompromiß könntest Du höchstens noch schauen, ob Du eine Art unbezahlten Urlaub o.ä. nehmen kannst, um Dich eine Weile im neuen Job umzusehen, aber mit Rückkehrgarantie. Darauf muss sich ein Arbeitgeber natürlich nicht einlassen und ich weiß auch nicht, wie da die Möglichkeiten im Beamtenrecht sind.

Lizzie64
29.01.2009, 15:37
hauptsache sprit *gg*

stimmt, du hast recht!

Inaktiver User
29.01.2009, 15:42
Ach liebe TE, in einem anderen Land als Deutschland wäre es gar kein Problem... und keiner wäre empört darüber...

Inaktiver User
29.01.2009, 15:51
@ skorpion78

30h zusätzlich bei einer halben stelle??? oder meintest du 3?

ich arbeite 20,5 st. und dürfte somit 4 stunden mehr arbeiten......
was eh im widerspruch zu nem zusätzlichen 400€ job steht-der ja erlaubt wäre.

eine vollzeitstelle würde das finanztief nicht lösen....da ich dann im verhältins zur halben stelle viel weniger verdiene.
abgesehen davon sind vollzeit arbeiten und der darüberhinaus volle alltag nicht mit einer nebenbeschäftigung zu schaffen.
und nebenbei.....im einfachen dienst ist das vollzeitgehalt trotz kindergeld wirklich nicht die menge um "gut zurechtzukommen", wie hier erwähnt wurde!
es reicht um im besten fall die monatl. kosten zu bestreiten, aber nicht um die regelmäßig anfallenden "überrraschungen und sonderausgaben" mit 2 kindern zu decken!!

gruß
sunday

izzie
29.01.2009, 15:57
Mal zur Info:
§ 65 BBG
Nebentätigkeit, Genehmigungspflicht

Abschnitt III (Rechtliche Stellung der Beamten) (http://www.juraforum.de/gesetze/BBG/bbg.html#gld322)
1. (Pflichten) (http://www.juraforum.de/gesetze/BBG/bbg.html#gld323)
e) (Nebentätigkeit und Tätigkeit nach Beendigung des Beamtenverhältnisses) (http://www.juraforum.de/gesetze/BBG/bbg.html#gld328)

1) Der Beamte bedarf zur Übernahme jeder Nebentätigkeit, mit Ausnahme der in § 66 Abs. 1 abschließend aufgeführten, der vorherigen Genehmigung, soweit er nicht nach § 64 zu ihrer Wahrnehmung verpflichtet ist. Als Nebentätigkeit gilt nicht die Wahrnehmung öffentlicher Ehrenämter sowie einer unentgeltlichen Vormundschaft, Betreuung oder Pflegschaft eines Angehörigen; ihre Übernahme ist vor Aufnahme schriftlich anzuzeigen.
(2) Die Genehmigung ist zu versagen, wenn zu besorgen ist, dass durch die Nebentätigkeit dienstliche Interessen beeinträchtigt werden. Ein solcher Versagungsgrund liegt insbesondere vor, wenn die Nebentätigkeit 1. nach Art und Umfang die Arbeitskraft des Beamten so stark in Anspruch nimmt, dass die ordnungsgemäße Erfüllung seiner dienstlichen Pflichten behindert werden kann,
2. den Beamten in einen Widerstreit mit seinen dienstlichen Pflichten bringen kann,
3. in einer Angelegenheit ausgeübt wird, in der die Behörde, der der Beamte angehört, tätig wird oder tätig werden kann,
4. die Unparteilichkeit oder Unbefangenheit des Beamten beeinflussen kann,
5. zu einer wesentlichen Einschränkung der künftigen dienstlichen Verwendbarkeit des Beamten führen kann,
6. dem Ansehen der öffentlichen Verwaltung abträglich sein kann.

Ein solcher Versagungsgrund liegt in der Regel auch vor, wenn sich die Nebentätigkeit wegen gewerbsmäßiger Dienst- oder Arbeitsleistung oder sonst nach Art, Umfang, Dauer oder Häufigkeit als Ausübung eines Zweitberufs darstellt. Die Voraussetzung des Satzes 2 Nr. 1 gilt in der Regel als erfüllt, wenn die zeitliche Beanspruchung durch eine oder mehrere Nebentätigkeiten in der Woche ein Fünftel der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit überschreitet. Die Genehmigung ist auf längstens fünf Jahre zu befristen; sie kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Betrifft die Genehmigung die Mitwirkung an einem Verfahren der Streitbeilegung, beginnt die Frist nach Satz 5 erst mit der Aufnahme des Verfahrens der Streitbeilegung; der Beamte hat die Aufnahme des Verfahrens entsprechend Absatz 6 Satz 2 anzuzeigen. Ergibt sich eine Beeinträchtigung dienstlicher Interessen nach Erteilung der Genehmigung, so ist diese zu widerrufen.
(3) Nebentätigkeiten, die der Beamte nicht auf Verlangen, Vorschlag oder Veranlassung seines Dienstvorgesetzten übernommen hat oder bei denen der Dienstvorgesetzte ein dienstliches Interesse an der Übernahme der Nebentätigkeit durch den Beamten nicht anerkannt hat, darf er nur außerhalb der Arbeitszeit ausüben. Ausnahmen dürfen nur in besonders begründeten Fällen, insbesondere im öffentlichen Interesse, zugelassen werden, wenn dienstliche Gründe nicht entgegenstehen und die versäumte Arbeitszeit nachgeleistet wird.
(4) Die Genehmigung erteilt die oberste Dienstbehörde. Sie kann die Befugnis auf nachgeordnete Behörden übertragen.
(5) Der Beamte darf bei der Ausübung von Nebentätigkeiten Einrichtungen, Personal oder Material des Dienstherrn nur bei Vorliegen eines öffentlichen oder wissenschaftlichen Interesses mit dessen Genehmigung und gegen Entrichtung eines angemessenen Entgelts in Anspruch nehmen. Das Entgelt hat sich nach den dem Dienstherrn entstehenden Kosten zu richten und muss den besonderen Vorteil berücksichtigen, der dem Beamten durch die Inanspruchnahme entsteht.
(6) Anträge auf Erteilung einer Genehmigung (Absatz 1) oder auf Zulassung einer Ausnahme (Absatz 3 Satz 2) und Entscheidungen über diese Anträge sowie das Verlangen auf Übernahme einer Nebentätigkeit bedürfen der Schriftform. Der Beamte hat dabei die für die Entscheidung seiner Dienstbehörde erforderlichen Nachweise, insbesondere über Art und Umfang der Nebentätigkeit sowie die Entgelte und geldwerten Vorteile hieraus, zu führen; der Beamte hat jede Änderung unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Das dienstliche Interesse (Absatz 3 Satz 1) ist aktenkundig zu machen.
(7) Eine vor In-Kraft-Treten des Zweiten Nebentätigkeitsbegrenzungsgesetzes vom 9. September 1997 (BGBl. I S. 2294) erteilte Genehmigung erlischt mit Ablauf von fünf Jahren nach ihrer Erteilung, frühestens aber mit Ablauf des 30. Juni 1999. § 65 Abs. 2 Satz 6 gilt entsprechend.

Inaktiver User
29.01.2009, 16:03
Ach liebe TE, in einem anderen Land als Deutschland wäre es gar kein Problem... und keiner wäre empört darüber...

Und wieder einmal wird Ursache und Wirkung verwechselt.

Wir empören uns nicht darüber, einen Nebenjob ausüben zu wollen, sondern darüber, es heimlich zu tun, wenn es nicht genehmigt wird und damit die Existenz gänzlich auf's Spiel zu setzen.

Rotfuchs
29.01.2009, 16:04
ch kann kaum glauben, dass es keiner verstehen kann, und alle hier so superinteger mit dem leben umgehen......
was ist mit denen, die in der steuererklätung mt angaben "schummeln"
sich krank melden um sich auszuschlafen
partner belügen oder betrügen...etc....Ob "die anderen" integer mit dem Leben umgehen, steht gar nicht zur Debatte. Es steht auch nicht der moralische Aspekt Deines Ansinnens an vorderster Front.

Ich würde, würdest Du mich privat befragen, dazu nur sagen: Mach was Du willst, aber trage bitte auch das Risiko alleine und falle nicht später, wenn's schief gegangen ist, der Allgemeinheit zur Last.

Dein Fall ist aber erst einmal kein moralisches sondern ein existenzielles Problem.

Fliegt der Betrug auf (und die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß) bist Du Deine Beamtenstelle los. Das ist Fakt.
Und vermutlich obendrein auch noch Deine Pensionsansprüche, ganz oder teilweise. (ich kenne mich im Beamtenrecht nicht so gut aus).

Du allein kannst beurteilen, ob der Nebenjob allein auf lange Sicht ein vergleichsweise sicheres und ausreichendes Einkommen bietet.

DAS gaben Dir die Vorschreiber(innen) zu bedenken. :smile:


Spätestens, wenn der erste für dich "brauchbare" Ratschlag hier steht, werden die Mods den Thread schließen Ja. :smile:

Inaktiver User
29.01.2009, 16:06
Und wieder einmal wird Ursache und Wirkung verwechselt.

Wir empören uns nicht darüber, einen Nebenjob ausüben zu wollen, sondern darüber, es heimlich zu tun, wenn es nicht genehmigt wird und damit die Existenz gänzlich auf's Spiel zu setzen.

Nein, nein, das habe ich schon richtig verstanden. Und natürlich in Deutschland würde ich es schon melden, um nichts zu riskieren!

izzie
29.01.2009, 16:16
Warum denn nicht der ganz legale Weg über eine Genehmigung?

Edelherb
29.01.2009, 16:19
Das geht doch aus Deinem Zitat hervor:


Ein solcher Versagungsgrund liegt in der Regel auch vor, wenn sich die Nebentätigkeit wegen gewerbsmäßiger Dienst- oder Arbeitsleistung oder sonst nach Art, Umfang, Dauer oder Häufigkeit als Ausübung eines Zweitberufs darstellt. Die Voraussetzung des Satzes 2 Nr. 1 gilt in der Regel als erfüllt, wenn die zeitliche Beanspruchung durch eine oder mehrere Nebentätigkeiten in der Woche ein Fünftel der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit überschreitet.

Sie will halt mehr als ein Fünftel.

schnarchstop
29.01.2009, 16:43
Ach liebe TE, in einem anderen Land als Deutschland wäre es gar kein Problem... und keiner wäre empört darüber...



Ja, in Italien ist es sogar allgemein üblich, dass der Beamte noch Nebenjobs hat und dafür tagsüber sein Büro verlässt :Sonne:

Dafür wechselt dort alle paar Monate die Regierung und in Neapel stapelt sich der Müll auf den Strassen.

Dann doch lieber deutsche Verhältnisse.

Hypathia
29.01.2009, 18:14
Habs gerade nachgeschaut: Das mit dem Fünftel der regelmäßigen Wochenarbeitszeit steht auch in meinen Tarifbestimmungen so drin, und ich hätte eigentlich Probleme bei der Genehmigung ahben müssen.
Aber das mit den 20% bezieht sich grundsätzlich auf die Volle Arbeitszeit (also immer auf 40 Stunden!), und ist noch dazu nur ein möglicher Grund zur verweigerung, kein Zwingender.

(Bei Vollzeitarbeit wäre hier exakt die schon erwähnte 48-Stunden-Grenze erreicht!)

Inaktiver User
29.01.2009, 18:33
genau kenne ich mich nicht aus - aber ist es nicht so, dass man Teilzeit als Beamter nur ausnahmsweise und mit Begründung arbeiten kann - hier die Kinder?
und dann würde es Sinn machen, eine "zweite Halbtagsstelle" als Nebentätigkeit nicht zu genehmigen - wenn sie Vollzeit arbeiten kann, soll sie ihre Beamtenstelle ausfüllen.

ansonsten schließe ich mich den anderen an - das ist erstens Betrug und zweitens dumm.

Inaktiver User
29.01.2009, 18:59
ich bin echt überrascht, wie die reaktionen hier so sind!

ich arbeite seit jahren in einem beruf, den ich nur schrecklich finde...ev kennen das ja einige von euch!?
hab mich aber damit arrangiert, weil ich EBEN GENAU weiß wie sicher er ist! und dass er nicht nur mich, sondern auch die kinder finanziert.
dieses wissen bewirkt auch eine art dankbarkeit und dass ich mich grundsätzlich kaum beklage.

kündigen kommt zumindest zum derzeitigen zeitpunkt absolut nicht in frage!


Weißt du was: wenn dir dein Job nicht schmeckt, ist das allein dein Problem und nicht das deines Arbeitgebers und derer, die dein Gehalt zahlen (die Steuerzahler)!

Wenn du so leidest, dann such dir was anderes - das geht auch in schwieriger Wirtschaftslage, es dauert dann eben etwas länger (und im Augenblick bietet sich dir da ja offensichtlich was).

Aber auf Kosten deines jetzigen Arbeitgebers die Sicherheit behalten wollen und ganz hier nach Betrugsmöglichkeiten zu fragen, ist schon mehr als dreist!

Mocca
31.01.2009, 18:28
Es wurde schon mehrfach geschrieben, ich wiederhole es einfach noch mal (könnte ja sein, dass es nicht wahrgenommen wurde *g*): Genehmigung beantragen ist auf alle Fälle sicherer als erwischt zu werden und den Beamtenstatus zu riskieren.

Mocca

Inaktiver User
31.01.2009, 18:36
Bist du verrückt???

Das wäre Betrug!

Wieso willst du deinen Beamten-Job riskieren?

Wenn du mit dem Gehalt nicht auskommst, beantrage eine Vollzeitstelle. Dein Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht dir gegenüber und wenn es sich arbeitsmarktpolitisch machen lässt, kannst du wieder Vollzeit arbeiten.

:schild genau::schild genau: Und gegebenenfalls Telearbeit, machen inzwischen viele Dienststellen aus familienpolitischen Gründen.

Inaktiver User
02.02.2009, 17:10
Also ich würde der Strangeröffnerin vorschlagen, einen für den Nebenjob gedachten Nebenanschluss im Amt zu beantragen.
Dann kann sie vor dort aus schon mal kostenlos telefonieren und der Arbeitgeber für den Nebenjob freut sich, weil er Geld spart.
Schreibutensilien und sonstiges an Schreibsachen finden sich sicher im Magazin, das kann sie ja nehmen.
Sollte sie in einem handwerklichen Beruf tätig sein, kann sie sich ja einen entsprechenden Tisch ins Zimmer stellen - vielleicht helfen ihr Kolleginnen ohne am Gewinn beteiligt zu sein, dann schafft sie mehr und bekommt mehr Geld.
Sie braucht dann auch das Büro nicht zu verlassen.
Und kann auch noch die Kantine mit verbilligtem Essen nutzen.
Sicher ist es ihr auch möglich, Überstunden abzurechnen - sie ist ja schliesslich im Amt.

Denn sie braucht nichts zu verschleiern - spätestens bei der dritten Gehaltsabrechnung fragt die Krankenkasse nach. Und dann hat sie Zeit, sich zwei neue Jobs zu suchen. Denn auch der Arbeitgeber des Nebenjobs wird sie kündigen - wer einmal betrügt, betrügt wieder.
Und dann bekommt sie ein Einzelzimmer auf Bewährung, denn inzwischen sind die Ämter ziemlich krude, was Betrug angeht.