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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alkohol in der Jugend



poca
21.01.2009, 22:43
Hallo,

ich habe schon seit einiger Zeit ein Problem, dass mich mal mehr mal weniger intensiv beschäftigt:

Wie kann man Jugendliche adäquat auf die Gefahren von Alkohol hinweisen und einen vernünftigen Umgang damit fördern? Mein ältester Sohn wird bald 17 und ist in einer an sich sehr netten Clique, wobei sich die Jungs in der letzten Zeit eher selten sehen, weil jeder von ihnen nach der 10 einen anderen Weg eingeschlagen hat.

Sie sehen sich meist so im 2-Wochenrhythmus, verabreden sich dann bei einem von den Jungs zu Hause oder zu den unterschiedlichsten Aktivitäten. Soweit... so gut.

Mein Problem ist, dass sie dabei meiner Meinung nach zu viel Alkohol konsumieren. Die Jungs werden dabei nicht unangenehm oder krakeelig, aber wenn ich die Menge trinken müsste würde ich wahrscheinlich unterm Tisch liegen. Ich kann aber mit meinem Sohn nicht darüber reden, ohne dass er total sauer wird und mich in die Spießerecke stellt.

Ich trinke selber so gut wie nie Alkohol und bin deshalb wahrscheinlich in den Augen meines Sohnes absolut kein Maßstab. Angeblich bin ich auch die Einzige in der Elternrunde, die damit ein Problem hat. Alle anderen sehen das wesentlich lockerer als ich. Wenn ich mich selber mal mit den anderen Eltern unterhalte, bestätigen die allerdings eher meine Meinung.
Trotzdem wird bei jedem Treffen von allen Seiten wieder ne Menge Zeug zusammen getragen, auch härtere Sachen, die sie ja eigentlich in dem Alter noch gar nicht kaufen können. Mich stören einerseits die Mengen und andererseits die Selbstverständlichkeit, mit der der Alkohol mittlerweile dazu gehört. Sie schließen dann teilweise im Verlauf des Abends Wetten ab und wer verliert muss trinken genauso wer beim Bowlen daneben schießt oder bei der LAN Party abgeschossen wird.

Obwohl ich beruflich teilweise im Suchtbereich arbeite stehe ich der Situation im privaten Bereich ziemlich hilflos gegenüber.... vielleicht sogar grade deshalb. Ich erlebe im Job regelmäßig, welches Leid es mit sich bringt, wenn man die Situation nicht mehr im Griff hat und wie schwer es ist, da wieder rauszukommen. Auf der anderen Seite blockt mein Sohn meine Gesprächsversuche immer mit der Begründung ab, er wäre nicht einer der Alkoholiker die ich aus dem Job kenne. Ich denke, er stellt sich Alkoholiker wahrscheinlich als ziemlich abgehalfterte Menschen vor, hat keine Vorstellung davon, dass das zum großen Teil "Menschen wie du und ich" sind, die in allen Gesellschaftsschichten zu Hause sind.

Ich erhoffe mir hier ein paar Gedanken, die mich in der Auseinandersetzung mit meinem Sohn weiterbringen.

Danke, poca

intel
21.01.2009, 23:34
Hallo poca,

Erzählt dein Sohn dir auch wie viel er getrunken hat und was haben sie getrunken?

Inaktiver User
22.01.2009, 06:59
Du schreibst, daß Du im Suchtbereich arbeitest.
Gibt es bei Dir in der Nähe ( evtl. von Selbsthilfegruppen ausgehend) Präventionsteams?
Hier findet sowas statt- geschulte und gut informierte Betroffene gehen in Schulen, Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe und geben ihr Wissen, Erfahrungen und ihre Geschichten weiter.

Inaktiver User
23.01.2009, 16:11
aber wenn ich die Menge trinken müsste würde ich wahrscheinlich unterm Tisch liegen.
Das ist nicht der richtige Maßstab. Du bist 1. eine Frau und 2. älter, d.h. Alkohol wirkt bei dir anders.

Du müsstest schon konkrete Mengen nennen, aus denen man Promill-Werte berechnen könnte, um die Gefährdung abzuschätzen.

Die Jungs werden dabei nicht unangenehm oder krakeelig ist doch auch ein Zeichen dafür, dass sie verantwortungsvoll damit umgehen; ebenso der Rhythmus.

poca
23.01.2009, 16:51
Das ist nicht der richtige Maßstab. Du bist 1. eine Frau und 2. älter, d.h. Alkohol wirkt bei dir anders.

Du müsstest schon konkrete Mengen nennen, aus denen man Promill-Werte berechnen könnte, um die Gefährdung abzuschätzen.
ist doch auch ein Zeichen dafür, dass sie verantwortungsvoll damit umgehen; ebenso der Rhythmus.

Die Jungs haben sich letztes Wochenende bei uns getroffen, und haben zu fünft (plus ein Mädchen, was aber kein Bier getrunken hat) ein 5-Literfass Kölsch, ne 0,7-l-Flasche 20%en und 25 20-ml-Fläschen (also Pinnchengröße) 16 %en Wodkamix leer gemacht.
Ich habe mich nicht eingemischt um Gesamtmengen zu reduzieren, habe nur versucht, zu verhindern, dass durch diese Wettspielchen jemand zum Trinken animiert wird, der eigentlich gar nicht trinken will. Ich wollte mir erst mal nen Eindruck verschaffen, weil ich ja sonst nicht dabei bin, wenn sie losziehen.
Wie gesagt, keiner ist unangenehm aufgefallen, keiner hat sich übergeben (was aber sonst auch vorkommt), aber ich denke, dadurch dass sie bei uns im Wohnzimmer gesessen und ferngesehen haben (und ich dabei war), war es auch etwas ruhiger als normal.
Allein die Tatsache, dass sie diese Mengen wegpacken ohne große erkennbare Folgen bereitet mir Sorgen. Im Schnitt hat jeder nen Liter Bier und 10-12 Pinnchen Likör getrunken.
Danach wollten sie dann noch mit einer angebrochenen Jägermeisterflasche weiter machen, aber das hab ich dann doch unterbunden. Kurze Zeit später sind sie dann nach Hause gegangen.

poca

poca
23.01.2009, 16:53
Du schreibst, daß Du im Suchtbereich arbeitest.
Gibt es bei Dir in der Nähe ( evtl. von Selbsthilfegruppen ausgehend) Präventionsteams?
Hier findet sowas statt- geschulte und gut informierte Betroffene gehen in Schulen, Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe und geben ihr Wissen, Erfahrungen und ihre Geschichten weiter.

Soweit ich weiß nicht... allerdings kenn ich auch die neue Schule meines Sohnes nicht so gut. Er ist erst seit nem halben Jahr da und sie liegt im Nachbarkreis.

Ich weiß nur, dass er auf keinen Fall zu so einer Veranstaltung hingehen würde.

poca

intel
23.01.2009, 19:27
Trinkt dein Sohn gern oder weil alle trinken, trinkt er dann auch?
Und trinkt er auch jeden Tag zum.b.s Bier oder nur am Wochenende mit Freunde?

Inaktiver User
23.01.2009, 19:50
Soweit ich weiß nicht... allerdings kenn ich auch die neue Schule meines Sohnes nicht so gut. Er ist erst seit nem halben Jahr da und sie liegt im Nachbarkreis.

Ich weiß nur, dass er auf keinen Fall zu so einer Veranstaltung hingehen würde.

poca

Was heißt "hingehen"?! Die erscheinen im Unterricht und erzählen dann von ihren "Karrieren".

poca
23.01.2009, 22:53
Was heißt "hingehen"?! Die erscheinen im Unterricht und erzählen dann von ihren "Karrieren".

Im Moment ist er immer nur anderthalb Tage/Woche in der Schule, den Rest im Betrieb und da hört er dann eigentlich eher die Stories der Kollegen, wenn sie sich wieder von ihren ruhmreichen Alkoholeskapaden erzählen. Davon erzählt er dann zu Hause mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Faszination.

Wenn ich versuche, das Thema aufzugreifen und mit ihm kritisch zu durchleuchten reagiert er immer nur ironisch, sarkastisch, dreht alles völlig ins Lächerliche und verdreht meine Aussagen.

Ein großes Problem ist auch, dass auch sein Vater (und in dessen Familie noch andere) sehr unkritisch mit Alkohol umgehen, so dass mein Sohn da durchaus auch vorbelastet ist.

poca

Inaktiver User
01.02.2009, 20:42
Sorry fürs Ausklinken :blumengabe:


Im Schnitt hat jeder nen Liter Bier und 10-12 Pinnchen Likör getrunken.
hört sich doch nach einigem an - im Promillerechner komme ich für 1,80m und 80kg auf knapp ein Promill. Net unbedingt das, was man täglich braucht - aber phasenweise gibt's viele (auch in meinem Bekanntenkreis), die sich das wochenendlich geben. Letztlich hilft dir das aber auch nicht...
Mehr als deine Sorge ausdrücken (was du tust) und ansonsten nicht dramatisieren wirst du wohl kaum tun können.

poca
02.02.2009, 18:09
Sorry fürs Ausklinken :blumengabe:


für 1,80m und 80kg auf knapp ein Promill. Net unbedingt das, was man täglich braucht -

Mein Sohn wiegt bei 175 ca 60 kg, also hauts bei ihm ja eher noch mehr rein....

Gibts so nen Promillerechner im Internet?

Wenn sie ab und zu mal so reinhauen würden würde es mir wahrscheinlich leichter fallen. Was mich erschreckt ist die Selbstverständlichkeit, mit der das dazu gehört. Ne Party ohne Alk kann sich da irgendwie keiner vorstellen. Mir graust es schon vor Karneval, da wird jetzt schon so geplant, dass es auch sicher keinen Tag Pause gibt.

poca

poca
02.02.2009, 21:34
Gibts so nen Promillerechner im Internet?



poca

Hat sich erledigt, hab einen gefunden.

Inaktiver User
09.10.2009, 15:50
Hallo Poca,
habe mal deinen alten Strang rausgewühlt! Ich habe vor kurzem einen ähnlichen Text im Erziehungsforum geschrieben, aber da habe ich nur eine Antwort erhalten. Ich frage mich auch, wie andere Eltern mit dem Alkoholkonsum ihrer Sprößlinge umgehen. Mir geht es da genauso wie dir. Allerdings habe ich das Glück, daß mein Sohn da gesprächsbereit ist und nichts herunterspielt. Wie hat es sich denn inzwischen bei euch entwickelt?
Lieber Gruß,
Natural:blumengabe:

poca
09.10.2009, 16:51
Hallo,

im Großen und Ganzen hat sich nicht viel verändert, allerdings hat seitdem nie mehr eine dieser Versammlungen bei uns stattgefunden. Mittlerweile haben auch einige von den Jungs schon einen Führerschein und sie sind an den Wochenenden außer Haus unterwegs. Wie das dann abläuft, kann ich natürlich gar nicht sagen. Der der fährt bleibt nach Aussagen meines Sohnes auf jeden Fall immer nüchtern. Wenn sie bei offiziellen Partys oder in der Disco sind, ist der Konsum ja auch schon allein durch den Preis der Getränke reduziert, weil die meisten der Jungs noch Schüler sind. In welchem Zustand mein Sohn dann nach Hause kommt, kann ich gar nicht sagen, weil ich mittlerweile doch so fest einschlafe, dass ich ihn nicht höre. Da ich aber alles in Allem immer noch einen sehr leichten Schlaf habe, gehe ich mal davon aus, dass die Ausfallerscheinungen nicht so groß sind. Er ist auch am nächsten Tag ohne weiteres in der Lage früh aufzustehen (7 Uhr) und Termine wahrzunehmen, die anstehen.

Ein Punkt hat sich allerdings verändert: er nimmt sich jetzt auch schon mal so zwischendurch eine Flasche Bier oder Radler, falls hier so etwas mal ausnahmsweise im Haus ist.

Gruß, poca

Inaktiver User
10.10.2009, 00:31
Hallo poca,
das hört sich bei deinem Sohn doch ganz gut an. Ich habe mich heute mit meinem mal über das Thema unterhalten, da er grad frisch von der Klassenfahrt zurückkam und dort natürlich (verbotenerweise) auch einiges an Alkohol konsumiert wurde. Ich habe ihn dann gefragt, ob er mit gewissen Regeln einverstanden wäre bezüglich des Alkoholkonsums. Er hat dann vorgeschlagen, daß er, wenn, dann maximal am Wochenende was trinken wollte und nie unter der Woche. Auch wollte er niemehr so viel trinken, daß er sich übergeben muß, das ist einmal passiert, weil er die Wirkung unterschätzt hat. Das Gefühl wolle er nie mehr haben und ich hatte das Gefühl, er meinte es auch so.
Ich habe ihn gefragt, warum er denn überhaupt Alkohol trinken wolle und er meinte, weil es ihm schmeckt und auch wegen der Wirkung.
Wir sind dann überein gekommen, daß er mit mir weiter im Gespräch bleibt über das Thema und er konnte es auch verstehen, daß man sich als Mutter oder Vater Sorgen und Gedanken darüber macht. Wir haben vereinbart, daß er mir sagt, mit wem er sich trifft und auch was und wieviel da so konsumiert wird. Ich denke, ich muß da am Ball bleiben und immer wieder das Gespräch suchen. Manche Eltern sagen, wenn die erstmal 16 sind kann man eh nichts mehr machen, aber ich glaube das nicht.
Mein Sohn hatte von ca. 4 Monaten aus einer Krise heraus angefangen zu rauchen. Das hat er drei Wochen vor mir geheim halten, dann hab ich zufälligerweise bei ihm Zigaretten gefunden. Ich habe mit ihm gesprochen und er hat zum Glück auch schnell eingesehen, daß er auf dem besten Weg war davon abhängig zu werden. Ich muß zugeben, daß ich schon ziemlich erschrocken über das Rauchen war, weil er sich bis dato immer negativ über die Qualmerei geäußert hatte. Er hat es dann auch schnell sein lassen. Nun sieht er bei seinem besten Freund, wie es ist, wenn man nicht mehr aufhören kann und ich hoffe, das dient ihm noch eine Zeitlang als Abschreckung. Wenn ich auch dem besten Freund natürlich wünsche, daß er auch wieder aufhört!
Aber ich finde schon, daß wir als Eltern noch einen Einfluß auf die Jugendlichen haben und nicht resignieren sollten. Zumindest dann, wenn man bis dato ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihnen hatte. Daß sie einem nicht alles erzählen ist mir auch klar. Und auch, daß sie wohl gewisse Erfahrungen machen (müssen), seufz.........
Aber ich hoffe ja, daß es sich dabei um Phasen handelt, die durchlaufen werden und daß er nicht in irgendeine Abhängigkeit gerät.
Lieber Gruß
Natural

poca
13.10.2009, 21:18
Hallo natural,

das liest sich ja so, als wenn du mit deinem Sohn gut im Gespräch bist. Das ist bei uns leider nicht immer der Fall, weil er ja mittlerweile fast 18 ist und von daher keine Notwendigkeit besteht, Absprachen zu treffen und sich in ein Familiengefüge zu integrieren (O-Ton vom Wochenende).

Trotzdem denke ich, dass wir im Großen und Ganzen ganz gut da durch kommen. Er raucht übrigens nicht, weil ihm seine körperliche Fitness wichtig ist. Da bin ich auch froh drüber.

Ich selber schwanke immer zwischen den beiden Extremen, dass ich mir (aus bestimmten Gründen) zu viel Sorgen mache und dem anderen Extrem, dass er ja doch sehr vernünftig ist und das wohl selber auf die Reihe kriegt.

Es ist eben nicht so einfach, den goldenen Mittelweg zu finden. Manchmal denke ich, der liegt jeden Tag woanders ;o))

Grüße, poca

Inaktiver User
18.10.2009, 12:49
Hallo poca,
ich weiß ja nicht, wie mein Sohn in zwei Jahren so drauf ist, aber momentan ist es schon noch so, daß er mir vieles, wenn auch nicht alles erzählt.
Ja, den goldenen Mittelweg, den suche ich auch noch. Aber man gewöhnt sich halt an die wachsende Selbständigkeit und auch Selbveranwortlichkeit der Kinder. Viele Sorgen, die ich mir mache, resultieren noch nicht mal aus dem Verhalten meines Sohnes, sondern aus eigenen früheren Erfahrungen, die ich selber gemacht habe, oder im Freundeskreis mitbekommen habe. So nach dem Motto: So einen Scheixx soll mein Kind aber nicht machen!:pfeifend: Wenn ich mir das klarmache, bin ich auch viel entspannter. Ich denke auch, daß ich nicht viel mehr machen kann, als ihm ein drogenfreies Leben vorzuleben, mit ihm im Gespräch zu bleiben und zu hoffen, daß er durch diese Ausprobierphase kommt, ohne in eine Abhängigkeit zu geraten.
Lieber Gruß,
Natural:blumengabe:

poca
18.10.2009, 17:01
Viele Sorgen, die ich mir mache, resultieren noch nicht mal aus dem Verhalten meines Sohnes, sondern aus eigenen früheren Erfahrungen, die ich selber gemacht habe, oder im Freundeskreis mitbekommen habe. So nach dem Motto: So einen Scheixx soll mein Kind aber nicht machen!

Hallo natural,

das ist bei mir genau andersrum. Meine Eltern waren sehr streng und haben mir die Pubertät mit allem was dazu gehört "quasi verboten", so dass ich überhaupt nicht wirklich eine Vorstellung habe, was "normal" ist und was nicht. Das macht es mir manchmal echt schwer, das Verhalten adäquat einzuschätzen.
Natürlich möchte ich nicht den gleichen Fehler machen, wie meine Eltern, aber das andere Extrem ist auch nicht besser.

Gruß, poca

Inaktiver User
19.10.2009, 13:23
Weißt du poca, ich denke, daß es sowieso beim Thema Alkohol sehr schwer ist auszumachen, was ist normal und was nicht. Alkohol gehört so dermassen zu unserer Gesellschaft, daß es schwierig ist auszuloten, wo hört der Genuß auf und wo fängt der Mißbrauch an. Ein Alkoholiker muß ja nicht jemand sein, der obdachlos seinen Schnaps auf der Parkbank konsumiert, das ist ja nur die Spitze des Eisberges. Viele Menschen mit Alkoholproblemen leben unauffällig in ihren Wohnungen, sind berufstätig und haben Familien. Da wird dann einfach nicht drüber geredet. Oder der Konsum als normal hingestellt, obwohl alle wissen, ohne Alkohol käme der Mensch nicht klar. Oder es wird sich jahrelang darum gestritten ohne Konsequenzen etc.

Geht man auf eine Party und lehnt das angebotene Bier ab, steht man schnell als Spaßbremse da oder gerät in den Verdacht, trockener Alkoholiker zu sein. Lehne ich einen angebotenen Kaffee ab, interessiert das keinen Menschen. Wenn ich keinen Alkohol will, stell ich aber irgendwie den Konsum der Anderen in Frage und das wird nicht gern gesehen. Da frag ich mich doch auch, ob das normal ist?
Lieber Gruß,
Natural