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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie kann man einem Messi helfen?



Inaktiver User
25.12.2008, 16:32
Ich habe lange überlegt, wohin damit, also erstmal hierher, da ich dies für die beste Lösung halte.

Folgende Situation:

Ein Haus mit drei Etagen in einem Familienbesitz.

Untere Wohnung:
Ehepaar Herr C und Frau C

Mittlere Wohnung: Oma C. (:freches grinsen:), Mutter von Herr C

Dachgeschoss: Frau U. , Tochter von Oma C und Schwester von Herr C.

Frau U ist alleinstehend, geht regelmäßig ihrer Arbeit nach, ist dort sehr ordentlich und immer pünktlich. Das Verhältnis der Familienmitglieder untereinander ist herzlich und gut. Genau deshalb wollen alle Frau U. gerne helfen.

Frau U. ist Messi. Ausser Müll (Gott sei Dank!) sammelt sie alles. In der DG Wohnung steht seit 8 Jahren eine nagelneue, völlig unbenutzte Küche, weil niemand rankommt. An ihr Bett kommt sie schon lange nicht mehr und schläft immer bei Oma in der mittleren Wohnung. "Damit Oma nicht immer so alleine ist"

Oma hat natürlich gerne Gesellschaft, Frau U. geht selten noch nach ganz oben, höchstens um dort Lebensmittel zu verstecken. Zuletzt wurden (die Tür stand offen und der Zähler mußte abgelesen werden) 28 Dosen Böcklunder Würstchen gefunden.
An ihrem PC kommt sie nicht mehr ran. Sie hat sich jetzt ein Laptop gekauft.

Es gibt noch zwei weitere Geschwister, die aber nicht mit in diesem Haus wohnen, sie sind auch besorgt. Frau U. weiß, dass alle dies wissen und alle schonmal die Wohnung oben gesehen haben.
Frau U. scheint mehrere Baustellen zu haben. Vor vielen Jahren schafft sie einen Entzug, sie war tablettensüchtig, verlor ihren Job als Apothekerin. Heute scheint sich das verlagert zu haben. Keine Tabletten mehr, dafür Messi sein und heimliches Essen.
Sie nimmt kontinuierlich zu, ist inzwischen bei einer Größe von ca. 1,70 m bei geschätzten 150 kg angekommen, sie geht dreimal pro Woche zum Sport, lässt sich von Physiotherapeuten Übungen geben, die sie machen kann. Ist also nicht so, dass sie faul ist.

Sie meidet Gesellschaft, auch wenn sie wirklich jeder gerne dabei hat, sie ist wirklich sehr nett, umgänglich und auch lustig. Dadurch bauen nach und nach einige Menschen mehr Abstand zu ihr auf, was sie noch einsamer werden lässt, dann ißt sie wieder und die Spirale geht weiter abwärts.
Der Beginn einer zusätzlichen sozialen Phobie?

Punkt ist, dass nächstes Jahr große Renovierungen am Haus anstehen, einige Leitungen müssen erneuert werden, dass haißt: Handwerker müssen ion die obere Wohnung! Sie müssen an alle Wände rankommen.


Schwierigkeit: Man kann niemandem helfen, der Hilfe ablehnt und das tut sie. Niemand darf ihr helfen, sie beginnt sofort zu weinen und macht dicht.
Wie kann man einen solchen Menschen dazu bewegen zu erkennen und sich helfen zu lassen? Wie kann man das bevorstehende Problem lösen ohne Streit zu verursachen?

Weiteres bald evtl. anstehendes Problem:
Wenn Oma mal nicht mehr ist und sie ist absolut nicht mehr fit, man muß bald damit rechnen, dass sie geht, dann muß Frau U. aus der mittleren Wohnung raus, da diese an ein weiteres Familienmitglied vererbt wird. Dieses weitere Familienmitglied will dann auch dort einziehen, was ja nahe liegt, sie kann also dann auf keinen Fall mehr in der mittleren Wohnung mitwohnen.
Das weiß sie alles.

Sie muß dann wieder nach oben. Was soll man da nur tun?:wie?:

Weiß jemand Rat? Hat jemand Erfahrung mit Messies?
Danke!:blumengabe:

Liz33
25.12.2008, 17:52
.

Hallo Hühnerflügel,

puuhhh... schwierige Geschichte :knatsch:

Auch wenn Frau U. keine Hilfsangebote annehmen möchte, scheint ja doch ein Leidensdruck vorhanden zu sein.


Man kann niemandem helfen, der Hilfe ablehnt und das tut sie. Niemand darf ihr helfen, sie beginnt sofort zu weinen und macht dicht.

Vielen Messies ist ihre Erkrankung peinlich und sie versuchen ihr Problem zu verstecken und/oder herunterzuspielen.

Sie hat ja auch schon einige Stragegien entwickelt um das "Messie sein" zu verstecken oder um dem Problem aus dem Weg zu gehen (z.B.Laptop da sie an den PC nicht herankommt, schlafen bei Oma damit Oma nicht so alleine ist etc.)

Eine soziale Phobie könnte sich entwickeln, wenn Frau U. ihre Vermeidungs- u. Versteckstrategien weiter ausbaut :knatsch: und jeden weiteren sozialen Kontakt außerhalb der Familie abblockt.

Auf der einen Seite beibt ihr "Messie Geheimnis" gewahrt und Frau U. muß sich vor anderen nicht schämen... auf der anderen Seite führt der totale soziale Rückzug in die eigene Welt zur Vereinsamung und dies wiederrum kann die Sammelwut verstärken.

Das ist jetzt aus fachlicher Sicht eines Psychologen bestimmt nicht einwandfrei ausgedrückt :knatsch: aber auf jeden Fall benötigt Frau U. professionelle Hilfe.

Frag doch mal beim sozialpsychiatrischen Dienst eurer Stadt (oder Kreisverwaltung) nach Beratungsstellen oder Selbsthiilfegruppen

ein paar Adressen gibt es auch hier *klick* (http://www.messie-syndrom.de/)

Inaktiver User
25.12.2008, 19:29
Danke für Deine Natwort, Liz. Ja, der Fall ist wirklich schwer, zumal alle Beteiligten nicht drumherum kommen werden das Thema anzuschneiden.
Ich kann verstehen, dass es ihr peinlich ist, aber auf der anderen Seite ist es eine Erkrankung, ide heilbar ist. Aber Hilfe kann nur sie selber annehmen, das kann ihr niemand abnehmen. Leider!

Ihr ist, denke ich, schon klar, was da abläuft, sonst würde sie ja noch in ihre Wohung gehen und sich nicht bei Oma einnisten und sich ein Lappi kaufen, um nicht mit den Bergen vor ihrem PC konfrontiert zu werden.

Deinen Link werde ich mir in den nächsten Tagen mal durchlesen und evtl. auch mal an einen Geschwisterteil von Faru U. weiterleiten, die hatten mich gebeten hier mal nachzufragen, da sie wissen, dass ich hier angemeldet bin. "Bei über 90.000 Usern muss doch jemand einen Rat haben":zwinker:
Danke nochmal.:blumengabe:

Schöne Restweihnachten noch.:freches grinsen:

Inaktiver User
30.12.2008, 12:42
Hmmm...hat denn wirklich noch nie einer mit einem Messi zu tun gehabt?:wie?:

Oder hat jemand eine Idee, ob man den Thread verschieben sollte? Wenn ja, wohin?
Ich würde mich übrigens auch sehr über Meldungen von Messies freuen, gerne auch per PN, wenn das jemand nicht ins offene Forum schreiben möchte. Hat jemand mal eine Therapie für sowas gemacht? Oder jemanden dabei begleitet?
Ich würde echt gerne mehr darüber wissen, wie man am behutsamsten an Frau U. rankommt.:blumengabe:

Lizzie64
30.12.2008, 12:59
hallo chick!

ich bin auch schon die ganze zeit am überlegen, ob das thema nicht evtl. besser ins nachbarforum "sucht etc..." passt. bin mir aber nicht sicher.

die messi-thematik ist unglücklicherweise sehr tabubehaftet; allerdings taucht sie hier sporadisch doch immer wieder auf. was meinst du zum verschieben? ich überleg' noch mal weiter. :blumengabe:

Inaktiver User
30.12.2008, 16:06
Tja, versuchen kann man es ja mal, vielleicht sind hier einfach zu wenige Leser oder sie haben wirklich Scheu, was schade wäre. Ich beisse nicht.:blumengabe:

Wie gesagt, kann man sich auch gerne per PN melden, wem das hier zu öffentlich ist, die bleiben auch nur bei mir und die liest sonst niemand!

Lizzie, versuchen wir es einfach mal mit dem Verschieben, wenn Du so nett wärst.:blumengabe:

Inaktiver User
30.12.2008, 18:01
Ich hatte mal eine Messie-Mieterin, die auch Müll gesammelt hatte. Sie ist wirklich ein sehr netter Mensch gewesen, aber bei diesem Thema hat sie einfach ausgeblendet. Hier in München gibt es direkt eine Anlaufstelle für Messies oder sogar Selbsthilfegruppen. Bei mir selbst merke ich auch, dass ich zum Anhäufen von Sachen neige. Mein Ex-Mann hilft mir dann so alle 3-6 Monate mit dem Ausmisten. Manches kann ich zulassen, manches nicht. Ich glaube nicht, dass ich ein Messie bin, aber extrem unordentlich. Aber die Grenzen sind da sicher fliessend.

Inaktiver User
30.12.2008, 18:53
Hallo Lilly

Danke für Deine Antwort. Unordentlichkeit (das Laster hab ich auch) ist keinesfalls mit Messi zu vergleichen. Ein Messi kann es schließlich nicht zulassen, wenn ihm dann geholfen wird den Kros wieder wegzumachen.

Tja Selbsthilfegruppen sind schön und gut und auch wichtig, das Problem: Wir sind gaaaaanz weit weg von München und auch von sämtlichen anderen Großstädten. Ist recht ländlich hier und es gibt keine Angebote an Selbsthilfegruppen. Ausserdem fehlt dazu ja die wichtigste Vorruasetzung: Sie will ja nicht, sie sieht es zwar (da bin ich mir sicher), aber sie will nichts daran ändern.:knatsch:

Weißt Du, was aus der Mieterin geworden ist? Wie habt Ihr sie angesprochen und wie hat sie auf welche Worte reagiert?

Danke, Lizzie, für's Verschubsen.:blumengabe:

Hypathia
30.12.2008, 20:05
Hmmm...hat denn wirklich noch nie einer mit einem Messi zu tun gehabt?:wie?:



Mit einem Messie zu tun - ja, und nicht mal wenig, (war auch Umzugshelfer bei dem Kerl. :ooooh:) aber Erfolgreiche Hilfsversuche oder wirkungsvolle Maßnahmen hab ich nicht.

Noch dazu ist meiner definitiv anders gestrickt als Frau U. Bei ihm leigen auch Essensreste in der Wohnung und dürfen nicht entfernt werden, der Müll darf nicht runtergebracht werden...
Jedes mal, wenn seine bei ihm Wohnende Freundin (ein ganz eingeschüchtertes verstörtes 19jähriges Wesen aus sehr schwierigem Familiären Hintergrund - das kleine tut mir echt leid!) das in seiner Abwesenheit tut, dreht er total durch.
Seit seine Großeltern verstarben, und er den Inhalt ihres Hauses versucht, in seiner kleinen Sozialwohnung einzulagern, eskaliert es völlig.
In Psychologischer Behandlung war er schon mehrfach, hat es aber jeweils abgebrichen, als er nicht die Diagnose bekam, die er hören wollte.

Inaktiver User
30.12.2008, 20:16
Ai, wie schrecklich. Das arme Mädel, da scheint es auch so eine Art Co-Abhängigkeit zu geben.
Hmmm..aber warum die Therapieversuche, wenn er sich für gesund hält? Man kann natürlich jemanden versuchen zu therapieren, aber wenn der dicht macht oder nicht mitmacht, dann geht es nunmal nicht. Warum hat er die Therapien erst angefangen, frage ich mich so.

Da muß ihm doch klar sein, dass etwas nicht stimmt.

Hypathia
30.12.2008, 20:31
Er Weiss, das bei ihm einiges nicht stimmt - aber es ist eben nicht an allem sein böser Vater schuld, der ihm mangels Erfolgsaussichten (seine Zweifel waren berechtigt...) das Studium nicht länger Finanzieren wollte, als er vom gesetz her muss.


aber hier gehts um deine Frau U.
wegen meinem Messie hab ich schon mal Infos zum Thema gesucht und mir ne Doku dazu angeschaut.
Aufräumversuche sollten unbedingt nur in Anwesenheit des messies stattfinden. Am besten so, dass man sich vornimmt, eine Mülltonne vollzukriegen, aber der Messie selbst muss (nit Hilfe) auswählen, was hineinkommt und den Kram auch wegwerfen.
(Sah praktisch dann so aus, dass die Psychologin mit aufgehaltener Mülltüte hinter dem Messie herlief und ihn Fragte "Was hast du damit noch vor? Wann? machst du das morgen? wieviel brauchst du davon? Nimm drei zum Behalten und schmeiss den rest in diese Tüte!!")

Hört sich in der theorie toll an, aber werd als "psychologischer Laie" mal mit dem weinenden oder tobenden Messie fertig...

Habs in nem Notfall letztes Jahr auch anders gemacht: zusammen mit der Freundin habe ich nach dem Umzug alle Papierstapel sortiert und Ummeldungen vorgenommen.
danach ist er Wochenlang Amok gelaufen, und behauptet, ich hätte wer weiss wie wichtige Sachen vernichtet.
(unter anderem seinen Sozialversicherungsausweis, den er vor der Aktion schon vor uns versteckt hatte, und dann nicht mehr fand.)

Inaktiver User
30.12.2008, 20:46
Oh, das hört sich böse an. Zu der Hilfe in kleinem Rahmen, wo Frau U. dann dabei wäre hat sie ja keine Meinung. Das haben wir alle ihr bereits angeboten ohne sie unter Druck zu setzen. Mit etwas mehr Druck (bald wird der größer, wenn wirklich der Umbau und die Entkernung ansteht!) machte sie völlig zu und ist dann überzeugt wir wollten ihr alle was, man wolle sie aus dem Haus raus haben (was totaler Quark ist!) und was sie nur für eine grausame Famile hätte.

Naja, dass man das nicht persönlich nehmen sollte und darf ist schon klar, aber die Geschwister wissen echt nicht mehr weiter und sie sind wirklich alle behutsam. Oma weiß davon übrigens nix, es sei denn, sie ist selber drauf gekommen und sagt nix um ihre Tochter zu schützen, was ja auch ok ist.

Die wichtigen Punkte sind ja:

1. Nächstes Jahr muß da alles raus wegen Entkernung, Umbau und pipapo.
2. Es wohnen noch andere Familienmitglieder im Haus und für die Hygiene im Haus hätten alle gerne gut gesorgt. (man weiß ja nicht, was sich in den Ecken, wo man nicht mehr rankommt schon alles gebildet hat, das braucht ja evtl. bald einen eigenen Planeten) Somit geht die Hygiene einer einzelnen Wohnung auch immer alle im Haus etwas an.
3. Man will ihr ja helfen, sie ist ja unglücklich damit
4. Oma ist alt und baut schwer ab, wenn sie nicht mehr ist, weiß Frau U., dass sie nicht beide Wohnungen vollmüllen kann, sondern hoch muß.

Ich fürchte fast, dass es zu aller größter Not auch so laufen wird, wie in Deinem geschilderten Fall, das alles entsorgt wird während sie mal ein Wochenende weg ist (sie fährt schonmal mit Oma an die See) oder so. Dann fürchte ich allerdings einen Bruch in der Familie, die eigentlich sonst recht harmonisch ist. Das wäre schade.

Tatra
31.12.2008, 09:44
Wie wäre es denn wenn die Angehörigen selber mit einem Psychologen reden und sich einen Rat geben lassen wie sie es am Besten angehen? Als Laie ist man mit solchen Störungen überfordert und hilflos und sie selber will ja offensichtlich nicht nach professioneller Hilfe suchen.

Inaktiver User
31.12.2008, 11:33
Das ist allerdings eine sehr gute Idee. Warum ist da noch keiner drauf gekommen?:wie?:

*schäm*
Dabei habe ich eine wirklich gute Psychologin an der Hand. Ich Doof.:wie?:

Danke.:blumengabe:

Inaktiver User
02.01.2009, 17:12
chicken, ich kenne solche Fälle von Messis auch aus der Familie.

Entweder komplett zugemüllt (jede Furzzeitung von Anno 1976 wird aufgehoben, weil man ja evtl. reinschauen könnte) oder zuviel gegessen. Essstörungen und Messis gehen für mich Hand in Hand.

In beiden Fällen wäre der Grund der eigentlichen Problematik einen Blick wert, denn das hat alles seine Ursache.

Und ganz ehrlich?
Es gibt mehr solcher Fälle als man denkt....

Inaktiver User
02.01.2009, 17:18
Das glaube ich, dass es sehr viele Fälle gibt. Das Thema ist wirklich noch viel zu tabubehaftet. So können sich die Kranken ja kaum aus der Situation lösen.

Mahakala
05.01.2009, 14:56
Hallo zusammen,

mein erster Beitrag! Ich hoffe, ich mach alles richtig :peinlich: !

Ich habe auch einen Messi-Fall in der Familie, aber wenn ich Eure Beiträge hier lese, haben wir wohl noch Glück gehabt, denn es ist nicht ganz so dramatisch. Man kann sich in vielen Zimmern noch bewegen.

Mein Messi (klingt als wäre es ein Haustier oder so :lachen: ) hat manchmal "klare Momente", in welchen es ihr bewusst wird, dass ein Problem da ist, an welchem sie dann auch etwas ändern möchte.

Meine Erfahrung ist, dass man genau da ansetzen muss. Also diese kurzen Zeitfenster nutzen und direkt handeln. In meinem Fall heisst das, ihr dann, wenn sie es von sich aus anspricht, helfen auszumisten. Nicht einen Tag später, sondern direkt in dem Moment.

Denn solche Phasen halten bei ihr leider nur etwa 1 Stunde. In dieser Stunde kann sie sehr gut, also eher objektiv denkend, aussortieren und sich von Dingen trennen. Danach fällt sie wieder zurück in alte Muster und findet tausend Gründe, warum dieser eine Strumpf, der ganz offensichtlich schon seit 20 Jahren rumliegt, weil der Gegenstrumpf verschwunden ist, verwahrt werden muss. :freches grinsen:

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es ganz wichtig ist, der Betroffenen zu verdeutlichen, dass sie allein entscheidet, WAS aussortiert ist. Damit sie weiss, sie allein behält weiterhin die Kontrolle (denn ich glaube, dieses Sammeln hat viel mit Kontrolle zu tun - und wegschmeissen mit Kontrollverlust) und wird zu nichts gezwungen.

Ich habe meinem Messi das Aussortieren/ Aufräumen schmackhaft gemacht, indem ich erklärt habe, es gehe dabei nicht um wegschmeissen, sondern eher darum, all die schönen Sachen, die sie hat, zu ordnen, damit sie besser sieht, was sie alles hat. Ich glaube, mit dieser Sichtweise konnte sie sich anfreunden.

Puh, langer erster Beitrag... Ich hoffe, meine Erfahrungen können jemandem helfen und ich freue mich auf weiteren Austausch.

Ganz liebe Grüsse und viel Kraft
Mahakala :blumengabe:

Inaktiver User
05.01.2009, 14:59
Huhu und willkommen!:blumengabe:

Hat doch geklappt, wie ich sehe :)
Danke für Deinen Beitrag.

Naja, das Problem ist, dass Frau U. diese "klaren Momente" so wie Du sie beschreibst, nicht hat und wenn, dann spricht sie sicherlich nicht darüber sondern verkriecht sich, weil es ihr peinlich ist.

Ich werde aber auch natürlich Deine Ratschläge an die betreffenden Geschwister weitergeben.:blumengabe: