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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Student braucht Hilfe beim Aufstehen



pflanzenfreund
27.11.2008, 12:22
Hallo,

ich habe ein Problem und beschlossen es mal ins Forum zu schreiben.
Ich kann einfach morgens nicht zur Uni aufstehen.
Ich gehe abends recht spät schlafen (ca. 1Uhr nachts), da ich einfach nicht einschlafen kann. Und so lass ich dann zwangsweise den Fernseher laufen und geh mich dem gedanken "MORGEN PACKST DU ES!" schlafen. Doch kaum klingelt der Wecker wird er von mir auch schon wieder ausgestellt.
Heute war es zum beispiel ganz schlimm.
Der Wecker klingelt um 7Uhr........und um 11.48Uhr stehe ich auf.
Aber normalerweise steh ich früher auf, so gegen halb 10. Da sind die ersten 2 Stunden in der Uni aber auch schon rum.
Ich hoffe dass ihr mir gute Tips geben könnt. Es ist mir wirklich sehr ernst aufzustehen. Weiß nicht was ich tun soll.
Wie motiviert ihr euch jeden morgen? Wie siehts mit dem schlafen gehen aus?
Bitte euch um zahlreiche Tips.

Vielen Dank schonmal im voraus.

MfG

Pflanzenfreund

Inaktiver User
27.11.2008, 12:45
Ich habe Gott sei Dank keine Probleme damit, mit dem Weckerklingeln aus dem Bett zu fallen. Aber ich kenne das von Freundinnen, die gerade im Winter gar nicht gut aus dem Bett kommen bzw. morgens Stunden brauchen, um genießbar zu werden.

Eine Freundin besitzt 4 Wecker, die sie nach Lautstärke sortiert in Schlafzimmer und Bad (liegt direkt nebenan) stehen hat. Die Dinger klingeln im 5 Minuten-Abstand, beim letzten (Bad) steht sie dann auf, der ist am nervigsten.

Eine andere Freundin hat sich jetzt einen Tageslichtwecker geleistet, der ihr das Aufwachen erleichtert. Sie kommt im Winter schlecht aus den Federn, verschläft zwar nicht, ist aber stundenlang unausstehlich. Sie ist von dem Ding sehr angetan, scheint zu funktionieren. Ihre Familie liebt sie morgens auch wieder. :freches grinsen:

Und dann gibt es noch Clocky (http://ecx.images-amazon.com/images/I/41dT-grRcKL._SL500_AA240_.jpg), den Wecker, der beim Klingeln einfach vom Tisch rollt und sich im Zimmer selbständig macht. Wenn man dem eins auf den Kopf geben will, damit er Ruhe gibt, muss man zwangsläufig raus. Vielleicht wäre das ja etwas für dich. :zwinker: Und Weihnachten naht ...

Hypathia
27.11.2008, 12:54
Sconmal mot Sport / irgendwelchen Anstrengungen am Abend versucht, um hinterher Müde zu sein, und dann auch vernünftig einzuschlafen?

pflanzenfreund
27.11.2008, 13:13
Mit Sport hab ichs auch schon versucht. Ich schlaf zwar früher ein, aber bin dann morgens noch erschöpfter.
Aber diese nervigen Wecker die wegrollen oder an die Decke fliegen sind glaub ich eine sehr gute Idee.
Ein Freund hat mir gesagt ich soll abends einen halben Liter Wasser trinken, um "natürlich" geweckt zu werden:)
Hoffe auf weitere Tips.

Liebe Grüße

canislupa
27.11.2008, 13:42
Wie willst Du erholsam schlafen, wenn Du den Fernseher laufen lässt?! Im Schlafraum muss es dunkel und leise sein und gut gelüftet. Schaff Dir ein immer gleiches Einschlaf- oder Zubettgehritual. Und versuch mal, gleich beim ersten Weckerklingeln wirklich aufzustehen und Dich dann wach zu machen: Wechselduschen, Kaffee, Laufen, was auch immer Dir hilft.
Ansonsten lass Dich mal medizinisch durchchecken, solche Einschlafstörungen und morgendliche Erschöpfungen können auch medizinische Ursachen haben.

Kantorka
27.11.2008, 14:25
Man soll ohnehin abends vorm Schlafen kein TV mehr sehen, da die Bilder eher anregend als einschläfernd wirken (obwohl das in speziellen Fällen auch anders sein kann, mein Vater zB *g*)

Versuch immer etwas früher ins Bett zugehen und da dann zu Lesen oder so. Muss ja nicht sofort um 22 Uhr sein.

Inaktiver User
27.11.2008, 15:12
zu lange Zeit nur gefetet? :zwinker: - Offenbar hat sich Dein Schlafrhythmus nach hinten verschoben. Neben den genannten Vorschlägen würde ich mich vielleicht ein/zweimal von der Telekom wecken lassen, damit Du morgens auch rauskommst und dann abends entsprechend müde bist. Der Körper muss sich auch an Schlaf/Wachzeiten gewöhnen und darauf einstellen. Vor dem Zubettgehen helfen mir auch mal Baldriantropfen und ein Bad, wenn ich nicht einschlafen kann.
Ehrenpreis

beklamo
27.11.2008, 15:37
Was mich motiviert, morgens aufzustehen? Ganz klar: Mein Bankkonto. :freches grinsen:
Also nicht, dass ich reich wäre, aber wenn ich liegen bleibe, dann sucht sich meine Chefin jemand anders. Und dabei hätte sie ausnahmsweise mal recht.
Gut, als Student bekommt man kein Geld (zumindest nicht von der Uni, es sei denn, man ist Hiwi oder jobbt sonstwo), aber immerhin ist dein Studium später mal Grundlage für deine Einstellung in einer Firma und sichert somit deinen Lebensunterhalt. (Ich war auch mal Studentin und musste aufstehen !)
Da kann man lange lamentieren wie man sich ändern soll: Veränderung geschieht nur durch die TAT. Also stell deinen Wecker weit genug weg und zwing dich nach dem Aufstehen und Wecker-ausmachen, aufzubleiben. Anders geht's nicht. :schild genau:

Inaktiver User
27.11.2008, 16:03
Da hast du ganz Recht, beklamo.

Man braucht einen Grund, aufzustehen. Auch sieben nervige Wecker sind immer noch kein vernünftiger Grund.

Es gibt halt Leute, die sind Nachteulen. Gott sei Dank! Ich bin das genaue Gegenteil und könnte nie im Leben spät abends noch Leute operieren oder in der Gegend herumfahren oder durch fröhliches Radiogeplapper unterhalten.

Will sagen: pflanzenfreund, du wirst irgendwann bestimmt eine Möglichkeit finden, in deinem Rhythmus zu leben.

Was verpasst du, wenn du so lange schläfst? Eine wichtige Vorlesung? Wie viele davon hast du? Wenn du es nicht schaffst, die zu besuchen, dann schaffst du deine Scheine nicht und dann dauert es nur noch länger bis zu einem Job, der zu dir passt.

Ist der Studienabschluss dann wahres Ziel? Dann sollte dich das morgens auch aus dem Bett treiben. Irgendwie. Ansonsten kann man dir nur ein Fernstudium empfehlen :smirksmile:

Inaktiver User
27.11.2008, 16:06
Hallo,

ich habe ein Problem und beschlossen es mal ins Forum zu schreiben.
Ich kann einfach morgens nicht zur Uni aufstehen.
Ich gehe abends recht spät schlafen (ca. 1Uhr nachts), da ich einfach nicht einschlafen kann. Und so lass ich dann zwangsweise den Fernseher laufen und geh mich dem gedanken "MORGEN PACKST DU ES!" schlafen. Doch kaum klingelt der Wecker wird er von mir auch schon wieder ausgestellt.
Heute war es zum beispiel ganz schlimm.
Der Wecker klingelt um 7Uhr........und um 11.48Uhr stehe ich auf.
Aber normalerweise steh ich früher auf, so gegen halb 10. Da sind die ersten 2 Stunden in der Uni aber auch schon rum.
Ich hoffe dass ihr mir gute Tips geben könnt. Es ist mir wirklich sehr ernst aufzustehen. Weiß nicht was ich tun soll.
Wie motiviert ihr euch jeden morgen? Wie siehts mit dem schlafen gehen aus?
Bitte euch um zahlreiche Tips.

Vielen Dank schonmal im voraus.

MfG

Pflanzenfreund


Du meinst das ja wohl nicht im Ernst, was du hier schreibst ... oder ???

WW

pflanzenfreund
27.11.2008, 22:52
Vielen Dank an alle. Außer Wannenwichtel!
Werde eure Tips beherzigen:)

MfG

Inaktiver User
27.11.2008, 22:53
Vielen Dank an alle. Außer Wannenwichtel!
Werde eure Tips beherzigen:)

MfG


Solltest dir vielleicht mal den Begriff "Selbst-Disziplin " bei Wiki zu Gemüte führen

NatalieThor
28.11.2008, 12:55
Begriff "Selbst-Disziplin "

ist das ein Synonym für "Langeweile"?

:liebe:

nataliethor

Blondine
28.11.2008, 13:40
Nein, aber für Erfolg !!!! :ooooh: Gruß, B.

salzundpfeffer
28.11.2008, 13:50
Hallo Pflanzenfreund,

als ich Dein Post gelesen habe, war mein erster Gedanke auch "Ich steh auf, weil ich sonst meinen Job verlieren würde, demzufolge meine Existenzgrundlage, da ich von dem popeligen Arbeitslosengeld niemals leben könnte, müsste mir wieder einen neuen Job suchen, würde wahrscheinlich aber keinen finden, da ich ja schon seit zwei Jahren in meiner Mini-Stadt etwas anderes suche - ohne Erfolg. Demzufolge müsste ich in eine größere Stadt ziehen, dort wäre ich wieder ohne Freunde/Anschluss etc. etc. und die ganze Kacke würde von vorne anfangen...."

Ich sach Dir mal was: Genieß es!!! In vollen Zügen! :blumengabe:

Die Zeit, wo Du tatsächlich aufstehen MUSST, weil Du nen Job hast, kommt noch früh genug. Ansonsten versuch doch mal vielleicht um 8.30 aufzustehen. Ist schon mal ne Stunde früher als sonst, aber ist auch nicht gleich zu so ner unchristlichen Zeit wie 7... Am Abend vorher z.B. Sport machen und ein bisschen früher ins Bett gehen.. vielleicht mal nicht fernsehen sondern im Bett lesen, davon werde ich müde ohne Ende... oder vor dem zu Bett gehen in die Badewanne...

Ich steh um 6.15 auf und ich hasse es! Und ich quäl mich dann raus, nach ner ausgedehnten Dusche und nem Espresso gehts dann aber...

Aber: Morgen ist Wochenende und somit ausschlafen angesagt! :freches grinsen:

Rowellan
28.11.2008, 14:02
Mal von jemand, der auch Probleme mit dem frühen Einschlafen und Aufstehen hat: Am Abend Sport ist die GANZ falsche Idee - wenn man sich nicht grade bis zur völligen Erschöpfung auspowert wird man nur noch wacher; spätestens bei der Dusche hinterher.

Inaktiver User
28.11.2008, 14:05
Nein, aber für Erfolg !!!! :ooooh: Gruß, B.


Für manche scheint es halt schon ein Erfolg zu sein, wenn sie um halb 11 statt um 12 aufstehen :freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen: können :freches grinsen:

WW

Inaktiver User
28.11.2008, 16:30
Was ist das denn?:freches grinsen: Geiler Thread. Ich könnte anbieten Dich am Montag um zehn Uhr zu wecken. Ich schreib dann um zehn Uhr hier rein:

Aufstehen!:freches grinsen:

Dann biste schonmal früher auf als bisher....:freches grinsen:

anbel
28.11.2008, 19:38
Als ausgeprägte Langschläferin, die ihrem Nachtschlaf gern noch den Morgenschlaf bis in den späten Vormittag hinein hinzufügt, kann ich das


Wie willst Du erholsam schlafen, wenn Du den Fernseher laufen lässt?! Im Schlafraum muss es dunkel und leise sein und gut gelüftet. Schaff Dir ein immer gleiches Einschlaf- oder Zubettgehritual. Und versuch mal, gleich beim ersten Weckerklingeln wirklich aufzustehen und Dich dann wach zu machen: Wechselduschen, Kaffee, Laufen, was auch immer Dir hilft.

nur unterschreiben.

1. Vor dem Schlafengehen stoß-lüften, wenigstens fünf Minuten, Lärmquellen abstellen, Lichter ausknipsen.
2. Nutze dein Bett wenigstens vorübergehend nur zum Schlafen, d.h. auch nicht darauf rumliegen und fernsehen; du musst verinnerlichen, dass Bett = Schlaf ist.
3. Als Zubettgehritual eignen sich Dinge, die dich runterbringen und entspannen. Ein 'Betthupferl' (z.B. in Form eines kleinen Stücks Schokolade) wär ne Idee. Oder immergleiche, eher sanfte Musik. Oder beten. Oder dich für drei Minuten ans (weit geöffnete) Fenster stellen, hinausschauen, dir die kühle Nachtluft um die Nase wehen lassen.
4. Dann für morgens: mir hilft's, soviele Dinge wie möglich (Kleidung rauslegen, passende Ohrringe aussuchen, Unterlagen in die Tasche packen) am Abend zuvor zu erledigen, damit ich in frühmorgendlich-verpenntem Zustand nur das absolute Routineprogramm fahren muss. Kaffee ist auch EIN MUSS, alternativ Mate-Tee.

frolleinfamos
29.11.2008, 12:01
ich glaube es geht gar nicht darum, dass Du nicht aufstehen kannst, sondern nicht aufstehen willst. Deshalb redest Du Dir ein, es nicht zu können. Ist ja auch praktisch von sich selbst zu glauben, man sei nicht zum frühen Aufstehen prädestiniert. Ich persönlich hasse es auch früh aufzustehen, diskutiere aber nicht mit mir selbst darüber. :smile:

Inaktiver User
29.11.2008, 12:31
Das ganze Problem ist doch hausgemacht:

wenn ich morgens erst nachmittags aufstehe, kann ich abends auch nicht schlafen :smirksmile:

Der Teufelskreis ist mit ein bisschen Willensanstrengung zu durchbrechen, und dann ist man auch abends rechtschaffen müde!