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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Problem, der Leihwagen, oder: Fahrweise eines Benziners



Inaktiver User
24.11.2008, 12:27
Meine Frage richtet sich wohl vor allem an die, die schonmal mit einer Umstellung von Diesel auf Benziner zu tun hatten und daher wissen, was ich meine...

Mein heißgeliebter A3 musste heute unerwartet in die Werkstatt. Er bekommt ne neue Einspritzpumpe. Extrem teurer Spaß, aber das ist wohl ein anderes Thema...

Jedenfalls bin ich aufs Auto angewiesen um zur Arbeit zu kommen, und habe jetzt nen VW als Leihwagen bekommen, der mit Benzin fährt.
Das war mir irgendwie unheimlich, vor allem beim Anfahren. Hab die Kupplung gaaaaanz langsam kommen lassen und bin dann erst aufs Gas (mache ich mit meinem Diesel eigentlich so ähnlich, kann man ja eigentlich nichts mit falsch machen, dacht ich). Trotzdem hab ich ihn auf der kurzen Strecke ein paarmal abgewürgt.
Und überhaupt fuhr der sich ganz anders, hatte das Gefühl, dass er einerseits fast von allein fuhr, fast ohne Gas, dass er aber andererseits ab und zu fast einfach ausgehen wollte (ist schwer zu beschreiben, was ich damit meine, und wohl eher subjektiver Quatsch). Irgendwie scheint das Dieselauto zwar etwas schwerfälliger, aber wesentlich berechenbarer.

Da ich morgens ein paarmal auf stark frequentierten Kreuzungen links abbieben muss, wäre es höchst ungünstig, wenn mir das da nochmal passiert, das mit dem Abwürgen.
Daher würde ich gerne wissen, was man bei der Fahrweise bei Benzinern beachten muss, vor allem beim Anfahren, und respektive wie sie sich von der eines Diesels unterscheidet.

Wenn da jemand Tipps hätte? :blume:

Merya
24.11.2008, 12:40
Ich fahre ständig mal Autos von anderen. Es ist natürlich so, dass sich jedes Auto ein bißchen anders fährt, einen Unterschied zwischen Diesel und Benziner konnte ich noch nicht feststellen.

Wenn du Probleme mit dem fremden Auto hast, dann "übe" das anfahren eben erst da, wo keine Kreuzung, bzw. viel Verkehr ist.

Merya

Inaktiver User
24.11.2008, 12:44
Wir haben Beides. Mein Mann einen Diesel, ich einen Benziner.

Ich fahre gern Benziner, weil meiner einfach schneller in die Hufe kommt - der Diesel ist doch etwas langsamer in der Anfahrt.

Der Diesel ist aber für lange Strecken schöner oder auch in der Stadt, wegen der vielen Ampeln, der fährt ja an ohne das ich Gas geben muß, stockert auch im 6 Gang nicht rum wenn ich langsamer fahre - ist schon ein wenig entspannter.

Aber jedes Auto ist anders - liegt oft an der Einstellung des Spiels zwischen Gas und Kupplung - übe einfach ein wenig wie er reagiert, dann gehts schon.

P.S. ich fahre seit 23 Jahren da gibts kaum ein Auto dass ich noch nicht "unterm Po" hatte :freches grinsen:

Inaktiver User
24.11.2008, 13:20
Danke für eure Ansichten; was sind nun für mich die Hinweise daraus?

Könnte es z.B. sein, dass man beim Anfahren eines Benziner aufs Gas treten MUSS, noch bevor die Kupplung ganz da ist, damit er nicht ausgeht?

Wenn ich das beim Diesel so mache, kann es eben sein, das er dann hoppelt und absäuft, deswegen gehe ich grundsätzlich erst aufs Gas, wenn die Kupplung ganz oben ist (fahre also die erste Viertelsekunde quasi nur mit Kupplung).

Zeit und Möglichkeit zum Üben habe ich vorher leider nicht wirklich. Bin grad nur ein paarmal rückwärts aus der Parklücke, und wieder rein, um überhaupt erstmal zu schauen, wie die Kupplung reagiert. Direkt im Verkehr ist das natürlich wieder was anderes.

Inaktiver User
24.11.2008, 13:25
du mußt - schwer zu beschreiben - die Kupplung loslassen und kurz vorm ganz loslassen gas geben.

Wie lange fährst du schon Auto? Hast du auf einem Diesel gelernt?

Klar, der Diesel fährt auch ohne Gasgeben - der Benziner geht dann aus...

Inaktiver User
24.11.2008, 13:42
Okay...

Habe meinen Führerschein vor neuneinhalb Jahren gemacht, fahre allerdings erst seit einem halben Jahr regelmäßig (hab als Studentin nur die Öffis genutzt).
Womit das Fahrschulauto damals fuhr, weiß ich gar nicht mehr, aber in den Jahren danach fuhr ich nur Auto, wenn es nicht anders ging, und die fuhren dann immer mit Diesel, ja.

Inaktiver User
24.11.2008, 14:48
Mein Mann hat immer einen Diesel und meiner ist ein Benziner. Ich wechsel also dauernd. Der Diesel fährt schneller an, weil er einfach mehr PS hat. Zur Zeit ist es ein Automatikwagen. Aber auch vorher bei den Dieselwagen habe ich mit Gas und Kupplung nie einen Unterschied zu meinem Benziner gemacht.

Jedes Auto läßt sich einfach anders fahren. Das einzige was nützt, ist üben.

Inaktiver User
24.11.2008, 15:19
Jedes Auto läßt sich einfach anders fahren. Das einzige was nützt, ist üben.

Eben. Grau ist alle Theorie!

Wenn ich mit dem Auto fahre, das normalerweise mein Mann benutzt, stoße ich mir immer erst mal die Rübe, weil ich die Maße nicht gewohnt bin, und dann röhrt's, weil ich zuviel Gas gebe. Dabei sind das beides Benziner.

Aber nach drei Ecken klappt es dann auch und ich denke: Es ist sehr gut, sich immer mal wieder umzustellen. Der präfrontale Cortex dankt :freches grinsen:

Kantorka
27.11.2008, 14:35
Hi,

ich weiß was Du meinst, denn ich hatte die Umstellung vom Fahrschulwagen (Diesel) auf den meiner Mutter (Benziner). Hat sehr lange gedauert, bis ich das raushatte, einen Nachmittag lang musste ich mit meiner (nicht eben geduldigen) Mutter üben.

Der Diesel fährt ja, wie Du geschrieben hast, los, wenn man nur die Kupplung kommen lässt.
Bei meinem Polo aber lasse ich die Kupplung langsam kommen und gebe parallel dazu schon Gas, mehr kann eigentlich nicht schaden, dann wirds höchstens lauter als nötig.

Also, während Du das Kupplungspedal kommen lässt, schon das Gaspedal runter drücken... Mit etwas Gefühl hast Du dann schnell raus, wieviel Gas Du idealerweise brauchst.

Erzähl mal wie's läuft ;)

Kantorka
27.11.2008, 14:35
Hi,

ich weiß was Du meinst, denn ich hatte die Umstellung vom Fahrschulwagen (Diesel) auf den meiner Mutter (Benziner). Hat sehr lange gedauert, bis ich das raushatte, einen Nachmittag lang musste ich mit meiner (nicht eben geduldigen) Mutter üben.

Der Diesel fährt ja, wie Du geschrieben hast, los, wenn man nur die Kupplung kommen lässt.
Bei meinem Polo aber lasse ich die Kupplung langsam kommen und gebe parallel dazu schon Gas, mehr kann eigentlich nicht schaden, dann wirds höchstens lauter als nötig.

Also, während Du das Kupplungspedal kommen lässt, schon das Gaspedal runter drücken... Mit etwas Gefühl hast Du dann schnell raus, wieviel Gas Du idealerweise brauchst.

Erzähl mal wie's läuft ;)

Inaktiver User
27.11.2008, 19:42
Danke euch! :blumengabe:

Der Leihwagen ist wieder abgegeben, und der Diesel wieder bei mir. Und glaubt es oder nicht, ich vermisse den kleinen, wendigen Polo fast ein bisschen. :freches grinsen:
Hatte das ab dem zweiten Tag ganz gut drauf: es genügte ja, wenn man das Gaspedal ganz leicht antippte, so leicht, dass man kaum merkte, dass der Fuß überhaupt drauf ist.

Wenn also die Kupplung fast da war, wurde er ja etwas langsamer, und das war dann der richtige Moment, leicht Gas zu geben. Im Prinzip konnte man nichts falsch machen, aber ich war halt kein Auto gewohnt, das so sensibel reagiert - und so leise dabei ist.

Aber ist schon auch okay, dass der Diesel wieder da ist. Der ist nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen und dabei wesentlich kraftvoller. Außerdem bin ich untertouriges Fahren gewohnt, was mit diesem ja sehr gut geht, mit dem Benziner hingegen weniger.

Inaktiver User
27.11.2008, 19:51
Wow, du hast eine blumige Art, über Autos zu sprechen :smirksmile: Kraftvoll, sensibel, nicht aus der Ruhe zu bringen :freches grinsen:

Für mich ist das einfach ein Haufen Blech. :freches grinsen: :blumengabe:

Inaktiver User
27.11.2008, 19:54
Für mich ist das einfach ein Haufen Blech. :freches grinsen: :blumengabe:

Ist noch gar nicht so lange her, da sah ich das recht ähnlich. :freches grinsen:

Inaktiver User
27.11.2008, 20:03
Ist noch gar nicht so lange her, da sah ich das recht ähnlich. :freches grinsen:

Und dann kam der Diesel und es hat Zoom gemacht? :liebe: :liebe:

Inaktiver User
27.11.2008, 20:42
Anfangs war es eher Hassliebe. :smirksmile: