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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Firmenautos verzweifelt gesucht...



Inaktiver User
20.11.2008, 14:05
Hallo!

Heute erhielten wir einen Anruf von einer Firma, die händeringend nach Firmenfahrzeugen sucht. Die verkaufen sie dann ins Ausland. Wir haben da einen Leasingwagen, der uns die Haare vom Kopf frisst und wir wären ganz froh drum, wenn uns den jemand abnehmen würde, ohne dass wir noch irgendwas draufzahlen müssen. Immerhin ist der Wiederverkaufswert natürlich weitaus niedriger als das, was an die Leasingbank noch zu zahlen wäre.

Was ist denn davon zu halten? Immerhin muss man damit rechnen, übers Ohr gehauen zu werden. Denn so macht man ja heutzutage fast nur noch Geschäfte. Bescheiß den Endkunden. Aber das wären ja in dem Falle, die Ausländer, die unser Auto dann kaufen würden, oder?

Liebe Grüße


Flauschhase

junifrau02
20.11.2008, 22:19
Ich glaube nicht, dass die an einem Leasingwagen Interesse haben. Ich kenne diese Art Anrufe auch. Die kaufen die Autos auf, richten sie optisch wieder her und verschachern die weiter - teils im Inland, teils im Ausland.
Da wird auch schon mal ein Unfallfahrzeug, dass ausdrücklich als "Schrott" verkauft wird, wieder aufgepeppelt und mit zig-tausenden km weniger für gutes Geld weiterverkauft.

Inaktiver User
21.11.2008, 10:34
Ihr wollt ein Leasingauto verkaufen?:ooooh: :ooooh: :ooooh:

Inaktiver User
21.11.2008, 12:49
Hallo!

Die haben gesagt, dass sie auch Leasingfahrzeuge nehmen. Wenden sich speziell an Firmen. Das war mir halt auch neu, dass jemand sowas tatsächlich macht. Die Dame meinte, sie bräuchten dringend Autos, weil die Nachfrage so groß sei :wie?:

Ich denke mir halt auch, dass die den Preis drücken werden wo's nur geht. Aber wenn ich dabei noch draufzahlen muss - so dämlich bin ich ja dann auch nicht (hoffentlich).

Liebe Grüße


Flauschhase

Inaktiver User
21.11.2008, 13:07
Naja, ob das im Sinne der Leasingfirma ist, wage ich zu bezweifeln, immerhin gehört Euch das Auto ja nicht.

junifrau02
21.11.2008, 14:12
Natürlich kann das Leasingfahrzeug nur nach RÜcksprache mit dem Leasinggeber und dessen "Mithilfe" verkauft werden. Normalerweise sollte dieser ja im Besitz der Zulassungsbescheinigung II sein, ohne deren Vorlage die Zulassungsstelle keine Halteränderung vornimmt.

Auch wenn sie sagen, sie wollen auch Leasingfahrzeuge, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, dass sie wirklich das ganze Gedöns mitmachen (wollen). Die Papiere gäbe es ja dann nur Zug um Zug.

Es würde sich für euch selbst doch nur dann rechnen, wenn sie tatsächlich mehr bezahlen würden, als der Leasinggeber von euch selbst noch für das Fahrzeug verlangt.

Also würden sie ja dann den vom Leasinggeber geforderten Betrag zahlen + bisschen was für euch dazu + bisschen oder auch bisschen mehr für sich selbst ....und für welchen Preis wollen sie dann dem (armen) Käufer die Karre andrehen?

fritte007
21.11.2008, 19:39
Hallo!

Die haben gesagt, dass sie auch Leasingfahrzeuge nehmen. Wenden sich speziell an Firmen. Das war mir halt auch neu, dass jemand sowas tatsächlich macht. Die Dame meinte, sie bräuchten dringend Autos, weil die Nachfrage so groß sei :wie?:

Ich denke mir halt auch, dass die den Preis drücken werden wo's nur geht. Aber wenn ich dabei noch draufzahlen muss - so dämlich bin ich ja dann auch nicht (hoffentlich).

Liebe Grüße


Flauschhase

@flauschhase,
du bist zwar der Besitzer des Leasingfahrzeugs, aber nicht der Eigentümer! Du kannst das Fahrzeug vor Ablauf der Leasingzahlung gar nicht rechtmäßig weiterveräußern, denn du hast besitzt zwar das Auto, aber nicht den KFZ-Brief. Wer den hat, der gilt als Eigentümer. Und ohne den kannst du nicht legal veräußern. Finger weg von der Sache.
Guck mal in die AGBs deines Leasingvertrages, da steht das ganz deutlich drin.
Du kannst den Wagen vorzeitig auslösen und dann veräußern oder du gibst ihn an den Leasinggeber zurück.
Habt ihr den privat oder über die Firma geleast?
Für Privatleute ist PKW- Leasing, eher nicht so der Knüller, weil du die Kosten nicht als BA absetzen kannst, Firma schon.


Es würde sich für euch selbst doch nur dann rechnen, wenn sie tatsächlich mehr bezahlen würden, als der Leasinggeber von euch selbst noch für das Fahrzeug verlangt.


Dann könnten sie gleich über den Leasinggeber gehen. Oder über die Autovermieter, die halbjährlich ihre Wagen abstoßen.
Das ist kein sauberes Geschäft.

junifrau02
22.11.2008, 00:20
Dann könnten sie gleich über den Leasinggeber gehen. Oder über die Autovermieter, die halbjährlich ihre Wagen abstoßen.
Das ist kein sauberes Geschäft.
Das hab ich damit im Grunde ja gemeint. Das kann nicht reell sein bzw. ablaufen....wer bezahlt für den Wagen schon freiwillig mehr, als er muss.