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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was veranlasst einen Mann dazu, Gynäkologe zu werden?



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Inaktiver User
06.11.2008, 08:45
Darüber denke ich schon seit Jahren nach.
Die Frage stellt sich mir gerade jetzt, weil ich eine neue Gynäkologin suche und in meinem neuen Wohnort nur Gynäkologen finde.
Mir ist es unangenehm, mich von einem Mann untersuchen zu lassen.

Inaktiver User
06.11.2008, 08:49
Und mir wäre es unangenehm von einer Frau untersucht zu werden...


Wieso ein Mann Gynäkologe wird? Komische Frage - wieso wird ein Mann Zahnarzt, Tierarzt, Neurologe....

Inaktiver User
06.11.2008, 08:54
@Dharma05:

Du hast meine Frage nicht verstanden.

Margali62
06.11.2008, 09:12
Nur Urologin? Nur Proktologin? Magen- und Darmspiegelung nur von einer Frau? Dann wirds aber eng mitte Ärzte!
Ob jemand für mich geeignet ist trenne ich mal ganz deutlich von seinem Geschlecht!

Inaktiver User
06.11.2008, 09:16
Ich glaube nicht, dass sie in diesen Kathegorien denken.
Es geht, glaube ich, um das Interesse am Fachgebiet, nicht am Untersuchungsobjekt. Es ist immerhin eines der Wenigen (wenn nicht das Einzige) in der Medizin, in dem man nicht nur Kranke behandelt. Sondern eben natürliche Vorgänge wie Schwangerschaften begleitet.

So hat es mir mal ein Freund, der Gyn geworden ist erklärt. Und ich glaube ihm, obwohl er ein Mann ist:smirksmile:!

Inaktiver User
06.11.2008, 09:23
Danke ruthday für Deine einfühlsame Antwort.
So wird es wohl sein.

Solitaer
06.11.2008, 09:23
"Es ist immerhin eines der Wenigen (wenn nicht das Einzige) in der Medizin, in dem man nicht nur Kranke behandelt"

Kinderärzte fallen mir da auch noch ein, wegen der vielen Vorsorgeuntersuchungen zu denen wohlgenährte Babys und niedliche Kinder meist gesund erscheinen.

Oder Augenärzte - nicht jeder braucht eine Brille der einen Sehtest macht.:zwinker:

Margali62
06.11.2008, 09:28
Gyn ist ein krisenfester Job - Kinder werden immer geboren.

Inaktiver User
06.11.2008, 09:32
"Es ist immerhin eines der Wenigen (wenn nicht das Einzige) in der Medizin, in dem man nicht nur Kranke behandelt"

Kinderärzte fallen mir da auch noch ein, wegen der vielen Vorsorgeuntersuchungen zu denen wohlgenährte Babys und niedliche Kinder meist gesund erscheinen.

Oder Augenärzte - nicht jeder braucht eine Brille der einen Sehtest macht.:zwinker:

Stimmt, die Kinderärzte:lachen: !

Ich denke, fast in jeder Fachrichtung gibt es viele gesunde Patienten, die zu behandeln nicht unbedingt emotional belastend sein muß.

Aber bei der Geburtshilfe ist der Unterschied zwischen vorher und nachher schon am eindrucksvollsten.:smirksmile:

Inaktiver User
06.11.2008, 09:36
Danke ruthday für Deine einfühlsame Antwort.
So wird es wohl sein.

Immer gerne:blumengabe:

Hamster
06.11.2008, 09:46
Was einen Mann im einzelnen bewegt weiß ich nicht.

Aber ich für meinen Teil habe beides durch und ich würde mich immer wieder für einen Mann entscheiden.

Die Frau war ruppiger und nicht so einfühlsam.

Er erklärt alles sehr genau und auch so das ich es verstehe.

Aber ob es nun immer so sein muss, denke ich nicht.

Inaktiver User
06.11.2008, 09:56
Ich finde Dharmas Antwort berechtigt. Irgendwie schwingt doch in meinen Augen in der Eingangsfrage unterschwellig eine Unterstellung mit, ein Gyn hätte evtl. ein anderes als rein medizinisches Interesse, und das finde ich unmöglich.

Warum sollte ein Mann NICHT Gyn werden? Darauf hätte ich gerne mal eine Antwort.

hawaiianstarline
06.11.2008, 09:57
Mir ist es eigentlich auch egal, ob Mann oder Frau.
War mal bei einer Frau, aber habe dann zu einem Mann gewechselt.

Er macht seinen Job und fertig, mehr interessiert mich nicht und unangenehm ist es mir schon gar nicht.

Da fällt mir ein, ich war einmal in einer Ambulanz, weil ich Schmerzen hatte, und die Gynäkologin dort war alles andere als nett und einfühlsam.

Inaktiver User
06.11.2008, 09:58
Ich finde Dharmas Antwort berechtigt. Irgendwie schwingt doch in meinen Augen in der Eingangsfrage unterschwellig eine Unterstellung mit, ein Gyn hätte evtl. ein anderes als rein medizinisches Interesse, und das finde ich unmöglich.

Warum sollte ein Mann NICHT Gyn werden? Darauf hätte ich gerne mal eine Antwort.


Danke Joanna - das meinte ich! Denn ich habe mich noch nie gefragt wieso ein Mann Arzt wurde. Ich mach mich ja nicht nur beim Gyn nackig *g* sondern auch beim Internisten oder Orthopäden...

Gedanken würde ich mir erst machen, wenn mein Augenarzt zu mir sagen würde "Machen Sie sich bitte frei" :freches grinsen:

Inaktiver User
06.11.2008, 10:00
Oder du liegst nackt, aber bewusstlos auf den OP-Tisch vorm Chirurgen...

Es spielt sich also letzten Endes alles nur im Kopf der jeweiligen Patientin ab.

Inaktiver User
06.11.2008, 10:03
Oder du liegst nackt, aber bewusstlos auf den OP-Tisch vorm Chirurgen...

Es spielt sich also letzten Endes alles nur im Kopf der jeweiligen Patientin ab.


Nackt auf dem OP Tisch? Ich hatte ein Häubchen auf dem Kopf :zwinker: da fällt mir ein "you can leave your hat on"

Inaktiver User
06.11.2008, 10:05
Ich finde Dharmas Antwort berechtigt. Irgendwie schwingt doch in meinen Augen in der Eingangsfrage unterschwellig eine Unterstellung mit, ein Gyn hätte evtl. ein anderes als rein medizinisches Interesse, und das finde ich unmöglich.

Warum sollte ein Mann NICHT Gyn werden? Darauf hätte ich gerne mal eine Antwort.

Ist es nicht so, dass eine Frauenärztin sich besser in mein Problem hineinversetzen kann als ein Mann?

Inaktiver User
06.11.2008, 10:05
Zumal ja nun wirklich nicht alle Männer Tiere sind:freches grinsen:

Bestimmt einige, aber nicht alle.

Das wäre bei einem 12-Stunden Tag ja auch mehr als anstrengend:freches grinsen:!

So, jetzt habe ich den einfühlsamen Eindruck, den mein erstes Post hinterlassen hat, wohl gründlich zerstört. Schicksal:smirksmile:

Inaktiver User
06.11.2008, 10:07
Ist es nicht so, dass eine Frauenärztin sich besser in mein Problem hineinversetzen kann als ein Mann?


Diese Erfahrung habe ich noch nicht gemacht.

Als ich zur Myomen Op im Krankenhaus war, hatte ich eine Ärtzin zur Nachsorge - schönen Dank auch!

Männer sind sehr viel einfühlsamer und vorsichtiger

Inaktiver User
06.11.2008, 10:07
Ist es nicht so, dass eine Frauenärztin sich besser in mein Problem hineinversetzen kann als ein Mann?

Warum das denn?

Inaktiver User
06.11.2008, 10:07
Nackt auf dem OP Tisch? Ich hatte ein Häubchen auf dem Kopf :zwinker:

Die scheußlichen Gummistrümpfe nicht zu vergessen:smirksmile:

Margali62
06.11.2008, 10:08
Ist es nicht so, dass eine Frauenärztin sich besser in mein Problem hineinversetzen kann als ein Mann?


Warum?

Inaktiver User
06.11.2008, 10:08
Die scheußlichen Gummistrümpfe nicht zu vergessen:smirksmile:

bähhh stimmt, das hatte ich verdrängt

Inaktiver User
06.11.2008, 10:11
Ist es nicht so, dass eine Frauenärztin sich besser in mein Problem hineinversetzen kann als ein Mann?
NEIN. Meine beiden ersten FAs waren Frauen; die erste meinte: "Stellen Sie sich nicht so an", als ich bei der Untersuchung mal zuckte, die zweite hätte beinahe eine Eileiterschwangerschaft diagnostiziert, weil sie unfähig war (die "Eileiterschwangerschaft" ist heute 21). Die männlichen Frauenärzte, die ich danach kennenlernte, waren behutsam, sachlich und doch im richtigen Augenblick empathisch, und nie hatte ich bei einem Mann das Gefühl, ihm "ausgeliefert" zu sein.

Nachtrag: außerdem: muss ein Frauenarzt also selbst schwanger (gewesen) sein, um sich in meine Schwangerschaft einfühlen zu können? Muss ich dann wechseln, wenn meine Frauenärztin kinderlos ist?

Muss ein Onkologe selbst an Krebs erkrankt sein, um Krebskranke behandeln zu können?

Inaktiver User
06.11.2008, 10:19
Ist es nicht so, dass eine Frauenärztin sich besser in mein Problem hineinversetzen kann als ein Mann?

Das Gleiche gilt für fast jede Krankheit bzw. jedes Problem. Zum Glück kann sich auch nicht jeder Augenarzt in die Situation, so gut wie nix zu sehen hineinversetzen. Und bestimmt kann sich kaum ein Kinderarzt an seine frühe Kindheit erinnern.

Es ist und bleibt eine Frage der Sachkenntnis einerseits und des Einfühlungsvermögens andererseits. Und das kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen gut oder schlecht laufen.

Eine ketzerische Frage: Was, wen Deine Frauenärztin Dich als Konkurrentin empfindet?

Inaktiver User
06.11.2008, 10:23
Mir ist es unangenem, mich von einem Mann untersuchen zu lassen.

Ich glaube, das Kernproblem ist doch die obige Aussage. Und das ist etwas, woran kein Gynäkologe Schuld ist oder dran arbeiten könnte. Das kann nur die Betroffene selbst, indem sie sich von möglichen Vorurteilen befreit.

Ich wiederhole meine Frage, speziell an dich, lalau:

warum sollte ein Mann NICHT Gynäkologe werden?

yorki
06.11.2008, 10:31
Meine Frauenärztin ist Lesbe.

Inaktiver User
06.11.2008, 10:34
Meine Frauenärztin ist Lesbe.

Zeichnet sie das jetzt als besonders einfühlsam aus?:freches grinsen:

Inaktiver User
06.11.2008, 10:35
Ich glaube, das Kernproblem ist doch die obige Aussage. Und das ist etwas, woran kein Gynäkologe Schuld ist oder dran arbeiten könnte. Das kann nur die Betroffene selbst, indem sie sich von möglichen Vorurteilen befreit.

Ich wiederhole meine Frage, speziell an dich, lalau:

warum sollte ein Mann NICHT Gynäkologe werden?

Zum Beispiel weil ein Mann nicht weiß, wie es sich anfühlt, wenn einem die Gebärmutter entfernt wird. Oder ich Schmerzen in den Eierstöcken habe. Eine Frau kann das vielleicht eher nachvollziehen.
Genauso kann es eine Frau vielleicht nicht nachvollziehen wie es sich anfühlt wenn ein Mann zu einer Urologin sagt: mir brennt der "Dödel" so. :freches grinsen:
Ich hatte übrigens bisher immer Frauenärztinnen, die sehr nett waren. Habe keine schlechten Erfahrungen mit ihnen.
Mein damaliger Frauenarzt war sehr ruppig.

Inaktiver User
06.11.2008, 10:40
Zum Beispiel weil ein Mann nicht weiß, wie es sich anfühlt, wenn einem die Gebärmutter entfernt wird. Oder ich Schmerzen in den Eierstöcken habe. Eine Frau kann das vielleicht eher nachvollziehen.

Daß das unlogisch ist, ist Dir doch bestimmt klar.

Edelherb
06.11.2008, 10:41
Zum Beispiel weil ein Mann nicht weiß, wie es sich anfühlt, wenn einem die Gebärmutter entfernt wird. Oder ich Schmerzen in den Eierstöcken habe. Eine Frau kann das vielleicht eher nachvollziehen.

Vielleicht. Vielleicht auch nicht, dann nämlich, wenn sie völlig anders tickt als Du. Und dann kann auch das "stellen Sie sich nicht so an", daraus werden. Deswegen ist mir "professionelles" Einfühlen lieber als solches, was vom Betroffensein abhängt. Sonst haben, wie schon dargestellt, auch Krebspatienten schnell ein Problem zusätzlich.

Zu Deiner Ursprungsfrage: weil die Vorlieben verschieden sind, und manche Leute daher anderes attraktiv finden als ich. Zum Glück, sonst gäbe es nämlich keine Dermatologen. :smirksmile:

Inaktiver User
06.11.2008, 10:50
Ist es nicht so, dass eine Frauenärztin sich besser in mein Problem hineinversetzen kann als ein Mann?

Sollte man denken, ist aber nicht so. Der beste Spruch, den mir die Vertretungsärztin meines Gynäkologen mal reingedrückt hat, war: "Jetzt stellen Sie sich mal nicht so an, so weh tut das doch gar nicht." Das geschah bei einem trivialen Abstrich am Gebärmuttermund, von dem ich bei meinem Arzt kaum was spüre. Und eine Schmerzmimose bin ich eh nicht, ich kann ganz gut was ab.

Inaktiver User
06.11.2008, 10:54
Ich nicht - ich bin ein Angsthase :freches grinsen:

Und ich bin berechnend *g* Frauen die Angst haben wecken den Beschützerinstinkt eines Mannes (schöne Schublade oder?) :zwinker:

Inaktiver User
06.11.2008, 10:55
Mitunter eine realistische Schublade. ;-))

Margali62
06.11.2008, 11:12
Sollte man denken, ist aber nicht so. Der beste Spruch, den mir die Vertretungsärztin meines Gynäkologen mal reingedrückt hat, war: "Jetzt stellen Sie sich mal nicht so an, so weh tut das doch gar nicht." Das geschah bei einem trivialen Abstrich am Gebärmuttermund, von dem ich bei meinem Arzt kaum was spüre. Und eine Schmerzmimose bin ich eh nicht, ich kann ganz gut was ab.

O.T. Bei mir tut der Abstrich auch weh. Und ich bin wahrlich nicht empfindlich -sonst.

Inaktiver User
06.11.2008, 11:20
Ja, es ziept schon etwas, das spüre ich auch, Margali. Aber mein Arzt geht zartfühlender an die Sache, bei ihm denke ich kurz "mach schnell" und dann ist es vorbei. Seine Vertretungsärztin ging rustikaler vor, da flutschte mir ein lautes "AU!" raus. Das war auch das letzte Mal, dass ich eine Vertretung bei ihr wahrgenommen habe (ist eine Gemeinschaftspraxis). Mein Arzt war leider erkrankt und ich wollte nicht wieder Wochen auf einen neuen Termin zur Früherkennung warten. Das nächste Mal warte ich. Und wenn er irgendwann demnächst wahrscheinlich in Pension geht, muss ich mir einen neuen suchen. Zu ihr gehe ich nicht mehr.

Inaktiver User
06.11.2008, 13:12
Ich war mal bei einer Frauenärztin, da war es so, dass einen die Sprechstundenhilfe ins Behandlungszimmer führte und sagte: "Machen Sie sich schon mal unten frei - Frau Dr. kommt gleich." Habe ich nie gemacht, weil ich es entwürdigend fand, Frau Dr. ohne Beinkleidung die Hand zu reichen.:knatsch:

Jetzt habe ich einen wunderbaren Gynäkologen, der vor einigen Jahren meinem Sohn mit auf die Welt geholfen hat. Bei ihm setzt man sich erst mal ihm gegenüber hin und wird gefragt, warum man da sei.:smile:

Bei ihm glaube ich übrigens wirklich, dass ein Grund für seine Berufswahl in seiner Kinderliebe zu sehen ist!:liebe:

Inaktiver User
06.11.2008, 13:14
OT: mit Frauen als Gyn hatte ich IMMER (bisher 4, 2 davon als Vertretung) schlechte Erfahrungen: ausziehen udn nackt die Ärztin begrüßen sollen (klaro, hab ich mich geweigert), IGELs, die ich nciht brauche, ohne Nachfrage, keine selbständige Info (also nur auf Nachfrage) trotz Befund.

Klar, es gibt gute Ärzte udn schlechte Ärzte - und ebenso Ärztinnen - aber ich bin immer an die anderen geraten, scheint's.
Seither: Präferenz für Mann, udn mein neuer ist auch ein ganz netter udn kompetenter.

Sowieso finde ihc die Frage logisch unrichtig aufgebaut.
Wenn ich als Nachfrager nicht rationale Gründe für meine Wahl ("will mich nicht von einem Mann anfassen lassen") einbringe, heißt das noch lange nicht, dass der Arzt diese in seiner Wahl auch berücksichtigt hat .
Einen Beruf erlernt man (falls rational ausgesucht) wegen vorhandener Fähigkeit und erwarteter Nachfrage, und nicht, weil man Muschi-Gucken spannend findet.

schnarchstop
06.11.2008, 13:16
Ich finde Dharmas Antwort berechtigt. Irgendwie schwingt doch in meinen Augen in der Eingangsfrage unterschwellig eine Unterstellung mit, ein Gyn hätte evtl. ein anderes als rein medizinisches Interesse, und das finde ich unmöglich.

Warum sollte ein Mann NICHT Gyn werden? Darauf hätte ich gerne mal eine Antwort.


Ehrlich gesagt, mir den ganzen Tag die Geschlechtsteile anderer Leute anzugucken wäre mir ein Graus.

:knatsch:

Megabine
06.11.2008, 14:29
die erste meinte: "Stellen Sie sich nicht so an", als ich bei der Untersuchung mal zuckte


Ich hatte mal eine, die rammte mir in der 1. Schwangerschaft eins dieser Röhrchen rein und wunderte sich dann über 'Zwischenblutungen'...

:knatsch:

Blöde Kuh.


Ich bin aber trotzdem wieder bei einer Frauenärztin gelandet.

Lakritze
06.11.2008, 14:31
Ehrlich gesagt, mir den ganzen Tag die Geschlechtsteile anderer Leute anzugucken wäre mir ein Graus.

:knatsch:
Naja, ich fände es auch nicht schöner, als Dermatologin den ganzen Tag grausliche Hautkrankheiten zu behandeln oder als Zahnärztin faulige Zähne.
Als Arzt kriegt man in jedem Fachbereich viele unschöne Dinge zu sehen.
LG,
Lakritze

Inaktiver User
06.11.2008, 14:51
Mein letzter war ein Depp. Jetzt bin ich bei 'ner Frau, mit der ich sehr zufrieden bin. Nur mal für die Statistik.

Inaktiver User
06.11.2008, 15:27
Ich finde Dharmas Antwort berechtigt. Irgendwie schwingt doch in meinen Augen in der Eingangsfrage unterschwellig eine Unterstellung mit, ein Gyn hätte evtl. ein anderes als rein medizinisches Interesse, und das finde ich unmöglich.

Warum sollte ein Mann NICHT Gyn werden? Darauf hätte ich gerne mal eine Antwort.

Er kann das gerne werden. Nur möchte ICH nicht von einem Mann von unten beguckt werden. :freches grinsen:

Kraecker
07.11.2008, 08:40
Nur möchte ICH nicht von einem Mann von unten beguckt werden.

Ich auch nicht!

Aber was soll ich machen?
Die Zahl der Urologinnen tendiert gegen Null.

:freches grinsen:

Inaktiver User
07.11.2008, 08:42
Er kann das gerne werden. Nur möchte ICH nicht von einem Mann von unten beguckt werden. :freches grinsen:

Gehe ich recht in der Annahme, dass du noch keine Kinder hast? Oder willst du den Arzt aus dem Kreißsaal schicken, wenn du entbindest?

Inaktiver User
07.11.2008, 09:19
Mein letzter war ein Depp. Jetzt bin ich bei 'ner Frau, mit der ich sehr zufrieden bin. Nur mal für die Statistik.

Ich erweitere die Statistik. Meine jetzige Frauenärztin ist ein Vollprofi, sowohl medizinisch als auch im Umgang mit ihren Patientinnen. Sie ist klasse.

Ich habe tolle männliche Frauenärzte erlebt und miese weibliche, ebenso wie umgekehrt.
Ich hatte zwei weibliche ziemlich miese Gyns. Aber deshalb pauschal zu sagen, alle weiblichen Gyns sind schlecht und zu wenig einfühlsam, käme mir nicht in den Sinn.

Inaktiver User
07.11.2008, 09:37
Gehe ich recht in der Annahme, dass du noch keine Kinder hast? Oder willst du den Arzt aus dem Kreißsaal schicken, wenn du entbindest?

Auch dieses Arzt könnte eine Frau sein..

Hebammen sagten mir, es sei in Deutschland selbstverständlich möglich, eine unkomplizierte Geburt nur durch die Hebamme leiten zu lassen, ohne Arzt/Ärztin. Andersherum -nur Doc, keine Hebamme- ist es nicht möglich.
(Also nach ihrer Berufsordnung ... möglich ist alles. Auch ganz allein.) T.

Inaktiver User
07.11.2008, 09:45
Das ist richtig, Tarasjugina. Und der Arzt begleitet die Geburt, sofern sie normal verläuft, auch erst in der Endphase, wenn es wirklich in den Endspurt geht. Die Betreuung vorher erfolgt durch die Hebamme.

Inaktiver User
07.11.2008, 09:49
Ich hatte zwei weibliche ziemlich miese Gyns. Aber deshalb pauschal zu sagen, alle weiblichen Gyns sind schlecht und zu wenig einfühlsam, käme mir nicht in den Sinn.

Med, ich hatte auch nicht das Gefühl, dass das der grundsätzliche Tenor der Postings war. Es waren eher Beispiele dafür, dass man sich halt nicht darauf verlassen kann, mit einer Frau automatisch den einfühlsameren Arzt zu erwischen. Das ist wirklich sehr individuell.

Inaktiver User
07.11.2008, 09:57
Er kann das gerne werden. Nur möchte ICH nicht von einem Mann von unten beguckt werden. :freches grinsen:

Der guckt auch nicht anders als ne Ärtzin - nämlich professionell.

Ich hatte immer nur Frauenärzte - bis auf die Ärztin in der Klinik.
Und auch schon mal einen Gyn der mir ein wenig zu viele eindeutige Komplimente gemacht hat. Dann wechsel ich, aber deswegen sind auch nicht alle Gyns aufdringlich.

Ich habe auch einen männlichen Zahnarzt, Internisten, Hautarzt und Orthopäden - dass die männlich sind, steht aber nicht zur Debatte, in erster Linie sind das meine Ärzte - völlig geschlechtsneutral. Mein Zahnarzt ist ein super gut aussehender Mann - deswegen gehe ich aber auch nicht öfter hin :freches grinsen:

Inaktiver User
07.11.2008, 12:00
Auch dieses Arzt könnte eine Frau sein..

Hebammen sagten mir, es sei in Deutschland selbstverständlich möglich, eine unkomplizierte Geburt nur durch die Hebamme leiten zu lassen, ohne Arzt/Ärztin. Andersherum -nur Doc, keine Hebamme- ist es nicht möglich.
(Also nach ihrer Berufsordnung ... möglich ist alles. Auch ganz allein.) T.

Soweit ich weiß, muss aber ein Arzt z.B. immer in der Nähe sein, weil ein Schnitt oder eine Naht nur vom Arzt ausgeführt werden darf. Und wenn der Arzt beim Nähen nicht genau hinsehen darf, dann viel Spaß...

Inaktiver User
07.11.2008, 12:02
Auch dieses Arzt könnte eine Frau sein..



Könnte. Muss aber nicht. Und würdest du einen Mann wegschicken und die Zähne zusammenbeißen, bis eine Frau zum Dienst erscheint?

Caramon
07.11.2008, 12:25
Darüber denke ich schon seit Jahren nach.
Die Frage stellt sich mir gerade jetzt, weil ich eine neue Gynäkologin suche und in meinem neuen Wohnort nur Gynäkologen finde.
Mir ist es unangenem, mich von einem Mann untersuchen zu lassen.

Es ist das "duennste" Fach, sprich wenig zu lernen.

Sofern ich den Aussagen von paar PJ'lern Glauben schenken kann ist es wohl auch stressfreier (verglichen mit anderen Sparten) und Geld gibt es auch. Was will Mann mehr?
Man kann sogar seine Erziehungszeit problemlos einbauen...

Wegen dem zu sehenden weiblichen Genitaltrakt studiert kein Kerl Gynaekologie. Ich denke, da ueberschaetzen sich Frauen ein wenig arg :smile:

Ich finde es schade, das jemandem latent die Professionalitaet als Med. abgesprochen wird qua seines Geschlechts. Fuer die zu leistende Arbeit ist das Geschlecht irrelevant.

Inaktiver User
07.11.2008, 12:51
Ich würde nie behaupten, ein Mann wird nur deshalb Gynäkologe, weil er sich ständig weibliche Genitalien ansehen möchte. Das wäre wohl sehr primitiv.

Hat ein Gynäkologe nicht irgendwann mal genug von den ewigen weiblichen Genitalien? Was denkt so ein Mann, wenn er mit seiner Frau Sex hat? Er muß doch irgendwie abgestumpft sein.

Inaktiver User
07.11.2008, 13:05
Soweit ich weiß, muss aber ein Arzt z.B. immer in der Nähe sein, weil ein Schnitt oder eine Naht nur vom Arzt ausgeführt werden darf. Und wenn der Arzt beim Nähen nicht genau hinsehen darf, dann viel Spaß...

Schneiden darf die Hebamme - flicken muss der Arzt, ja.

Nachtrag: und, richtig, in der Nähe sein muss "es", nicht nur wegen der Dammschnitte.

Inaktiver User
07.11.2008, 13:07
Könnte. Muss aber nicht. Und würdest du einen Mann wegschicken und die Zähne zusammenbeißen, bis eine Frau zum Dienst erscheint?

Ich sowieso nicht - ich habe mich nur über Deine Selbstverständlichkeit der Annahme gewundert, der Geburtshelfer sei männlich. :blumengabe: T.

Inaktiver User
07.11.2008, 13:09
Schneiden darf die Hebamme - flicken muss der Arzt, ja.

Nachtrag: und, richtig, in der Nähe sein muss "es", nicht nur wegen der Dammschnitte.

Ähm - auch nen Kaiserschnitt?

Megabine
07.11.2008, 13:10
Ähm - auch nen Kaiserschnitt?


:freches grinsen:

Tabea
07.11.2008, 13:11
Ich halte männliche Gynäkologen für pervers.

So, schlagt mich.

Tabea

Inaktiver User
07.11.2008, 13:12
Ich sowieso nicht - ich habe mich nur über Deine Selbstverständlichkeit der Annahme gewundert, der Geburtshelfer sei männlich. :blumengabe: T.

Nö, das war nicht meine Absicht. Die Frage

Oder willst du den Arzt aus dem Kreißsaal schicken, wenn du entbindest?sollte eigentlich ausdrücken, ob die Betreffende den (neutral gesprochen) diensthabenden Arzt rausschicken würde, wenn er männlich wäre. (Okay, du hast es mit ES ausgedrückt :smile:)

Inaktiver User
07.11.2008, 13:13
Ich halte männliche Gynäkologen für pervers.

So, schlagt mich.

Tabea

:nudelholz:

Inaktiver User
07.11.2008, 13:13
Ich halte männliche Gynäkologen für pervers.

So, schlagt mich.



Ich bestimmt nicht :freches grinsen:

Ich bin nur zu höflich, es so zu formulieren wie du :smirksmile:

Cinja
07.11.2008, 13:15
Lalau, ich schätze, ein Gynäkologe sieht die weiblichen Genitalien mit beruflicher Professionalität einfach nur unter dem medizinischen Aspekt. Ein Zahnarzt wird doch auch seine Frau küssen, auch wenn er den ganzen Tag in fremden Mündern herumgestochert hat.

Vor Jahren hat mir mal ein Frauenarzt erzählt, warum er diesen Beruf gewählt, als er beschlossen hat, Mediziner zu werden: Selten Konfrontation mit "ernsten" Krankheiten, wenig Krebsfälle, dafür oft positive Erlebnisse, wie die Betreuung von Schwangerschaften und Geburten.

Cinja

Inaktiver User
07.11.2008, 13:25
Ich halte männliche Gynäkologen für pervers.

So, schlagt mich.

Tabea


Neeee, kein Bock auf Schlagen, darf ich n' bissl würgen?:freches grinsen: :freches grinsen:


Ich liebe Deine wortreichen, fast schon geschwätzige Posts:freches grinsen: !

Und, hey, wenn Du meinst, dann tu das. Ich seh' es komplett anders.

Ach, menno, jetzt hätte ich doch das allfällige Warum meiner Tochter anwenden können. Zu spät. Zu ärgerlich aber auch.

Inaktiver User
07.11.2008, 14:11
Schneiden darf die Hebamme - flicken muss der Arzt, ja.

Nachtrag: und, richtig, in der Nähe sein muss "es", nicht nur wegen der Dammschnitte.

Da muss ich mal nachfragen: Wie sieht es denn bei Hausgeburten aus? Wird der Arzt dort am Ende auch hinzugerufen oder steht in Abrufbereitschaft, falls etwas passiert?

Tabea
07.11.2008, 14:19
Ach, menno, jetzt hätte ich doch das allfällige Warum meiner Tochter anwenden können. Zu spät. Zu ärgerlich aber auch.
Weil ich (!) es für pervers halte, dass ein Mann tagtäglich in -zig Vaginen (Vaginas?) von ihm fremden Frauen schaut.

Und da hinkt auch der Vergleich mit dem Zahnarzt...

Tabea, die bislang immer nur bei Gynäkologinnen war...

Edit: stimmt nicht, einmal musste ich vertretungsweise zu einem Mann. Der tätschelte mir nach der Untersuchung meinen nackten Oberschenkel.

Edelherb
07.11.2008, 14:21
Weil ich (!) es für pervers halte, dass ein Mann tagtäglich in -zig Vaginen (Vaginas?) von ihm fremden Frauen schaut.

So gesehen sind ganz schön viele Ärzte pervers. :fg engel:

Welches Interesse sollten eigentlich Frauen an fremden Vaginen haben? Ist das nicht noch schlimmer pervers?

Megabine
07.11.2008, 14:25
... einmal musste ich vertretungsweise zu einem Mann. Der tätschelte mir nach der Untersuchung meinen nackten Oberschenkel.


:ooooh:


:freches grinsen:


:ooooh:

.aqua.
07.11.2008, 14:26
Ich halte übrigens Zahnärzte und -innen noch für viel perverser. Die tun einem ja immer nur weh :zahnschmerzen:: Wie kann man so sadistisch sein? Oder geldgeil? Oder beides?

Chirurgen halte ich für blutrünstig, Schlachter sowieso und Dachdecker wollen immer hoch hinaus... :zwinker:

Tabea
07.11.2008, 14:27
Welches Interesse sollten eigentlich Frauen an fremden Vaginen haben? Ist das nicht noch schlimmer pervers?Mit der Frage habe ich gerechnet. :freches grinsen:
Ist halt meine Schublade...

Tabea

Inaktiver User
07.11.2008, 14:40
Da muss ich mal nachfragen: Wie sieht es denn bei Hausgeburten aus? Wird der Arzt dort am Ende auch hinzugerufen oder steht in Abrufbereitschaft, falls etwas passiert?

... (grübelt und tastet sich vorsichtig heran ...)

Ich würde es so formulieren: nach meinem Wissen steht die Hebamme in der Verantwortung, für die rasche Anwesenheit des Arztes sorgen zu können - bzw. mit der Gebärenden in die Klinik zu gelangen - bzw. eine Geburt, für die sie das nicht gewähren kann, als Hausgeburt abzulehnen.

Sorry - genauer weiß ich es nicht. T.

Viktorija1
07.11.2008, 14:52
Hallo,
auch ich bevorzuge eindeutig Frauen, bin aber schon Ende Fünfzig!
Früher bin ich auch jahrzehntelang zu einem Mann gegangen, der jetzt leider im Ruhestand ist.Wir sind wie ein altes Ehepaar gemeinsam gealtert. Sein Nachfolger ist ein sicherlich kompetenter, aber viel jüngerer Mann als ich. Soll ich jetzt mit dem meine Wechseljahresbeschwerden besprechen? Das ist einfach absurd! :wie?: Meine jetzige Frauenärztin ist sehr vorsichtig und einfühlsam. Sie ist zwar auch deutlich jünger als ich, aber das stört mich bei ihr nicht.
Übrigens war ich als junge Frau mit einem Gynäkologen liiert. Der hatte durchaus einen Blick für schöne Frauen und meinte damals zu mir, dass nach seiner Erfahrung der Lack mit 35 ab sei. Bis ich 35 war, hatte ich ihn längst vergessen. Er erzählte mir auch, dass sich Frauen häufig an ihn rangemacht hatten. Er war wirklich sehr attraktiv. Während seiner Krankenhausarbeit wurde ihm öfter !!! ein Zettel mit Telefonnummer in die Kitteltasche gesteckt. Er hat sich darüber totgelacht, war aber auch geschmeichelt. Das mal nur so am Rande.:freches grinsen:

SupaWetta
07.11.2008, 15:07
Während seiner Krankenhausarbeit wurde ihm öfter !!! ein Zettel mit Telefonnummer in die Kitteltasche gesteckt.

herrjemine; und ich dachte, die reihenfolge sei andersrum: erst in die augen schauen und dann woanders... :knatsch: :smirksmile:


lgS

Inaktiver User
07.11.2008, 15:25
Weil ich (!) es für pervers halte, dass ein Mann tagtäglich in -zig Vaginen (Vaginas?) von ihm fremden Frauen schaut.

Und da hinkt auch der Vergleich mit dem Zahnarzt...

Tabea, die bislang immer nur bei Gynäkologinnen war...

Edit: stimmt nicht, einmal musste ich vertretungsweise zu einem Mann. Der tätschelte mir nach der Untersuchung meinen nackten Oberschenkel.


Jau, kann ich verstehen.

Aber ich (!) glaube, der sieht nicht Vagi-Plurale:smirksmile: sondern eher etwas vollig Wertneutrales, Unerotisches. Wahrscheinlich ähnlich, wie wenn ein Automechanike in einen Motor schaut. Ich seh' nur 'ne Menge Schrauben, die da unegal 'rumgammeln und der Mechaniker sieht *räusper* das harmonisch funktionierende Ganze und eventuelle Fehlfunktionen. Wahrscheinlich hinkt der Vergleich oder ist einfach schlecht gewählt aber ich hoffe, Du verstehst, was ich meine.

Mir ginge es übrigens garnicht gut damit, mit einem Gynäkologen liiert zu sein. Und schon garnicht, wenn ich ihn zuerst als meinen Arzt erlebt hätte. Ich bin da spießig, ich mag es auch, wenn alles mit zartem Blickkontakt von Auge zu Auge anfängt. Und auch wenn er nicht mein Arzt gewesen wäre: wer ein Teil meines Körpers, der sehr privat ist, beruflich täglich dutzendweise bei anderen Frauen sieht...... es mit Arbeit assoziiert..... nä Danke! Vielleicht irrational, aber egal.

Viktorija1
07.11.2008, 15:28
Also ich hab diesen Mann vorher nicht als Arzt erlebt :knatsch:
Aber, wie er es mir erzählte, hat er eben nicht wie ein Automechaniker gearbeitet, der ganz cool Schrauben festmacht. Das zeigt u.a. schon die Feststellung, dass er Frauen nur bis 35 attraktiv findet.

Inaktiver User
07.11.2008, 16:45
... (grübelt und tastet sich vorsichtig heran ...)

Ich würde es so formulieren: nach meinem Wissen steht die Hebamme in der Verantwortung, für die rasche Anwesenheit des Arztes sorgen zu können - bzw. mit der Gebärenden in die Klinik zu gelangen - bzw. eine Geburt, für die sie das nicht gewähren kann, als Hausgeburt abzulehnen.

Sorry - genauer weiß ich es nicht. T.

Kein Problem, aber danke für deine Antwort. Ich habe gerade auch noch etwas gegoogelt und die Info gefunden, dass die Anwesenheit eines Arztes nicht erforderlich ist, aber im Falle von Komplikationen ein zügiger Transport in ein Krankenhaus gewährleistet sein sollte. Anderenfalls kann eine Hebamme eine Hausgeburt auch ablehnen.

Und da eine Hebamme eine Geburt ohne Arzt durchführen darf (andersherum der Arzt aber verpflichtet ist, bei einer Geburt eine Hebamme dabei zu haben), wird sie wohl auch Schnitte und Nähte selbst durchführen dürfen. Anders wäre das ja sonst kaum möglich bei der Häufigkeit von Dammschnitten.

Aber das hat mit dem eigentlichen Thema nichts mehr zu tun. :)

Edelherb
07.11.2008, 17:14
Also ich hab diesen Mann vorher nicht als Arzt erlebt :knatsch:
Aber, wie er es mir erzählte, hat er eben nicht wie ein Automechaniker gearbeitet, der ganz cool Schrauben festmacht. Das zeigt u.a. schon die Feststellung, dass er Frauen nur bis 35 attraktiv findet.

Macht er das denn vom Reingucken abhängig? Könnten ja auch zwei getrennte Geschichten sein, entweder, wie er Frauen generell wahr nimmt, oder auch wie er Patientinnen wahr nimmt, die ja nicht nur bei ihm auf dem Spezialstuhl sitzen, sondern manchmal auch ganz angezogen hinterm Schreibtisch. Dass er Frauen auch als Frauen wahr nimmt, schließt doch nicht aus, dass er seinen professionellen Teil professionell macht, d.h. nur mit Medizineraugen guckt.

Denn ehrlich, wer da aus erotischen Gründen macht, wird diesen Job doch ziemlich schnell schmeissen. Das kann auf Dauer einfach nicht aufregend sein. Auch Analfetischisten haben ja nicht den bevorzugten Berufswunsch Proktologe.

Viktorija1
07.11.2008, 17:54
[QUOTE=Edelherb
Denn ehrlich, wer da aus erotischen Gründen macht, wird diesen Job doch ziemlich schnell schmeissen. Das kann auf Dauer einfach nicht aufregend sein. Auch Analfetischisten haben ja nicht den bevorzugten Berufswunsch Proktologe.[/QUOTE]
Das denke ich auch. Übrigens ist er dann doch übergewechselt zur Urologie :freches grinsen:
Es geht bei der Arbeit sicherlich nicht nur um die Schwangeren, sondern es geht auch um Krebs und andere schreckliche Dinge. Ich finde das Ganze ist mehr zum Abtörnen.

Murkami
08.11.2008, 18:10
Einen Beruf erlernt man (falls rational ausgesucht) wegen vorhandener Fähigkeit und erwarteter Nachfrage, und nicht, weil man Muschi-Gucken spannend findet.
Das denke ich auch!

Ich stelle im Rahmen meiner Ausbildung fest, dass mir bestimmte Organsysteme liegen, andere eher weniger.
Der Patient ist MENSCH, nicht Mann oder Frau.
Ich bin Therapeut und therapiere im Dienste des Menschen, seiner Gesundheit.
Müsste ich mich spezialisieren, würde ich genau den Fachbereich nehmen, von dem ich denke, dass er mir am besten liegt.
Wie Tanguera sagt: es sind Fähigkeiten...und die fühlt man.
So geht es zumindest mir und ich denke, genau DAS unterscheidet später einen guten von einem schlechten Therapeuten.

Lieben Gruss

Murkami


PS: dabei fällt mich noch ein...wie war das noch gleich mit den Psychiatern und der Schublade, dass sie selber auch eine Schraube locker haben?...soviel zum Denken in bestimmten Kategorien...

Inaktiver User
08.11.2008, 19:29
Ich denke mir ja bei der Motivation eines Mannes, Gynäkologe zu werden, folgendes:
wenn in der Jugend in der Freiwilligen Feuerwehr nur Jungs mitmachen, mit denen edle Ritter nur suboptimal harmonieren - mit Frauen aus brennenden Häusern retten ist also nix - wird nach Möglichkeiten gesucht, Frauen auf andere Weise zu Hilfe zu eilen ... ergo wird man Gynäkologe ... :freches grinsen:

Viktorija1
08.11.2008, 19:32
:blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:

Inaktiver User
09.11.2008, 09:20
Also die Frage warum ein Mann so einen Beruf wählt habe ich mir auch schon öfters gestellt. Meiner Meinung nach haben die alle einen an der Klatsche d.h. ich unterstelle zumindest ein psychologisches Problem mit Frauen.

Und mal ehrlich, wenn wir uns das nicht zurechtbiegen würden (Arzt), wer würde denn freiwillig vor jedem x-beliebigen Mann die Beine breit machen? Notfallmäßig beiße ich schon mal in den sauren Apfel ansonsten sind mir Frauen lieber.

Inaktiver User
09.11.2008, 09:28
Also die Frage warum ein Mann so einen Beruf wählt habe ich mir auch schon öfters gestellt. Meiner Meinung nach haben die alle einen an der Klatsche d.h. ich unterstelle zumindest ein psychologisches Problem mit Frauen.

Und mal ehrlich, wenn wir uns das nicht zurechtbiegen würden (Arzt), wer würde denn freiwillig vor jedem x-beliebigen Mann die Beine breit machen? Notfallmäßig beiße ich schon mal in den sauren Apfel ansonsten sind mir Frauen lieber.

Soll ich dir deswegen jetzt ein psychologisches Problem mit Frauenärzten unterstellen?

Inaktiver User
09.11.2008, 09:49
Ja mach mal - ich steh dazu!:smirksmile:

Inaktiver User
09.11.2008, 10:12
wer würde denn freiwillig vor jedem x-beliebigen Mann die Beine breit machen?

Schon allein mit diesem Satz formulierst du deine Vorurteile.


Ein Frauenarzt ist nicht "jeder x-beliebige Mann", sondern ein dafür ausgebildeter MENSCH
ich mache nicht "vor ihm die Beine breit", sondern ich gehe zu ihm mit Fragen, die meinen Körper und meine Gesundheit betreffen, und gelegentlich lasse ich mich von ihm untersuchen. Und dazu gehört auch, dass ich entspannt auf dem Untersuchungsstuhl liege, in einer Haltung, die ihm die Untersuchung ermöglicht. Das mit dem umgangssprachlichen Begriff für GV gleichzusetzen, ist unterste Schublade.

Inaktiver User
09.11.2008, 10:15
Also die Frage warum ein Mann so einen Beruf wählt habe ich mir auch schon öfters gestellt. Meiner Meinung nach haben die alle einen an der Klatsche d.h. ich unterstelle zumindest ein psychologisches Problem mit Frauen.

Und mal ehrlich, wenn wir uns das nicht zurechtbiegen würden (Arzt), wer würde denn freiwillig vor jedem x-beliebigen Mann die Beine breit machen? Notfallmäßig beiße ich schon mal in den sauren Apfel ansonsten sind mir Frauen lieber.

Die Welt kann manchmal so simpel sein....

Inaktiver User
09.11.2008, 10:35
Ich kann nicht glauben, was ich hier zu lesen bekomme...:ooooh:

Inaktiver User
09.11.2008, 10:38
@Joanna

Zitat:Ein Frauenarzt ist nicht "jeder x-beliebige Mann", sondern ein dafür ausgebildeter MENSCH

Damit negierst Du den Mann! Und das meinte ich u.a. mit zurechtbiegen. Beliebig wird es wenn Du Dir aus dem Telefonbuch jemanden heraussuchst oder im KKH nicht wählen kannst.

Ob Du "Beine breit machen" mit Sexualität verbindest ist Deine Sache. Ich habe den Vorgang einfach ausgedrückt ohne etwas zu beschönigen. Der Schockeffekt war einkalkuliert.

Ich finde es unnatürlich das Männer sich darauf spezialisiert haben!
Das rührt wohl von der Geschichte der Medizin her. Damals als Frauen noch nicht studieren konnten. Mittlerweile holen sie ja auf. Gut so!

Viktorija1
09.11.2008, 10:57
Ich finde es auch befremdlich, dass heute noch die meisten Männer Frauenärzte sind. Das ist doch mehr eine Domäne der Frau. Wie ich oben schon schrieb, gehe ich doch mit meinen Wechseljahresproblemen nicht zu einem jungen Arzt. Das ist für mich schräg!

Inaktiver User
09.11.2008, 11:27
Ich finde es auch befremdlich, dass heute noch die meisten Männer Frauenärzte sind. Das ist doch mehr eine Domäne der Frau. Wie ich oben schon schrieb, gehe ich doch mit meinen Wechseljahresproblemen nicht zu einem jungen Arzt. Das ist für mich schräg!

Also darfst du auch nicht zu einer jungen Ärztin gehen - die kennt das Problem nämlich auch nicht.

Inaktiver User
09.11.2008, 11:30
Joanna, :allesok:

Inaktiver User
09.11.2008, 11:31
@Joanna

Zitat:Ein Frauenarzt ist nicht "jeder x-beliebige Mann", sondern ein dafür ausgebildeter MENSCH

Damit negierst Du den Mann! Und das meinte ich u.a. mit zurechtbiegen. Beliebig wird es wenn Du Dir aus dem Telefonbuch jemanden heraussuchst oder im KKH nicht wählen kannst.

Ob Du "Beine breit machen" mit Sexualität verbindest ist Deine Sache. Ich habe den Vorgang einfach ausgedrückt ohne etwas zu beschönigen. Der Schockeffekt war einkalkuliert.

Ich finde es unnatürlich das Männer sich darauf spezialisiert haben!
Das rührt wohl von der Geschichte der Medizin her. Damals als Frauen noch nicht studieren konnten. Mittlerweile holen sie ja auf. Gut so!

Jawohl, ich negiere an dieser Stelle den Mann. Weil ich nämlich nicht in jedem Mann einen potenziellen Sexpartner sehe, sondern in erster Linie den Menschen wahrnehme. Und dann entscheide, ob ich ihn als Mensch sympathisch finde oder nicht.

Und ich verbinde "Beine breit machen" nur deswegen mit Sexualität, weil es ein allgemein üblicher (und sehr negativer) Ausdruck dafür ist, dass sich eine Frau von einem Mann sexuell benutzen lässt. Für mich selbst hat Sexualität eine ganz andere Bedeutung.

Edelherb
09.11.2008, 11:51
Also darfst du auch nicht zu einer jungen Ärztin gehen - die kennt das Problem nämlich auch nicht.

Und auch eine ältere Frau sollte sicherheitshalber interviewt werden, ob sie bitte schön ähnliche Beschwerden hatte, sonst wird es schwierig.

Auch mein Zahnarzt muß mir demnächst darüber Rechenschaft ablegen, ob seine Zähne auch so mies sind wie meine.

Ne, Leute, verwechselt doch einen Arztbesuch nicht mit einer Selbsthilfegruppe.

Inaktiver User
09.11.2008, 14:50
Ich finde, das wird hier alles zu unprofessionell betrachtet. Hat sich hier eigentlich ein Frauenarzt/ärztin zu Wort gemeldet? Die sind wahrscheinlich nicht mal anwesend. Genauso könnten wir Chirurgen Perversität unterstellen, weil sie es "toll" finden, an Menschen rumzuschneiden. Oder Pathologen.* Das ist doch Unsinn. Sicher gibt es sehr gute Gründe, Frauenarzt zu werden, die wir jetzt nicht formulieren könnten, weil wir uns nicht hineinversetzen können.
Und wer primär Muschis betrachten will - das schwingt ja bei diesem Thema immer so mit-, wär ganz schön bekloppt, wenn er dafür den allerumständlichsten Weg, nämlich den des medizinischen Studiengangs wählen würde.


*Meiner Meinung nach schlichtweg ein hochinteressanter! Beruf.


Und noch eine gedankliche Anregung: Wie wäre es, wenn wir mal die Frage stellen, was eine Frau dazu veranlaßt, zu einem Mann/einer Frau zur gyn. Untersuchung zu gehen? Wieweit wird diese Entscheidung denn von sexuellen Motiven getragen?

Inaktiver User
09.11.2008, 15:00
Genauso könnten wir Chirurgen Perversität unterstellen, weil sie es "toll" finden, an Menschen rumzuschneiden. Oder Pathologen.* Das ist doch Unsinn.

Da kann ich dir nur zustimmen :blumengabe:


Und wer primär Muschis betrachten will - das schwingt ja bei diesem Thema immer so mit-, wär ganz schön bekloppt, wenn er dafür den allerumständlichsten Weg, nämlich den des medizinischen Studiengangs wählen würde.

Du vergisst, dass die ja pervers sind - also nicht richtig ticken :smirksmile:... Da denken die natürlich auch nicht so weit, dass sie es auf anderem Weg leichter haben könnten...


Und noch eine gedankliche Anregung: Wie wäre es, wenn wir mal Fragen stellen, was eine Frau dazu veranlaßt, zu einem Mann/einer Frau zur gyn. Untersuchung zu gehen? Wieweit wird diese Entscheidung denn von sexuellen Motiven getragen?

Meine Entscheidungen bisher waren ausschließlich von praktischen Überlegungen geleitet, in erster Linie weil ich z.B. vor 21 Jahren im Mutterschutz keine Lust mehr hatte, die ca. 70km bis zu meiner Frauenärztin in der Großstadt, in der ich vorher gearbeitet hatte, zu fahren. Und da im Nachbarort gerade ein männlicher FA seine Praxis eröffnet hatte, bin ich mal hin - und bei ihm geblieben, bis ich dann fast 20 Jahre später wieder umzog und eine Frauenärztin in der Nähe auswählte.

Karin11555
09.11.2008, 15:10
Ich halte übrigens Zahnärzte und -innen noch für viel perverser. Die tun einem ja immer nur weh :zahnschmerzen:: Wie kann man so sadistisch sein? Oder geldgeil? Oder beides?

Chirurgen halte ich für blutrünstig, Schlachter sowieso und Dachdecker wollen immer hoch hinaus... :zwinker:


Ich bin mal als ziemlich junge Frau mit starken Zahnschmerzen bei einem Zahnarzt gelandet der die eine Hand mit dem Bohrer in meinem Mund, die andere auf meiner rechten Brust hatte.

Damals war ich einfach nur total geschockt, heute würde ich dem was erzählen.:nudelholz:

Inaktiver User
09.11.2008, 15:18
Ich bin mal als ziemlich junge Frau mit starken Zahnschmerzen bei einem Zahnarzt gelandet der die eine Hand mit dem Bohrer in meinem Mund, die andere auf meiner rechten Brust hatte.

Damals war ich einfach nur total geschockt, heute würde ich dem was erzählen.:nudelholz:

Der musste sich bestimmt nur abstützen, um ne sichere Hand für den Bohrer zu haben :smirksmile:

Inaktiver User
09.11.2008, 15:25
Zitat:
Und wer primär Muschis betrachten will - das schwingt ja bei diesem Thema immer so mit-, wär ganz schön bekloppt, wenn er dafür den allerumständlichsten Weg, nämlich den des medizinischen Studiengangs wählen würde.

Na, wenn sich das mit einem angesehenen Arztberuf kombinieren läßt.:smirksmile:

Ich denke es handelt sich eher um Allmachtsphantasien die von den Herren Halbgötter in Weiß ausgelebt werden können. Eine entwürdigendere Situation gibt es für die Frau nicht.

Inaktiver User
09.11.2008, 15:26
Wenn man bei der Frage zur Motivation eines Mannes Gynäkologe zu werden, unterschwellig sexuelle Absichten unterstellt, kann man dann bei heterosexuellen Frauen, die männliche Gynäkologen bevorzugen, ähnliche Motive annehmen?

Und ... sind Frauen die Frauenärztinnen den Vorzug geben, zumindest unterschwellig, homo- oder bisexuell?

:smirksmile:

cat
09.11.2008, 15:29
Da muss ich mal nachfragen: Wie sieht es denn bei Hausgeburten aus? Wird der Arzt dort am Ende auch hinzugerufen oder steht in Abrufbereitschaft, falls etwas passiert?
ja, der- oder diejenige, die rufbereitschaft hat, wird hinzugerufen.
bei uns waren das eine ärztin & ein arzt, die in einer gemeinschaftspraxis arbeiten und sie die bereitschaftsdienst teil(t)en.
sofern alles gut läuft, ruft die hebamme den gyn zu dem zeitpunkt an dem der muttermund vollständig geöffnet ist .

mein erster gyn war männlich, meine akutelle gyn ist weiblich. sind zwar von ihrer persönlichkeit her sehr unterschiedlich, aber als gyns beide absolut in ordnung.

Inaktiver User
09.11.2008, 15:30
Zitat:
Und wer primär Muschis betrachten will - das schwingt ja bei diesem Thema immer so mit-, wär ganz schön bekloppt, wenn er dafür den allerumständlichsten Weg, nämlich den des medizinischen Studiengangs wählen würde.

Na, wenn sich das mit einem angesehenen Arztberuf kombinieren läßt.:smirksmile:

Ich denke es handelt sich eher um Allmachtsphantasien die von den Herren Halbgötter in Weiß ausgelebt werden können. Eine entwürdigendere Situation gibt es für die Frau nicht.

Auch das ist lediglich ein Problem dessen, was im Kopf einer Frau vor sich geht. Ich habe mich noch nie dabei "entwürdigt" gefühlt, liegt vielleicht daran, dass ich ein gesundes Selbstwertgefühl habe? Ich fühle mich dabei nicht hilflos, festgeschnallt, geknechtet, sondern aufmerksam versorgt - egal, ob die Person männlich oder weiblich ist.

Inaktiver User
09.11.2008, 15:31
Ich bin mal als ziemlich junge Frau mit starken Zahnschmerzen bei einem Zahnarzt gelandet der die eine Hand mit dem Bohrer in meinem Mund, die andere auf meiner rechten Brust hatte....

*lautlach* Ich hab ne Zahnärztin, wenn die das machen würde, wär ich begeistert ... :lachen: Danke, danke, danke für den neuen Tagtraum. :blumengabe:

Inaktiver User
09.11.2008, 15:50
Von Frau zu Frau ist die Ebene eine andere!

Inaktiver User
09.11.2008, 16:06
Ja, sicher. Es sei denn ... :zwinker:

Karin11555
09.11.2008, 16:08
Ja, sicher. Es sei denn ... :zwinker:

Stimmt, was tun die Anhängerinnen weiblicher Gynäkologen, wenn diese Frauen bevorzugen?:freches grinsen:

Inaktiver User
09.11.2008, 16:41
Vor über einem Jahr hatte ich die Diagnose "Brustkrebs".
Ich ging zur Behandlung in das nächste "Brustzentrum", Gott sei Dank nicht weit entfernt.
Ein ganzes Team erwartete mich dort, männliche und weibliche Gynäkologen. Ganz ehrlich, es war für mich kein Thema, wessen Geschlechts die Ärzte waren. Und ich bin der festen Überzeugung, dass Gynäkologe der/die wird, die sich für das Fachgebiet interessieren und nicht, die möglichst viele Frauen nackt sehen wollen. Das wäre absolut unprofessionell. Ich selbst sehe mich ja auch nicht in jeder Hinsicht als potentielles Sexual-subjekt, genauso professionelles Verhalten existiert bei den Ärzten, da bin ich überzeugt.

Inaktiver User
09.11.2008, 17:25
Vor über einem Jahr hatte ich die Diagnose "Brustkrebs".
Ich ging zur Behandlung in das nächste "Brustzentrum", Gott sei Dank nicht weit entfernt.
Ein ganzes Team erwartete mich dort, männliche und weibliche Gynäkologen. Ganz ehrlich, es war für mich kein Thema, wessen Geschlechts die Ärzte waren. Und ich bin der festen Überzeugung, dass Gynäkologe der/die wird, die sich für das Fachgebiet interessieren und nicht, die möglichst viele Frauen nackt sehen wollen. Das wäre absolut unprofessionell. Ich selbst sehe mich ja auch nicht in jeder Hinsicht als potentielles Sexual-subjekt, genauso professionelles Verhalten existiert bei den Ärzten, da bin ich überzeugt.

Genau, das denke ich auch. Es hängt auch vom Selbstbild ab. Der Spruch "von sich auf andere schließen" ist nicht umsonst ein Klischee.

Wunderbar rosemary, genau der Denkanstoß fehlte mir!:wangenkuss:

Und alles Gute für Dich:blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:

eli65
09.11.2008, 21:35
Ich wuerde und werde nie zu einem Mann gehen, weil der sich ueberhaupt nicht in eine Frau reinversetzen kann, wenn es darum geht ueber Probleme waehrend der Menstruation zu sprechen ... ich kann es mir fuer mich nicht vorstellen, von ihm verstanden zu werden .. aber grundsaetzlich jede Patientin, wie sie mag :smile: ... so viel zum Thema Frauenarzt maennlich von meiner Seite ... :schild genau:

Inaktiver User
10.11.2008, 00:29
Meine erste Frauenärztin war eine brutale Maschine...
Die hat mir viel Angst eingejagt.

Tabea
10.11.2008, 07:54
Ich wuerde und werde nie zu einem Mann gehen, weil der sich ueberhaupt nicht in eine Frau reinversetzen kann, wenn es darum geht ueber Probleme waehrend der Menstruation zu sprechen ... ich kann es mir fuer mich nicht vorstellen, von ihm verstanden zu werden .
Ich bin ja eine von denen, die Gynäkolgen für ein Stück weit pervers hält.

Aber dieses Argument, "der kann sich nicht in mich hineinversetzen" halte ich für - mit Verlaub - schwachsinnig. Es gibt HNO-Ärzte, die in ihrem Leben noch keine Mandelentzündung hatten und nicht jeder gute Hautarzt muss schon mal Herpes gehabt haben.

Und ich unterstelle ihnen auch keinesfalls, dass sie das machen, um Frauen nackt zu sehen - auch dieses Argument halte ich für bekloppt.

Tabea

Inaktiver User
10.11.2008, 08:37
Auch das ist lediglich ein Problem dessen, was im Kopf einer Frau vor sich geht. Ich habe mich noch nie dabei "entwürdigt" gefühlt, liegt vielleicht daran, dass ich ein gesundes Selbstwertgefühl habe? Ich fühle mich dabei nicht hilflos, festgeschnallt, geknechtet, sondern aufmerksam versorgt - egal, ob die Person männlich oder weiblich ist.

Dito.
Ich sehe einen Frauenarzt als Dienstleister, der etwas für mich tut und fühle mich dabei kein bisschen ausgeliefert.
Und sollte ein Arzt mir blöd kommen, hat er mich die längste Zeit in seiner Praxis gesehen.

Inaktiver User
10.11.2008, 10:03
also ich halte das kopfkino von manchen hier etwas erschreckend und habe schon solche wie solche erlebt, gute frauen, schlechte männer und umgekehrt. hier zu pauschalieren, dass frauen immer grober sind finde ich unpassend.

ich frage mich aber auch, warum die moderne medizin es noch nicht geschafft hat eine etwas "nettere" vorsorge-untersuchung zu entwickeln. :knatsch: muss das innerliche abtasten wirklich sein? kann man nicht auch im ultraschall sehen, ob alles dort ist wo es ist? gut beim abstrich gehts nicht anders, aber im prinzip könnte man das ja vielleicht auch selbst machen?

mich nerven die untersuchungen auch und ich schiebe das immer so lange auf, bis es nicht mehr geht. das mache ich aber auch beim zahnarzt :freches grinsen:

Inaktiver User
10.11.2008, 11:41
... Ich sehe einen Frauenarzt als Dienstleister, der etwas für mich tut und fühle mich dabei kein bisschen ausgeliefert.
Und sollte ein Arzt mir blöd kommen, hat er mich die längste Zeit in seiner Praxis gesehen.

Genau so ist es. Und für mich ist NaCl im Labor eine Chemikalie, die wie alle standardmäßig sehr umsichtig, möglichst ohne Kontakt, sauber, ohne Verluste und immer getrennt von Lebensmitteln gehandhabt wird und zuhause greife ich rein und versehe mit einer Prise davon mein Essen. Solche Trennungen im Kopf hat der Doc bei seiner Arbeit und ich als Patientin genauso. Man sollte unterscheiden können.

Inaktiver User
10.11.2008, 11:43
NaCl. Hihi, nettes Beispiel.

OT: Danke für den SMS-Tipp gestern! :wangenkuss:

schnarchstop
10.11.2008, 11:45
Weiss ich nach diesem Strang eigentlich, was einen Mann dazu veranlasst, Gynäkologe zu werden ? oder weiss ich lediglich, was die Patientinnen über die Ärzte denken ?

:wie?: :zwinker:

Inaktiver User
10.11.2008, 11:49
schnarchstop,
du weißt doch, daß der Inhalt eines Strangs nur in den seltensten Fällen etwas mit dem Eröffungsposting zu tun hat.

Karin11555
10.11.2008, 11:57
schnarchstop,
du weißt doch, daß der Inhalt eines Strangs nur in den seltensten Fällen etwas mit dem Eröffungsposting zu tun hat.

Diese Frage könnte ja auch nur ein männlicher Gynäkologe beantworten, besser eine repräsentative Auswahl von männlichen Gynäkologen.

Inaktiver User
10.11.2008, 12:01
Weiss ich nach diesem Strang eigentlich, was einen Mann dazu veranlasst, Gynäkologe zu werden ? oder weiss ich lediglich, was die Patientinnen über die Ärzte denken ?

:wie?: :zwinker:

Ich gehe nach wie vor davon aus, dass einen Mann dieselbe Motivation veranlasst wie eine Frau:

Frauen medizinisch versorgen zu wollen.

schnarchstop
10.11.2008, 12:07
Ich gehe nach wie vor davon aus, dass einen Mann dieselbe Motivation veranlasst wie eine Frau:

Frauen medizinisch versorgen zu wollen.



Wenn ich nach dem Brigitte-Forum gehe (das sich selbst als stolze Plattform für über 70.000 Nutzer sieht), dann ist es so, dass sich bei anregenden Sex-Themen sofort eine Traube von Männern die Finger wund schreibt.
Bei einfachen ernsten Fragen kommt gar nichts.

schnarchstop
10.11.2008, 12:11
Diese Frage könnte ja auch nur ein männlicher Gynäkologe beantworten, besser eine repräsentative Auswahl von männlichen Gynäkologen.


So ist es wohl. Wenn einer Sprachen studiert, kommt von seinen Kommilitonen sicher die Frage, warum "chinesisch, spanisch, norwegisch ?"
Ob bei der Frage warum "Gynäkologe" bloss der Grinsesmiley rausgeholt wird ? :freches grinsen:

schnarchstop
10.11.2008, 12:14
schnarchstop,
du weißt doch, daß der Inhalt eines Strangs nur in den seltensten Fällen etwas mit dem Eröffungsposting zu tun hat.

Soll das eine Moderatorenkritik werden ?

:zwinker:

Inaktiver User
10.11.2008, 12:15
Wenn ich nach dem Brigitte-Forum gehe (das sich selbst als stolze Plattform für über 70.000 Nutzer sieht), dann ist es so, dass sich bei anregenden Sex-Themen sofort eine Traube von Männern die Finger wund schreibt.
Bei einfachen ernsten Fragen kommt gar nichts.

Und daraus schließen wir was?

Dass alle männlichen Bricom-User platte Blödis sind?

Man kann sich seine Vorurteile auch echt selber backen...

Karin11555
10.11.2008, 12:16
So ist es wohl. Wenn einer Sprachen studiert, kommt von seinen Kommilitonen sicher die Frage, warum "chinesisch, spanisch, norwegisch ?"
Ob bei der Frage warum "Gynäkologe" bloss der Grinsesmiley rausgeholt wird ? :freches grinsen:

Nein, das denke ich nicht, es kamen ja auch schon ein paar Erklärungsvorschläge, unter anderem einer, den mir auch eine Krankenschwester auf der Gynäkologie nannte.
Man hat einfach mehr mit glücklichen Patienten zu tun als auf anderen Stationen.

Und mal im Ernst, wer mir erzählt, dass ein Mann einen mit gespreizten Beinen auf diesem Stuhl isoliert präsentierten Unterleib erotisch finden kann, und deswegen diesen Beruf ergreift, der hat für mich selbst ein Problem.

Inaktiver User
10.11.2008, 12:23
Und mal im Ernst, wer mir erzählt, dass ein Mann einen mit gespreizten Beinen auf diesem Stuhl isoliert präsentierten Unterleib erotisch finden kann, und deswegen diesen Beruf ergreift, der hat für mich selbst ein Problem.

Das sehe ich genauso.

schnarchstop
10.11.2008, 12:25
Nein, das denke ich nicht, es kamen ja auch schon ein paar Erklärungsvorschläge, unter anderem einer, den mir auch eine Krankenschwester auf der Gynäkologie nannte.
Man hat einfach mehr mit glücklichen Patienten zu tun als auf anderen Stationen.

Du meinst, wegen der Babys. Das scheint mir auch so.



Und mal im Ernst, wer mir erzählt, dass ein Mann einen mit gespreizten Beinen auf diesem Stuhl isoliert präsentierten Unterleib erotisch finden kann, und deswegen diesen Beruf ergreift, der hat für mich selbst ein Problem.

Das kann ich als Frau sowieso nicht nachvollziehen, aber es gibt nunmal (verurteilte) Ärzte, die ihre Patientinnen missbraucht haben.
Also hundertprozentig von der Hand zu weisen ist die sexuelle Komponente nicht.

schnarchstop
10.11.2008, 12:27
Und daraus schließen wir was?

Dass alle männlichen Bricom-User platte Blödis sind?

Man kann sich seine Vorurteile auch echt selber backen...


Und wer deine Ansicht nicht teilt, hat sowieso ein dickes Vorurteil. :zwinker:

Ich resümiere lediglich was hier zu lesen ist.

nachtschwester
10.11.2008, 12:27
Geburten sind mit das Faszinierendste, was es auf dieser Welt gibt. Deshalb ist es doch gar nicht verwunderlich, dass viele Männer Gynäkologen sind: So können sie ständig ein Faszinosum, ein Wunder der Schöpfung live erleben. Ich denke auch, dass Männer mit dem Gynäkologenberuf versuchen, der Frau nahezukommen - egal, ob im Onkologiebereich oder der Pränataldiagnostik: es geht in diesem Fach auch sehr viel um Gefühle!

Karin11555
10.11.2008, 12:28
Du meinst, wegen der Babys. Das scheint mir auch so.


Ja, so mein ich das.


Das kann ich als Frau sowieso nicht nachvollziehen, aber es gibt nunmal (verurteilte) Ärzte, die ihre Patientinnen missbraucht haben.
Also hundertprozentig von der Hand zu weisen ist die sexuelle Komponente nicht.



Es gibt auch verurteilte Sexualstraftäter aus anderen Berufen, aber ich hab noch nie gehört, dass jemand einem Lehrer, Erzieher, Pfarrer oder Justizbeamten unterstellt, er hätte den Beruf deswegen ergriffen.

Ich denke schon wieder an diesen Zahnarzt, schade, dass der mir nicht in den letzten Jahren begegnet ist.:nudelholz:

Inaktiver User
10.11.2008, 12:28
Du meinst, wegen der Babys. Das scheint mir auch so.



Das kann ich als Frau sowieso nicht nachvollziehen, aber es gibt nunmal (verurteilte) Ärzte, die ihre Patientinnen missbraucht haben.
Also hundertprozentig von der Hand zu weisen ist die sexuelle Komponente nicht.

Es gibt auch Zahnärzte und Psychotherapeuten, die ihre Patientinnen missbraucht haben. Es gibt auch tausende Männer in anderen Berufen, die ihnen anvertraute Personen missbraucht haben.

Schlussfolgerung: keine Frau sollte sich mehr irgendwo von einem Mann behandeln oder bedienen oder anleiten lassen???

Karin11555
10.11.2008, 12:30
Geburten sind mit das Faszinierendste, was es auf dieser Welt gibt. Deshalb ist es doch gar nicht verwunderlich, dass viele Männer Gynäkologen sind: So können sie ständig ein Faszinosum, ein Wunder der Schöpfung live erleben. Ich denke auch, dass Männer mit dem Gynäkologenberuf versuchen, der Frau nahezukommen - egal, ob im Onkologiebereich oder der Pränataldiagnostik: es geht in diesem Fach auch sehr viel um Gefühle!

Das ist die für mich mit am Besten nachvollziehbare Motivation.:blumengabe:

Edelherb
10.11.2008, 12:31
Wenn ich nach dem Brigitte-Forum gehe (das sich selbst als stolze Plattform für über 70.000 Nutzer sieht), dann ist es so, dass sich bei anregenden Sex-Themen sofort eine Traube von Männern die Finger wund schreibt.
Bei einfachen ernsten Fragen kommt gar nichts.

Ich bin auch dafür, dass die eifrigen Bricom-Männer endlich mal erzählen, ob sie lieber zu einem Gynäkologen oder zu einer Gynäkologin gehen, und warum, wieso, weshalb. :schild genau:

schnarchstop
10.11.2008, 12:33
Ich bin auch dafür, dass die eifrigen Bricom-Männer endlich mal erzählen, ob sie lieber zu einem Gynäkologen oder zu einer Gynäkologin gehen, und warum, wieso, weshalb. :schild genau:


Na siehste, bin doch nicht allein mit meinem Wunsch nach Aufklärung.

:smirksmile:

Inaktiver User
10.11.2008, 12:41
Ich bin auch dafür, dass die eifrigen Bricom-Männer endlich mal erzählen, ob sie lieber zu einem Gynäkologen oder zu einer Gynäkologin gehen, und warum, wieso, weshalb. :schild genau:

Gynäkologin. Da fühle ich mich nicht so ausgeliefert und habe mehr Distanz bei diversen Themen.

Edelherb
10.11.2008, 12:55
Gynäkologin. Da fühle ich mich nicht so ausgeliefert und habe mehr Distanz bei diversen Themen.

Erzähl mal, welche Erfahrungen hattest Du denn bisher so auf dem Stuhl? :entspann:

Karin11555
10.11.2008, 12:57
Erzähl mal, welche Erfahrungen hattest Du denn bisher so auf dem Stuhl? :entspann:


Dabei hatte ich gedacht, bei maddin könne mich nix mehr überraschen...:freches grinsen:

Inaktiver User
10.11.2008, 12:57
Edelherb: Der war sehr bequem. So ein Lederdingens mit Lehnen. Und ein Glas Bonbons stand auch zur Selbstbedinung auf dem Tisch.

Inaktiver User
10.11.2008, 12:58
Dabei hatte ich gedacht, bei maddin könne mich nix mehr überraschen...:freches grinsen:

Und ich dachte, es wäre normal, daß man seine Frau bei wichtigen Terminen begleitet.:smirksmile:

Karin11555
10.11.2008, 13:01
Und ich dachte, es wäre normal, daß man seine Frau bei wichtigen Terminen begleitet.:smirksmile:

Und Du, als Begleitperson, fühlst Dich da augeliefert? :ooooh: Für so ein Seelchen hätte ich Dich jetzt nicht gehalten!:freches grinsen:

Inaktiver User
10.11.2008, 13:11
Und Du, als Begleitperson, fühlst Dich da augeliefert?

Auch als Begleitperson sitzt man ja nicht unbedingt still da. Soll vorkommen, daß auch Fragen gestellt werden.

Karin11555
10.11.2008, 13:13
Auch als Begleitperson sitzt man ja nicht unbedingt still da. Soll vorkommen, daß auch Fragen gestellt werden.


Und Du fühlst Dich dann ausgeliefert? Schwer vorstellbar, aber das liegt sicher an mir.

Inaktiver User
10.11.2008, 13:17
Und Du fühlst Dich dann ausgeliefert? Schwer vorstellbar, aber das liegt sicher an mir.

Naja, Männer können sich halt eher vorstellen, wie Männer sind. Frauen haben da bestimmt mehr Distanz, bzw. einfach keine Ahnung.:freches grinsen:

Inaktiver User
10.11.2008, 13:51
Ich bin auch dafür, dass die eifrigen Bricom-Männer endlich mal erzählen, ob sie lieber zu einem Gynäkologen oder zu einer Gynäkologin gehen, und warum, wieso, weshalb. :schild genau:

Ich finde die Frage nicht so abwegig. Tauscht einfach mal Gynäkologin gegen Urologin aus.
Ich kenne eine Urologin. Sie sagt, dass viele Männer sehr verkrampft sind, die zu ihr kommen und manche auch gar nicht bereit sind, sich von einer Frau untersuchen zu lassen.

Inaktiver User
10.11.2008, 13:54
... Ich denke schon wieder an diesen Zahnarzt, ...

Bitte, bitte keinen Zahnarzt mehr erwähnen, sonst muß ich 'nen Termin machen, obwohl ich überhaupt nicht hin muß :knatsch: Ich bin auch nur ein Mensch ...

Kraaf
10.11.2008, 13:54
Urologe oder Urologin - mir ist das schnurz. Hauptsache kompetent und keine kalten Hände.

nette Grüsse
Kraaf

Inaktiver User
10.11.2008, 13:59
Jetzt frag' ich mich, ob die Begleitperson eher breitbeinig da sitzt oder die Knie lieber zusammenläßt, weil er sich sonst noch mehr ausgeliefert fühlt ... *lol*

Karin11555
10.11.2008, 14:04
Bitte, bitte keinen Zahnarzt mehr erwähnen, sonst muß ich 'nen Termin machen, obwohl ich überhaupt nicht hin muß :knatsch: Ich bin auch nur ein Mensch ...

Dazu müsstest Du, wenn ich das richtig verstanden habe, aber erstmal eine Zahnärztin nach Deinem Geschmack finden! :lachen:

Inaktiver User
10.11.2008, 14:06
Dazu müsstest Du, wenn ich das richtig verstanden habe, aber erstmal eine Zahnärztin nach Deinem Geschmack finden! :lachen:

Mein Geschmack wäre sie, aber für sie bin ich nicht in der richtigen Fraktion :knatsch:

Inaktiver User
10.11.2008, 14:09
Ich finde die Frage nicht so abwegig. Tauscht einfach mal Gynäkologin gegen Urologin aus.
Ich kenne eine Urologin. Sie sagt, dass viele Männer sehr verkrampft sind, die zu ihr kommen und manche auch gar nicht bereit sind, sich von einer Frau untersuchen zu lassen.

Ich kenne einen Mann, der zur Darmspiegelung mußte. Er sollte wohl auf einen "Frauenarztstuhl" krabbeln, das paßt ihm schon nicht.

Als dann noch eine junge Arzthelferin reinkam, während er mit gespreizten Beinen dalag und ihm sagte, daß er bitte mal seine Hoden hochheben sollte, war's wohl endgültig vorbei. Er sagte, daß das für ihn ein schrecklicher und erniedrigender Augenblick war.

Jeder Mensch hat ein anderes Schamgefühl. Und es gibt nunmal Frauen, die sich nicht offenbaren wollen (im wahrsten körperlichen Sinne) vor einem fremden Mann.

Inaktiver User
10.11.2008, 14:17
... Er sagte, daß das für ihn ein schrecklicher und erniedrigender Augenblick war...

Kerle sind halt nix gewohnt. Für die ist die Rektaluntersuchung zur Musterung ein Gesprächsthema für 40 Jahre. Bis zum ersten Prostataproblem. Mein Verputzer hat's echt gut gebracht. Er ist mit dem Klempner befreundet, der bei mir den Dachkennel gemacht hat. Kommt der Verputzer und schreit übern ganzen Hof zu seinem Kumpel oben aufm Gerüst, wie die Prostatauntersuchung war. Bis ins Detail. Und er solle sich keine Sorgen machen, ist alles ok. :freches grinsen: So isser, der Willi.

Inaktiver User
10.11.2008, 14:27
Musterung

Danke, jetzt hast mein Trauma wieder hervor geholt...:knatsch:

Karin11555
10.11.2008, 14:30
Danke, jetzt hast mein Trauma wieder hervor geholt...:knatsch:

Wunderbar, Gesprächsstoff für die nächsten Jahre gesichert.:freches grinsen:

Lilith
10.11.2008, 15:26
Ich wuerde und werde nie zu einem Mann gehen, weil der sich ueberhaupt nicht in eine Frau reinversetzen kann, wenn es darum geht ueber Probleme waehrend der Menstruation zu sprechen ... ich kann es mir fuer mich nicht vorstellen, von ihm verstanden zu werden .. aber grundsaetzlich jede Patientin, wie sie mag :smile: ... so viel zum Thema Frauenarzt maennlich von meiner Seite ... :schild genau:
Jede, wie sie mag, soweit d'accord.

Wieso sich aber eine Frau zwingend besser hineinversetzen können sollte, erschließt sich mir absolut nicht.

Zum Glück hat nicht jede Frau Menstruationsprobleme, nicht jeder einen ärztlichen Beruf Ausübende alle Krankheiten seines Fachgebiets selber durchgemacht.

Letzteres war allerdings auch weiter oben im Strang bereits zu lesen.

Empathie ist nicht geschlechtsabhängig!

schnarchstop
10.11.2008, 21:43
Jede, wie sie mag, soweit d'accord.

Wieso sich aber eine Frau zwingend besser hineinversetzen können sollte, erschließt sich mir absolut nicht.


Das halte ich für Gleichmacherei, die niemanden weiterbringt.

Selbstverständlich kann sich eine Frau besser in den Körper einer anderen Frau einfühlen und umgekehrt kann ich mir als Frau nicht vorstellen wie es ist, eine Erektion zu haben, die unbedingt irgendwo reinwill.





Empathie ist nicht geschlechtsabhängig!


Nach meiner Erfahrung sind Frauen sehr viel mehr bereit, sich in andere Menschen einzufühlen, und sei es bloss gesprächsweise.

Lilith
10.11.2008, 22:51
Das halte ich für Gleichmacherei, die niemanden weiterbringt.
Unter "Gleichmacherei" verstehe ich ganz andere Dinge.

Zum Beispiel, daß Frauen ganz selbstverständlich immer nachvollziehen können sollen, was andere Frauen bewegt.


Selbstverständlich kann sich eine Frau besser in den Körper einer anderen Frau einfühlen
Selbstverständlich ist daran nichts.


und umgekehrt kann ich mir als Frau nicht vorstellen wie es ist, eine Erektion zu haben, die unbedingt irgendwo reinwill.
Ja, Du kannst es nicht.

Bzw. nicht das Verlangen, das Du als Frau eventuell hast, auf das diesem Entsprechende des entgegengesetzten Parts übertragen.



Nach meiner Erfahrung sind Frauen sehr viel mehr bereit, sich in andere Menschen einzufühlen, und sei es bloss gesprächsweise.
Diese angebliche "Einfühlung" geht mir oft sowas von auf die Nerven . . .

Naja, ich bin wohl doch eher ein Mann! :yeah:

schnarchstop
10.11.2008, 22:59
Unter "Gleichmacherei" verstehe ich ganz andere Dinge.
Zum Beispiel, daß Frauen ganz selbstverständlich immer nachvollziehen können sollen, was andere Frauen bewegt.


Wenn eine Frau nicht nachvollziehen kann, wie z.B. eine Monatsblutung abläuft, dann kann dies ein Mann schon gleich gar nicht.

Männer können weniger gut mit Eigenblut umgehen, weil sie nicht alle vier Wochen damit konfrontiert werden. Während Frauen darauf relativ gelassen reagieren.




Diese angebliche "Einfühlung" geht mir oft sowas von auf die Nerven . . .


Ich glaube auch nicht, dass jede Frau sich in eine andere Person gut einfühlen kann ... aber immer noch besser als viele Männer.

:zwinker:

Inaktiver User
10.11.2008, 23:01
.

Männer können weniger gut mit Eigenblut umgehen, weil sie nicht alle vier Wochen damit konfrontiert werden. Während Frauen darauf relativ gelassen reagieren.


Diese Aussage halte ich für zu pauschal.
Es gibt auch Männer, die ganz prima mit Blut umgehen können.
Insbesondere, wenn sie Medizin studiert haben.

schnarchstop
10.11.2008, 23:08
Ich kenne einen Mann, der zur Darmspiegelung mußte. Er sollte wohl auf einen "Frauenarztstuhl" krabbeln, das paßt ihm schon nicht.

Als dann noch eine junge Arzthelferin reinkam, während er mit gespreizten Beinen dalag und ihm sagte, daß er bitte mal seine Hoden hochheben sollte, war's wohl endgültig vorbei. Er sagte, daß das für ihn ein schrecklicher und erniedrigender Augenblick war.

Jeder Mensch hat ein anderes Schamgefühl. Und es gibt nunmal Frauen, die sich nicht offenbaren wollen (im wahrsten körperlichen Sinne) vor einem fremden Mann.


Diesen Beitrag finde ich sehr berührend.

Männer zeigen sich nackt, wenn sie sexuell aktiv sind und dann sind sie nicht in der unterlegenen Opferposition.

Das ist hier anders. :blumengabe:

Inaktiver User
10.11.2008, 23:09
Männer können weniger gut mit Eigenblut umgehen, weil sie nicht alle vier Wochen damit konfrontiert werden. Während Frauen darauf relativ gelassen reagieren.



Wenn mir Blut aus einem Schnitt in der Handfläche quillt, reagiere ich angemessen gelassen. Spritzt mir das Blut aus einer verletzten Arterie würde ich schon nervös werden ... ich denke allerdings: Frauen ginge es da nicht anders ... :smile:

Lilith
10.11.2008, 23:11
Wenn eine Frau nicht nachvollziehen kann, wie z.B. eine Monatsblutung abläuft, dann kann dies ein Mann schon gleich gar nicht.

Männer können weniger gut mit Eigenblut umgehen, weil sie nicht alle vier Wochen damit konfrontiert werden. Während Frauen darauf relativ gelassen reagieren.
*g* Da ist allerdings was dran . . . daß Männer oft kein Blut sehen können. Egal, ob eigenes oder fremdes.

Ob das aber unbedingt mit dem Erfahren der Monatsblutungen durch Frauen zusammenhängt?

Schließlich läuft oder spritzt das Blut da nicht unbedingt im hellen Strahl durch die Gegend.



Ich glaube auch nicht, dass jede Frau sich in eine andere Person gut einfühlen kann ... aber immer noch besser als viele Männer.

:zwinker:
Naja, besser finde ich es nicht unbedingt, wenn eine Frau meint, sich dringend in mich einfühlen zu müssen.

Da ist mir ganz persönlich mitunter ein "grobklotziger" Mann sogar lieber.

Manchmal jedenfalls . . . :zwinker:

schnarchstop
10.11.2008, 23:11
Diese Aussage halte ich für zu pauschal.
Es gibt auch Männer, die ganz prima mit Blut umgehen können.
Insbesondere, wenn sie Medizin studiert haben.


Ich vermute sogar, dass es sehr viele (mutige) Ärzte gibt, vor allem im Bereich der OPs, die etwas leisten, was ich persönlich niemals tun könnte.

Und ich bin ihnen (auch persönlich) grossen Dank schuldig.

Aber geht es hier nicht um etwas anderes, nicht um diverse Leistungen sondern um die Frage, wie man mit dieser Intimität umgeht ?

Inaktiver User
10.11.2008, 23:14
Spritzt mir das Blut aus einer verletzten Arterie würde ich schon nervös werden ... ich denke allerdings: Frauen ginge es da nicht anders ... :smile:

Ist anzunehmen. Ich hatte noch nie ne offene Arterie, aber ich würde dann wohl eher nicht ins Badezimmer laufen, um nach nem OB zu suchen. :smile:


Aber geht es hier nicht um etwas anderes, nicht um diverse Leistungen sondern um die Frage, wie man mit dieser Intimität umgeht ?

Ja, aber diese Frage stellt sich eben vielen Frauen gar nicht, weil sie in der Lage sind, das Ganze emotional zu abstrahieren (ebenso wie der Arzt).

schnarchstop
10.11.2008, 23:15
*g* Da ist allerdings was dran . . . daß Männer oft kein Blut sehen können. Egal, ob eigenes oder fremdes.

Ob das aber unbedingt mit dem Erfahren der Monatsblutungen durch Frauen zusammenhängt?

Schließlich läuft oder spritzt das Blut da nicht unbedingt im hellen Strahl durch die Gegend.

Ja, haben wir denn schon wieder Halloween ? :freches grinsen:




Naja, besser finde ich es nicht unbedingt, wenn eine Frau meint, sich dringend in mich einfühlen zu müssen.

Jo, das nervt mich auch. Ich habe bloss den Eindruck, dass Frauen schneller razzfazz kapieren, wenn irgendwas im Argen liegt. Während Männer nichts merken (das ist auch das Gute an ihnen - sie latschen nicht auf jedem Problem rum :zwinker: ).




Da ist mir ganz persönlich mitunter ein "grobklotziger" Mann sogar lieber.

Manchmal jedenfalls . . . :zwinker:


Ich finde Männer oft angenehmer und einfacher in der Handhabung, weil sie nicht so empfindlich sind. Du aber auch nicht.
:smirksmile:

Violine
10.11.2008, 23:16
ich glaube, alle Gynäkologen haben einen Ödipus-Komplex.

*räusper*

Karin11555
10.11.2008, 23:16
Und ich bin ihnen (auch persönlich) grossen Dank schuldig.

Aber geht es hier nicht um etwas anderes, nicht um diverse Leistungen sondern um die Frage, wie man mit dieser Intimität umgeht ?

Das bin ich auch, einem Gynäkologen Dank schuldig, genau genommen sogar zweien, die mir jeweils einmal das Leben gerettet haben.

Aber die Situation auf einem gynäkologischen Stuhl würde ich nicht als intim bezeichnen, sondern eher als unangenehm, und zwar sowohl mit einem männlichen als auch mit einem weiblichen Arzt gleichermaßen.

Ich seh dort nicht einen Mann oder eine Frau, sondern einen Arzt.

Inaktiver User
10.11.2008, 23:17
JWährend Männer nichts merken (das ist auch das Gute an ihnen - sie latschen nicht auf jedem Problem rum :zwinker: ).

Ich finde Männer oft angenehmer und einfacher in der Handhabung, weil sie nicht so empfindlich sind.
:smirksmile:

Genau das könnte man jetzt aber auch als Argument FÜR männliche Gyns anführen: Dass sie eben die Dinge viel sachlicher und nüchterner sehen.

Aber auch das wäre ne Pauschalaussage.
Also lass ich's. :smirksmile:

Lilith
10.11.2008, 23:18
Wenn mir Blut aus einem Schnitt in der Handfläche quillt, reagiere ich angemessen gelassen.
Du weißt doch . . . "da, wo die Regel passiert"! :freches grinsen:

Schade, ich finde gerade den Mittermaier-Clip dazu nicht.

Violine
10.11.2008, 23:18
Ich seh dort nicht einen Mann oder eine Frau, sondern einen Arzt.

Auch im Fall einer lesbischen Gynäkologin?

Karin11555
10.11.2008, 23:20
Auch im Fall einer lesbischen Gynäkologin?

Aber natürlich, warum denn nicht.

Im Übrigen hab ich mich nie für die sexuellen Präferenzen meiner Ärzte interessiert.

Außer bei einem, aber da war es schon sehr offensichtlich, dass er an mir kein Interesse haben würde.

schnarchstop
10.11.2008, 23:22
Ja, aber diese Frage stellt sich eben vielen Frauen gar nicht, weil sie in der Lage sind, das Ganze emotional zu abstrahieren (ebenso wie der Arzt).


Vielleicht hilft da ein bisschen der weisse Arztkittel, um die Untersuchung zu entpersonifizieren.

Ich kenne ansonsten bloss eine Frau, die den Arztbesuch erotisch fand und deshalb nicht als unangehme Pflichtübung aufgefasst hat. Im Umkehrschluss kann man davon ausgehen, dass die anderen eher froh sind, wenn sie den Termin hinter sich gebracht haben.

Lilith
10.11.2008, 23:27
Jo, das nervt mich auch. Ich habe bloss den Eindruck, dass Frauen schneller razzfazz kapieren, wenn irgendwas im Argen liegt. Während Männer nichts merken (das ist auch das Gute an ihnen - sie latschen nicht auf jedem Problem rum :zwinker: ).
Sehr angenehm das!

Oder aber, sie merken schon etwas, müssen es aber nicht wie Kaugummi auswalzen.

Von Ausnahmen einmal abgesehen.


Ich finde Männer oft angenehmer und einfacher in der Handhabung, weil sie nicht so empfindlich sind.
Das sehe ich ganz ähnlich. :smirksmile:


Du aber auch nicht.
:smirksmile:
Ich jetzt nicht was? :wie?:

Nicht angenehm und einfach in der Handhabung? Das wäre noch was . . . ts!

Oder nicht nicht empfindlich? :freches grinsen:

schnarchstop
10.11.2008, 23:28
Genau das könnte man jetzt aber auch als Argument FÜR männliche Gyns anführen: Dass sie eben die Dinge viel sachlicher und nüchterner sehen.

Aber auch das wäre ne Pauschalaussage.
Also lass ich's. :smirksmile:


Ist doch nicht so furchtbar schlimm, wenn man seine Eindrücke zusammenfasst, sonst können wir uns ja kaum noch unterhalten. :blumengabe:

Ich finde auch, dass dies ein Argument für männliche Gyns ist und gehe persönlich gerne zu ihnen. Zwei weibliche Gyns haben mich nicht überzeugen können, weil ihre Medikation mir nicht gut getan hat. Eine weitere weibl. Gyn hat mich so hart im Unterleib untersucht, dass ich tatsächlich dachte, sie will zeigen, dass sie es auch drauf hat und keine weibliche Zimperliese ist :freches grinsen:
Aber immerhin hat sie Klartext gesprochen und gesagt, die OP muss sein. Das muss man ihr zugute halten.
Der männliche Gyn hat rumgeeiert und meinte, vielleicht legt sich das Problem von selbst (was eine falsche Einschätzung war).

Ja, warum werden nun Männer Gynäkologen ? :knatsch:

Violine
10.11.2008, 23:32
Ja, warum werden nun Männer Gynäkologen ? :knatsch:

Da wird es kaum den einen Grund geben.

Vielleicht wollten sie lieber Zahnarzt werden, war aber kein Studienplatz frei.

schnarchstop
10.11.2008, 23:32
Ich jetzt nicht was? :wie?:

Nicht angenehm und einfach in der Handhabung? Das wäre noch was . . . ts!

Oder nicht nicht empfindlich? :freches grinsen:


Das Rätsel lösen wir nach 24 Uhr :smirksmile:

Inaktiver User
10.11.2008, 23:33
Dafür mag es so viele Gründe geben wie es Gynäkologen gibt.
Leider ist wohl keiner hier, der aus erster Hand berichten kann.

schnarchstop
10.11.2008, 23:36
Da wird es kaum den einen Grund geben.

Vielleicht wollten sie lieber Zahnarzt werden, war aber kein Studienplatz frei.


Manche erschüttert eben gar nichts. :smirksmile:

schnarchstop
10.11.2008, 23:38
Dafür mag es so viele Gründe geben wie es Gynäkologen gibt.
Leider ist wohl keiner hier, der aus erster Hand berichten kann.


Ja, schade. Vielleicht gibt es hier Mütter, deren Söhne darüber gesprochen haben, warum sie in diese Richtung studieren wollen.

Violine
10.11.2008, 23:41
Manche erschüttert eben gar nichts. :smirksmile:

Ich hatte keine Hintergedanken. Ich wollte damit sagen, dass es nicht einen gemeinsamen Grund gibt.

Violine
10.11.2008, 23:42
Leider ist wohl keiner hier, der aus erster Hand berichten kann.

Ich könnte einen Freund von mir fragen.

Inaktiver User
10.11.2008, 23:43
Frag!

Violine
10.11.2008, 23:46
Frag!

Yes ma'm.

Lilith
10.11.2008, 23:54
Fein . . . repräsentativ wäre das aber bei weitem nicht! :freches grinsen:

Lilith
10.11.2008, 23:55
Das Rätsel lösen wir nach 24 Uhr :smirksmile:
Welchen Tages? :smirksmile:

Inaktiver User
11.11.2008, 08:16
Vielleicht hilft da ein bisschen der weisse Arztkittel, um die Untersuchung zu entpersonifizieren.

Ich kenne ansonsten bloss eine Frau, die den Arztbesuch erotisch fand und deshalb nicht als unangehme Pflichtübung aufgefasst hat. Im Umkehrschluss kann man davon ausgehen, dass die anderen eher froh sind, wenn sie den Termin hinter sich gebracht haben.

Als ob es da keine Zwischenstufen zwischen "erotisch finden" und "unangenehme Pflichtübung" gäbe? Ich finde es weder erotisch noch unangenehm, da ist es beim Zahnarzt viel unangenehmer....

Inaktiver User
11.11.2008, 08:48
Du weißt doch . . . "da, wo die Regel passiert"! :freches grinsen:

Schade, ich finde gerade den Mittermaier-Clip dazu nicht.

OT, egal. Hier (http://de.youtube.com/watch?v=5z8OWjbzjO8)werden Sie geholfen. ;-)

Inaktiver User
11.11.2008, 09:06
Ich könnte einen Freund von mir fragen.

Ja. Besser noch: er soll hier mitmischen :zwinker:

DieSiebte
11.11.2008, 09:46
Darüber denke ich schon seit Jahren nach.
Die Frage stellt sich mir gerade jetzt, weil ich eine neue Gynäkologin suche und in meinem neuen Wohnort nur Gynäkologen finde.
Mir ist es unangenehm, mich von einem Mann untersuchen zu lassen.

Herrlich. Diese Frage habe ich mir auch gestellt als ich in einem Ort in einem Land gearbeitet habe, in dem die Krankenkasse Vertraege mit bestimmten Aerzten gemacht hat (da musste man dann nicht selbst zahlen) und es aber auch Aerzte gab, die frei gearbeitet haben (da musste man selbst zahlen, konnte die Rechnung aber bei der Krankenkasse einreichen, war aber mit viel Aufwand verbunden und man konnte Pech haben, wenn der Arzt die Rechnung unsauber geschrieben hat und das ist nicht so selten passiert. Ausserdem koennen solche Aerzte horrende Preise verlangen und die Krankenkassen erstatten nur einen geringen Betrag, d.h. man zahlt drauf, wenn man die konsultiert). => Dort waren alle Aerzte, die mit der Krankenkasse diesen Vertrag abgeschlossen hatten, maennlich. Und die weiblichen Frauenaerzte waren alle ohne Vertrag. Muss schon ein wenig ueber die Praeferenzen der typischen Patientin aussagen, oder? :smirksmile: Ich war damals auch so gut wie nie beim Frauenarzt, weil mir das mit den weiblichen Frauenaerzten zu stressig war und ich auch nicht zu Maennern gehen will.

januaria
11.11.2008, 14:42
Ich gehe schon davon aus, dass männliche Gynäkologen diesen Weg in der Regel aus Interesse an der medizinischen Fachrichtung eingeschlagen haben.

Nur gibt es hier, wie überall, natürlich auch schwarze Schafe ...

Kenne auch eins davon. Nicht nur, dass während der Untersuchung die eine oder andere Berührung meiner Oberschenkel absolut überflüssig war, der hat auch im Vorgespräch meine Rückfragen und Argumente (es ging um Verhütungsmethoden) als Papperlapapp abgetan. Zudem wollte er mir eine nicht notwendige OP aufschwatzen - wär' besser so und dann hätte sich das Thema Verhütung für mich ohnehin erledigt ...?!? Ich fühlte mich da nicht wirklich ernst genommen.

Ich gehe allerdings davon aus, dass das wohl nicht die Regel ist.

Im Übrigen denke ich schon, dass Gynäkolog(inn)en, vielleicht mehr als andere, natürliche Prozesse begleiten und an schönen Erlebnissen teilhaben können - oder auch mit Rat und Tat verhindern, dass es zu größeren Katastrophen kommt - worüber die betreffenden Patientinnen dann auch höchst erleichtert sind.

Auf der anderen Seite bekommen Gynäkolog(inn)en aber auch das Leben in seiner ganzen Härte mit, wenn es denn ernst wird - da wären z. B. Untersuchungen von vergewaltigten Mädchen/Frauen, Fehlgeburten, Totgeburten, Schwangerschaftsbegleitung bei Frauen, die wissen, dass sie ein krankes Kind haben werden, verzweifelte, ungewollt Schwangere, Unfruchtbarkeit, die Diagnose Krebs, ...

Ob männlich oder weiblich - diese Ärzte haben es in diesen Momenten mit Menschen zu tun, die verängstigt, verzweifelt, traumatisiert sind, deren Lebensträume von jetzt auf gleich zerplatzen, bei denen ab sofort nichts mehr ist wie es war.

Bei Kinderärzten ist es wohl ganz ähnlich. Niedliche, gesunde Wonneproppen auf der einen Seite, sterbende, schwerstkranke Kinder auf der anderen.

Wer solch einen Beruf ergreift, sollte sich von Erfolgsmomenten, Status, Anerkennung, Geld und was man sonst noch alles mit dem Arztsein verbindet, nicht blenden lassen. Wer die Schattenseiten immer wieder zu nah an sich 'ranlässt, geht dabei zugrunde. Passiert oft genug. Im Ergebnis heißt das Burnout, Persönlichkeitsveränderungen, Suchtprobleme usw. - das volle Psycho-Programm eben.

schnarchstop
11.11.2008, 19:54
Ich hatte keine Hintergedanken. Ich wollte damit sagen, dass es nicht einen gemeinsamen Grund gibt.


ja klar, habe dir auch keinen (bösen) Hintergedanken unterstellt.

Meine Bemerkung "manchen erschüttert gar nichts" war so gemeint, dass manche Menschen locker vom Zahnarztberuf zum Gynäkologen wechseln können und es macht ihnen nichts aus.

:lachen:

schnarchstop
11.11.2008, 19:58
Welchen Tages? :smirksmile:


ööhhmmm ... rumstotter :peinlich:

Lilith
11.11.2008, 20:16
ööhhmmm ... rumstotter :peinlich:
Nun aber heraus mit der Sprache:blumengabe:, nur keine Scheu! :smirksmile:

schnarchstop
11.11.2008, 20:24
Nun aber heraus mit der Sprache:blumengabe:, nur keine Scheu! :smirksmile:


"nicht nicht empfindlich" ... äähhh vielleicht "unempfindlich" ? :wie?:

aber auf keinen Fall sowas wie hartleibig, also das Gegenteil von sensitiv.:knatsch:

Lilith
11.11.2008, 20:31
"nicht nicht empfindlich" ... äähhh vielleicht "unempfindlich" ? :wie?:

aber auf keinen Fall sowas wie hartleibig, also das Gegenteil von sensitiv.:knatsch:
Ähm . . . ja . . . ähhh . . . geht das vielleicht auch im ganzen Satz?

So als zusammenhängende Aussage? *nettdarumbitt

Ich verstehe immer noch nicht, was Du mir gestern eigentlich
sagen wolltest. :wie?: *heul*

schnarchstop
11.11.2008, 23:00
Ähm . . . ja . . . ähhh . . . geht das vielleicht auch im ganzen Satz?

So als zusammenhängende Aussage? *nettdarumbitt

Ich verstehe immer noch nicht, was Du mir gestern eigentlich
sagen wolltest. :wie?: *heul*


Ich find, das du ne prima Mod bist, humorvoll, flexibel und offen.


:smirksmile:

Med aber auch, die hat mich bloss nicht so ins Poesiealbum geschlossen.:zwinker:

Violine
11.11.2008, 23:08
ja klar, habe dir auch keinen (bösen) Hintergedanken unterstellt.

schade. :smirksmile:


dass manche Menschen locker vom Zahnarztberuf zum Gynäkologen wechseln können und es macht ihnen nichts aus.

:lachen:


Solange es den Patientinnen auch nichts ausmacht.............

Inaktiver User
11.11.2008, 23:35
Med aber auch, die hat mich bloss nicht so ins Poesiealbum geschlossen.:zwinker:

Danke!
Ich hatte noch nicht allzu viel Berührungspunkte mit Dir.
Und Poesiealben fand ich immer kitschig. :smirksmile:

Inaktiver User
12.11.2008, 15:19
Ich denke, es gibt schon einen Grund dafür, warum sich bei den knapp 200 Beiträgen zu diesem Thema, noch kein einizer Arzt und keine einzige Ärztin oder Krankenschwester zu Wort gemeldet hat.

So ein haarsträubener, absurder Bullshit, kann nur jemandem durch den Kopf gehen, der noch nie etwas mit medizinischer Berufspraxis zu tun hatte.

Ferner verdeutlicht es mir, dass ich hier in diesem Forum, inmitten von gelangweilten Hausfrauen mit zu viel Zeit und Phantasie, echt fehl am Platz bin.

Tron

Inaktiver User
12.11.2008, 15:23
*lautlach*
Nee, wie provokant! Ich bin erschüttert.

Inaktiver User
12.11.2008, 16:10
Ich denke es handelt sich eher um Allmachtsphantasien die von den Herren Halbgötter in Weiß ausgelebt werden können. Eine entwürdigendere Situation gibt es für die Frau nicht.
Was für "Allmachtsfantasien"?
Was soll daran entwürdigend sein, wenn ich mit einem Frauenarzt über meine Beschwerden rede?

Mit Frauenärztinnen habe ich NUR schlechte Erfahrungen gemacht. Ganz abgesehen, dass sie sich für mich als Mensch und Patientin nicht die Bohne interessierten, hatten alle eine brutale und demütigende Behandlungsweise.
Jede dieser Behandlungen habe ich als entwürdigend empfunden.

Das ist mir bei einem Frauenarzt bisher noch nicht passiert.



So ein haarsträubener, absurder Bullshit, kann nur jemandem durch den Kopf gehen, der noch nie etwas mit medizinischer Berufspraxis zu tun hatte.

:allesok: :allesok:

Inaktiver User
12.11.2008, 16:58
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, Ihr könnt mich gerne dafür hauen, aber zum Thema Entwürdigung habe ich auch eine Meinung, die die meisten wahrscheinlich nicht teilen werden.

Ich finde die Situation in diesem unsäglichen Gynstuhl auch furchtbar entwürdigend, es gibt keine Situation des alltäglichen Lebens in der ich mich unwohler fühle. Ja, Ihr dürft mich hauen, wenn ich jetzt gestehe, dass ich nie zum Frauenarzt gehe.

Als wenn Männer auch ständig zum Urologen rennen würden, wie zu einer art TÜV....

Inaktiver User
12.11.2008, 17:49
Auch ich habe nicht alles gelesen, möchte aber dennoch meinen Senf dazu geben :freches grinsen: :

Ob Mann, ob Frau es ist mir völlig egal. War bei allen immer zufrieden. Bin allerdings auch nicht zimperlich und nehme einen Pickser nicht zur Kenntnis.

Fühle mich dort weder unwohl noch in einer entwürdigenden Situation. Ich sehe das rein pragmatisch.

Ich kenne aber viele, zumeist ältere, Damen, die seit Ewigkeiten nicht zum FA gehen, weil es für sie der größte Horror ist. Verstehe ich nicht. Und auf Vorsorge würde ich nie verzichten.

Mache auch regelmäßig eine Mammografie und finde, dass auch das nicht weh tut. Was alles an Üblem erzählt wird, kann ich nicht teilen.

Wieso ein Mann Gyn wird, ist mir gleich - Hauptsache, er hat Ahnung.

Lilith
12.11.2008, 18:18
Ich find, das du ne prima Mod bist, humorvoll, flexibel und offen.


:smirksmile:
Huch . . . danke!

Dabei moderiere ich hier oben gar nicht . . . ;-)


Med aber auch, die hat mich bloss nicht so ins Poesiealbum geschlossen.:zwinker:
Mit Poesiealben habe ich es eigentlich auch nicht so - aber manchmal verschenke ich halt Blumen :blume:, ich alter Hippie, ich. :smirksmile:

Inaktiver User
13.11.2008, 11:16
Ich denke mir ja bei der Motivation eines Mannes, Gynäkologe zu werden, folgendes:
wenn in der Jugend in der Freiwilligen Feuerwehr nur Jungs mitmachen, mit denen edle Ritter nur suboptimal harmonieren - mit Frauen aus brennenden Häusern retten ist also nix - wird nach Möglichkeiten gesucht, Frauen auf andere Weise zu Hilfe zu eilen ... ergo wird man Gynäkologe ... :freches grinsen:


Ist zwar schon eine Weile her, dass dies gepostet wurde, aber ich finde diese Erklärung einfach klasse.:freches grinsen:

Inaktiver User
13.11.2008, 11:19
Ist zwar schon eine Weile her, dass dies gepostet wurde, aber ich finde diese Erklärung einfach klasse.:freches grinsen:

Naja, ehrlich gesagt:

ein guter Scheidungsanwalt wäre manchmal sicher noch hilfreicher :smirksmile:

Inaktiver User
13.11.2008, 11:24
Naja, ehrlich gesagt:

ein guter Scheidungsanwalt wäre manchmal sicher noch hilfreicher :smirksmile:
:wie?: :wie?: :wie?:

Inaktiver User
13.11.2008, 11:26
:wie?: :wie?: :wie?:

Als edler Ritter für hilflose Frauen, Feenwind :smile:

Inaktiver User
13.11.2008, 11:32
Als edler Ritter für hilflose Frauen, Feenwind :smile:


Ah ja, jetzt habe ich es verstanden. Dankeschön.:lachen:

Cheriemignonne
20.11.2008, 22:46
Weil ich (!) es für pervers halte, dass ein Mann tagtäglich in -zig Vaginen (Vaginas?) von ihm fremden Frauen schaut.

Und da hinkt auch der Vergleich mit dem Zahnarzt...

Tabea, die bislang immer nur bei Gynäkologinnen war...

Edit: stimmt nicht, einmal musste ich vertretungsweise zu einem Mann. Der tätschelte mir nach der Untersuchung meinen nackten Oberschenkel.

Und mich fragte einmal die (maennliche) Gyn-Vertretung des Professors, ob mein Mann mich befriedigen koennte :knatsch:, kam in jungen Jahren gerade braungebrannt aus dem Urlaub. Seitdem war ich jahrzehntelang bei einer Frauenaerztin, die jetzt aufhoerte und die sehr einfuehlsam und nett war. Bin jetzt allerdings wieder bei einem maennlichen Gyn, mit dem ich auch (noch) zufrieden bin, lasse mir allerdings nix mehr gefallen und mache den Mund auf, wenn mir etwas nicht passt (bei der letzten Untersuchung war es beinahe wieder soweit, bin schon ruecksichtsvoller - anal - untersucht worden).
Ch.

Schalotte
21.11.2008, 13:17
Was veranlasst einen Mann eigentlich dazu, Proktologe zu werden?

Inaktiver User
21.11.2008, 13:25
Die sind alle schwul und geben sich Fantasien hin *spässle*

Oder sind verhinderte Höhlenforscher.

Was veranlasst eine Frau dazu, Urologin zu werden? Wahrscheinlich mannstoll. Oder Männerhasserin (denen zeig ichs, denen reiss ich den .... auf!)

:freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen:

mellapropeller
25.11.2008, 12:19
die frage habe ich mir auch schon gestellt...
vorallem ist es doch in diesem beruf fast unmöglich arbeit und privates zu trennen, oder?

lg

Inaktiver User
25.11.2008, 13:11
Eher oder.

Edelherb
25.11.2008, 13:47
Ist ja immer schwierig, mit dem Trennen. Meine Bekannte, die Anästhesistin, kann das auch nicht. Die kippt einem immer etwas in den Kaffee, weil sie meint, der Welt ginge es besser, wenn alle ruhig gestellt sind.

Inaktiver User
25.11.2008, 14:05
Oder der Augenarzt, der jeglichen Blickkontakt zu Frauen vermeidet. :freches grinsen:

Inaktiver User
25.11.2008, 14:06
:freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen:

Tabea
25.11.2008, 14:38
Und mein Zahnarzt, der immer "biss bald" sagt!

Inaktiver User
25.11.2008, 14:46
ich will ja nix sagen..aber da mancher den sexuellen Aspekt so fokussiert..
Ich hörte davon, dass auch lesbische Frauen Gynäkologinnen sind und das ist auch gut so..

Wie ein Arzt einem Patienten begegnet, liegt am Arzt und am Patienten..

das war mein Allgemeinplatz des Tages..

Als mein erstes Kind geboren wurde und ich verkabelt und lädiert im Bett lag, rauschte aller Mädchenschwarm vergangener Zeiten als rechte Hand des Chefarztes herein..und er hatte doch eigentlich Schauspieler werden s/wollen..

wäre mir in diesem Moment auch lieber gewesen..

Und beim zweiten Kind lief ein superduper neues Konzept im Klinikum : Nachtwache hatte ein Nachtbruder( pfleger )..


Dieser war also für mich vom Söhnchen Zerfetzte zur Erstversorgung da.. ( die ich dann aber gerne allein bewältigte )

denn es war nicht nur ein Mann, sondern ein Nachbar..

Muss nicht sein, so etwas : geschieht aber..( also mir )

dass Ärzte Nachbarn sind sowieso ( lebe in einer Art Ärzteenklave )..ein Nachtbruder war neu..

schnarchstop
25.11.2008, 14:54
ich will ja nix sagen..aber da mancher den sexuellen Aspekt so fokussiert..
Ich hörte davon, dass auch lesbische Frauen Gynäkologinnen sind und das ist auch gut so..

Wie ein Arzt einem Patienten begenet, liegt am Arzt und am Patienten..

das war mein Allgemeinplatz des Tages..


Die Umkehrfrage ist: warum werden Frauen Androloginnen ?

http://www.aufklaerungshomepage.de/diverses.htm

Und die Antwort ist: sie ergreifen diesen Beruf nicht und Männer würden da auch nicht hingehen.

Inaktiver User
25.11.2008, 15:01
Die Umkehrfrage ist: warum werden Frauen Androloginnen ?

http://www.aufklaerungshomepage.de/diverses.htm

Und die Antwort ist: sie ergreifen diesen Beruf nicht und Männer würden da auch nicht hingehen.
Frauen scheinen ( manchmal -hier als Patienten) klüger als Männer zu sein..


man behauptet auch, dass sie auch deshalb länger leben..:lachen:

schnarchstop
25.11.2008, 15:03
Frauen scheinen ( manchmal ) klüger als Männer zu sein..


man behauptet auch, dass sie auch deshalb länger leben..:lachen:


hundertprozentige Zustimmung :lachen:

Hornilla
27.11.2008, 11:28
Früher habe ich auch immer gesagt, dass ich lieber zu einer Frau möchte. Dann war ich bei einer, die extrem wenig einfühlsam war. Beim Ultraschall sagte sie zu mir: "Oh Gott, was ist DAS denn?":ooooh: Ich dachte, ich sei schwerkrank, es war eine harmlose Zyste, die nach ein paar Wochen wieder verschwand. Schönen Dank auch!:grmpf: Danach war ich mehrere Jahre bei einem Mann, der dann in Pension ging.
Jetzt bin ich wieder bei einer Frau, aber nur, weil sie mir von mehreren Leuten empfohlen wurde, ich wäre sonst auch zu einem Mann gegangen.
Sie ist wirklich sehr nett und kompetent, es gibt immer erst mal ein Gespräch am Tisch, bevor man untersucht wird.

Ich denke, man kann das nicht vom Geschlecht abhängig machen. Meine Frage ist auch: Warum sollte ein Mann NICHT Gyn werden?

Inaktiver User
20.05.2009, 21:31
So hat jetzt zwar nichts mit einem Gyn zu tun aber das Ärzte auch nicht davor gefeiht sind Grenzen zu überschreiten durfte ich vor ein paar Monaten erleben.
Da hat mich mein Hausarzt angebaggert von wegen Kino, segeln - Bett... :ooooh:Er ist über 60 J. - der dritte Frühling???
Es ist wirklich wahr! Ich bin dann nicht mehr hin, nachdem ich mich abgegrenzt hatte. Alleine die Vorstellung "machen sie sich mal frei" hätte Würgereize ausgelöst! Wenn es ein Gyn gewesen wäre hätte ich mich tatsächlich sexuell mißbraucht gefühlt.

Ich finde jeder Arzt hat eine besondere Verantwortung und Fürsorgepflicht und darf sich solche Sachen nicht erlauben!

Inzwischen bin ich nur noch, soweit möglich bei Ärztinnen.

Also alle hier die so schlau daher geredet haben von wegen es sei nicht möglich das die Berufswahl auch bestimmte Gründe haben könnte, sollen mal ganz still sein. Ich will nicht alle über einen Kamm scheren aber dies auszuschließen halte ich für eine Wunsch- Heile -Welt- Realität aus der man schneller erwachen kann als man meint.

Lilith
21.05.2009, 12:44
Ich finde jeder Arzt hat eine besondere Verantwortung und Fürsorgepflicht und darf sich solche Sachen nicht erlauben!
Da hast Du natürlich recht!

So etwas kann sogar juristische Konsequenzen haben.


Also alle hier die so schlau daher geredet haben von wegen es sei nicht möglich das die Berufswahl auch bestimmte Gründe haben könnte, sollen mal ganz still sein.
Bevor Du dermaßen nicht besonders schlau daherredest, solltest Du Dir überlegen was Du da eigentlich von Dir gibst.

Du willst doch wohl allein aufgrund des Dir gegenüber übergriffigen Verhaltens nicht ernsthaft behaupten, Dein inzwischen ehemaliger Hausarzt hätte seinen Beruf ergriffen, um Frauen anzubaggern?

Außerdem, selbst wenn Du behauptest, nicht alle über einen Kamm scheren zu wollen, so geht Dein Posting insgesamt allzu stark dorthin.

Deinen Ärger kann ich zwar vollends nachvollziehen, Deine Schlußfolgerungen nicht.

Nebenbei, übergriffige alte Männer und sich in ihrer Wirkung auf Frauen vollkommen falsch einschätzende gibt es in jeder Berufssparte.

Jetzt bekomme ich bestimmt eins auf die Mütze, in dem Zusammenhang von alten Männern geschrieben zu haben . . .

eli65
21.05.2009, 21:13
Ja, ich kenne einen Zahnarzt (bald 60 :ooooh:), der greift seiner Angestellten bzw. Helferin auch gerne mal zwischen die Beine waehrend der Arbeit, alles schon erlebt .. ernsthaft ! Und das, meint der, sei in der Bezahlung inbegriffen. Meine Freundin konnte sich nur muehsam befreien ... erst als sie ihm mit einer Anzeige drohte, konnte sie gehen.

Lilith
21.05.2009, 21:22
Ja, und . . . beschränkt sich so ein Verhalten auf (Zahn-)Ärzte?

Doch wohl leider nicht.


Mir kann jedenfalls niemand weismachen, jemand würde ein langjähriges Studium, dazu noch zahlreiche unbezahlte Praktika, Dinge wie PJ und AIP auf sich nehmen, um danach Frauen belästigen zu können.

Letzteres geht auch ganz ohne aufwendige Ausbildung.

Nachtmarie
23.05.2009, 20:04
Und was ist mit weiblichen Ärztinnen? Also, die haben ihren Beruf ja eigentlich auch nur gewählt, um unbehelligt Männer angraben und -grapschen zu können.
Wegen der Gleichberechtigung.

Lilith
23.05.2009, 20:56
*pst* Die sind doch sowieso alle lesbisch . . .

sternensand
23.05.2009, 21:14
Wurde die Frage hier schon gestellt:

Was veranlasst eine Frau, Urologin zu werden? :freches grinsen:

Lilith
23.05.2009, 22:04
Das sind die ganz Hemmungslosen! :ooooh:

Als Urologin kann sie sowohl Männer als auch Frauen behandeln.

Nachtmarie
24.05.2009, 08:00
:freches grinsen:

und die Anästhesisten erst! Ich sag euch. :smirksmile:

Nadine1886
25.05.2009, 11:56
Die Vertretung meines Hausarztes war auch so ein Grabscher. Eigentlich schon in Pension, hat nur Vertretung wegen Krankheit gemacht. Dorten war ich wegen Rückenschmerzen. Irgendwann musste ich mich auf den Rücken legen, er hat die Leisten abgehört und ich sollte dabei meine Unterhosen ausziehen! :ooooh: DAS hat mich dann schon mal interessiert, wofür das gut sein soll. Plötzlich musste ich sie nicht mehr ausziehen. Die Worte die ich für diesen Arzt gefunden habe, spar ich mir hier lieber mal...

Später habe ich dann erfahren, dass er schon so ziemlich die Hälfte seiner damaligen Patientinnen gev****t haben soll... Keine Ahnung, ob das stimmt. Vorstellen könnt ich´s mir. Vertretung scheint er ja noch recht gerne zu machen...

schnarchstop
25.05.2009, 12:03
Also alle hier die so schlau daher geredet haben von wegen es sei nicht möglich das die Berufswahl auch bestimmte Gründe haben könnte, sollen mal ganz still sein. Ich will nicht alle über einen Kamm scheren aber dies auszuschließen halte ich für eine Wunsch- Heile -Welt- Realität aus der man schneller erwachen kann als man meint.


Da möchte ich mich anschliessen. Wenn ein Mann wirklich helfen will kann er auch Internist oder Zahnarzt werden.

Es ist nicht so, dass ich Männer für schlechte Frauenärzte halte. Aber reine Menschenfreundlichkeit ist es sicherlich nicht.

Man stelle sich umgekehrt vor, eine Frau entscheidet sich dafür, Andrologin zu werden (Männerärztin). Was wäre das für ein Geschrei !

schnarchstop
25.05.2009, 12:06
Das sind die ganz Hemmungslosen! :ooooh:

Als Urologin kann sie sowohl Männer als auch Frauen behandeln.


Dort wird wohl hauptsächlich Pipi abgeliefert.

:zwinker:

Nachtmarie
25.05.2009, 12:11
@schnarchstop: du verwechselst Urologe mit Nephrologe. Beim Urologen geht es um die Rohre.

Ich kann echt nicht glauben, für wie beknackt hier einige die Ärzte halten. Könnt ihr euch nicht vorstellen, dass man sich für ein Fach entscheidet, das einen interessiert? Was wollt ihr denn dem Proktologen unterstellen??? Was dem Nephrologen? Irgendwelche sexuellen Vorlieben mit Kot und Urin??

Köche sind ja auch bloß Köche, damit sie anderen Leuten in die Suppe spucken können.
Und Handwerker, damit sie Pfusch am Bau machen können.
Und Bänker, damit sie Geld unterschlagen können.

Ganz schön merkwürdiges Menschenbild.

Lilith
25.05.2009, 15:12
Und Pathologen sind nekrophil.

Der ungemeine Vorteil dieses Berufsweigs: die Untersuchten können sich nicht mehr darüber beschweren, daß sie von einem Mann oder wahlweise einer Frau womöglich ungebührlich betrachtet oder berührt wurden.


@schnarchstop: du verwechselst Urologe mit Nephrologe. Beim Urologen geht es um die Rohre.
Richtig.

Urologen betrachten und berühren in diesem Zusammenhang die Genitalien beider Geschlechter.

(Rein bauartbedingt ist das unumgänglich.)

Daher sagte ich es schon: das sind also die Allerschlimmsten!

Nachtmarie
25.05.2009, 15:38
Gyn ist ein kleines operatives Fach.
Das hat viele Vorteile (und zwar für weibliche und männliche Ärzte).
Nicht so ein Knochenjob wie Unfall oder Allgemeinchirurgie, weniger "ausufernd" vom Wissen her (unterbrecht mich bitte Gynäkologen, wenn ich was falsches sage).
Aber mit operativer Tätigkeit. Und zwar von kleinen bis ganz großen Sachen. Das ist interessant.
Viele reizt an der Gyn eben auch das Thema Entbindung (das hat man bei Innere oder Allgemein ja eher nicht, und wenn man noch so gern "hilft" als Mann). Es gibt viele onkologische (Krebs) Themen. Da sind die Gynäkologen ganz vorn mit dabei.
Gyn hat viel mit Kommunikation und Untersuchung zu tun (Untersuchung kommt auch seit der viel beschrieenen Gerätemedizin noch nicht ganz ohne anfassen aus. Das ist nun mal so.), viele Ärzte finden das toll (andere nicht, die werden dann Anästhesist oder Radiologe).
Die Patienten sind von ganz jung bis ganz alt (Im Gegensatz z.B. zu Herz/Gefäße oder auch Urologie.).
Man sieht ab und zu auch gesunde Patientinnen, wegen der Vorsorgen, und Schwangere. Das ist tatsächlich auch mal nett, Kranke sind nämlich superanstrengend zuweilen.
Man kann sich niederlassen oder im Krankenhaus arbeiten.
Es wird immer, immer immer PAtientinnen geben- das Auskommen ist gesichert.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, dass das auch was für männliche Ärzte sein könnte- und beschränkt euch bei der Motivationssuche für die Berufswahl ausschließlich auf das Anfassen-Können weiblicher Genitalien??? Ganz schön kurz gedacht.

Hier noch mal was zum Nachdenken: Es kommen ja nicht nur 20jährige knackige Mädels in die Sprechstunde, sondern auch alte, fette, stinkende, geschwürige Damen mit Ausfluß. Habt ihr schon mal darüber nachgedacht?
Ich bin ganz froh, dass ich das nicht untersuchen muss- darauf hätte ich gar keine Lust, das sollen mal andere machen. Wegen mir auch Männer.

Viele Grüße und einen schönen Tag. NM

Inaktiver User
25.05.2009, 15:59
Wenn ein Mann wirklich helfen will kann er auch Internist oder Zahnarzt werden.

Es ist nicht so, dass ich Männer für schlechte Frauenärzte halte. Aber reine Menschenfreundlichkeit ist es sicherlich nicht.



Selten so einen Unsinn gelesen. Schließt ihr eigentlich von euch auf andere? Warum sollte jemand ein Hochschulstudium absolvieren -nur damit er Frauen anfassen kann? Das bekäme er anderweitig einfacher. Kinderärzte - alle pädophil, Tierärzte -sodomistisch veranlagt???

Sorry, solche statements sagen viel über die Phantasien derjenigen aus, die sie äußern. *grusel*

Nachtmarie
25.05.2009, 17:29
Hochschulstudium plus Facharztausbildung. 12 Jahre.

Inaktiver User
25.05.2009, 17:38
Hochschulstudium plus Facharztausbildung. 12 Jahre.

Na, wenn man dafür einer Frau mal an den Busen fassen darf..:zwinker:

Wenn ich Arzt wäre, würde ich mich ehrlich gesagt tierisch ärgern. Ich kann es ohnehin nicht leiden, wenn ganze Berufsstände verunglimpft werden.

schnarchstop
25.05.2009, 17:42
Und Pathologen sind nekrophil.

Der ungemeine Vorteil dieses Berufsweigs: die Untersuchten können sich nicht mehr darüber beschweren, daß sie von einem Mann oder wahlweise einer Frau womöglich ungebührlich betrachtet oder berührt wurden.


Richtig.

Urologen betrachten und berühren in diesem Zusammenhang die Genitalien beider Geschlechter.

(Rein bauartbedingt ist das unumgänglich.)

Daher sagte ich es schon: das sind also die Allerschlimmsten!


Nach meiner Erfahrung, die allerdings schon Jahrzehnte zurückliegt, berühren Urologen gar nichts, sondern stützen ihr weiteres Vorgehen auf das Untersuchungsergebnis der Urinprobe.

:wie?:

schnarchstop
25.05.2009, 17:44
@schnarchstop: du verwechselst Urologe mit Nephrologe. Beim Urologen geht es um die Rohre.

Ich kann echt nicht glauben, für wie beknackt hier einige die Ärzte halten. Könnt ihr euch nicht vorstellen, dass man sich für ein Fach entscheidet, das einen interessiert? Was wollt ihr denn dem Proktologen unterstellen??? Was dem Nephrologen? Irgendwelche sexuellen Vorlieben mit Kot und Urin??




ja, das kann ich. In diesem Fall interessieren sich Männer für Frauen und werden deshalb Frauenarzt.

Wie gesagt, gibt es eigentlich MännerärztInnen ?

sternensand
25.05.2009, 17:45
Nach meiner Erfahrung, die allerdings schon Jahrzehnte zurückliegt, berühren Urologen gar nichts, sondern stützen ihr weiteres Vorgehen auf das Untersuchungsergebnis der Urinprobe.

:wie?:

Wie bitte? :ooooh::ooooh::ooooh:

schnarchstop
25.05.2009, 17:46
Selten so einen Unsinn gelesen. Schließt ihr eigentlich von euch auf andere? Warum sollte jemand ein Hochschulstudium absolvieren -nur damit er Frauen anfassen kann? Das bekäme er anderweitig einfacher. Kinderärzte - alle pädophil, Tierärzte -sodomistisch veranlagt???

Sorry, solche statements sagen viel über die Phantasien derjenigen aus, die sie äußern. *grusel*


Und mich würde es gruseln, wenn ich als Ärztin ständig männliche Geschlechtsteile begutachten müsste. Wer sucht sich denn freiwillig so einen Job aus ?

:lachen:

schnarchstop
25.05.2009, 17:47
Wie bitte? :ooooh::ooooh::ooooh:

sorry ?

sternensand
25.05.2009, 17:48
Urologische Erkrankungen

Mit der Urologie verbinden viele die Vorstellung von "Männermedizin". Eine Urologin als behandelnde Ärztin zu haben, hat oft noch den Anschein von Besonderem. Doch versteht man unter urologischen Erkrankungen weit mehr als "nur" die Probleme mit Prostata und männlichen Geschlechtsorganen. Wer vom Urogenitaltrakt spricht - und das tun Urologen -, der schließt die Harnwege mit den Nieren und Nebennieren mit ein. Nierensteine, Nebennierentumoren, eine Harninkontinenz oder Harnweginfektionen sind an sich geschlechtsneutrale Erkrankungen, auch wenn sie mal Männer, mal Frauen häufiger betreffen.

Akutes Nierenversagen (http://www.onmeda.de/krankheiten/akutes_nierenversagen.html)
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Wasserbruch des Hodens (http://www.onmeda.de/krankheiten/wasserbruch_des_hodens.html)
Zeugungsunfähigkeit (http://www.onmeda.de/krankheiten/zeugungsunfaehigkeit.html)
Zystennieren (http://www.onmeda.de/krankheiten/zystennieren.html)

schnarchstop
25.05.2009, 17:50
@schnarchstop: du verwechselst Urologe mit Nephrologe. Beim Urologen geht es um die Rohre.



übrigens habe ich nichts verwechselt sondern genau das gemeint.

weder den Nierenarzt noch sonstige Innereien :smirksmile:

Inaktiver User
25.05.2009, 17:51
Und mich würde es gruseln, wenn ich als Ärztin ständig männliche Geschlechtsteile begutachten müsste. Wer sucht sich denn freiwillig so einen Job aus ?

:lachen:

Tierärzte, vor allem für Großtiere, müssen mit ihrem Arm in die Vagina von Kühen, bis zur Schulter. Und?? Wer sucht sich so einen Job aus? Vielleicht Menschen, die ihre Berufung gefunden haben, aus welchen Gründen auch immer? Die - offensichtich im Gegensatz zu dir - ihr Gegenüber nicht permanent als potentiellen Sexualpartner sehen,sondern als Mensch, als Patient. Die abstrahieren können zwischen dem, was sie in der Praxis sehen und dem, was zuhause im Schlafzimmer geschieht.

Ich bin wirklich von den Socken angesichts deiner absurden Phantasien.

Lilith
25.05.2009, 17:52
Nach meiner Erfahrung, die allerdings schon Jahrzehnte zurückliegt, berühren Urologen gar nichts, sondern stützen ihr weiteres Vorgehen auf das Untersuchungsergebnis der Urinprobe.

:wie?:
Je nachdem, was für Ergebnisse diese bringt oder welche Beschwerden der Patient hat, besteht das weitere Vorgehen in der Betrachtung und bei weiteren Untersuchungen (Katheterisierung, Blasenspiegelung, Abstrich aus der Harnröhre . . . ) nahezu unumgänglichen Berührung der Geschlechtsteile (da, wie schon erwähnt, bauartbedingt eng den Harnausführungsgängen benachbart oder gar mit ihnen verbunden).

Lilith
25.05.2009, 17:56
Und mich würde es gruseln, wenn ich als Ärztin ständig männliche Geschlechtsteile begutachten müsste. Wer sucht sich denn freiwillig so einen Job aus ?

:lachen:
Wie kommt denn umgekehrt eine Frau dazu, sich ständig weibliche Geschlechtsteile ansehen zu wollen???

Da kann doch wohl auch etwas nicht stimmen?!!


Wieso sieht sich ein Hautarzt oder eine Hautärztin für den Durchschnittsbürger ekelerregende Ausschläge und dergleichen an?


Alles Perverse, kann wohl nur so sein . . .

schnarchstop
25.05.2009, 17:58
Tierärzte, vor allem für Großtiere, müssen mit ihrem Arm in die Vagina von Kühen, bis zur Schulter. Und?? Wer sucht sich so einen Job aus? Vielleicht Menschen, die ihre Berufung gefunden haben, aus welchen Gründen auch immer? Die - offensichtich im Gegensatz zu dir - ihr Gegenüber nicht permanent als potentiellen Sexualpartner sehen,sondern als Mensch, als Patient. Die abstrahieren können zwischen dem, was sie in der Praxis sehen und dem, was zuhause im Schlafzimmer geschieht.

Ich bin wirklich von den Socken angesichts deiner absurden Phantasien.


Da frage ich mich auch, wer sich so einen Job aussucht - besonders wenn ein Tierarzt auf dem Lande wegen seiner Geschicklichkeit bei der künstlichen Befruchtung gern besucht ist.
Ist das nun Berufung oder eine Arbeit wie jede andere ?

Ich vermute, dass man hier eher einen gewissen Ekel vor Restkot bei der Kuh überwinden muss. Aber man kann sich drann gewöhnen.

Beim Frauenarzt spielen schon eher echte sexuelle Begleiterscheinungen eine Rolle. Man denke an die allseits bekannte Liebesschaukel ...

Hier so zu tun, als wäre jeder sexuelle Gedanke bei so einer intimen Untersuchung aus der Luft gegriffen, ist Augenwischerei. :zwinker:

sternensand
25.05.2009, 18:04
@ Schnarchstop

Du warst beim Frauenarzt schon mal auf einer Liebesschaukel? :ooooh:

Ich kenne nur den gynäkologischen Untersuchungsstuhl. Geschaukelt hat der bei mir noch nie.