Wer ist denn gemeint?Zitat von Inaktiver User
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22.10.2008, 14:58Inaktiver User
AW: Die DDR war kein "Unrechtsstaat"
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22.10.2008, 15:01Inaktiver User
AW: Die DDR war kein "Unrechtsstaat"
Ich vermute mal, dass KatharinaBlum gemeint war.
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22.10.2008, 15:04Inaktiver User
AW: Die DDR war kein "Unrechtsstaat"
Danke für die Zusammenfassung - ich finde Du hast das sehr gut getroffen.
Zitat von Sprachlos
Besonders Nr. 2 sollte beachtet werden. Die DDR hatte wie jeder andere Staatsapperat auch Menschen, die profitierten, Menschen, die litten und eine große Anzahl derer, die sich in ihrer Welt arrangierten und dort mehr oder weniger unbehelligt und zufrieden lebten.
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22.10.2008, 15:09Inaktiver User
AW: Die DDR war kein "Unrechtsstaat"
Liebe sprachlos,
ich finde es immer schwierig, wenn man anderen sagt, was sie diskutieren.
Ich für meinen Teil würde niemals, wirklich nie nie nie diskutieren, ob man an der DDR "alles, einschließlich der dort lebenden Menschen, in Frage stellen" muss.
Bei so einer Formulierung schüttelt es mich, denn ich würde niemals irgendwelche Menschen in Frage stellen, die ja immer in irgendeinem System leben, ohne es sich ausgesucht zu haben.
Diese Fragestellung allein geht für mich vollkommen vorbei an dem, was (aus meiner Sicht mit Verlaub) hier unterschwellig diskutiert wird: Ob es nämlich irgend etwas an der DDR gegeben hat, was auch gut, was womöglich sogar besser war als im Westen, was auf jeden Fall verteidigenswert gewesen war/wäre und was einen Grund dargestellt haben könnte, weshalb DDR-Bürger auch Stolz auf ihr Land empfunden haben.
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22.10.2008, 15:17Inaktiver User
AW: Die DDR war kein "Unrechtsstaat"
1.) ja, was andere hab ich auch nie behauptet.
Zitat von Sprachlos
2.) Nein, deshalb schreibe ich ja hier. Es war nicht ALLES schlecht und auch nicht ALLES gut. Anderes behaupten nur eingefleischte Wessies und DDR-Sozialromantiker
3.) Nein. Es ist heute immer noch nicht alles Gold was glänzt. Das solte ich aber auch sagen dürfen, ohne gleich als ewiggestriger Diktaturbefürworter abgestempelt zu werden
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22.10.2008, 15:41
AW: Die DDR war kein "Unrechtsstaat"
Hallo Zitronenmond, ich will hier niemandem vorschreiben, was zu diskutieren ist, ich glaube halt nur, dass diese Diskussionen immer ein wenig aneinander vorbei laufen, weil sich immer irgendwer auf den Schlips getreten fühlt, obwohl eigentlich in vieler Hinsicht Konsens besteht. Dadurch, dass bei komplexen Sachverhalten ja immer viele Aspekte beleuchtet werden, aus vielen verschiedenen Erfahrungshorizonten und von unterschiedlichen Charakteren.
Das Thema ist darüber hinaus hoch emotional, denn, dass du daran den geringsten Zweifel hast:
finde ich wiederum ein bißchenOb es nämlich irgend etwas an der DDR gegeben hat, was auch gut, was womöglich sogar besser war als im Westen,
erstaunlich aber es zeigt doch, dass dort das Problem ist, mindestens das der Desinformiertheit.
Ich finde die zitierte Person aus dem Eingangsposting befremdlich, weil sich da doch offnsichtlich etwas verklärt. Aber das Post #81 von Herbstblatt finde ich sehr gelungen, es wurde hauptsächlich und von den meisten Menchen doch einfach gelebt.
Und im Nachhinein frage ich mich generell, ob die Mehrzahl der Menschen denn überhaupt für die Freiheit geschaffen ist? (Diese Frage ist direkt bissl ernst gemeint!
)
Geändert von Sprachlos (22.10.2008 um 15:46 Uhr)
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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22.10.2008, 15:42
AW: Die DDR war kein "Unrechtsstaat"
Ich bin in der ehem. DDR geboren und ich finde: Ja - es war ein Unrechtsstaat.
Ich bin froh, dass die Mauer noch in meiner Jugend fiel.
Niemand von den Menschen die ich kenne, geht es jetzt schlechter - aber die Ansprüche sind enorm gewachsen; deshalb sind die Menschen heute genauso unzufrieden, wie sie es auch in der DDR waren.
Und an all die, die ihre Mauer gerne wieder hätten: Wenn es die Möglichkeit wirklich gäbe, was meint ihr, wieviele Menschen wirklich dazu bereit wären, die neue Freiheit, die Möglichkeiten, die Demokratie u. v. m. wieder einzutauschen?Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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22.10.2008, 15:50
AW: Die DDR war kein "Unrechtsstaat"
@eve, du warst wirklich nicht gemeint. Und ich wollte auch nur hallo sagen.
Danke für die Aspirin.
Es gibt wenig Menschen, die sich in den Käfig, selbst wenn es ein goldener wäre, einsperren lassen würden.
Es war ja nicht mal ein goldener. Es gab welche, die kamen gut zurecht, andere wiederum nicht.
Als die Mauer fiel, verschoben sich die Verhältnisse, weil neue Regeln galten. Wem daraus ein Nachteil erwuchs, der wird heute anders über früher denken, als die, die eher profitierten.
Die Mauer wieder hochziehen- es ginge nicht, stellt euch mal vor, was das hoffentlich für einen weltweiten Aufschrei geben würde!!!
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22.10.2008, 18:36Inaktiver User
AW: Die DDR war kein "Unrechtsstaat"
das z.B. ist gerade bei uns, und bestimmt in vielen anderen Orten, ein Problem. Der Zustand der (Sand)Straßen und die Erschließungen der anliegenden Grundstücke. "Zwangserschließung" nennt man das nämlich hier und die Menschen wehren sich dagegen. D.h. dass die Anwohner die Hauptlast tragen würden, würden ihre Grundstücke erschlossen, an die Kanalisation angeschlossen (hier gibt es noch Gülleabfuhrunternehmen, die die Jauche aus privaten Gruben pumpen) und die Straßen saniert. Jeden Anwohner treibt das in den Ruin.
Zitat von Nachtmarie
Geändert von Inaktiver User (22.10.2008 um 18:42 Uhr)
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22.10.2008, 18:39Inaktiver User
AW: Die DDR war kein "Unrechtsstaat"
Das hat hier ja auch niemand.
Zitat von Inaktiver User

Und bescheuerte Wessis sind hier doch auch noch nicht aufgetaucht.
Ich mag Arroganz nicht, besonders die nicht, die "den Wessis" unterstellt wird.


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