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    AW: Deutschlandweite Studie zum psychischen Wohlbefinden (genehmigt von der Redaktion

    Liebe Userinnen,

    vielen Dank für Ihre kritischen Rückmeldungen (die uns auch helfen, zukünftige Studien möglichst teilnehmerfreundlich zu gestalten)!

    Ihre Bedenken kann ich gut verstehen - ein vorsichtiger Umgang mit den eigenen Daten ist natürlich wichtig. Zu Ihren Einwänden: Wir haben uns bei der Studienentwicklung große Mühe gegeben, sowohl die Perspektive der Teilnehmenden als auch die wissenschaftlichen Erfordernisse mit einzubeziehen (das ist manchmal eine Gradwanderung). Natürlich entscheiden Sie selbst, ob Sie teilnehmen möchten.

    Wir freuen uns auf jeden Fall über jede Ihrer Teilnahmen - damit helfen Sie uns die Erkennung und Versorgung von psychischen Belastungen in Deutschland zu verbessern.

    Viele Grüße aus Hamburg
    Franziska Sikorski

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    AW: Deutschlandweite Studie zum psychischen Wohlbefinden (genehmigt von der Redaktion

    Bisher habe ich oft an Umfragen teilgenommen.

    Allerdings bezweifle ich , warum dieses Mal die komplette Adresse und Telefonnummer so wichtig ist.

    Und den Gutschein brauche ich auch nicht, ich nehme an Umfragen teil, weil mich das Thema interessiert oder ich mich im Eingangspost angesprochen fühle.

    Frau Sikorski, vielleicht sollten Sie die hier geäußerten Bedenken ernst nehmen.

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    AW: Deutschlandweite Studie zum psychischen Wohlbefinden (genehmigt von der Redaktion

    Zitat Zitat von beweme Beitrag anzeigen
    Bisher habe ich oft an Umfragen teilgenommen.

    Allerdings bezweifle ich , warum dieses Mal die komplette Adresse und Telefonnummer so wichtig ist.
    Die Frage nach der Telefonnummer könnte ich noch verstehen (weil man die Teilnehmer für Folgebefragungen kontaktieren möchte). Bei der Frage nach der kompletten Adresse bin ich auch raus.

    Und den Gutschein brauche ich auch nicht, ich nehme an Umfragen teil, weil mich das Thema interessiert oder ich mich im Eingangspost angesprochen fühle.
    Für mich ganz persönlich ist der Gutschein ehrlich gesagt auch ein Ärgernis: Ein kleiner Einzelhändler, der gerade den Lockdown in voller Härte abkriegt und kurz vor der Pleite steht, freut sich sicher wahnsinnig, wenn er an einer Studie zum psychischen Wohlbefinden teilnehmen darf und zum Dank die übermächtige Konkurrenz gefüttert wird, die in Deutschland keine Steuern zahlt.

    Nicht, dass der stationäre Einzelhandel in Deutschland mit den 15 € steht und fällt, aber die Mentalität dahinter finde ich schon problematisch. Ein Gutschein nach Wahl wäre ja auch machbar gewesen. Warum die Studienplaner ausdrücklich einfordern, dass das Geld an Amazon geht, verstehe ich nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Deutschlandweite Studie zum psychischen Wohlbefinden (genehmigt von der Redaktion

    Das ist mir auch too much. Schade, ich hätte gerne mitgemacht. Aber nicht so.

  5. Inaktiver User

    AW: Deutschlandweite Studie zum psychischen Wohlbefinden (genehmigt von der Redaktion

    Ich beteilige mich seit Beginn der Pandemie an einer Studie, die inzwischen in die x-te Runde gegangen ist. Es ist für mich selbst sehr aufschlussreich, wie sich meine Haltung, aber auch mein Verhalten und vor allem meine Stimmung in den letzten Monaten verändert haben.

    An Soziodemographie habe ich bei dieser Studie zwei Merkmale angegeben: Mein Geschlecht und mein Alter.

    Ich halte es für unseriös, was hier abgefragt wird. Tut mir leid.

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    AW: Deutschlandweite Studie zum psychischen Wohlbefinden (genehmigt von der Redaktion

    Man muss zugestehen, dass Online-Studien in hohem Maße störanfällig sind, weil Leute aus Jux und Dollerei (oder aus Interesse) doppelt und dreifach teilnehmen können. Wer seine Kontaktdaten hinterlegt, der ist in dieser Hinsicht sicher gewissenhafter. Wobei zu diesem Zweck eigentlich die Telefonnummer genügen sollte.

    Meine Vermutung: Wer hier sämtliche Kontaktdaten angibt, der ist wahrscheinlich insgesamt "sorgloser" als der Bevölkerungsdurchschnitt, dadurch ist die Stichprobe schon verzerrt.

    Allerdings ist es sowieso schwierig, eine repräsentative Stichprobe zusammenzubringen. In grauer Vorzeit, als fast jeder Bundesbürger einen Festnetzanschluss hatte und im Telefonbuch verzeichnet war, waren Telefonumfragen der Goldstandard.

    Durch Teilnahmeaufrufe wie hier in der Bri-Com stöbert man Menschen auf, die schon ein gewisses Interesse an psychologischen Studien haben und oft auch schon an solchen Studien teilgenommen haben. Das ist kein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung.

    Das nur ganz allgemein gesagt. Ein wirklich guter alternativer Ansatz fällt mir auch nicht ein.

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    AW: Deutschlandweite Studie zum psychischen Wohlbefinden (genehmigt von der Redaktion

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Man muss zugestehen, dass Online-Studien in hohem Maße störanfällig sind, weil Leute aus Jux und Dollerei (oder aus Interesse) doppelt und dreifach teilnehmen können.
    Dieses Mehrfachteilnehmen aus 'Jux und Dollerei' könnte man ja umgehen, in dem man nur eine gültige E-mail-adresse anfordert und nicht gleich noch Adresse und Tel. Nummer wie hier.
    Die Anzahl der Menschen, die an einer Studie mehrfach teilnehmen (wollen) UND dafür dann auch schon mehr als eine E-mail-adresse parat haben, die sie dann auch noch für ihre Mehrfachteilnahme verwenden, bzw. extra eine zweite oder sogar dritte E-mail-adresse einrichten, dürfte sehr überschaubar sein.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile

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    AW: Deutschlandweite Studie zum psychischen Wohlbefinden (genehmigt von der Redaktion

    Und wozu bei der Umfrage gespeichert wird, dass man hier im Brigitte-Forum aktiv ist, erschließt sich mir auch nicht.

    Insgesamt finde ich sowohl das Ansinnen, bei derart sensiblen Themen soviel persönliche Daten preiszugeben als auch die Absicht, weitere solche Daten telefonisch zu erheben (ein solches Telefonat kann ja zwingend nicht anonym sein), ziemlich heikel.

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    AW: Deutschlandweite Studie zum psychischen Wohlbefinden (genehmigt von der Redaktion

    Zitat Zitat von stefanie63 Beitrag anzeigen
    Insgesamt finde ich sowohl das Ansinnen, bei derart sensiblen Themen soviel persönliche Daten preiszugeben als auch die Absicht, weitere solche Daten telefonisch zu erheben (ein solches Telefonat kann ja zwingend nicht anonym sein), ziemlich heikel.
    Meinungsumfragen, psychologische oder medizinische Studien sind aber sehr häufig so angelegt, dass die Probanden nicht vollständig anonym bleiben können.

    Teilweise liegt das ja in der Natur der Sache.

    Ein ganz banales Beispiel: Man will die langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie untersuchen und die Probanden dazu mehrfach befragen. Heute, in einem Jahr, in drei Jahren und in fünf Jahren. Für die Folgebefragungen braucht man einen zuverlässigen Kontaktkanal, das ist mit einer vollständigen Anonymisierung überhaupt nicht vereinbar.

    Man braucht sich übrigens in einem Punkt keine Illusionen zu machen: Anhand der Smartphone-Nutzung kann man über die meisten Bundesbürger ein Nutzerprofil erstellen, dass einem die Ohren schlackern. Da können erste Anzeichen von Parkinson, Depression oder Alzheimer schon sichtbar werden, bevor der Patient eine Ahnung hat. Manche Frauen stellen munter Daten über ihre Menstruation zur Verfügung, da kann man von Schwangerschaft über Fehlgeburten bis hin zu gynäkologischen Erkrankungen alles auswerten, was einem so einfällt.

    Von Whatsapp-Facebook gar nicht anzufangen.


    Da ist die telefonische Datenerhebung ein vergleichsweise sicheres konventionelles Verfahren.

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    AW: Deutschlandweite Studie zum psychischen Wohlbefinden (genehmigt von der Redaktion

    Zitat Zitat von stefanie63 Beitrag anzeigen
    Und wozu bei der Umfrage gespeichert wird, dass man hier im Brigitte-Forum aktiv ist, erschließt sich mir auch nicht.
    Das spricht möglicherweise für ein ganz gründliches Vorgehen. Die Bri-Com ist nicht repräsentativ für die deutsche Bevölkerung. Wenn man Probanden auf verschiedenen Kanälen gewinnt und jeweils kenntlich macht, wo der Betreffende angesprochen worden ist, dann kann man zumindest quantifizieren, wie sich die Gruppen unterscheiden, und welche Kennzahlen eher stabil sind.

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