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Thema: Wann sterben?

  1. Avatar von jofi2
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    AW: Wann sterben?

    Zitat Zitat von toms Beitrag anzeigen
    Mir isses zu doof, auf so ein Niveau zu antworten ...
    Majestätsbeleidigung?
    Dem Virus sind unsere Grundrechte egal.
    (Oliver Welke)

  2. Avatar von Fyona
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    AW: Wann sterben?

    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen


    Ich glaube, ich irre mich nicht, wenn ich annehme, dass du die Zeit, die du noch mit ihm hast, sehr bewusst zu schätzen weißt und dich freust.
    Danke für dein Verständnis !
    Und du irrst dich nicht, ich freue mich über jeden Tag, an dem ich ihn noch habe!
    Man hört ja nicht auf, einen Menschen zu lieben, weil er plötzlich beschädigt ist und im Rollstuhl sitzt ...
    Es ist ein Glück zu lesen
    Elke Heidenreich

  3. Avatar von Fyona
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    AW: Wann sterben?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Majestätsbeleidigung?
    Psssst ... ich bin hier doch inkognito ...
    Es ist ein Glück zu lesen
    Elke Heidenreich

  4. Avatar von jofi2
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    AW: Wann sterben?

    Zitat Zitat von Fyona Beitrag anzeigen
    Psssst ... ich bin hier doch inkognito ...
    Falsch verstanden.
    Ich meinte toms.
    Du bist doch der „Beleidiger“.
    Dem Virus sind unsere Grundrechte egal.
    (Oliver Welke)

  5. Avatar von Fyona
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    AW: Wann sterben?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Falsch verstanden.
    Ich meinte toms..
    Sorry !
    Du bist doch der „Beleidiger“.
    Ach sooo !
    Es ist ein Glück zu lesen
    Elke Heidenreich


  6. Registriert seit
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    AW: Wann sterben?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Erstaunlich ist, dass sich Menschen in den Heimen nicht allzuviel mit anderen Bewohnern solidarisieren und mehr oder weniger alleine vor sich hin machen.
    Das hat wohl viel mit den Realitäten im Heim zu tun. Meine Oma (gestorben mit 93) kam mit 91 relativ fit (geistig), aber sehr gebrechlich (körperlich) in ein brandneues und wirklich schönes Pflegeheim. Sie hat sich mit einer Dame sehr angefreundet, bis diese nach ca. 1 Jahr starb. Danach hatte sie wohl auch keine Lust/Energie mehr, das ist dann auch recht deprimierend, eine engere Bindung kommt ja auch nicht mal eben so.

    Zum Thema an sich:
    Ähnlich wie andere hier, musste ich mich schon sehr früh, nämlich mit Anfang 20, akut mit dem Gedanken an den eigenen Tod auseinandersetzen (ich hatte einen spät entdeckten angeborene Herzfehler, der dann operiert wurde. Entdeckt wurde er durch Zufall bei einer schiefgelaufenen anderen Routine-OP, bei der ich ebenfalls fast gestorben wäre, da war ich 21 und es war sehr, sehr knapp). Was ich damals vor allem kennengelernt habe, war meine wirklich unbändige Lust auf Leben. So vieles, was ich noch machen und erleben wollte/will. Wäre der Herzfehler nicht erkannt worden, wäre ich mit 35-40 relativ elendig und langwierig verstorben. Jetzt hab ich ne Chance auf ein Alter, was akzeptabel ist, so Mitte 60,wenns schlecht läuft, und drüber, wenns gut läuft. Also fast normale Lebenserwartung.

    Ich bin jetzt 42. Meine Wahrnehmung ist, bereits in einer Art Bonuslevel des Lebens zu sein
    Das hat durchaus seine Vorteile; z. B. rege ich mich deutlich weniger über irgendeinen Mist auf und kann sehr gut Kleinigkeiten genießen, auch wenn das immer mal wieder kurz im Alltag abhanden kommt - es kommt schnell wieder. Situation wie die jetzige machen mir nicht so viel aus.

    Abgesehen davon habe ich damals mein Leben radikal verändert, und das war sicher eine gute Idee. Es wurde gradliniger und eher auf das konzentriert, was mir wirklich wichtig ist.

    Nun habe ich zudem eine kleine Tochter, und ich möchte/werde! sie aufwachsen sehen, mindestens bis sie so erwachsen ist, dass sie auf eigenen Füßen stehen kann. Alles andere wäre absolut beschissen, mit Verlaub. Das ist mal mein Ziel. Und bis dahin das Leben in vollen Zügen genießen.

    Ich kann mir mich selbst nur hochbetagt oder schwer krank als wirklich lebensmüde und -satt vorstellen. Mir gefällts hier nämlich.

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