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  1. Avatar von Sariana
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    Härtefallfonds für in der DDR geschiedene Frauen

    Aus sehr persönlichen Gründen möchte ich noch im alten Jahr eine Information weitergeben, die Frauen betrifft, die in der ehemaligen DDR vor dem Einigungsvertrag 1990 geschieden wurden.

    Das ist der momentane Stand der Dinge.

    Wenn es hier betroffene Frauen gibt oder deren Mütter, bitte informiert euch über die Registrierung eurer Fälle auf der Website des Vereins der in der DDR geschiedenen Frauen.
    Bitte informiert auch Frauen, von denen ihr wisst, dass sie seinerzeit in der ehemaligen DDR geschieden wurden.

    Bisher gibt es nur Ortsgruppen in den neuen Bundesländern.
    Ich lebe selbst seit mehr als 30 Jahren in den alten Bundesländern und bin durch einen Artikel, der vor längerem hier in der Bri verlinkt wurde, in Kontakt zum Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V. gekommen.

    Persönliche Fragen und Kontaktwünsche bitte per PN.

    Herzlichen Dank fürs Lesen.

    Alle guten Wünsche für ein erfolgreiches, vor allem jedoch gesundes 2020.

    Sariana
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

  2. Avatar von ereS
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    AW: Härtefallfonds für in der DDR geschiedene Frauen

    sariana
    das ganze ist eigentlich unfassbar, aber
    ich moechte dich dazu mal was fragen
    ich denke die frauen in der ddr waren immer alle vollzeit berufstaetig ?
    wie kann das sein, das da im alter so große rentenluecken vorhanden sind ?
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...


  3. Registriert seit
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    AW: Härtefallfonds für in der DDR geschiedene Frauen

    Ich finds auch unfassbar - aber kann mir jemand erklären, wie so eine Lücke zustande kommt, insbesondere durch die Scheidung?
    Ich steige nicht ganz durch.


  4. Registriert seit
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    AW: Härtefallfonds für in der DDR geschiedene Frauen

    Ich glaube, das wird in diesem Beitrag ganz gut erklärt:

    Ostrenten und Altersarmut: Die Pech-gehabt-Frauen - taz.de

    Es scheint um jene geschiedenen Frauen zu gehen, die für eine gewisse Zeit nicht oder weniger gearbeitet haben. Mir war das bis heute auch nicht bekannt.

    Der Anteil der Vollzeitarbeitenden Frauen war hoch, aber nicht bei 100%. Ich selber hab einige Zeit aussetzen müssen, weil kein Krippenplatz verfügbar war und das war nicht so ungewöhnlich. Auch wenn es nur ein paar Monate waren.
    Geändert von na_ich (01.01.2020 um 01:48 Uhr)

  5. Avatar von Sneek
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    AW: Härtefallfonds für in der DDR geschiedene Frauen

    Ich finde, es wird in beiden verlinkten Artikeln nicht vernünftig erklärt, ich habe es jedenfalls nicht verstanden. Das ist ungünstig, wenn man ein - wenn auch möglicherweise noch so berechtigtes - Anliegen vertritt und es nicht verständlich wird.

    Geht es jetzt um in der DDR geschiedene Frauen mit reinen Kindererziehungszeiten oder in der DDR geschiedene Frauen aus bestimmten Berufsgruppen?

  6. Avatar von ereS
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    AW: Härtefallfonds für in der DDR geschiedene Frauen

    @na_ich
    hast du denn das gemacht, was in dem artikel drin stand ?
    denn die frauen, die sich abgesichert hatten, betrifft das ja nicht, oder ?

    DDR-Frauen, die wegen der Kindererziehung zeitweise weniger arbeiteten, konnten mit einem symbolischen Betrag von monatlich drei Mark ihre spätere volle Rente absichern.
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...

  7. AW: Härtefallfonds für in der DDR geschiedene Frauen

    ...
    Geändert von Sortie_Echo (01.01.2020 um 19:19 Uhr) Grund: nach Themenerläuterung irrelevant


  8. Registriert seit
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    AW: Härtefallfonds für in der DDR geschiedene Frauen

    Ich habe es so verstanden - wer wegen Kindererziehung aussetzte, konnte sich für 3 Mark weiterversichern.
    In der DDR zählten die letzten 20 Jahre für die Rentenberechnung, weshalb die Kindererziehungszeiten nicht ins Gewicht fielen.

    Bei der Wiedervereinigung wurde vereinbart, bis 1997 ein entsprechendes, diesen Frauen gerecht werdendes Gesetz zu schaffen, was bis heute fehlt.

    Nach heutiger Berechnung bekommen die Frauen jetzt für die Kindererziehung 36 Mark pro Jahr als eingezahlte Beiträge angerechnet, was den Rentenanspruch extrem mindert.

  9. Avatar von Sariana
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    AW: Härtefallfonds für in der DDR geschiedene Frauen

    Bei der Vergabe der Krippenplätze wurden Alleinerziehende bevorzugt, so dass verheiratete Paare länger auf einen Krippenplatz warten mussten.
    Es handelt sich nicht um Frauen, die bestimmte Berufe ausübten, von der Vergaberegelung waren verheiratete Frauen aller Berufsgruppen betroffen.
    Ich persönlich war davon zweimal betroffen, einmal 2 und einmal 1 1/2 Jahre. Nach dem zweiten Kind habe ich während meiner Ehe Teilzeit gearbeitet, damit ich meine Kinder "einsammeln" konnte.

    Bei einer Scheidung nach DDR-Recht gab es keinen nachehelichen Unterhalt und keinen Versorgungsausgleich.
    Die Einkünfte der letzten 20 Jahre vor Rentenbeginn waren deshalb für die Rente relevant, da die Frauen nach den Kindererziehungszeiten im Großen und Ganzen wieder Vollzeit arbeiten konnten und somit für ihre Rente besser vorsorgen.
    In den alten Bundesländern war/ist Frau mit 40 und darüber jenseits der Schallgrenze lt. Aussage der Arbeitsagentur bei der Vermittlung in eine Vollzeitstelle.
    Ich war mehrfach in der Situation, dass ich "zu teuer" war, so dass ich mich unter Wert "verkaufen" musste um für meine Familie zu sorgen. Kindesunterhalt erhielt ich je nach Lust und Laune des Kindsvaters und das nur aufgrund des alten DDR-Titels. Unterhaltsvorschuss gab es seinerzeit für ältere Kinder nicht vom Jugendamt.
    Und wie bereits vorgenannt, auf nachehelichen Unterhalt hatte ich keinen Anspruch.

    ****************
    PS: Von der Moderation wurde ich angefragt, ob das Thema nicht besser in "Trennung und Scheidung" aufgehoben ist. Ich bin unschlüssig, da es sich doch um ein politisches Thema handelt, welches von der Bundesregierung trotz mehrfacher Eingaben/Anfragen verschiedener Fraktionen bisher abgebügelt wurde.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)


  10. Registriert seit
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    AW: Härtefallfonds für in der DDR geschiedene Frauen

    Danke für die Erklärung.

    Ich finde, es ist auch eher ein politisches Thema als eines für Trennung und Scheidung...

    Und was die Arbeitsagentur angeht - das ist vermutlich die Meinung einzelner Sachbearbeiter.
    Ich bin ja momentan auf Jobsuche, mit gerade 50, bislang gab's noch keine Aussage in Richtung "nur noch Teilzeit".

    Aber ich erinnere mich an den Sachbearbeiter, der vor Jahren meine Schwester nach Rückkehr aus UK betreute. Mit ihrer schulischen Ausbildung (Europasekretärin) konnte er nichts anfangen, mit dem in UK abgelegten Bachelor auch nicht, also stufte er sie als ungelernt ein und verdonnerte sie zu einem Kurs im Bewerbung schreiben.
    Sie zeigte ihm allerdings einen Vogel, verließ die Agentur unter Protest und hatte innerhalb zwei Wochen einen zu ihrer Qualifikation passenden Job.

    Gibt halt überall Nieten und Könner...

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