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  1. Avatar von Klecksfisch
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    AW: Meine Mutter...Familie kann man sich nicht aussuchen

    Vermögensberater sind genau die richtigen Menschen, um das Geld von anderen zu verwalten *Ironie*.
    Viele alte Menschen denken die Banken machen Mist. Seit dem letzten Skandal werden die Banken doppelt und dreifach kontrolliert und können nicht mehr machen was sie wollen.


    Geldgeschäfte erledigt man bei einer Bank oder man legt das gesammelte Geld unter das Kopfkissen.
    Grundbesitz regelt man über einen Notar oder Anwalt. Testamentsangelegenheit regelt ein Notar.

    Geh mit deiner Oma zu einem Notar und macht ein Testament, was ihren Willen festhält, Um den Pflichtanteil kommt sie nicht herum, der ist per Gesetz festgelegt.

    Sucht dir eine Wohnung, geh den ganzen Tag arbeiten, laß deine Mutter machen was sie will und kümmere dich um deine Erbe, wenn es soweit ist.

    Alkoholprobleme deiner Mutter können die AA, das Blaue Kreuz evtl. lösen, aber da muß sie selbst initiativ werden.

    „Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch“ (Dalai Lama)
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
    Ich hab keine Zeit das Gute in den Garstigen zu suchen!





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    AW: Meine Mutter...Familie kann man sich nicht aussuchen

    Zahlt dein Lebensgefährte eigentlich Miete an deine Mutter? Oder lässt sie ihn auch fast gratis in ihrer Wohnung wohnen?

    Der zeitliche Ablauf könnte vielleicht auch die Familiendynamik erklären. Deine Großmutter hat vor 14 Jahren geerbt und vor 10 Jahren hast du ihr einen Vermögensberater vermittelt. Hatte sie in der Zwischenzeit die ETW gekauft und es war immer noch so viel Geld übrig, dass sie einen Vermögensberater brauchte? Das würde das Interesse der Familie an dem Inhalt des Testaments erklären (wer war denn jetzt im ersten Testament als Erbe eingesetzt und wer ist es in dem zweiten?). Oder war es die glorreiche Idee des von der TE vermittelten Vermögensberaters, dass die alte Dame ihr Geld am besten anlegen würde, wenn sie eine ETW für die TE kaufen würde? Das würde sowohl die Verärgerung der TE erklären, dass dann doch nicht sie, sondern ihre Mutter die ETW erhalten hat, als auch eine gewisse Wachsamkeit der Mutter.

    Sich auf eigene Füße zu stellen und selbst für seine Wohnungskosten aufzukommen hat übrigens auch nichts mit "klein beigeben" zu tun. Wenn du dein Leben unabhängig von deiner Mutter und von einer eventuellen Erbschaft nach deiner Großmutter gestaltest, gewinnst du nicht nur wirtschaftliche Unabhängigkeit. Viel wichtiger wäre, dass du so dich auch emotional lösen könntest. Im Moment verschwendet du viel zu viel emotionale Energie mit Neidgefühlen (auf deinen Bruder, weil er mal das Haus erben könnte; auf deine Mutter, weil sie die ETW erhalten hat, die du gern gehabt hättest) und mit Zukunftssorgen (wer erbt was von wem, wer verbraucht wessen Erbe, wer macht was für ein Testament) - das tut dir nicht gut.
    Geändert von stefanie63 (16.11.2019 um 15:28 Uhr)

  3. Avatar von brighid
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    AW: Meine Mutter...Familie kann man sich nicht aussuchen

    wie schon geschrieben wurde: gesetzt den fall und der scheint mir garnicht soweit hergeholt: deine eltern werden pflegebedürftig. pflegeheim bis............................................... .......

    und dann kommt als erstes, dass was sich veräussern lässt dran.

    du jammerst, dass deine mutter macht über dich hat? dann löse dich.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  4. Avatar von Sneek
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    AW: Meine Mutter...Familie kann man sich nicht aussuchen

    Ich kapiere nicht, warum die Oma die Wohnung der Mutter geschenkt hat, wenn sie angeblich Dir zugute kommen soll.

    Anyway, die Nerverei mit Deiner Mutter hast Du Dir mit der günstigen Miete eingekauft. Ich empfehle auch eine andere Wohnung ohne familiäre Anbindung. Oder bestünde die Möglichkeit, dass Du mit Deinem Partner die Wohnung kaufst?


  5. Registriert seit
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    AW: Meine Mutter...Familie kann man sich nicht aussuchen

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Ich kapiere nicht, warum die Oma die Wohnung der Mutter geschenkt hat, wenn sie angeblich Dir zugute kommen soll.
    Das klingt sehr nach einem Moell, um Erbschafts- bzw Schenkungssteuer zu sparen, die Freibeträge sind für Kinder größer als für Enkel.


  6. Registriert seit
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    AW: Meine Mutter...Familie kann man sich nicht aussuchen

    Zitat Zitat von moonshine13 Beitrag anzeigen
    Meine geliebte Omama

    Daraufhin wurde eine ETW gekauft, die von vornherein für mich bestimmt war, da mein Bruder ja mal "das Haus bekommt". Des Friedens Willen, hat meine Oma damals die Wohnung sofort auf meine Mutter schreiben lassen, ich wohne darin und zahle monatlich an meine Mutter eine kleine Miete (Hausgeld + 100 Euro). Dazu kommt, dass ich alle Reparaturen der Wohnung selbst zahle.
    Meine Mutter hat sich leider in letzter Zeit stark verändert (Alkohol...) und fordert mehr Miete (sie muss ja auch von was leben, sagt sie)

    Du liebst deine Oma.
    Du möchtest aber auch ein großes Stück vom Kuchen ab.
    Nur: Anspruch darauf hast du nicht.

    Warum lässt du die Erbschaftsangelegenheiten nicht einfach von deiner Oma in deren Sinne regeln und zerbrichst dir darüber nicht länger den Kopf? Deine Oma wirst du nicht mehr lange haben, genießt einfach die Zeit zusammen, die euch bleibt.

    Was zwischen deiner Mutter und dir abläuft, ist eine andere Geschichte. Damit würde ich die geliebte Oma nicht belasten wollen.

    Bisher hast du mit deiner Familie fast mietfrei gelebt, also ordentlich profitiert, auch wenn das Arrangement nicht ganz deinen Wünschen entsprach.

    Ob sich das Verhältnis geringe Miete plus Hausgeld - Übernahme aller Reparaturkosten für dich rechnet, weißt du sicher. Ich nehme mal an, dass das so ist. Der Wohnungsmarkt ist dabei ein weiterer wichtiger Faktor.

    Du scheinst in dieser Wohnung schon eine längere Zeit zu leben. Eine Erhöhung des kleinen Mietbeitrages erscheint mir da nicht ungewöhnlich oder ungerechtfertigt.
    Hast du einen Mietvertrag?
    Wenn du viel in die Wohnung investiert hast und weiterhin investieren willst, wäre im Falle einer Erhöhung über eine vertragliche Bindung des vereinbarten Betrages über 5 oder 10 Jahre nachzudenken evtl. sinnvoll (Amortisierung).

    Richte dein Leben so ein, dass du auf eigenen Füßen stehst und dir selbst finanzieren kannst, was du zum Leben brauchst.
    Erben ist nett. Solltest du irgendwann nichts erben, wäre eine kleine Enttäuschung verständlich.
    Wer was wann bekommt und ob überhaupt wird sich noch zeigen. Ist das jetzt wirklich so wichtig?

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