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  1. Inaktiver User

    AW: Meiner Mutter ein Auto kaufen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du glaubst, dass dich Deine Mutter weniger nervt, wenn Du ihr ein Auto kaufst?
    Schräg, ich habe ja schon viel gelesen in der Bri, aber das hier topt alles.


    Sag ehrlich, Du meinst das nicht alles ernst?
    Ist das wirklich der schrägste Beitrag der hier erschienen ist?

    Ich bin eigentlich ein sehr rationaler Mensch (merkt man wahrscheinlich gerade nicht).

    Wenn mein Beitrag unangemessen ist, bitte ich diesen zu löschen

  2. Moderation

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    AW: Meiner Mutter ein Auto kaufen

    Deinen Gedankengang kann ich schon nachvollziehen, aber ich fürchte auch, dass das viele Optionen bietet schief zu gehen.

    Wäre in der Gegend deiner Mutter irgendeine Form des Car-sharing verfügbar? Das sind dann pro Fahrt überschaubare Kosten, sie wäre mobil, aber müsste sich nicht um Unterhalt und Unterbringung des Fahrzeuges kümmern. Du könnte bei deinem nächsten Besuch die entsprechenden Informationen parat habe und mit ihr zusammen die Anmeldung vornehmen.

    Wie teuer wäre eine Taxifahrt zu ihrer Freundin? Oder eine Kombination aus Taxi und ÖPNV, so dass sie nur einmal umsteigen müsste? Man kann mit Taxiunternehmen so etwas wie Gutscheine vereinbaren, die du dann sponsern könntest.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Meiner Mutter ein Auto kaufen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist das wirklich der schrägste Beitrag der hier erschienen ist?

    Ich bin eigentlich ein sehr rationaler Mensch (merkt man wahrscheinlich gerade nicht).

    Wenn mein Beitrag unangemessen ist, bitte ich diesen zu löschen
    Mach' dir mal keinen Kopf Wenn's um die Eltern geht, sind doch die meisten etwas "anders" drauf und kommen auf eher irrationale Ideen. Geht mir nicht anders.

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    AW: Meiner Mutter ein Auto kaufen

    Ich finde es liebenswert, dass du dir um deine Mutter Gedanken machst.

    Ich glaube allerdings auch, dass eine Entlastung für dich absolut nicht stattfinden wird, sondern im Gegenteil . Deine Mutter hat eine solche Menge gesundheitlicher Probleme , allein der Diabetes mit insulinbedarf kann im Nu eine unter oder überzuckerung verursachen, und die Fahrtüchtigkeit sofort beeinschränken. Diabetes geht oft mit schleichender Veränderung der Sehfähigkeit einher.

    Selbst wenn sie vor 6 Monaten noch ok gefahren ist, das kann sich sehr schnell ändern . Von den anderen Krankheiten und den damit einhergehenden Medikamenten mal ganz abgesehen.

    Wenn’s dann mal schief geht und sie sich und/oder andere verletzt?

    Ganz abgesehen von all den schon erwähnten kosten, von denen du ja ausgehen kannst, dass sie früher oder später auf dich zukommen.

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    AW: Meiner Mutter ein Auto kaufen

    Hallo Kassandra,

    bei meiner Mutter ist es ähnlich, wie bei deiner, auch für sie bedeutet ein Auto zu fahren Freiheit, allerdings wohnt sie auch in einer sehr kleinen Stadt, mit schlechter Busanbindung.

    Wie meine Vorschreiberinnen sehe ich die doch eigentlich nette Geste deinerseits eher kritisch. Ihre Gesundheitsbeeinträchtigungen sind schon viel zu groß. Ich würde die 2500 € in Gutscheine für ein (privates) Taxiunternehmen umwandeln. Damit kommt sie erstmal ziemlich weit, den Rest wird die Zeit zeigen.

    Alles Gute!
    Unsere Aufmerksamkeit für die kleinen Dinge des Lebens
    ist eine unerschöpfliche Quelle des Glücks.

    Claude Monet



  6. Inaktiver User

    AW: Meiner Mutter ein Auto kaufen

    Wie wäre es mit Auto-Abo ? Am Montag gab es hierzu einen interessanten Bericht in WISO.
    Der ist bestimmt noch auf der Mediathek verfügbar.

  7. Inaktiver User

    AW: Meiner Mutter ein Auto kaufen

    Ich würde das nicht machen, zumal ich nicht glaube, dass der von Dir gewünschte Effekt eintritt.

    Die Idee mit den Taxigutscheinen finde ich gut.

  8. Inaktiver User

    AW: Meiner Mutter ein Auto kaufen

    Ich verstehe den Gedankengang, aber: auf gar keinen Fall!

    Bei all diesen Erkrankungen ist nicht mal sicher, ob sie noch fahrtüchtig ist (die Tatsache, dass es bei den punktuellen Fahrten zwischendurch gut gegangen ist, ist kein Beweis. Sie müsste wohl die Fahrtüchtigkeit mit diesen Erkrankungen ärztlich bescheinigen lassen, und zwar immer wieder.

    Ihr unterschwelliger oder auch offen geäusserter Vorwurf, du würdest zu dich zu wenig kümmern, der würde mit einer Autoschenkung nicht aufhören - und genau das erhoffst du dir doch, oder?
    Es ist aber leider wohl so, dass, ganz egal, wie viel du tust, es in ihren Augen immer zu wenig ist. Denn was sie braucht, ist was ganz Anderes: einen Sinn im und Spass am Leben. Die kannst du ihr aber nicht bieten, egal wie, denn dafür ist sie ganz alleine zuständig. Das kriegt sie aber offenbar nicht hin.

    Du kannst und solltest nicht kompensieren, was sie selbst nicht hinkriegt. Sie kann nicht mit Geld umgehen - also springst du brav ein und bezahlst jetzt schon eine Menge für sie? Wäre es nicht ihr Job, dad zu lernen? Mit dem Kaufpreis des Autos wäre es ja nicht getan, das ahnst du selbst.

    Und ja, sie könnte - und sollte! - selber auch eine ganze Menge dafür tun, dass sich ihre gesundheitliche Situation und somit ihre Lebensqualität verbessert. Das wäre eigentlich erste Priorität, um deiner Mutter zu helfen. Ein Auto hingegen würde dazu gar nichts bringen.

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    AW: Meiner Mutter ein Auto kaufen

    Hallo Kassandra,

    du bist nicht für deine Mutter verantwortlich und ich finde es bemerkenswert, was du alles für sie auf dich nimmst. Man hat das Gefühl, ihr habt eure Rollen vertauscht.
    Wenn du es dir leisten kannst, sämtliche Kosten für ein Auto zu tragen, so lange deine Mutter in der Lage ist, dieses zu fahren un du dies auch willst, dann mach es einfach. Da du aber schon schreibst, dass du nächstes Jahr wegen Familienplanung deiner Mutter kein Geld mehr geben kannst, hat sich die Sache doch eigentlich schon erledigt. Deine Mutter wird dein Geld auch nächstes Jahr brauchen und die Kosten für ein gebrauchtes Auto beschränken sich bestimmt nicht auf den Kaufpreis...
    Du schreibst, deine Mutter hätte eine Lebenserwartung von 3-5 Jahren. Ist das deine Einschätzung oder die eines Arztes ? Wenn das zutrifft, würde ich vermutlich so weiter machen wie bisher, also Besuche, überschaubare finanzielle Unterstützung oder eben das Auto, aber nur wenn klar ist, dass sämtliche Kosten auf dir lasten.

    Alles Gute

  10. Inaktiver User

    AW: Meiner Mutter ein Auto kaufen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du willst einer derart schwer kranken und bewegungseingeschränkten Person, die zudem seit 6 Jahren nicht mehr gefahren ist, ein Auto zur Verfügung stellen?
    Ist sie überhaupt noch in der Lage, am Straßenverkehr teilzunehmen? Was sagt ihr behandelnder Arzt zu ihrer Fahrtüchtigkeit?
    Das war auch mein erster Gedanke. Sei doch lieber froh, dass sie nicht sich und andere mit einem Auto gefährdet. "Immer mal wieder gefahren" ist nicht dasselbe wie "Fahrpraxis haben".

    Und die Hoffnung, dass sie dann netter zu dir wird, kannst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit begraben. Guck zurück, wie sie die letzten 30 Jahre zu dir war - so wird es auch bleiben, Menschen verändern sich höchst selten, und ganz besonders nicht mehr in dem Alter.

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