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  1. Moderation
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    AW: Arbeiten Reiche in normalen Berufen?

    Sicher, dass ihm langweilig ist? Ich kenne jemanden, der ein Start-up verkauft hat und ein paar Jahre später doch wieder arbeitet, weil ein Großteil des Geldes durch unkluge Anlagen wieder futsch ist.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"


  2. Registriert seit
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    AW: Arbeiten Reiche in normalen Berufen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich befürchte, so oder so ähnlich denken viele Arbeitnehmer und sind deshalb so wenig kreativ und nicht bereit, Verantwortung zu übernehmen.
    Welche Verantwortung?

    in einem Call Center wörtlich vorgegebenen Text abspulen?
    Als Verkäuferin Geschenke alle genau gleich nach vorgegebenem Standard einpacken?
    In der Müllabfuhr die immer gleiche Route abfahren?
    Als Franchise-Modehaus das Schaufenster genau so dekorieren, wie es der Franchisegeber vorschreibt und zur Verfügung stellt?

    Wie ich sagte, wer in seinem Beruf kreativ sein kann, hat grosses Glück. In vielen Berufen kann man das nämlich nicht.

    Aber Bae, ich kenne kaum einen Arbeitgeber, der sich nicht genau das von seinen Mitarbeitern wünschen würde: Kreativ mitzudenken und zu handeln, in die Situation hineinzugehen und zu entscheiden.
    ich kenne kaum Arbeitgeber, die das wollen. Dienst nach Vorschrift ist doch die Regel und nicht die Ausnahme.

    Ärzte werden zB wohl immer intensiver begründen müssen, falls sie von der Leitlinie abweichen. Aber wenn Leitlinien immer stärker werden, braucht's dann überhaupt noch Ärtzte? Symptome in einen Computer eingeben kann ja wohl jeder selbst?

    mal nur als ein Beispiel


    Viele Tätigkeiten, Jobs und Berufe wäre ohne das abgesehen davon gar nicht möglich.

    Ich finde, das schätzt du völlig falsch ein.
    Die meisten Berufe, durchaus auch solche, die ein gute lange Ausbildung erfordern, haben immer weniger kreative Spielräume. Und immer mehr Checklisten zum Abhaken. und immer neue, detailliertere Auflagen. Das ist doch so eine richtige Seuche.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  3. Registriert seit
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    AW: Arbeiten Reiche in normalen Berufen?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich habe einen stinknormalen Bürojob. Vielleicht ist das Unternehmen so chaotisch, aber ich würde tippen, 50 Prozent aller bei mir anlandenden Dinge erfordern zumindest die ausgeprägte Fähigkeit, sich schnell etwas einfallen zu lassen...
    Ich hatte und habe Jobs, da ist 99% von allem Routine. Sowas lernt man einmal, das dauert etwa ein halbes Jahr, und dann ist es Routine. Wenn die Sache erst mal läuft und gut strukturiert ist, besteht extrem wenig Bedarf an Kreativität. ich wüsste nicht, wozu. Dann geht es darum, das System konsequent zu befolgen und gut ist.

    gruss, barbara
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    Manny Pacquiao

  4. Moderation
    Registriert seit
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    AW: Arbeiten Reiche in normalen Berufen?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ich hatte und habe Jobs, da ist 99% von allem Routine. Sowas lernt man einmal, das dauert etwa ein halbes Jahr, und dann ist es Routine. Wenn die Sache erst mal läuft und gut strukturiert ist, besteht extrem wenig Bedarf an Kreativität. ich wüsste nicht, wozu. Dann geht es darum, das System konsequent zu befolgen und gut ist.

    gruss, barbara
    Was für Jobs sind das?
    Es gibt reine Routine-Jobs, aber die werden immer weniger. Routine können im Zweifelsfall Computer besser. Probleme lösen und Wege finden nicht.

    Aber man muss schon genauer hinschauen. Ich habe zb viel mit Leuten in der technischen Reinigung zu tun gehabt - die mussten sich dauernd clevere Tricks und kleine "Erfindungen" einfallen lassen. Das ist allemal so kreativ wie (zum Beispiel) Handarbeiten oder Standardmotive malen.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

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  5. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: Arbeiten Reiche in normalen Berufen?

    Ich kenne wie erwähnt jemanden in der Highend-Berater-Szene und im Hedgefonds-Bereich, er ist auch Partner dort, er hätte ab 33 gar nicht mehr arbeiten müssen, so gut hatte er verdient.
    Aber er war gleichzeitig so sehr sehr in dieser Mühle, oft bis spätnachts und 7d/24 h, daß ich ständig besorgt bin, daß er irgendwann einfach umkippt und von all seinem Reichtum nichts hat.

    Auf mich wirkte das nie erstrebenswert, weil er so getrieben ist.

    Er ist auch jemand, der nie wirklich abschalten kann.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



    Moderatorin in den Foren:
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  6. Registriert seit
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    AW: Arbeiten Reiche in normalen Berufen?

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Was für Jobs sind das?
    Es gibt reine Routine-Jobs, aber die werden immer weniger. Routine können im Zweifelsfall Computer besser. Probleme lösen und Wege finden nicht.
    Bürojobs. Call Center. Verkauf (in Bäckereien war ich)

    Produktionsjobs sind oft auch so, da sollen am Abend deine 2000 Teile, die du bearbeitet hast, bitte alle genau gleich aussehen.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  7. Avatar von Telpa
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    AW: Arbeiten Reiche in normalen Berufen?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Bürojobs.
    Wann hast Du das letzte mal in einem Büro-Job gearbeitet?

    In jedem meiner Bürojobs war bisher mal mehr, mal weniger Kreativität und Spontanität erforderlich. Kein Tag gleicht dem anderen. Dafür sorgen schon allein die internen und externen Kunden. Man kann nicht alles übern dem definierten und vorgegebenen Standard lösen.

  8. Inaktiver User

    AW: Arbeiten Reiche in normalen Berufen?

    Ist die TE hier eigentlich noch mit dabei? Dann würde ich schon gern bzgl. des EP noch mal genau wissen, was ist „reich“ und was ist ein „normaler“ Beruf?
    Seltsam.
    Für mich als Ärztin ist Selbständigkeit nämlich nicht unbedingt mit (ererbtem/angestrebtem/gewünschtem... whatever) Reichtum verknüpft, sondern mit Freiheitsbedürfnis. Ich mag einfach keinen Chef mehr haben. Und „Arzt“ ist in meinen Augen schon ein „normaler“ Beruf. Klar ist es was anderes als Supermarktkassiererin oder Pilot oder Theaterregisseur oder Finanzbeamter, aber das ist Maschinenbau auch...

    Eigenartige Frage. *grübelnd_ab


  9. Registriert seit
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    AW: Arbeiten Reiche in normalen Berufen?

    Zitat Zitat von Telpa Beitrag anzeigen
    Wann hast Du das letzte mal in einem Büro-Job gearbeitet?
    vorgestern. Dann kam das Wochenende.


    In jedem meiner Bürojobs war bisher mal mehr, mal weniger Kreativität und Spontanität erforderlich. Kein Tag gleicht dem anderen. Dafür sorgen schon allein die internen und externen Kunden. Man kann nicht alles übern dem definierten und vorgegebenen Standard lösen.
    Bei mir war's in der Regel "weniger". Eben: erst mal das System aufgebaut, die Ablage organisiert - dann läuft's von selbst.

    und manchmal hat halt irgend so ein Amt oder Kunde wieder mal einen Extrawunsch, und dann erfüllt man den halt auch. aber irgendwann gibts wirklich kaum noch was, das ich noch nie gesehen habe.

    gruss, barbara
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    Manny Pacquiao

  10. Avatar von marylin
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    AW: Arbeiten Reiche in normalen Berufen?

    Kann es sein, dass jeder "Kreativität" etwas anderes versteht? Ich arbeite im med. Bereich, da bin ich nicht kreativ, wenn die Hütte brennt, sondern professionell und ja - "lasse mir was einfallen"... aber unter Kreativität stelle ich mir eher vor, ein Buch zu schreiben, künstlerisch tätig zu sein, was gestalten. Dafür ist bei uns kein Platz, wir erstellen schon immer mal neue Verfahrensanweisungen, passen Vorgänge an, optimieren... Gut, wenn man das auch als Kreativität sieht...

    Aber wenn ich tatsächlich reich wäre, würde ich halt irgendwas machen/aufbauen was mir richtig Freude bereitet - aber durchaus mit dem Hintergrund, damit wenigstens ein bissl Geld zu verdienen - aber bitte ohne Chef und Kollegen... Als "reich" bezeichne ich aber Leute, die nicht mehr arbeiten müssen und ihr Geld flüssig haben... die die sehr viel im Angestelltenverhältnis ackern müssen für viel Geld, nehme ich mal aus.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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