Okay, DAS ist wirklich fies. Bei und hatten die Jungs wenigstens keine Freistunden.
Bei euch auch so nervig... da mussten die Mädchen wohl noch zu braven Hausfrauen erzogen werden
Bei mir waren es dann wohl so 15 Jahre später, Ende der 70er, daß ich den Mininaufstand geprobt hab.
Deine Schürze als schlechtes Beispiel hochhalten? Wow... das sollte sie heute mal versuchen, das gäbe Ärger vom Feinsten.
Prinzipiell geb ich dir da Recht. Kindern erst mal ganz verschiedene Sportarten anzubieten, damit sie rausfinden können, worin sie gut sind und was ihnen Spaß machen könnte - oder halt auch das Gegenteil, ist keine schlechte Idee. Ich fand die Auswahl halt nur so eingeschränkt. Es war immer was mit Laufen, Schwimmen, Werfen, Springen oder mit Bällen. Wenn man in all diesen Dingen schlecht ist, aber sich z.B. wie ich gut zu Musik bewegen kann (aka Tanzen) oder vielleicht Spaß am Bogenschießen hat, hatte man leider verloren. Ich hätte mir mehr Auswahl und weniger Leichtathletik und Geräteturnen gewünscht.
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25.03.2019, 09:21
AW: Welche Schulsportarten mochtet ihr (oder habt sie geliebt)
*lost in the woods*
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25.03.2019, 09:27
AW: Welche Schulsportarten mochtet ihr (oder habt sie geliebt)
Mich hätte halt getriggert, dass die Buben was Anderes machen dürfen. Wogegen natürlich nichts zu sagen wäre, wenn der gemeinsame Sportplatz eine Tennung nötig gemacht hätte und es beim nächsten Mal halt grade umgekehrt gewesen wäre.
Ich hatte von Feminismus noch kein Wort gehört, ich glaube, nicht mal Simone hatte ihn da schon erfunden, als ich gegen Ungleich-Behandlung protestierte.
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25.03.2019, 10:05
AW: Welche Schulsportarten mochtet ihr (oder habt sie geliebt)
bei uns war werkunterricht für alle Pflicht, aber Handarbeiten fakultativ, gottseidank nur in der 3 4. klasse.... und meine Eltern meinten natürlich, das ich da mitmachen muss
auch unsere jungs haben da zum teil auch mitgemacht. dafür beglückte ich meine oma mit großmaschig gehäkelten topflappen, wo man sich fast immer die hände dran verbrannte, wenn man die benutzte - sie benutzte sie aber tapfer
dann lernten wir strümpfe stopfen
oh graus, glaub die socke hat keiner mehr tragen können, die von mir gestopft wurde.
stricken wollte ich nie lernen, da ich heute noch selbstgestricktes hasse, habe ein "Kratzewolltrauma" aus frühester Kindheit. Werken war hmm naja so richtig mit begeisterung war ich da nicht dabei, ich brauchte keine doofe nachttischlampe aus ner seifendose, die wir da gebastelt haben. Dann durften wir da ungehemmt mit offenen Feuer rumhantieren, inden wir prüfen mussten wie verschiedene Kunststoffe brennen. Vor Feuer hatte und habe ich eh einen heiden Respekt - da war ich froh, als wir alles abgekokelt hatten, die Schule noch stand und wir den Unterricht "überlebten". Geometrie war eigentlich seit der ersten Klasse im MAtheunterricht aktuell. Später gabs noch ein extra Fache Technisches Zeichnen - das war eher so mein Ding.
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25.03.2019, 10:25
AW: Welche Schulsportarten mochtet ihr (oder habt sie geliebt)
Hieß bei uns Dares (DarstellendeGeomtetrie) und war eines der beliebtesten Hassfächer. Kratzwolltraumatisiert auch, sehr spät noch durch ein Geschenk einer mit meiner Mutter quasi-befreundeten Dame m. wir konnten uns wechselseitig nicht ausstehen, ihr mit viel Akribie gestrickter Mohair-Rolli kratzte grausam und Rollis konnte ich sowieso nie leiden.
Vermutlich hatte sie ihn für sich selbst geplant, als absichtlich perfides Geschenk war das Teil zu aufwändig
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25.03.2019, 10:27Inaktiver User
AW: Welche Schulsportarten mochtet ihr (oder habt sie geliebt)
Ich war bis zur Mittleren Reife auf einer Mädchen-Realschule. Also gab es keine Genderungerechtigkeiten, nur die normalen halt. Anfangs (ich glaube die ersten 2 Jahre) hatten wir Handarbeitsunterricht, das GRAUEN schlechthin. Fräulein H. war bekennende Cholerikerin und ungefähr 120 Jahre alt.
Danach Werken, und das war wirklich klasse! Leider wurde das dann irgendwann von Hauswirtschaftslehre abgelöst. Das Kochbuch aus der Zeit habe ich noch. Rezept Grundtunke dunkel und hell. Eingebrannte Mehlsuppe...
Nachkriegsküche vom Feinsten. Dagegen war das Dr. Oetker Schulkochbuch, dass irgendeine Hyäne meiner Mutter Ende der 50er Jahre zur Hochzeit geschenkt hatte, ein Quell der Innovation.
Bogen zum Thema Sport: ich hab's alles sportlich genommen und überlebt. Wenn auch knapp.
Als ich danach auf ein Aufbaugymnasium mit reformierter Oberstufe kam, war das...eine völlig andere Welt. *staun*
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25.03.2019, 12:18
AW: Welche Schulsportarten mochtet ihr (oder habt sie geliebt)
Ich fand das mit dem Werkunterricht an meinen Schulen immer gut geregelt. In der Grundschule wurden wir in 2 Gruppen geteilt und das erste halbe Jahr hatte die eine Gruppe technisches Werken mit der Klassenlehrerin, während die zweite Gruppe Textilwerke bei der Handarbeitslehrerin hatte und dann im zweiten Schulhalbjahr wurde getauscht, Mädchen und Jungs wurden übrigens gemischt. Ich habe auch mit der Laubsäge gearbeitet und die Jungs mussten auch stricken.
In der Unterstufe durften wir dann in der 5. Klasse sozusagen wählen was wir machen wollen. Bis auf 2 Mädels, die technisches Werken mit den Jungs gewählt haben, blieben aber alle bei ihrem geschlechtsspezifischen Werken, wenn man das so nennen kann. Hauswirtschaft hatten wir dann auch wieder in 2 Gruppen gemischt.
Bei meiner Mutter in den 70ern war es aber lustig. Da mussten die Mädels Kochen, während die Jungs Sportunterricht hatten.
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25.03.2019, 12:48Inaktiver User
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25.03.2019, 12:56
AW: Welche Schulsportarten mochtet ihr (oder habt sie geliebt)
Am liebsten hätte ich Werkunterricht statt Kochen und Handarbeit gehabt. Obwohl ich in Handarbeit bis auf nähen wirklich gut war. Kochen war der Himmel auf Erden wir brauchten nicht viel zu machen, außer aufschreiben und Tütensuppen aufreißen. Wenn ich das, was wir damals gekocht haben, heute essen würde, ich sähe aus wie der Suppenkasper. Dann kam irgendwann der Wechsel von Volksschule auf Hauptschule. Da gab es eine Lehrerin, die war Bastelkönigin. Aus leeren Joghurtbecher und gesammelten Pommesgabeln wurde hochinteressante - ja was eigentlich, keine Ahnung, war aber Scheiße, sah Scheiße aus und hatte null Sinn. So ging das ein ganzes Jahr. Und die Frau wohnte auch noch bei uns im Dorf, wenn die im gleichen Bus war, war ich ratz fatz weg. Das beste war, das Haus in dem sie wohnte bekam vielleicht alle 4 Jahre mal die Fenster geputzt, und daß ist eine Hauswirtschaftslehrerin. Für mich nicht mehr glaubhaft, habe ich dann auch im Zeugnis gesehen. Im dem Haus, in dem sie wohnte zog später eine Dame des horizontalen Gewerbes ein
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Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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25.03.2019, 13:03Inaktiver User
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25.03.2019, 14:56





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