Bei dem richtig notorischen Zuspätkommer-Paar in unserem Bekanntenkreis wohl definitiv. Mein Mann und ich kennen die nur als Paar, aber mein Mann hat mal jemanden getroffen, der die beiden schon kannte, bevor sie ein Paar wurden, und der meinte, die waren auch einzeln schon immer so.
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Thema: Die notorischen Zuspätkommer
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13.01.2019, 17:14Inaktiver User
AW: Die notorischen Zuspätkommer
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13.01.2019, 17:31Inaktiver User
AW: Die notorischen Zuspätkommer
Ich wurde mal von einer Freundin im strömenden Regen stehen gelassen.
Sie erbat sich Hilfe für‘s Kistenpacken vor ihrem Umzug, ich war pünktlich vor ihrem Wohnhaus.
Sie kam nicht und war auch telefonisch nicht erreichbar.
Am Abend rief sie mich an, ob ich nicht noch kommen wollte; zur verabredeten Zeit war sie im Möbelhaus, sie wollte nicht im Regen unterwegs sein.
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13.01.2019, 17:34Inaktiver User
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13.01.2019, 17:46Inaktiver User
AW: Die notorischen Zuspätkommer
Kann mal passieren, aber wenn's zur Attitüde wird nervt's nur.
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13.01.2019, 17:51Inaktiver User
AW: Die notorischen Zuspätkommer
Ich habe ja eine leider nicht sehr schmeichelhafte Theorie über notorische Zuspätkommer. Denen sind die Anderen relativ egal, sie selbst sind sich einfach furchbar wichtig.
Ich las mal in irgendeinem Feuilleton einen Artikel eines notorischen Zuspätkommers, in dem er beschrieb, was bei ihm alles so dazu führt, dass er zu spät kommt. Der Gipfel war dann die Beschreibung, dass er "kurz bevor er losmusste, noch Durst bekam, sich also einen Tee kochte, aber bis der abgekühlt und getrunken war, war eine halbe Stunde vergangen." Nun, gegen Durst kann man auch Wasser trinken, aber wenn es wichtiger ist, sich einen Tee zu machen und zu trinken, als drüber nachzudenken, dass dafür keine Zeit ist und man Andere warten lässt, sagt das schon was aus.
Ich habe mit meinem Mann ja auch so einen Zeit-schlecht-Einschätzer zu Hause, aber der ist immer pünktlich. Der verpeilt dann auch, dass die Zeit für den Tee oder Kaffee nicht mehr reicht, kocht ihn, lässt ihn dann aber ungetrunken stehen, weil es ihm eben wichtig ist, die Anderen nicht warten zu lassen.
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13.01.2019, 19:00Inaktiver User
AW: Die notorischen Zuspätkommer
Eine inzwischen ehemalige Bekannte von mir war notorische Zuspätkommerin - ob sie es jetzt noch ist, weiß ich nicht.
Wir haben uns in der Ausbildung kennengelernt. Als wir uns noch nicht lange kannten, haben wir uns fürs Kino verabredet - eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Ich war pünktlich, sie nicht. Handys waren damals noch nicht sehr verbreitet - wir beide hatten keines, also konnte ich sie nicht anrufen. 5 Minuten vor Vorstellungsbeginn kaufte ich schließlich zwei Kinokarten. Für mein Studentenbudget war das echt viel Geld. Sie kam nicht. Ich habe den Film allein angeschaut.
Am nächsten Tag rief sie mich an und sagte, sie hätte vor dem Kinobesuch noch kurz lesen wollen, aber das Buch sei so spannend gewesen, dass sie die Zeit vergessen hätte.
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13.01.2019, 19:07
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13.01.2019, 19:14
AW: Die notorischen Zuspätkommer
Sowas ist mir echt unbegreiflich.
Niemand könnte mir so sympathisch sein, dass ich so ein Treffen wiederholen würde.
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13.01.2019, 19:17
AW: Die notorischen Zuspätkommer
Den Vogel abgeschossen hat der Verlobte einer Freundin. Sie wollten zusammen in die gemeinsame Heimatstadt fahren um dort mit ihren jeweilgen Familien Weihnachten zu feiern -- am 23.12, vormittags.
Als die Nacht hereinbrach und er noch nicht aufbruchsklar war, nahm sie den Zug.
Er kam am 26.12. an.
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GuteLaune, dein Beispiel erinnert mich an einige Leute, die ich kenne, die einfach keine Vorstellung davon haben, wie lange etwas realistisch dauert (und einige waren meine Chefs). 40 km zu fahren, das Auto fährt 100 Sachen, da sind wir in einer knappen halben Stunde hin und zurück! Daß man den Wagen fertigmachen muß, daß man nicht nur Autobahn fährt, daß die Stühle gefunden und verladen werden müssen, ein bißchen Smalltalk mit Z gemacht, zurückgefahren, das Auto abgestellt, vielleicht noch die Schuhe gewechselt, und daß das alles in einer Stunde kaum zu machen ist, überrascht sie jedesmal wieder!
Eine Freundin von mir verpaßte jedes.einzelne.Mal die S-Bahn. Warum? Weil sie nur 100 Meter vom Bahnhof wohnte und dachte, eine Minute vorher losgehen würde reichen.
Inzwischen habe ich in Sachen Pünktlichkeit auch abgebaut. MIt all den Handys und Brillen dauert es so viel länger, die Handtasche zu packen, und dann wetz ich nochmal zurück, ob der Herd aus ist und die Fenster zu -- aber in meinem Kopf bin ich immer noch in fünf Minuten startklar!
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Der drei-Tage-Verspäter kam zu seiner eigenen Hochzeit nur pünktlich, weil seine Eltern hinter ihm standen und ihn vom Weckerklingeln bis zur Tür des Standesamtes jeden Schritt des Weges zerrten und schoben. Er wurde zwanzig Jahre später mit ADS diagnostiziert: Außerstande, Zeitspannen abzuschätzen oder Aufgaben nach Priorität zu filtern.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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13.01.2019, 19:34Inaktiver User
AW: Die notorischen Zuspätkommer
Was war denn die Begründung des Mannes für die Verspätung an Weihnachten?



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