Das war der Grund, warum ich in den Ferien so ungerne bei meiner Oma war: ich durfte zum essen nichts trinken. Und es gab immer nur schwarzen Tee mit Milch zum Abendessen
Der Pausendienst in der Grundschule war heiss umkämpft, denn die konnten sich immer das größte und schönste Zuckerhörnchen aussuchen. Gibt es sowas überhaupt noch? Hab ich schon ewig nicht mehr gesehen und hatte mit den heutigen Croissants nichts gemeinsam.
Colaautomat gab es am Gymnasium auch noch, heute würden die Eltern einen Aufstand machen.
Meine Mutter machte manchmal Schweineherzen in so einer seltsamen olivfarbenen Sauce. Hab ich als unheimlich gut in Erinnerung, aber ob ich das heute noch essen würde weiss ich nicht. Ob ich mal meine Mutter frage, ob sie mir das nochmal kocht????
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01.07.2018, 11:38Inaktiver User
AW: Lebensmittel, die es früher einmal gab und die ich heute vermisse.
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01.07.2018, 11:44
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01.07.2018, 11:44
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01.07.2018, 11:54Inaktiver User
AW: Lebensmittel, die es früher einmal gab und die ich heute vermisse.
So ... noch einmal Innereien von mir, dann is aber gut damit

Ganz ganz früher gab es bei uns (also im Elternhaus) zu Weihnachten immer Kaninchen (mein Vater war regelrecht verrückt nach Kaninchen, sein Vater, also Opa, jagte die früher immer selbst ... bei uns gab's "Stallhasen" vom Bauer)
Aber zurück zu den "inneren Werten" ... am Heiligen Abend gab es nämlich immer ein Kaninchen-Ragout aus den Innereien, am 1. Weihnachtstag dann das Kaninchen aus dem Römertopf, und Papa und ich standen nicht vom Tisch auf, bis der Hoppelmann Geschichte war ... für den 2.Weihnachtstag lag ja noch ein Sauerbraten in der Marinade...
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01.07.2018, 11:55Inaktiver User
AW: Lebensmittel, die es früher einmal gab und die ich heute vermisse.
Die erinnern mich an die Lippenstifte zum Lutschen , die wir als Grundschulkinder geliebt haben. Sie sahen damals etwas anders aus als die abgebildeten und schmeckten wie zuckersüßes Brausepulver. Die knallquietschbarbierosa Sorte mochte ich am meisten.
Gibt es hier eigentlich Erwachsene, die das Zeug immer noch heimlich weglutschen?
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01.07.2018, 12:01Inaktiver User
AW: Lebensmittel, die es früher einmal gab und die ich heute vermisse.
Bei uns hieß es: "Du kannst nach dem Essen trinken, aber nicht vorher oder mittendrin - sonst schwimmt das Essen im Magen!"
Was für ein blöder Spruch, aber wir waren doof und naiv und haben es geglaubt.
Und es stimmt: all das, was heute verpönt ist und als Pfui-Bäh-Gesundheitsgift gilt, kam zu meiner Kinderzeit regelmäßig ins Glas. In der Schule hatte ich fast immer Capri-Sonne dabei. Zu Hause gab es Apfelsaft, Multi-Vitaminsaft und roten Tee mit löffelweise Zucker. Zum Glück mochte ich schon immer auch gern Wasser, sonst dürfte ich mich vielleicht schon an Diabetes Typ 2 erfreuen.
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01.07.2018, 12:13Inaktiver User
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01.07.2018, 12:16Inaktiver User
AW: Lebensmittel, die es früher einmal gab und die ich heute vermisse.
Also, man verklärt vieles natürlich gnadenlos. Vieles, was hier so genannt wird, kenne ich auch noch, heute schüttel mich allerdings der Gedanke daran.
Aus irgendwelchen Gründen habe ich vor wenigen Jahren mal in einer Stimmng voller Reminiszenz eine Dose Ravioli in Fleischsauce gekauft ...
- nach einer Gabel voll habe ich das zur Seite gestellt bzw. nicht mal meine Hunde wollten das fressen.
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01.07.2018, 12:17Inaktiver User
AW: Lebensmittel, die es früher einmal gab und die ich heute vermisse.
Zu Flüssigkeiten hatten die Elterngenerationen der 60er und 70er-Jahre offenbar ein generell gestörtes Verhältnis ...
Wenn man in dieser Zeit mal ne Pille oder Tablette schlucken musste (oder die Eltern mussten selbst was einnehmen) gab es dazu nen Fingerhut voll Wasser ... jedes Töpfchen mehr würde das Medikament zu sehr verwässern und damit nutzlos machen ...
Gott... war DAS immer ein Gewürge ...
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01.07.2018, 12:19




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