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    AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist zwar ot, aber zu diesem letzten Satz muss ich doch was sagen, denn er klingt sehr negativ. Du sagst ja selbst, er ist zufrieden, und dass auch nicht jeder Lust hat, immer weiter aufzusteigen. Das hat mit Weg des geringsten Widerstands aber nicht unbedingt was zu tun, sondern schlicht mit unterschiedlichen Vorstellungen darüber, was ein gutes Leben ausmacht.
    Es ärgert mich, wenn Leute, die nicht "Karriere" machen wollen, so "abqualifiziert" werden (mal davon ab, dass keine Firma lange funktionieren würde, wenn alle nur immer weiter streben würden).

    /ot

    So war das gar nicht gemeint. Er ruht einfach in sich selbst und ist zufrieden. Und er kann auch nicht nachvollziehen, dass andere immere höhere Ziele anstreben und noch ne Extraqualifikation machen, um nochmal 200 Euro mehr bekommen. Er meint, wenn man soviel bekommt, dass man damit auskommt, reicht das doch. Hat er ja auch eigentlich recht. Er macht sich da einfach keinen Stress, auch wenn er wirklich Potential für höhere Posten hätte. Ihm ist das aber zu anstrengend, also belässt er alles so, wie es ist.
    LG Blueberry82

    mit Mini-Blue seit dem 27.05.2020




    Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten - letztlich liegen beide falsch, aber der Optimist lebt glücklicher

    Wer etwas will, was er noch nie hatte, muss tun, was er noch nie getan hat.

    Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert (Albert Einstein)

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    AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    . I. Er verdient zwar eher durchschnittlich im Vergleich zu vielen seiner Freunde mit ähnlichen Berufen, ihn kümmert es aber nicht.
    was heisst hier durchschnittlich?
    Ich vermute mal, es ist immer noch mehr wie eine Friseurin oder Verkäuferin u.ä. verdient, also mehr als viele Frauen in klassischen Frauenberufen?
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    was heisst hier durchschnittlich?
    Ich vermute mal, es ist immer noch mehr wie eine Friseurin oder Verkäuferin u.ä. verdient, also mehr als viele Frauen in klassischen Frauenberufen?
    Ja, auf jeden Fall mehr. Ca. 2.500 brutto. Er hat nicht studiert, sondern eine Fachausbildung. Sein Bruder hat diesselbe Ausbildung, arbeitet aber bei einem anderen Unternehmen (etwas kleiner, aber trotzdem noch überregional) und bekam dort knapp über 3000 brutto. Er fühlte sich unterbezahlt und hat kürzlich den Job gewechselt.
    LG Blueberry82

    mit Mini-Blue seit dem 27.05.2020




    Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten - letztlich liegen beide falsch, aber der Optimist lebt glücklicher

    Wer etwas will, was er noch nie hatte, muss tun, was er noch nie getan hat.

    Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert (Albert Einstein)

  4. Inaktiver User

    AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe

    es gibt doch Tabellen,. wie hoch der Durchschnittslohn in D ist- wer weiß, wo man sowas findet?

    würde mich interessieren

    und wie hoch der Mindestunterhalt ist..../Armutsgrenze...das hör ich ab und zu in den Nachrichten und vergess es wieder....

  5. VIP

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    AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe

    Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt 2016 in Deutschland?

    Das deutsche Durchschnittsgehalt lag 2015 bei um die 3500€.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe

    interesssanter als den Durchschnittslohn fände ich das Verhältnis zwischen Lohn und Lebenshaltungskosten (v.a. Miete) auf die Regionen/Kommunen bezogen. Wer da wohl am besten weg kommt?

    Allerdings stört mich das schon bei unseren Politikern, wenn sie von mittleren Einkommen reden, aber keine Zahlen nennen. Und wenn die Presse mal Zahlen nennt, steht da oft nicht dabei, ob sie brutto oder netto meinen (wobei bei netto dann auch dabei stehen müsste, von welchen Voraussetzungen sie ausgehen).
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  7. Inaktiver User

    AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    Jahrelang dümpelte ich dann bei 1500-1600 rum. Auch nicht gerade üppig.

    Jetzt arbeite ich nur 34 Std. und bekomme 2.000 brutto + 13. Gehalt + 1 freie Woche zusätzlich zum Jahresurlaub (Weihnachten), kann alle Fortbildungen und Seminare machen, die ich möchte und hab einen sehr flexiblen AG. Damit bin ich mehr als zufrieden.
    Klar, verständlich, natürlich ist das nicht viel.

    Allerdings kann man mit dieser Ausbildung ja in Unternehmen auch arbeiten. Da hat man natürlich ganz andere Gehaltsmöglichkeiten. Ich bin im Jahr 2000 in ein Beratungsunternehmen gewechselt. Das war natürlich ein riesen Gehaltssprung ggü. vorher in der Kanzlei. Und ja, natürlich könnte ich niemals in einer Anwaltskanzlei das verdienen, was ich jetzt habe. Auch nicht bei Freshfields & Co.

    Viele meiner Kolleginnen bei meinem jetzigen AG haben in der letzten Zeit gewechselt. Da ist keine einzige in eine Anwaltskanzlei. Ich werde auch nicht in eine Kanzlei zurückgehen, sondern bewerbe mich derzeit auch nur bei Unternehmen.

    Wichtig ist aber, dass Du zufrieden bist. Das macht sehr viel aus.

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    AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Das deutsche Durchschnittsgehalt lag 2015 bei um die 3500€.
    Da fühl ich mich einmal mehr wie ein Depp. Trotz Weiterqualifizierung werde ich da nicht rankommen, und das im teuren Südwesten mit seinen hohen Gehältern. Aber wir haben hier viel Autoindustrie, da verdienen sich die Leuts dumm und dusslig (wenn sie nicht zu den Leiharbeitern gehören). Darum kann ich mir schon vorstellen, das so ein Schnitt zusammen kommt.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  9. Moderation

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    AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    So war das gar nicht gemeint. Er ruht einfach in sich selbst und ist zufrieden.
    Das entscheidende ist, er hat etwas gelernt, was er mag und gut macht.
    Und er hat eine Ausbildung gewählt, die ihm auch mit geringem Ergeiz ein gutes Auskommen bietet - wenn er Friseur oder Florist gelernt hätte, wäre das anders.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  10. Inaktiver User

    AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    ... wenn er Friseur oder Florist gelernt hätte, wäre das anders.
    Ich behaupte mal, dass meine zwei Friseure (ein Paar) meines Vertrauens, die sich vor 8 Jahren selbstständig gemacht haben, nachdem sie zuvor angestellt waren, ein ordentliches Geld verdienen, zum Hauskauf hat es gereicht. Auch weiß ich dass er vor vielen Jahren, also nachdem er den Meister machte, auf einem Kreuzfahrtschiff und in der Schweiz arbeitete. Er sagt heute noch, da hat er viel verdient. Ein anderer Friseur aus diesem Laden hat sich auf Mallorca selbstständig gemacht und frisiert Russinnen für super Geld. Nun kam er zurück und hat in Baden-Baden einen "schicken" Laden aufgemacht.

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