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23.07.2017, 10:41
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
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23.07.2017, 10:47Inaktiver User
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Das meine ich aber auch! Nicht nur, was die Bezahlung anbelangt, sondern auch die Weiter- und Fortbildung sowie die Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb des eng gesteckten Berufsbildes. Als MTA hat man da vielerlei Möglichkeiten, als MFA eher nicht.
Zur MFA-Ausbildung würde ich aufgrund der Summe der Nachteile (von denen die Bezahlung einer von mehreren Faktoren ist) niemandem raten wollen. Beim Berufsbild der MTA sieht es hingegen schon ganz anders aus.
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23.07.2017, 10:50
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Ich glaube, es kommt auf den Bereich an.
Ich sehe, dass für die Assistenz der Geschäftsführung zumindest bei meinem Arbeitgeber ein Studium normalerweise Pflicht ist- nur: Es kommt auf das Aufgabengebiet an. Bei den beiden Geschaftsführern, die bei mir " sitzen", beschränkt sich das auf reine Sekretariatsaufgaben. Das bekäme man locker mit einschlägiger Berufsausbildung und Berufserfahrung hin. Da würde ich mich fragen, wozu ich studiert hätte?
Aber irgendwer in den Weiten der HR Abteilung unserer Firmengruppe hat das vor ein, zwei Jahren Mal so beschlossen. Wenn dann der jeweilige GF nicht laut und energisch sagt- ich will die Frau X, Studium hin oder her- dann fliegt man auch bei internen Bewerbungen in der ersten Runde raus.
Ich finde die Fixierung aufs Studium falsch.Das führt dazu, dass immer mehr ungeeignete Schüler Abitur machen wollen, die Unis überrannt werden und per NC filtern....und ob ein 3,0 Abitur besser ist als ein guter Realschulabschluss mit gut abgeschlossener Ausbildung? Eher nicht.
Auch geht die Gleichung " Studium ist hohes Einkommen" nicht immer auf. Für das Gehalt meiner Schwägerin, die Soziale Arbeit mit Bestnoten abgeschlossen hat würde mein Mann mit Ausbildung und Meisterprüfung wohl nicht arbeiten. Und mein Bruder, der Ingenieur, nicht für das Gehalt meines Mannes....
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23.07.2017, 10:52Inaktiver User
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Wenn sie gut sind, sind medizinisch-technische Laborassistentinnen sehr stark bei medizinischen Forschungseinrichtungen nachgefragt. Da arbeiten sie dann (je nachdem) relativ eigenständig, mit guten Arbeitszeiten und entsprechendem Gehalt. Zu meiner Zeit war es Bat Vb, hab jetzt auf die SChnelle nicht gefunden, welche Stufe das in Tvöd ist. Aber zu den Niedriglohngruppen zählt es auf keinen Fall!
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23.07.2017, 10:53
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Bae, ich finde den Weg " Ausbildung- Weiterqualifizierung- berufsbezogenes Studium" ganz gut.
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23.07.2017, 10:59Inaktiver User
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23.07.2017, 11:03
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Nein, ich kenn leider nur das Nettogehalt. Steuerklasse 1.
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23.07.2017, 11:04
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Ok, in Univeritätsstädten mag das der Fall sein, aber opps platte Land, wenn man da Haus und Mann hat, sind die Aussichten nicht so pralle...
Krankenhäuser haben oft schon ihr gesamtes Labor "verkauft", da ist eine MTA dann raus aus dem öffentlichen Dienst, kann dann dort zu Billiglohn weiterarbeiten, oder gehen, wenn es ihr nicht paßt. Der neue Arbeitgeber zahlt da unter Tarif.Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
Ich bin die, die ich bin.
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23.07.2017, 11:05Inaktiver User
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23.07.2017, 11:14
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Ich kenne auch jemanden, die mit ihrem Diplomstudium Biologie nur eine Stelle als Laborantin in einer Klinik ergattern konnte. Ziemlich langweilig, aber öffentlicher Dienst und tariflich bezahlt.
Eine andere Bekannte ist als Bäckereifachverkäuferin sehr glücklich und arbeitet in einem Café. Wie gut sie bezahlt wird, weiß ich nicht. Wahrscheinlich normal für den Job. Vorher in einer Bäckerei hatte sie jedenfalls sehr frühe Arbeitszeiten, die sie dazu zwangen, mit den Hühnern ins Bett zu gehen.



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