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Ok, ich meine trotzdem, dass die Gehälter höher sind als bei uns, sowohl als auch. Ich habe jetzt keine genaue Zahl im Kopf, aber ich weiß, dass man in Ö im Durchschnitt sicher nicht über 30.000€/anno liegt, weil ich mich noch die niedrige Summe (ich liege drüber) gewundert habe.
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31.07.2017, 19:57
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
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31.07.2017, 20:13
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
ich hatte mal eine Zeit, da musste ich mit drei Jobs über die Runden kommen und hatte damit aber weniger als jetzt mit Vollzeit. Und ich glaube nicht, dass diese Art von Beschäftigung und dem damit verbundenen niederen Gesamteinkommen in der heutigen Zeit weniger geworden ist - eher mehr.
Da in dieser Statistik Teilzeit nicht berücksichtigt ist, dürften diese Leute in einer solchen Statistik eher nicht erscheinen. Und dann gibt es noch die Vollzeitleute, die mit Hartz aufstocken müssen - gut, die müssten eigentlich mit drin sein. Drum denke ich mir immer noch: wenn das die Mittel- und Durchschnittslöhne sind - dann verdienen aber einige anscheinend ein Schweinegeld, wenn diese Werte trotz prekären Beschäftigungsverhältinssen und Billiglöhnen rauskommen. ich staune immer wieder
Zu Österreich: lange war es doch so, dass die Bruttolöhne etwas niedriger waren als bei uns, die Abzüge dafür um einiges geringer. ist das nicht mehr so?Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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31.07.2017, 20:27Inaktiver User
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Eine Möglichkeit wäre aber auch, dass es nicht mehr so viele prekäre Beschäftigungsverhältnisse gibt wie noch vor 10-15 Jahren. Ich könnte mir das gut vorstellen, die öffentliche Meinung hinkt ja oft der Realität etwas hinterher. Außerdem wäre das etwas Positives, das interessiert doch niemand

Ich hab neulich im Büro noch eine Statistik mit den Medieneinkommen pro Landkreis gesehen und nun find ich die nicht online. Menno, das wäre doch was für diesen Thread gewesen.
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31.07.2017, 20:31Inaktiver User
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Ich spielte mal mit dem Gedanken, mich in meine mit Lieblingsstadt Wien versetzen zu lassen bzw. mich intern zu bewerben. Als ich im Intranet schaute, und in Ö sind ja die Gehälter meist angegeben und sah, was ich dort verdienen würde, habe ich das ganz schnell wieder verworfen. Das war brutto über die Hälfte weniger.
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31.07.2017, 21:11Inaktiver User
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Ich mache gerade die Ausbildung in Teilzeitform zur Erzieherin und könnte mich jedes mal totlachen, wenn unsere Klassenlehrkraft meint, wir würden später mal im "Niedriglohnsektor" landen! Die war selbst mal in dem Beruf inkl. Leitungsfunktion, bevor sie sich dann fürs deutsche Beamtentum entschied und hat von der normalen Arbeitswelt da draußen Null Ahnung.
Ich selbst komme aus dem Friseurberuf und weiß was es heißt unter beschissenen Umständen für noch beschissenere Bezahlung arbeiten zu müssen. Auch die Jobs danach waren alles andere als toll vergütet. Ich habe jetzt 6 Wochen Urlaub im Jahr, Fortbildungsmöglichkeiten (Bildungsurlaub wird selbstverständlich gewährt, ohne Gemotze), betriebliche Altersvorsorge und noch ein paar Zusatzleistungen wie freier Eintritt ins Schwimmbad und Jobticket.
Unterbezahlt fühle ich mich nicht, die Arbeitsumstände könnten schon den Kindern zuliebe besser sein, es wird bei den Streiks immer nur nach mehr Gehalt geschrien - ich fände mehr Personal und bessere Ausstattungen für Kitas viel wichtiger!
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31.07.2017, 21:19Inaktiver User
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
FrauE, was auch noch positiv hinzukommt: als Erzieher hat man in der Regel auch keine langen Arbeitswege. Das ist nicht zu unterschätzen, sowohl finanziell als auch von den Nerven und der Wegezeit her.
Allerdings haben sich die Erziehergehälter seit 2009 auch um ca. 30% verbessert, das macht ja auch was aus.
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01.08.2017, 08:27
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01.08.2017, 09:51Inaktiver User
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Das kann gut sein, dass es genau so ist, wie Amelie schreibt. In einem früheren beruflichen Leben wollte das Unternehmen einen ganzen Bereich nach Österreich verlagern. Die jeweiligen Kollegen aus unterschiedlichen Ländern sollten durch die Versetzung nach Österreich erstmal keinen finanziellen Vorteil, aber auch keinen Nachteil haben, was darin resultierte, dass die Personalabteilung auf niedrigere Bruttogehälter kam. Bei der Information, dass ihr Bruttogehalt runtergesetzt werden sollte, haben die Kollegen aber noch mehr rebelliert als sie das vorher schon taten und die Idee wurde auch wieder fallen gelassen.
Das spricht mMn genau für das, was Amelie sagte.
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01.08.2017, 17:34Inaktiver User
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
Das mit dem Arbeitsweg würde ich so nicht bestätigen, es sei denn, es ist einem völlig egal, unter welchen Umständen man in dem Bereich arbeitet. Ich habe da Ansprüche, die in meiner Stadt nicht erfüllt werden. Da werde ich längere Wege auf mich nehmen müssen, was für mich aber auch OK ist.
Grundsätzlich bin ich aber mit der Bezahlung echt zufrieden. Ich bekomme jetzt Netto für eine 15 Stunden Woche mehr, als ich Brutto bekommen habe als Verkaufshilfe in einem Hofladen ( 20 Std.) oder Bürohilfe in einer Datenerfassungsfirma (ca. 25 Stunden)
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01.08.2017, 17:40Inaktiver User
AW: Gehaltsdiskussion - vermeintlich unterbezahlte Berufe
mta- medizinische-technische-assistentin- gibts für labor und röntgen. ausbildung in speziellen mta-schulen.
oder meinst du mfa- medizinische fachangestellte - neue bezeichnung für arzthelferin. ausbildung in einer arztpraxis und berufsschule.
die besoldung unterscheidet sich sehr!



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