Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 196
Thema: Kannst du dich definieren?
-
13.03.2017, 10:50Inaktiver User
AW: Kannst du dich definieren?
-
13.03.2017, 10:57Inaktiver User
AW: Kannst du dich definieren?
Wie man an FB unschwer feststellen kann
Ein Spiel der Eitelkeiten.
Aber eben nur zum Teil. Der andere Teil sieht oft Dinge ungeschminkt, die das Subjekt selbst lieber nicht sehen möchte bzw. verdrängt. Deswegen halte ich die Fremdwahrnehmung für ein wichtiges und interessantes Korrektiv.
Besonders gut darin sind Kinder.
Und in dieser Situation ist die "Selbstdefinition", die man sich zurecht gebastelt hat, oft das Erste, was den Bach runter geht.
Dann zählt das Handeln. Natürlich kann man das hinterher selbst beurteilen, aber das ist nichts, was Gegenstand eines Small Talks à la Eingangspost wäre.
-
13.03.2017, 11:04Inaktiver User
AW: Kannst du dich definieren?
Mal abgesehen davon, dass ich denke, dass den wenigsten eine Antwort auf diese Frage überhaupt zustünde, glaube ich, dass man in einer verbalen Erklärung das eigene Ich jemandem gar nicht darlegen könnte.
Man kann es über einen längeren Zeitraum einer Person, der man absolut vertraut möglicherweise mit einem Höchstmaß an Ehrlichkeit vorleben ... aber erklären ... näää.
Das eigene Ich ist die Summe von allem und da bei vielem von diesem ganzen so einiges durch Tagesform temporär verwässert/verändert wird, dauert's halt schon bis man es selbst zum Kern schafft.
Und so ner Nervensäge wie dem Fragesteller aus dem Eröffnungsbeitrag darf man irgendwann durchaus dann sagen: "Weisste was (?!) ... leck mich!"
Und der darf einen dann auch ruhig fälschlicherweise für nen groben Klotz halten ...
-
13.03.2017, 11:22Inaktiver User
AW: Kannst du dich definieren?
Ich wüsste nicht, was fb damit zu tun haben soll. Es besteht kein Zwang, dort Mitglied zu sein und sich zu äussern.
Zu einem ERHEBLICHEN Teil, denn das Subjekt hat sich selbst immer im Gepäck.Aber eben nur zum Teil.
Es sieht diese Aspekte aus seinem subjektivem Blickwinkel, der naturgemäss ebenfalls "blinde" Aspekte hat, ausserdem Befindlichkeiten, Motivationen, von eigenen Lebensthemen gefärbt wird - die Liste ist umfangreich.Der andere Teil sieht oft Dinge ungeschminkt, die das Subjekt selbst lieber nicht sehen möchte bzw. verdrängt.
Einschätzungen sind immer eine sehr emotionale Sache, weshalb es sich auch empfiehlt, sich selbst daran zu erinnern, dass das, was man da formuliert, etwas ist, das ein Echo in einem selbst erzeugt hat, und daher oft mehr mit dem eigenen Leben zu tun hat als mit dem Gegenüber.
Ich (!) nehme Dich so oder so wahr, und das macht etwas mit mir. DARUM geht es. Nicht darum, in der Lage zu sein, das Sein eines anderen Menschen tatsächlich definieren zu können, denn das ist unmöglich.
Noch dazu geht es dabei häufig um Verhalten, um Gewohnheiten - SEIN dagegen ist etwas viel Umfassenderes.
Damit sagst Du aus, dass Dir das, was andere über Dich formulieren, wichtiger und maßgeblicher erscheint als Deine Eigenwahrnehmung. Es steht Dir natürlich frei, das so zu sehen. Ich finde das überhaupt nicht so wichtig, weil sich für mich vieles aus einem lebendigen MITEINANDER ergibt, dazu bedarf es keiner expliziten Fremdeinschätzung.Deswegen halte ich die Fremdwahrnehmung für ein wichtiges und interessantes Korrektiv.
Kinder sind häufig erheblich intensiver im Kontakt mit dem Hier und Jetzt. Es geht ihnen um das Erleben und Wahrnehmen JETZT. Allumfassende charakterliche Analysen hätte ich da noch keine gehört.Besonders gut darin sind Kinder.
Im Gegenteil. Es ist meiner Erfahrung nach das Netz, das einen intern davor bewahrt, ins Bodenlose zu fallen.Und in dieser Situation ist die "Selbstdefinition", die man sich zurecht gebastelt hat, oft das Erste, was den Bach runter geht.
Solange es Handlungsspielräume gibt, mag das zutreffen. Aber Lebenskrisen sind häufig davon begleitet, dass diese Spielräume buchstäblich so rasant dahin schmelzen, wie ein Eiswürfel bei 40 Grad.Dann zählt das Handeln.
-
13.03.2017, 11:52
AW: Kannst du dich definieren?
Jedenfalls vermittelt der Fragesteller dem anderen, seine Antworten seien irgendwie falsch und unzulänglich (nagut, dass "Dave" weiterhin mitmacht, ist dann seine Entscheidung).
Aber: Der Fragesteller tut so, als gebe es ein Richtig und ein Falsch auf diese Frage. Und damit liegt er falsch.
-
13.03.2017, 11:56Inaktiver User
AW: Kannst du dich definieren?
Es wäre schön, wenn du genauer lesen würdest. Ich sprach von einem KORREKTIV.
Und auch wenn die jeweiligen Fremdwahrnehmungen jeweils durch die Persönlichkeit des Betrachters eingefärbt werden, gibt es manchmal ähnliche Einschätzungen von unterschiedlichen Leuten. Das ist durchaus interessant, denn das kann helfen, die eigenen blinden Flecken zu erkennen.
Von welchem "Netz" sprichst du?
Schrieb ich doch. In dieser Situation hilft dir auch die ganze selbst gebastelte Selbstanalyse nicht mehr.
-
13.03.2017, 13:04
AW: Kannst du dich definieren?
Wenn du wissen willst, wer du bist, dann sieh dich an und sei dir bewusst, dass du es selbst bist. Wenn du wissen willst, wer andere sind, dann schau dir die Menschen an und sprich mit ihnen.
Selbstdefinition hat viel mit Information zu tun. Information, die dein eigen ist und Fremdinformationen. Fremdeinschätzung gelingt nur bedingt bis zu einem gewissen Grad, so kann man sich manchmal sortieren und manchmal liegt Fremdeinschätzung daneben, wenn zeitversetzt ist. Man bleibt nie was man ist. Ein Wechselspiel. Wobei Information eine große Rolle spielt. So viel mal dazu aus meiner Sichtweise.
Also ich weiß wer ich bin... (und das auch ohne Bezug zu anderen)...
doch auch mit anderen
Wer bist du denn KleinS oder willst du nicht sein? mögen?
Vielleicht schreibst jetzt mal was dazu,
denn mit Dave willst du nicht weitermachen!
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
-
13.03.2017, 13:12
AW: Kannst du dich definieren?
ich habe mal die Faustregel gehört: wenn drei Personen unabhängig voneinander dasselbe sagen, so ist meist was dran. Bei drei, oder mehr, Personen wird die Wahrscheinlichkeit ja doch gering, dass die alle dieselbe Sorte schiefen Blick haben; sondern drei unterschiedene Schiefheiten. Wenn die dann IMMER noch auf dasselbe kommen, hat das vermutlich Substanz.
Dann beruhte diese Selbstdefinition also mehr auf Vermutungen und Meinung, nicht auf Erfahrungen. mit zunehmendem Alter - und entsprechend vielfältigen Erfahrungen - kriegt man hoffentlich schon mit, wie man so tickt!Und in dieser Situation ist die "Selbstdefinition", die man sich zurecht gebastelt hat, oft das Erste, was den Bach runter geht.
gruss, barbara
-
13.03.2017, 13:22Inaktiver User
AW: Kannst du dich definieren?
Eben. Und wenn es dann nicht unbedingt mit dem eigenen Selbstbild übereinstimmt, hat man damit vielleicht einen Hinweis auf einen eigenen blinden Fleck.
Bei jungen Menschen hängt die Selbstdefinition noch eher mit dem Selbstbild als mit den gemachten Erfahrungen zusammen. Die Älteren wissen aus Erfahrung, wie sie ticken.
-
13.03.2017, 13:23
AW: Kannst du dich definieren?
Doch kann diese Faustregel auch nur auf Oberflächlichkeiten abgestimmt sein. Der Zugang den jemand zulässt um begriffen zu werden ist selbst steuerbar. Selbst eine charakterliche Substanz bedarf eine intensive dauerhafte Wahrnehmung. Ich denke Eigenschaften wie Humor oder Traurigkeit oder Selbstbestimmtheit lassen sich noch am leichtesten erkennen (an anderen)
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee




Zitieren
