Hallo.
heikles thema oder?
soll ich anfangen?
ok, ich fange an.
an sich habe ich keine angst vor dem tod nur von der art des todes und den schmerzen davor.
ich glaube an ein leben nach dem tod und auch wenn da nichts mehr wäre und ich/wir einfach so verschwinden würden würde es mir nichts ausmachen...
erst einmal so ein kurzer einblick in meine welt ;)
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06.02.2014, 04:25
Wie ist deine Einstellung zum Tod?
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06.02.2014, 08:18
AW: Wie ist deine Einstellung zum Tod?
Hallo KleinS,
sobald nichts und niemand mehr da ist, wofür oder für den man gerne weiterleben möchte, verliert der eigene Tod an Schrecken. Allerdings ist der Preis dafür, dass man bis dahin wohl schon viele liebe Menschen verloren hat, die einem selbst vorausgegangen sind - auch keine schöne Vorstellung.
Vor einem schmerzlosen Tod im Schlaf hätte ich auch keine Angst, aber das ist wohl den wenigsten vergönnt. Ich will aber nicht vor etwas Angst haben, von dem ich noch nicht weiss, wie und wann es eintreten wird - das macht keinen Sinn. Ich hoffe lediglich, wenn es soweit ist, in Würde gehen zu können.
LG
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06.02.2014, 09:53
AW: Wie ist deine Einstellung zum Tod?
mir ist ganz, ganz wichtig, dass ich zeit für abschied habe und nicht plötzlich sterbe.
umgekehr genauso - ich bin bisher sehr dankbar, dass alle mit "vorlauf" starben und ich bei einigen davon noch vieles sagen und klären konnte, was vorher aus verschiedenen gründen (leider) nicht möglich warEs wird Zeit für eine neue Signatur
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06.02.2014, 09:57
AW: Wie ist deine Einstellung zum Tod?
Den Tod sehe ich wie eine Vollnarkose - von einem Moment zum anderen ist man weg, da ist einfach nichts mehr. Man wacht im Gegensatz zur Vollnarkose nur nicht mehr auf.
Vor dem Tod an sich habe ich keine Angst, lediglich das Sterben bereitet mir Sorgen, da ganz sicherlich nicht schmerzlos / angenehm, sofern es nicht völlig überraschend erfolgt. Mir wäre es sehr recht, wenn es von jetzt auf gleich erfolgt, von einer Sekunde zur anderen, gerne ohne Vorwarnung.
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06.02.2014, 10:05Inaktiver User
AW: Wie ist deine Einstellung zum Tod?
Nachdem ich schon zweimal knapp "drüben" war, hab ich vorm Tod an sich keine Angst mehr. Ich bin nämlich ziemlich sicher, dass zumindest auf mich, selbst wenn ich komplett "drüben" bin, nicht sowas wie eine Hölle erwartet.
Allerdings isses im Jenseits nicht viel weniger stressig, als im realen Leben. Auch im Leben, dass sich nur noch (und sehr endlich) im Kopf abspielt (aber nach meinen Erfahrungen trotzdem wie die Ewigkeit empfunden wird) muss man sich z.Tl. mit demselben Mist (wenn auch nicht immer in logischen Zusammenhängen) rumärgern ... es gibt aber auch bestes italienisches Essen ...
Das war das mit dem Tod!
Das mit dem sterben geht noch nicht, ich muss noch ne Zeitlang Verantwortung wahrnehmen, die ich wirklich nicht übertragen möchte
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06.02.2014, 10:54
AW: Wie ist deine Einstellung zum Tod?
Ich habe auch absolut keine Angst zu sterben oder vor dem Tod... höchstens vor dem "wie", aber ich habe darauf keinen Einfluss, es sei denn ich gedenke selbst Hand anzulegen. Diese Sorge ist also für mich irrelevant, jedenfalls meistens, obwohl ich zugeben muss, dass ich mir schon mal überlegt habe, selbst Hand anzulegen und wie ich das wohl täte...
Ich würde auch nicht wollen, dass jemand um mich trauert, ich bin nämlich restlos davon überzeugt, dass nur der Körper stirbt und die Seele bzw. der Geist weiter lebt. Deswegen habe ich auch noch nie um jemanden getrauert, höchstens bedauert mit dieser Person nichts mehr unternehmen zu können.
Normale Menschen machen mir Angst!!! 
**Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**
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06.02.2014, 13:53
AW: Wie ist deine Einstellung zum Tod?
Ich glaube auch sehr fest an ein Leben nach dem Tod. Dennoch habe ich schon um geliebte Menschen, die gestorben sind, getrauert. Auch wenn ich glaube, dass sie nur irgendwo anders sind und ich sie dermaleinst wiedersehe, fehlen sie mir im Hier und Jetzt oft sehr. Und ich finde, diesen Verlust darf man auch betrauern.
Ich habe mich, aus gegebenem Anlass, schon recht intensiv mit meiner eigenen Trauerfeier befasst und möchte schon, dass es eine Feier der Hoffnung und der Zuversicht wird. Aber dennoch darf auch da Raum sein für Trauer und Tränen.
Und ich würde auch nicht behaupten, gar keine Angst vor dem Tod zu haben. Wenn er wirklich konkret näher rückt, merkt man, dass das schon eine andere Hausnummer ist, als nur so theoretisch darüber zu spekulieren. Dass da Ängste hochkommen, einfach weil etwas ganz Selbstverständliches und Vertrautes wie das Leben zu Ende geht, halte ich für ziemlich normal. Der Tod ist ein Schritt in das total Unbekannte, was immer einen dort erwartet.
Gruß,
Malina
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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06.02.2014, 14:00Inaktiver User
AW: Wie ist deine Einstellung zum Tod?
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06.02.2014, 16:28
AW: Wie ist deine Einstellung zum Tod?
Meine Meinung seit 2 Nahtoderfahrungen in einer Nacht:
Ich will nicht sterben, es gibt soviel Lebenswertes in meinem Leben, so viele Dinge, die ich noch sehen/erleben/tun will.
Allerdings hat Sterben und der Tod an sich seither seinen Schrecken verloren.----------------------
Viele Grüße
Stephanie
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06.02.2014, 17:04
AW: Wie ist deine Einstellung zum Tod?
Der Tod scheint zum Leben wie die Schwerkraft zu gehören.
Ansonsten teile auch ich die Ansicht, dass man von der Unsterblichkeit des Einzelnen ausgehen muss. Unter dieser Vorraussetzung sieht man vieles in einem anderen Lichte.


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