Bildzeitung! Völliger Krampf. Man sollte solche Revolverblätter nicht lesen.
Ich weiß nicht, wie die Bildzeitung das mal wieder ihren Lesern verkauft hat, ich weigere mich Bild zu lesen, aber in den anderen Medien ist die Studie detaillierter beleuchtet worden.
Wer zu den einkommensschwachen, meist bildungsfernen Einkommenklassen gehört, muss mehr Zeit aufwenden um ein Minimaleinkommen zu erreichen, die schlicht und einfach zum Sporttreiben fehlt. Dieser Gruppe ist auch nicht immer der Zusammenhang einer präventiven Wirkung von Sport in Hinblick auf spätere Erkrankungen klar (Sport – moderates Gewicht – verhindert später Gefäßverkalkung – verhindert, verzögert Herz/Schlaganfall usw).
Was absoluter Krampf ist, dass man für Sport Geld ausgeben muss. Ich war in meinem Leben noch nicht im Fitnessstudio. Der Jahresbeitrag unseres Sportclubs beträgt 58 Euro im Jahr !!! Es gibt Yoga, Chi Gong, Aerobic, Step, Zumba, Wirbelsäulengymnastik, Trimm Dich und im Winter Skigymnastik. Wer will kann alle Kurse auf einmal belegen. Man braucht dafür ein Paar Turnschuhe, ein Handtuch und ein Set gymnastiktaugliche Klamotten. Hinterher empfiehlt sich eine Apfelschorle, mit einem Mischungsverhältnis von 3:1 als isotonisches Getränk.
Wer sich den Jahresbeitrag nicht leisten kann, kann gegen Vorlage einer Bescheinigung Ermäßigung beantragen oder einfach alternativ mit seinen Sportschuhen in der freien Natur joggen wie Millionen anderer Menschen auch.
Ganz ehrlich, deine Beitrag macht mich fassungslos. Hast du schon jemals Sport gemacht?
Antworten
Ergebnis 361 bis 364 von 364
-
29.05.2013, 09:56
AW: Reich oder Arm wie lebt es sich besser?
"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
-
29.05.2013, 11:10
-
29.05.2013, 16:52Inaktiver User
AW: Reich oder Arm wie lebt es sich besser?
"...einkommensschwachen, meist bildungsfernen Einkommenklassen ..."
oder einkommensschwach ist, weil er/sie
zu "alt" ist
einen zu fremdländisch klingenden Namen hat
nichtweißer Herkunft ist
alleinerziehend ist
kleine Kinder hat
eine sog. "Behinderung" hat
- als Frau - nicht "hübsch" oder "sexy" genug aussieht
zu "dick" ist
...
...
Teilzeit an der Kasse, Putzen gehen oder Callcenter bringt nicht so viel ein ... ist für viele - aus u.a. oben genannten Gründen - aber die einzige Möglichkeit, nicht oder zumindest nicht komplett dem Staat auf der Tasche zu liegen.
Aber es ist ja so bequem, Armut und "Bildungsferne" zusammen zu denken. Arm = doof, das schmeichelt doch jeder Arbeitsplatzinhaberin, so lang die Maloche gut genug bezahlt wird.
-
29.05.2013, 18:19
AW: Reich oder Arm wie lebt es sich besser?
Alter ist kein Merkmal für einkommensschwach. Im Normalfall steigt mit dem Alter und der Qualifizierung im Laufe eines Joblebens das Einkommen sogar an. Arbeitslosigkeit im Alter kann ich als Grund akzeptieren.
Definitiv nein. Wir haben in unserem Unternehmen wirklich exotische Namen, einige davon übe ich immer vorher heimlich bevor ich den Telefonhörer in die Hand nehme. Deutschland ist global vernetzt und ausländische Namen sind mittlerweile Alltag.
Hmm, Asiaten haben meist ein besseres Standing als Mitbürger afroamerikanischer Herkunft. Ich habe beide in der Firma, sonst kann ich dazu nicht viel sagen.
Bis auf die Behinderung, wo ich mir vorstellen könnte, dass sich eine Firma dreimal überlegt, ob sie jemand damit einstellt, sind die anderen Punkte von dir nur teilweise Hinderungsgründe. In München bauen die großen Konzerne ihren gutausgebildeten Mitarbeiterinnen, die schwanger werden, goldene Brücken um deren Arbeitskraft nicht zu verlieren. Das geht von Prämien, wenn sie vor Ablauf der Erziehungszeit wieder einsteigen, Zuschüsse beim Kindergarten, teilweise Betriebskindergärten, Home Office und was weiß ich. Je höher die Bildung, umso wahrscheinlicher ist auch ein Job im Großkonzernen, umso einfacher lassen sich die Dinge handhaben. Es läuft tatsächlich auf Bildung raus, wie auch der Bericht sagte."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)



Zitieren
