Spanien spritzt viele Pestizide, Insektizide und was es sonst noch so gibt
aus der Giftküche, Argentinien wenige oder sogar gar keine. So wenigstens
weiß ich es.
Kann längst schon wieder anders sein.
Heute stand ich zweifelnd am Kartoffelstand, keine aus Deutschland,
Niederlande oder Belgien, die nach
meinen Infos meist okay sind.
Stattdessen welche aus Israel, Ägypten und der Türkei.
Null Ahnung, wie es dort mit der Giftspritzerei gehandhabt wird!
Apfelkauf: Dieselben Probleme.
Aus Chile gibt es leckeraussehende!
Chile???
Gibt es eine Faustregel für gesunden
Obsteinkauf?
( z.B.: "Südamerika meist okay"-wenn es denn so ist.
Das würde ja als Faustregel schon reichen. Bei meinen Favoriten gibt´s ja
auch keine Garantie.)
Auf Bio kann man sich m.E. nicht verlassen, also diesen Tipp könnt Ihr bitte
steckenlassen!
Viel Geld um später lesen zu müssen, Bio ist teilweise auch nicht besser
oder
sogar "Gift in Bioeier, Rückruf"
Aus dem Bauch?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 14
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14.07.2010, 14:38
Obst, Kartoffeln...Faustregel für gesunde Herkunft?
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14.07.2010, 15:05
AW: Obst, Kartoffeln...Faustregel für gesunde Herkunft?
Warum du jetzt die paar Fälle, in denen Bio versagt hat, dazu benutzt das Verhältnis zwischen belastet und unbelastet umzudrehen, erschließt sich mir nicht.
2006 waren in 81 Prozent der konventionellen Ware Pestizide nachweisbar, in Bio waren 87 Prozent unbelastet. 100 Prozent unbelastet zu erreichen ist schwer, wenn der der Nachbar vom Biobauer seine Giftspritze auspackt."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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14.07.2010, 15:16
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14.07.2010, 15:53Inaktiver User
AW: Obst, Kartoffeln...Faustregel für gesunde Herkunft?
Faustregel?
Saisonal (Kartoffeln und Äpfel im Juli sind nicht saisonal)
plus
möglichst lokal
plus
Bio
Nur so werden die Erzeugnisse möglichst reif verkauft (je länger der Transportweg desto unreifer und desto weniger Nährstoffe sind drin und auch die Produktionsmethoden plus alles, was auf dem Transport geschieht, ist kaum noch überschaubar).
Sprich: Äpfel aus Chile? Keine gute Idee.
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14.07.2010, 15:56Inaktiver User
AW: Obst, Kartoffeln...Faustregel für gesunde Herkunft?
"Die paar Fälle die rausgekommen sind! " ???
Die nur rauskommen, weil durchgehend geprüft wird, oder was glaubst du, sagt das Prüfsiegel, die angegebene Öko-Kontrollstelle etc.? Das sind nicht nur Stichproben.
Wenn du Biobauern, Ökotest und Co eh nicht glaubst, schau mal bei den Verbraucherzentralen oder Stiftung Warentest, vielleicht gibts da was dazu.
Ich persönlich esse im übrigen nicht nur deswegen Bio, weil es gesünder ist, sondern weil ich mich nicht mit beteiligen will am Giftspritzen und Tierequälen... naja, muss jeder selber wissen.
Guten Appetit.Geändert von Inaktiver User (14.07.2010 um 15:57 Uhr) Grund: Bezugverlust
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14.07.2010, 16:10
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14.07.2010, 17:58
AW: Obst, Kartoffeln...Faustregel für gesunde Herkunft?
Ja und?
Das bestätigt letztlich nur, was Schneechen gesagt hat, durch engmaschige Kontrolle ist ein verunreinigtes Produkt aufgefallen.
Was glaubst du, wie viel Obst und Gemüse du schon gegessen hast, das sämtliche Grenzwerte überschritten hat, ohne dass es jemand aufgefallen ist? Tage später kann man dann in der Presse lesen, dass z.B: die Erdbeeren so toxisch waren, dass eine Frucht bereits für ein Baby gefährlich geworden wäre. Mahlzeit!
Wenn du es noch einen Tick sicherer als Bio haben willst, dann musst du auf Demeter und Naturland ausweichen. Deren Richtlinien sind um ein Vielfaches strenger als Standard EU-Bio. Die beliefern aber auch keine Lebensmittelkonzerne, weil sie aufgrund ihrer strengen Regelungen die geforderten Stückzahlen gar nicht produzieren können. Und natürlich auch weil die Klientel der großen Lebensmittelketten nicht bereit ist den Preis zu zahlen, den besondere Anbaumaßnahmen nun mal mit sich bringen."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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15.07.2010, 08:52
AW: Obst, Kartoffeln...Faustregel für gesunde Herkunft?
Hallo silvia91,
du möchtest also eine Faustregel wie „in XY-Land wird in der Regel nicht so viel gespritzt, aber Obst und Gemüse aus ABC-Land ist meist sehr belastet“?
Du vertraust zwar nicht dem Biosiegel, aber so eine Faustregel wäre dir dann für deinen Lebensmitteleinkauf hilfreich?
Ich kann ja verstehen, wenn man auch bei Bioprodukten misstrauisch ist, aber warum dann ausgerechnet die konventionell erzeugte Ware unschädlicher sein soll, erschließt sich mir nicht.
Wenn ich mal nicht alles Bio kaufe, habe ich mir als Faustregel überlegt, eher die Sachen, die geschält werden können und/oder eine kleinere Oberfläche haben zu nehmen. Ich glaube aber das war nicht ganz deine Frage.
Generell hoffe ich einfach, dass alles, was bei uns im Handel landet in der Regel für uns Konsumenten weitgehend unschädlich ist (naiv ich weiß – aber ich esse gerne und vor allem auch gerne mit Genuss).
Gruß
Iris
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15.07.2010, 08:55
AW: Obst, Kartoffeln...Faustregel für gesunde Herkunft?
ich schließe mich horus komplett an
! sie schreibt alles, worauf zu achten ist, komplizierter ist es nicht.
huhu horus
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15.07.2010, 09:07Inaktiver User
AW: Obst, Kartoffeln...Faustregel für gesunde Herkunft?
Huhu.

Naja, es gäbe noch die Alternative, das Essen komplett einzustellen. So nimmt man garantiert keine Giftstoffe über die Nahrung auf.
Aber über das Wasser vielleicht?
Und durch die Nase beim Atmen aus der Luft? Das Ozon im Moment ist höchstgradig schädlich. Ich gehe davon aus, dass derjenige, der keine Schadstoffe aufnehmen will, selber auch keine produziert (die anderen zuschaden kommen), sprich: das Auto stehen lässt.
Oder sollte ich mich da irren?
Ach ja, und da wären ja noch die Schadstoffe, die man über die Haut aus der Kleidung aufnimmt. Wer weiss, womit die in China den chicen Schnäppchenfummel gefärbt haben.


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