Vielen Dank für alle Antworten - nachts sitzt man schon mal da und kann es nicht "packen"; ich war schon im Zweifeln, ob es das überhaupt gibt als Sachverhalt.
Ich bin aber nicht die Betroffene.
Hier trifft die Langversion besser, weil die Konfrontation, glaube ich, wesentlich ist; im Gegensatz zu dem "Berichtetes Erzählen" wie es diese Zeitung im Beispiel tat.
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Das ist meine Befürchtung.
T.
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Thema: Gibt es ein Wort für dies:
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25.07.2009, 14:38
AW: Gibt es ein Wort für dies:
"Eine Treppe: Sprechen - Schreiben - Schweigen"mmmmmmmmmmKurt Tucholsky
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25.07.2009, 14:44Inaktiver User
AW: Gibt es ein Wort für dies:
Mir fällt gerade dunuzieren dazu ein, es hat 9 Bedeutungen und 138 Synonyme
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25.07.2009, 14:44Inaktiver User
AW: Gibt es ein Wort für dies:
äh denunzieren meinte ich natürlich....
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25.07.2009, 15:24
AW: Gibt es ein Wort für dies:
Nein nein nein, lass' das mal stehen - das ist ziemlich genial!
Genau das meinte ich, lies mal davor über die Konfrontation.
Jetzt habe ich ein Wort.
(lerne lachen ohne zu weinen .... T.)"Eine Treppe: Sprechen - Schreiben - Schweigen"mmmmmmmmmmKurt Tucholsky
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25.07.2009, 15:50Inaktiver User
AW: Gibt es ein Wort für dies:
Denunzieren ist meiner Meinung nach etwas anderes.
Ich würde das Unter Druck Setzen/Einschüchtern/Herabwürdigen durch unlautere Mittel, nämlich fingierte Vorwürfe nennen.
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25.07.2009, 15:54Inaktiver User
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25.07.2009, 17:04Inaktiver User
AW: Gibt es ein Wort für dies:
Unter Denunziation versteht man meist die Beschuldigung einer Person, unabhängig davon ob sich der Beschuldigte tatsächlich schuldig gemacht hat. Beweggrund ist dabei meist die Ausschaltung eines unliebsamen Zeitgenossen oder die Aussicht, sich durch die Denunziation einen Vorteil zu verschaffen.
Womöglich hat der Denunzierte gar keine Straftat begangen; der Denunziant hat sie frei erfunden (und begeht damit selbst den Straftatbestand der Verleumdung). Gerade in diesem Fall werden gerne gesellschaftlich besonders geächtete Straftaten gewählt, z. B. im späten Nazi-Deutschland, das damals verbotene Verstecken von Juden in der eigenen Wohnung, in der DDR wegen "Republikflucht" oder Chikan im heutigen Japan.
Das Motiv ist in vielen Fällen persönliche Rache oder materiell (man erhält eine ausgesetzte Belohnung). Gerade in totalitären Gesellschaften (Nazi-Deutschland, stalinistische Systeme) wie der DDR dient die Denunziation auch dem eigenen Schutz (man zeigt andere an, um die Aufmerksamkeit von sich abzulenken) und oft auch der eigenen gesellschaftlichen Anerkennung.
Typisch für die Denunziation ist auch das öffentliche Anprangern des vermeintlichen Straftäters. Dabei ist das Ziel weniger, diesen von weiteren Straftaten abzuhalten, als vielmehr ihn in seinen Persönlichkeitsrechten anzugreifen und öffentlich bloß zu stellen.
Unter anderem in der totalitären Gesellschaft nach der Französischen Revolution wurde klar, dass die Denunziation oft irgendwann auf den Denunzianten zurückfällt: Die Revolutionäre forderten, dass jeder offene Anhänger des alten Systems hingerichtet werden müsse. Diese radikale Forderung führte zu wilden Denunziationen und zu Massenhinrichtungen mit der Guillotine. Schließlich landeten viele der Revolutionäre selbst auch auf dem Schafott, auch ihr Anführer Robespierre.
- "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant." - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Eine minder schwere Denunziation - besonders unter Kindern und Jugendlichen - ist das Petzen.
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25.07.2009, 18:44Inaktiver User
AW: Gibt es ein Wort für dies:
Danke für deine Mühe, petitpois.
In tarasjuginas Fall fehlt eben das "öffentliche Anprangern", bzw. das Äußern Dritten gegenüber, was auch für mich Denunziation typisch macht. Das Verhalten ist subtiler, was es nicht weniger fies macht.
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25.07.2009, 21:47
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26.07.2009, 20:32Inaktiver User
AW: Gibt es ein Wort für dies:
Üble Nachrede oder Verleumdung oder Verbreitung falscher Tatsachen.
Das kann ein Bestandteil dessen sein, was als Mobbing definiert ist, muss aber nicht. Mit dem Begriff "Mobbing" wird im Volksmund sehr unsachgemäss umgegangen.



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