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  1. Inaktiver User

    Weihnachtsgedichte - Sammlung

    Hallo Ihr Weihnachtsfreunde !


    Wollen wir hier eine kleine Gedichtsammlung anlegen?




    Tannengeflüster
    *
    Wenn die ersten Fröste knistern,
    In dem Wald bei Bayrisch-Moos,
    Geht ein Wispern und ein Flüstern
    In den Tannenbäumen los,
    Ein Gekicher und Gesumm
    Ringsherum.
    *
    Eine Tanne lernt Gedichte,
    Eine Lärche hört ihr zu.
    Eine dicke, alte Fichte
    Sagt verdrießlich: "Gebt doch Ruh!
    Kerzenlicht und Weihnachtszeit
    Sind noch weit!"
    *
    Vierundzwanzig lange Tage
    Wird gekräuselt und gestutzt
    Und das Wäldchen ohne Frage
    Wunderhübsch herausgeputzt.
    Wer noch fragt: "Wieso? Warum?!
    Der ist dumm.
    *
    Was das Flüstern hier bedeutet,
    Weiß man selbst im Spatzennest:
    Jeder Tannenbaum bereitet
    Sich nun vor aufs Weihnachtsfest,
    Denn ein Weihnachtsbaum zu sein:
    Das ist fein!
    *
    © James Krüss

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    AW: Weihnachtsgedichte - Sammlung

    Darf man denn auch witzig, oder solls eher besinnlich sein ?

  3. Inaktiver User

    AW: Weihnachtsgedichte - Sammlung

    Zitat Zitat von chillypeppa
    Darf man denn auch witzig, oder solls eher besinnlich sein ?


    Ich will keine Vorgaben machen - soll einfach "für jeden etwas" dabei sein!

    Nur zu!
    Weihnachten darf auch gelacht werden, ist doch eine "Geburtstagsparty"

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    AW: Weihnachtsgedichte - Sammlung

    Dann mal los -fingerknack-:

    Christmas is coming to town

    When the snow falls wunderbar
    and the children happy are,
    when the Glatteis is on the street,
    and we all a Glühwein need,
    then you know, es ist soweit:

    She is here, die Weihnachtszeit !
    Every Parkhaus ist besetzt,
    weil die people fahren jetzt
    all to Kaufhof, Mediamarkt
    kriegen nearly Herzinfarkt.

    Shopping hirnverbrannte things
    and the Christmasglocke rings.
    Merry Christmas, merry Christmas
    hear the musik, see the lights,
    Frohe Weihnacht, frohe Weihnacht
    Merry Christmas allerseits...

    Mother in the kitchen bakes
    Schoko-, Nuss- und Mandelkeks
    daddy in the Nebenraum
    schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum

    He is hanging auf the balls,
    then he from the Leiter falls...
    Finally the Kinderlein
    to the Zimmer kommen rein
    and es sings die family
    schauerlich: "Oh Christmastree..."

    And a jeder in the house
    is packing die Geschenke aus.

    Mama finds unter the Tanne
    eine brandnew Teflon - Pfanne,
    Papa gets a Schlips und Socken,
    everybody does frohlocken.....

    President speaks in TV,
    all around is Harmonie,
    bis mother in the kitchen runs :
    Im Ofen burns the Weihnachtsgans.

    And so comes die Feuerwehr
    with Tatü, tata daher.
    And they bring a long long Schlauch
    and a long long Leiter auch.

    And they all schrei "Wasser marsch"
    Christmas is now - in the "Ar...!"

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    AW: Weihnachtsgedichte - Sammlung

    Oh chillypeppa, is das guuutt!!!!

    Genau DAS habe ich gebraucht!!!! Zur Erklärung und für jedermann zur Anregung: Vor zig tausend Jahren erfand ich mit meinen engsten Freunden die so-called "Weihnachts-Rein-Feier". Die Intention hinter dem Ganzen war, Weihnachten vorab mit Freunden zu feiern, bevor einen der ganz normale Familien-Weihnachts-Wahnsinn einholt.
    Und das geht so: Gefeiert wird am 23.12. unterm fertig geschmückten Weihnachtsbaum. Bei mir gibt`s traditionell "Glögg" (=hochprozentiger Schwedenpunsch, der spontan die Stimmung hebt) und lecker Essen. Um Mitternacht ist dann für alle Freunde Bescherung unterm Weihnachtsbaum. Für die Zeit bis Mitternacht sind originelle Spiele und eben auch so etwas wie Dein Gedicht einfach genial!!! Ich werde es dieses Jahr vortragen, es ist klasse!!!!

    Merry xmas!!!
    Tina
    Wirklich reich ist, wer mehr Träume hat, als die Wirklichkeit zerstören kann.

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    AW: Weihnachtsgedichte - Sammlung

    Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
    Schneeflöcklein leis' herniedersinken.
    Auf Edeltännleins grünem Wipfel
    häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
    Und dort, vom Fenster her, durchbricht
    den tunklen Tann ein warmes Licht.

    Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
    die Försterin im Herrenzimmer.
    In dieser wunderschönen Nacht
    hat sie den Förster umgebracht.
    Er war ihr bei des Heimes Pflege
    seit langer Zeit schon sehr im Wege.
    Drum kam sie mit sich überein:
    Am Niklasabend muß es sein.

    Und als das Rehlein ging zur Ruh'
    das Häslein tat die Augen zu,
    erlegte sie - direkt von vorn -
    den Gatten über Kimm' und Korn.
    Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
    zwei, drei, viermal die Schnuppernase
    und ruhet weiter süß im Dunkeln
    derweil die Sterne traulich funkeln.

    Und in der guten Stube drinnen,
    da läuft des Försters Blut von hinnen.
    Nun muß die Försterin sich eilen,
    den Gatten sauber zu zerteilen.
    Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
    nach Waidmannssitte aufgebrochen.
    Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
    was der Gemahl bisher vermied,
    behält ein Teil Filet zurück
    als festtägliches Bratenstück
    und packt darauf - es geht auf vier -
    die Reste in Geschenkpapier.

    Da tönt's von fern wie Silberschellen,
    im Dorfe hört man Hunde bellen.
    Wer ist's, der in so später Nacht
    im Schnee noch seine Runden macht?
    Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
    auf einem Hirsch herangeritten.
    "He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
    die armen Menschen Freude machen?"

    Des Försters Haus ist tief verschneit,
    doch seine Frau ist schon bereit:
    "Die sechs Pakete, heilger Mann,
    's ist alles, was ich geben kann."

    Die Silberschellen klingen leise,
    Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
    Im Försterhaus die Kerze brennt,
    ein Sternlein blinkt - es ist Advent!

    Verfasser: LORIOT
    So long and take care,
    Bine

    Wer nicht geniesst, wird ungeniessbar


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    AW: Weihnachtsgedichte - Sammlung

    Tolle Idee, Lavendelmond


    Markt und Straßen stehn verlassen
    Markt und Straßen stehn verlassen,
    still erleuchtet jedes Haus,
    Sinnend geh ich durch die Gassen,

    alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen

    buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    Tausend Kindlein stehn und schauen,

    sind so wunderstill beglückt.


    Und ich wandre aus den Mauern
    bis hinaus ins freie Feld,
    Hehres Glänzen, heil´ges Schauern!

    Wie so weit und still die Welt!


    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    aus des Schnees Einsamkeit.
    Steigts wie wunderbares Singen –

    O du gnadenreiche Zeit!
    (Joseph von Eichendorff)




    Knecht Ruprecht
    Von drauß’ vom Walde komm' ich her,
    ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
    Allüberall auf den Tannenspitzen
    Sah ich goldene Lichtlein sitzen.

    Und droben aus dem Himmelstor
    Sah mit großen Augen das Christkind hervor.
    Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,
    Da rief's mich mit heller Stimme an:

    "Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
    Hebe die Beine und spute dich schnell!
    Die Kerzen fangen zu brennen an,
    Das Himmelstor ist aufgetan,

    Alt' und Junge sollen nun
    Von der Jagd des Lebens ruhn.
    Und morgen flieg' ich hinab zur Erden,
    Denn es soll wieder Weihnachten werden!"

    Ich sprach: "O lieber Herre Christ,
    Meine Reise fast zu Ende ist.
    Ich soll nur noch in diese Stadt,
    Wo's eitel gute Kinder hat."

    "Hast denn das Säcklein auch bei dir?
    Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier.
    Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
    Essen fromme Kinder gern."

    "Hast denn die Rute auch bei dir?"
    Ich sprach: "Die Rute, die ist hier.
    Doch für die Kinder nur, die schlechten,
    Die trifft sie auf den Teil, den rechten."

    Christkindlein sprach: "So ist es recht,
    So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
    Von drauß vom Walde komm' ich her.
    Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!

    Nun sprecht, wie ich's hierinnen find'!
    Sind's gute Kind, sind's böse Kind?

    (Theodor Storm)

    Vom Christkind
    Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
    Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
    Mit rot gefrorenem Näschen.
    Die kleinen Hände taten ihm weh,
    Denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
    Schleppte und polterte hinter ihm her.
    Was drin war, möchtet ihr wissen?
    Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack -
    Denkt ihr, er wäre offen der Sack?
    Zugebunden bis oben hin!
    Doch war gewiss etwas Schönes drin!
    Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

    (Anna Ritter)




    Der Bratapfel

    Kinder, kommt und ratet,
    was im Ofen bratet!
    Hört, wie's knallt und zischt!
    Bald wird aufgetischt
    der Zipfel, der Zapfel,
    der Kipfel, der Kapfel,
    der gelbrote Apfel.

    Kinder, lauft schneller,
    holt einen Teller!
    Holt eine Gabel!
    Sperrt auf den Schnabel
    für den Zipfel, den Zapfel,
    den Kipfel, den Kapfel,
    den goldbraunen Apfel.

    Sie pusten und prusten,
    sie gucken und schlucken,
    sie schnalzen und schmecken,
    sie lecken und schlecken
    den Zipfel, den Zapfel,
    den Kipfel, den Kapfel,
    den knusprigen Apfel.

    (Fritz und Emilie Kögel)


    Ich habe noch mehr, die muss ich nur noch abtippen.
    Es gibt übrigens von Reclam ein Heftchen, das heißt "Weihnachtsgedichte", kostet 3 € und mir gefällts echt gut.

    Liebe Grüße
    Louette

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    AW: Weihnachtsgedichte - Sammlung

    Ich habe noch schnell ein wenig abgetippt:


    Die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland,
    Sie frugen in jedem Städtchen:
    Wo geht der Weg nach Bethlehem,
    Ihr lieben Buben und Mädchen?

    Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
    Die Könige zogen weiter;
    Sie folgten einem goldenen Stern,
    Der leuchtete lieblich und heiter.

    Der Stern blieb stehn über Josephs Haus,
    Da sind sie hineingegangen;
    Das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,
    Die Heiligen Drei Könige sangen.

    (Heinrich Heine)

    Geschichte eines Pfefferkuchenmannes

    Es war einmal ein Pfefferkuchenmann,
    von Wuchs groß und mächtig,
    und was seinen innern Wert betraf,
    so sagte der Bäcker „Prächtig“.

    Auf dieses glänzende Zeugnis hin
    erstand ihn der Onkel Heller
    und stellte ihn seinem Patenkind,
    dem Fritz, auf den Weihnachtsteller.

    Doch kaum wer mit dem Pfefferkuchenmann
    der Fritz ins Gespräch gekommen,
    da hatte er schon – aus Höflichkeit –
    die Mütze ihm abgenommen.

    Als schlafen ging der Pfefferkuchenmann,
    da bog er sich krumm vor Schmerze:
    an der linken Seite fehlte fast ganz
    sein stolzes Rosinenherze!

    Als Fritz tags drauf den Pfefferkuchenmann
    besuchte, ganz früh und alleine,
    da fehlten, o Schreck, dem armen Kerl
    ein Arm und schon beide Beine!“

    Und wo einst saß am Pfefferkuchenmann
    die mächt’ge Habichtsnase,
    da war ein Loch! Und er weinte still
    eine bräunliche Sirupblase.

    Von nun an nahm der Pfefferkuchenmann
    ein reißendes, schreckliches Ende:
    Das letzte Stückchen kam schließlich durch Tausch
    in Schwester Margretchens Hände.

    Die kochte als sorgliche Hausfrau draus
    für ihre hungrige Puppe
    auf ihrem neuen Spiritusherd
    eine kräftige, leckere Suppe.

    Und das geschah dem Pfefferkuchenmann,
    den einst so viele bewundert
    in seiner Schönheit bei Bäcker Schmidt,
    im Jahre neunzehnhundert.

    (J.P. Richter)

    Die Weihnachtsmaus

    Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
    (Sogar für die Gelehrten),
    Denn einmal nur im ganzen Jahr
    Entdeckt man ihre Fährten.

    Mit Fallen oder Rattengift
    Kann man die Maus nicht fangen.
    Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
    Noch nie ins Garn gegangen.

    Das ganze Jahr macht diese Maus
    Den Menschen keine Plage.
    Doch plötzlich aus dem Loch heraus
    Kriecht sie am Weihnachtstage.

    Zum Beispiel war vom Festgebäck,
    Das Mutter gut verborgen,
    Mit einemmal das Beste weg
    Am ersten Weihnachtsmorgen.

    Das sagte jeder rundheraus:
    Ich hab es nicht genommen!
    Das war bestimmt die Weihnachtsmaus,
    die über Nacht gekommen.

    Ein andres Mal verschwand sogar
    Das Marzipan vom Peter,
    Was seltsam und erstaunlich war,
    Denn niemand fand es später.

    Der Christian rief rundheraus:
    Ich hab es nicht genommen!
    Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
    Die über Nacht gekommen.

    Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
    An dem die Kugeln hingen,
    Ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
    Nebst andren leckren Dingen.

    Die Nelly sagte rundheraus:
    Ich hab es nicht genommen!
    Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
    Die über Nacht gekommen!

    Und Ernst und Hans und der Papa,
    Die riefen: Welche Plage!
    Die böse Maus ist wieder da,

    Und just am Feiertage!

    Nur Mutter sprach kein Klagewort.
    Sie sagte unumwunden:
    Sind erst die Süßigkeiten fort,
    Ist auch die Maus verschwunden!

    Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
    Sobald der Baum geleert war,
    Sobald das letzte Festgebäck
    Gegessen und verzehrt war.

    Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus –
    Bei Fränzchen oder Lieschen –
    Da gäb es keine Weihnachtsmaus,
    Dann zweifel ich ein bisschen!

    Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
    Das könnte euch so passen!
    Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
    Bleibt jedem überlassen!

    (James Krüss)

    Der Weinachtsbaum spricht

    Von drauß vom Walde komm ich nicht,
    sonst wär mein Nadelkleid mehr licht
    und nicht von solcher grünen Wucht –
    ich komm von drauß aus einer Zucht,
    wo man uns Fichten routiniert
    auf Weihnacht hin domestiziert,
    damit wir dann im Lichterglanz,
    bestückt mit buntem Firlefanz,
    mit Engelshaaren zart verziert,
    von Weihnachtsliedern malträtiert,
    verloren in der Ecke stehn
    und alles ruft: „Ach, ist der der schön!“
    Da hat man ja nun nichts dagegen,
    man bleibt verschont vorm sauren Regen
    und hat es trocken, wohlig warm
    die Leut’ sind freundlich und voll Charme,
    nur Eintracht herrscht und Harmonie
    und Friede bis zur Idiotie –
    die Menschen werden immer bräver,
    das fürcht’ ich mehr als Borkenkäfer.
    Das geht so gut bis nach Neujahr,
    dann kräuselt sich das Engelshaar,
    und eines Tags wird man getadelt,
    weil man schon vor Dreikönig nadelt.
    Dann plötzlich wird man vorgerückt,
    von rohen Händen abgeschmückt,
    vors Haus gestellt, wo’s frostig nieselt,
    von Hunden wird man angebieselt,
    mit ganz profanem Müll verwechselt
    und von der Müllabfuhr zerhäckselt.
    Drum wär ich lieber – wenn’s denn sei –
    im nächsten Leben ein Bonsai.

    (Klaus Peter Schreiner)

    Die Weihnachtsgans

    Tiefgefroren in der Truhe
    liegt die Gans aus Dänemark.
    Vorläufig lässt man sie in Ruhe
    sie in ihrem weißen Sarg.

    Ohne Bein, Kopf und Gekröse
    ruht sie neben dem Spinat.
    Ob sie wohl ein wenig böse
    ist, dass man sie schlachten tat?

    Oder ist es doch zu kalt ihr?
    Man sieht’s an der Gänsehaut…
    Nun, sie wird bestimmt nicht alt hier:
    morgen wird sie aufgetaut.

    Hm, welch Duft zieht aus dem Herde
    durch die ganze Wohnung dann!
    Macht, dass gut der Braten werde,
    morgen kommt der Weihnachtsmann!

    (Heinz Ehrhardt)

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    AW: Weihnachtsgedichte - Sammlung

    Ich hab auch noch was gefunden:

    Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
    Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben.
    Ich wünsche dir Zeit, dich zu freu´n und zu lachen,
    und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

    Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
    nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
    Ich wünsche dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,
    sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

    Ich wünsche dir Zeit, nicht nur so zum Vertreiben.
    Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
    Als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
    anstatt nach der Zeit auf die Uhr nur zu schaun.

    Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
    und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
    Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
    Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

    Ich wünsche dir zeit, zu dir selber zu finden,
    jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
    Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
    Ich wünsche dir : Zeit zu haben zum Leben.
    (Elli Michler)
    "Ganz schön vermessen - Viele verurteilen lautstark, mit gewichtiger Miene Menschen in Situationen, in denen sie selbst noch nie handeln mußten."

  10. Inaktiver User

    AW: Weihnachtsgedichte - Sammlung

    Es gibt so wunderweiße Nächte

    Es gibt so wunderweiße Nächte,
    Drin alle Dinge Silber sind.
    Da schimmert mancher Stern so lind,
    als ob er fromme Hirten brächte
    Zu einem neuen Jesuskind.

    Weit wie mit Demantstaube
    Bestreut, erscheinen Flur und Flut,
    Und in die Herzen, traumgemut,
    Steigt ein kapellenloser Glaube,
    Der leise Wunder tut.

    (Rainer Maria Rilke)

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