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  1. Avatar von twix25
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    (Weihnachts) Feste : Vorstellungen, Realität & Vosätze

    Nach dem Fest ist vor dem Fest

    In Nachbarsträngen wurde wieder einmal deutlich, wie unterschiedlich Vorstellungen, Erwartungen? von Einladungen, Gästen, Mithilfe, Benehmen......an Festtagen sein können

    Kommunikation im Vorfeld gab es oder gab es nicht..., die Realität ist entscheidend

    Wie lief es in den ersten Jahren als Gastgebern bei Euch, welche Menues, Rituale durften bleiben, was wurde verändert?

    Aus welchen Zwickmühlen seid Ihr raus, welche neuen haben sich im Laufe der Jahre ergeben?

    Austausch erwünscht; gern auf Loriotniveau, gern mit hilfreichen Anregungen zur Verbesserung der Situation erschöpfter Briuserinnen.

    Unfreundlichkeiten aller Art sind nicht eingeladen und mögen bitte wegbleiben, wie die entspechenden Gäste an den Tischen

    Es ist angerichtet
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    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

  2. Avatar von twix25
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    AW: (Weihnachts) Feste : Vorstellungen, Realität & Vosätze

    Ich gehöre zu denen, die auch sehr sehr gerne Gastgeberin ist, alles am Liebsten selber macht, den Gästen einen schönen Tag bereitet, sich selbst überschätzt und am Ende oftmals entweder gestresst oder erschöpft ist.

    Plätzchenbacken: 5 Sorten nur-never!; Da werden schonmal bis zu 15 Sorten rausgesucht - sowohl bekannte Rezepte, als auch immer neue
    Statt sich mit den mitbackenden Angehörigen einen gemütlichen Tag zu bereiten, überlege ich ständig, welcher Teig grade wo liegt, bearbeitet werden muß oder abgelegt....

    Auf Drohungen, nicht mehr zu kommen, gibt es jetzt erstmal nur noch 5 Sorten.
    Fiel mir schwer, aber es war deutlich wenigr Einkauf, Geld, Spül und eine bessere Stimmung
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    Geändert von twix25 (31.12.2019 um 11:08 Uhr)

  3. Avatar von twix25
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    AW: (Weihnachts) Feste : Vorstellungen, Realität & Vosätze

    Desweiteren : aufgrund geänderter Umstände hab ich mal eine kleine geheime Studie betrieben, wie unterschiedlich in meinem Umfeld die Mahlzeiten und das Drumrum gehalten werden.....

    1.Kreatives Chaos

    Man trifft sich im Vorfeld, kauft zusammen ein, bereitet gemeinsam vor, kommt am Heiligabend(Feiertagen) früher, es gibt keinen Gastgeber, alle sind für Alles verantwortlich bis hin zum Säubern der Küche abschließend

    2. Vorstellungswahn

    Es hat ein bestimmtes Essen zu geben, an einem bestimmten Tag, einer bestimmten Zubereitung, nicht abends sondern Mittag

    Patchworkterminprobleme werden ignoriert, alles soll bleiben wie es mal war

    Großer Krach vorprogrammiert

    3. Die Reisenden

    Lieben es, zuhause Ordnung zu haben und fahren lieber rum

    3a. Die Reisenden

    Sind genervt von der Rundreiserei und möchten gern entzerren, lassen sich aber von den Vorstellungswahnsinnigen unter Druck setzen

    4. Die Jammerer

    Laden ein und erwähnen mehrfach, wieviel Zeit alles gekostet hat und dass sie eigentlich zu alt für dies und das sind
    Und bei all ihren Freunden ja die Kinder die Omma einladen
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  4. gesperrt Avatar von Hillie
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    AW: (Weihnachts) Feste : Vorstellungen, Realität & Vosätze

    Die Genießer
    Sie gestalten das Weihnachtsfest prinzipiell für sich alleine und sind entweder zu Hause oder irgendwo in der weiten Welt zu finden. Die Familie hat das mehr oder wenig akzeptieren müssen.
    Geändert von Hillie (30.12.2019 um 15:18 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: (Weihnachts) Feste : Vorstellungen, Realität & Vosätze

    Ich muss mich leider unter 3.a einreihen.
    Komme aus der Nummer nicht mehr raus, weil alles genau so sein muss wie immer.

  6. Moderation
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    AW: (Weihnachts) Feste : Vorstellungen, Realität & Vosätze

    Ein paar Gedanken, und Sachen, die ich gelernt habe, und an die ich nicht immer denke:

    - Ich liebe es, große Parties zu schmeißen und große Koch-Aktionen zu machen, aber ich verliere leicht die Countenance, wenn viele Leute um mich rum sind und ein Plan nicht funktioniert. (Eines von beiden ist kein Problem.) Deswegen: Bescheiden in der Sache, großzügig in der Zeit, und robust im Ablauf planen.

    - Nur weil jemand helfen *will* heißt nicht, daß er helfen *darf*. Es ist zwar Weihnachten, aber ich bin nicht der Weihnachtsmann.

    - Die Person, deren Haushalt es ist, bestimmt die Regeln. Wenn ich es bin, ist es meine Aufgabe, die Regeln zu bestimmen und bekannt zu machen. Wenn ich es nicht bin, ist es meine Aufgabe, die Regeln zu respektieren und nicht dran rumzumeckern.

    - @Twix, deine Plätzchengeschichte passiert mir auch! Ich staune manchmal, daß die Leute noch nicht die Flucht ergreifen, sondern wir uns alle Jahre wieder zum Backen treffen. Meine Erkenntnis ist: Wenn ich acht Sorten Plätzchen die fast alle entweder neu, oder unerwartet, oder aufwendig sind, machen möchte, dann mache ich das alleine oder mit einer allerbesten Freundin, die den gleichen Ehrgeiz hat. Wenn es eine Plätzchenbackparty gibt, sind drei Standards und eine herausfordernde Sorte genug. Die anderen backen ja auch noch alle Plätzchen! (Dieses Jahr fiel die Plätzchenbackparty aus wegen ist nicht. Schade...)

    - Es ist wichtiger, daß es gut läuft, als daß es so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe. Humor hilft.

    - Wenn jemand absurd wird (Highlight: Meine Mutter, die am 24, während ich Erkältung und Fieber hatte, noch darauf bestand, daß ich meine komplette, am Vortag schon geputzte Wohnung noch mal putzte, weil da Katzenhaare waren (ach!)) gibt es ein ganz tolles Wort mit vier Buchstaben: NEIN. Gerne gefolgt von "Wir wollen es uns doch jetzt gemütlich machen. Will jemand Plätzchen?"

    - Weihnachten darf was kosten, aber zwanghaftes weihnachtliches Geldausgeben heißt, daß man sich über's Jahr nicht genug gegönnt hat oder die Perspektive verloren. Ein Schokoladenweihnachtsmann von 20 Gramm für 4 Euro ist kein verdienter Luxus, sondern albern.

    - Pausen müssen eingeplant werden, egal ob für mich als Gastgeberin oder als Gästin.

    - Ein richtiges Geschenk und null bis zwei Teile "Tüdelkram" reichen für fast alle zu Beschenkenden. Mehr "richtige" Geschenke ist exzessiv, mehr Tüdelkram ist ein Zeichen mangelnder Aufgeräumtheit.

    - Egal, was für ein Sch***ß auf dem Gabentisch liegt (oder auf der Festtafel steht), es ist langfristig weniger Streß, gute Miene zu machen als ein langes Gesicht. Mit Zaunpfählen winken kann man später.

    - A propos Zaunpfähle: "Wer feiert wo wann mit wem?" sollte nicht auf den letzten Drücker geklärt werden, und es gilt das gleiche wie für die Tafel und den Gabentisch.

    - Morgen gibt's wieder was zu essen.

    - Wir (Erwachsenen) sind alle hier, weil wir es wollten. (Wenn nicht, ist etwas grundlegendes schiefgelaufen.)

    Insgesamt läuft es bei mir eigentlich immer relativ gut, weil ich wenige Verwandte und wenig Erwartungen habe. Außer der, daß ich am Abend des 26. die Beine hochzulegen werde, Heavy Metal aufzulegen, und dafür sorgen, daß die Pralinen nicht schlecht werden.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. Avatar von twix25
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    AW: (Weihnachts) Feste : Vorstellungen, Realität & Vosätze

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen

    - Ein richtiges Geschenk und null bis zwei Teile "Tüdelkram" reichen für fast alle zu Beschenkenden. Mehr "richtige" Geschenke ist exzessiv, mehr Tüdelkram ist ein Zeichen mangelnder Aufgeräumtheit.

    .
    *Jaulendschrei*

    Ich neige zum Rausch

    Oft vorgekommen:

    ich suche nichts, ich fnde was

    Wenn dem dann so ist, gibt es kein Halten mehr

    Sei es, ich kaufe das halbe verschiedenartige Sortiment leer, damit der Beschenkte die Auswahl hat und gehe entsprechend die Reste wieder umtauschen

    Das kann also passieren, dass ich mit einer Riieesentüte im Raum stehe und wie Zauberer Schätze (Bettwäsche, Handtücher, Topfserien.; Kleidchen...)aus dem Sack ziehe

    Sei es, ich bin sicher, dass alles, was ich sehe, gefällt und kaufe alles
    Halte es aber nicht ais, das bis zum nächsten Geschenkeanlass zurückzulassen, es muß dann auf den Tisch

    Ich liege bei solchen Anfällen selten falsch, was mich wiederum bestätigt

    ev aucxh unter Druck gesetzt hat, die anwesenden anderen Menschen ansatzweise ähnlich zu versorgen

    Was selten klappt, da ich das ja vorher nicht extra geplanzt hatte

    Ende ist: Alle wissen drum, ich versuche mich zu beherrschen, man soll mir vorher ein Geschenk sagen und dann halte ich mich dran


    Herausforderungen sind dann immer : neu gegründete Haushalte, Abschlussarbeiten, Enkelgeburten, Hochzeiten

    falls mich der Rausch wieder überkommt, bin ich entspannter, weil sich über die Jahrzehnte alles für alle aussgeglichen hat
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    Ich wieder: "Och bitte"

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  8. Moderation
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    AW: (Weihnachts) Feste : Vorstellungen, Realität & Vosätze

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Herausforderungen sind dann immer : neu gegründete Haushalte, Abschlussarbeiten, Enkelgeburten, Hochzeiten
    Ich will ganz oft Sachen schenken, die ich selber gerne hätte. Oder die ich einfach nur gerne *kaufe*, und mir nicht selber kaufe, weil sie an mich verschwendet sind. Wenn ich's verschenke, hab ich die Freude, es zu kaufen, und muß mich nicht mit dem Gegenstand, den ich mir mit Bedacht nicht anschaffe, rumschlagen.

    Ein Mengenlimit zu setzen, ist meine Art, dem Impuls ein bißchen nachzugeben, aber nicht zu sehr.
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  9. Avatar von schafwolle
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    AW: (Weihnachts) Feste : Vorstellungen, Realität & Vosätze

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Sei es, ich kaufe das halbe verschiedenartige Sortiment leer, damit der Beschenkte die Auswahl hat und gehe entsprechend die Reste wieder umtauschen

    Das kann also passieren, dass ich mit einer Riieesentüte im Raum stehe und wie Zauberer Schätze (Bettwäsche, Handtücher, Topfserien.; Kleidchen...)aus dem Sack ziehe

    Sei es, ich bin sicher, dass alles, was ich sehe, gefällt und kaufe alles
    Das kann ich leider nicht mal ansatzweise nachvollziehen.

  10. gesperrt
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    AW: (Weihnachts) Feste : Vorstellungen, Realität & Vosätze

    Ich bin eine Reisende, biete eine helfende Hand in der Küche, sofern willkommen, oder bespasse sonst die Kinder, falls vorhanden. Auch im Schmücken des Weihnachtsbaums hab ich eine gewisses Talent, aber bitte nur bei solchen Leuten, die Kitschexplosionen mögen! Wer elegant, diskret und stilvoll will, ist an Weihnachten bei mir falsch.

    Das Essen soll bitte unkompliziert und immer gleich sein (Fondue Chinoise in der kleinen Familie, Schinken mit Salatbuffet in der grossen Familie), die Garderobe casual (damit man mit den Kindern unbeschwert auf dem Boden rumrollen kann), aber für nächstes Jahr könnte ich mal die Initiative ergreifen und ein paar Weihnachtslieder mit Text ausdrucken, wir können sie nicht mehr so richtig auswendig und vermischen Strophen

    Geschenke zwischen Erwachsenen wurden abgeschafft - haben eh schon alle alles.

    ist jedes Mal wieder schön, Weihnachten

    gruss, barbara

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