Da hat's schon so viele Beschwerden hier gegeben und nichts hat genutzt ... und ganze Generationen an Frauen und Männern haben sich hier im Forum daran verschlissen, sind teilweise virtuell daran verzweifelt.
Was halt fast nie verzweifelt ist der Fanatismus.
Andererseits:
Wie mal ein/e user/in feststellte: "Ist doch besser hier im virtuellen Raum, als dass sie im wahren Leben Schaden anrichten." Wobei frau/man da auch denken kann: Manchmal führt das Eine zum Anderen."
Jetzt kommt gleich die Serie "Die Deutschen" im ZDF. Die finde ich echt interessant und schön illustrierend, u. a. auch zu den hier erörterten Themen. Und ich höre gerade Miles Davis. Ich liebe ihn und meine Söhne und Katze auch.
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02.11.2008, 19:24Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
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02.11.2008, 19:26Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Jenau.... übrigens wurde mir innerfamiliär schon in sehr jungen Jahren die Monoedu vorgeschlagen... habe ich sofort dankend abgelehnt... wer verzichtet schon auf seine Kumpels (die, die im Jungensindsoundsowahn schon auf der Grundschule eben heimlich nur Puppen spielen durften... ach, wie bekloppt ist sowas denn? Schwul ist keiner von denen geworden, übrigens...)

Und jeder hat das Recht sein Leben zu gestalten, ginge es nach Statistiken, täte ich nicht das tun, was ich tue...
Mit der Argumtentation hast Du vollkommen Recht. Mir fehlt nur die Begabtentheorie, dass also mehr Männer superintelligent sind als Frauen und auch mehr auf dem "Boden" rumliegen. Täte ja zu den Schulversagern passen. Aber das überlasse ich Arouet.
Ich weiß ja auch nicht, ob interkulturelle Probleme bei den Intelligenztest schon eingebaut sind... also, ich halte mich da jetzt mal wieder raus...
will auch nicht so viel Zeit damit verschwenden... also, ich fand Franziska schon wirklich klug... ein paar knackige Posts und fertig...
Und die Jungs sind nicht mal eingestiegen... kluge Kids, sach ich nur...
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02.11.2008, 19:38
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Na, so gut ist das auch nicht.
Zitat von Inaktiver User
Wiehern vor Lachen möchte ich manchmal schon, aber ich versuche halt, mich zu beherrschen.
Es gelingt mir sogar.
Ich gluckse dann nur leise vor mich hin.
Ich hoffe, es hört niemand.Cum grano salis
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02.11.2008, 19:45
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Genau. Aber ich finde schon die Tatsache, dass ich durch eine Dauerbeschallung mit einer Meinung dazu gebracht wurde, Dinge zu glauben oder einfach erstmal als wahr anzunehmen, die einfach nicht so sind, wie es mir suggeriert wird total gruselig.
Zitat von Inaktiver User
Ich hatte anfänglich bestimmte Dinge einfach schon als Tatsache akzeptiert. Zum Beispiel diesen Schrott mit der Jungen diskriminierenden Grundschullektüre...
Ich habe das geglaubt weil ich ziemlich brassig auf feministisches reagiere und mir gedacht habe, schon möglich, dass das so ist.
Und dann so eine Ente...ich sage ja der selbe Mist im anderen Gewandt.
Ich verabschiede mich dann mal an dieser Stelle.
Allen noch ein
War schön gewesen
und aufschlussreichAs the small talk ebbs away the silence is awkward. The Streets
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02.11.2008, 19:51
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Ach Arouet.
Zitat von arouet58
"Männer habens schwer. Nimms leicht"
War trotzdem schön gewesen.
Auch wenn du gans viel Quatsch redest.
ProperAs the small talk ebbs away the silence is awkward. The Streets
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02.11.2008, 20:24Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Unklar ist, dass zwischen den Wörtern "verbessert" (Zeile 3) und "Warum" Dein Fazit fehlt.
Zitat von arouet58
Ich hatte gefragt, ob eine Verbesserung der Situation der Jungs, die nicht gleichzeitig eine Verschlechterung der Situation der Mädchen wäre, für Dich als Verbesserung durchgehen würde.
T.
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02.11.2008, 21:09
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Zitat von Inaktiver User
An diese Statistik (Theorie ist es wohl nicht, sondern statistisch belegt) habe ich auch schon öfters gedacht.
Würde ja die schlechteren schulischen Leistungen von Jungen erklären. Danach gibt es im Schnitt mehr "weniger intelligente" Männer (die ja auch mal Jungs waren) als Frauen. Die wenigen Männer mit Höchstbegabung (auch wenn es davon mehr geben soll als "höchstbegabte" Frauen) reißen die Sache anscheinend nicht raus.
Ich meine, von dieser Statistik hier schon irgendwo gelesen zu haben. Nur sollte sie damals für etwas anderes herhalten.
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02.11.2008, 21:14
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Ja, aber selbstverständlich wäre eine Verbesserung der Situation der Jungen ohne eine Verschlechterung der Mädchen eine gewaltige Verbesserung.
Zitat von Inaktiver User
Darum geht es doch bei der Frage Mono - /Koedukation.
Ist es möglich, die miese Lage der Jungen zu beheben, ohne damit gleichzeitig den Mädchen zu schaden?
Meine Antwort: Nur bei Preisgabe der Koedukation in bestimmten Fächern, weil das, was Jungen helfen könnte, Mädchen schaden kann und umgekehrt.
Zum Lesen, dem Feld, auf dem sich der gravierendste Leistungsunterschied zwischen JUngen und Mädchen zeigt:
Zitat von Inaktiver User
Und bis heute ist das Sprach-Curriculum eher auf die Bedürfnisse der Mädchen ausgerichtet: mehr Roman und Gefühl, weniger Fachlich-Sachliches zu Technik und Sport oder Geschichten über Macht, Rivalität und Kampf. Daraus folgt: Vielleicht sollten Lehrer Jungen an der Suche nach interessanter Lektüre beteiligen. Warum, das erklärt eine Untersuchung der Lesemotivation, die die Grundschulpädagogin Karin Richter an der Universität Erfurt durchgeführt hat. Sie zeigt auf erschreckende Weise das Auseinanderklaffen der Vorlieben von Schülern und Lehrern.
Daraus filtert Pisa eine allgemein gültige Empfehlung, die gerade auf Jungen passt: individuelle Förderung. Petra Stanat, Projektleiterin von Pisa, mahnt: "Um besser auf individuelle Stärken und Schwächen eingehen zu können, müssen diese zunächst einmal identifiziert werden." Mit der Diagnostik hapert es mächtig in den Schulen. Die meisten schlechten Leser werden von den Lehrern nicht erkannt.
Es gibt unkonventionelle Wege, die Schwächen der Jungen beim Lesen zu beheben. Manche amerikanischen Schulen erlauben ihnen, auch im Stehen ihre Areitsbögen auszufüllen oder beim Lesen einen Knetball zu quetschen. "Es hat ganz den Anschein", sagt eine Lehrerin, "dass sie sich besser konzentrieren können, wenn sie sich gleichzeitig physisch betätigen." Sie lässt ihren Drittklässlern heute auch ein paar Sekunden Zeit, wenn sie eine Frage nicht gleich beantworten können. So wie alle Lesestudien zeigen, dass Jungen langsamer lesen als Mädchen, so glaubt sie auch, "dass Jungen mehr Zeit brauchen, um anzuhalten, umzuschalten und zu antworten". Seit die Lehrer auf die Besonderheiten von Jungen und ihren größeren Bewegungsdrang eingehen, haben sich die Leistungen an ihrer Grundschule - nicht nur im Lesen - erheblich verbessert."
Aus DIE ZEIT 29.04.2004 Nr.19, Christine Brinck
Ich hoffe nur, daß Christine Brinck nicht Mutter eines oder gar mehrere dusseliger Söhne ist.
Es könnte gegen sie verwandt werden.Geändert von arouet58 (02.11.2008 um 21:22 Uhr)
Cum grano salis
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02.11.2008, 21:29
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Meinst Du diese Statistik?
Zitat von ceremony
Der Vorsprung zeigt sich allerdings erst nach der Pubertät, die ja bekanntlich bei Jungen zwischen 13 und 18, bei Mädchen zwischen 12 und 16 abläuft.
Da ist für viele männliche Bildungsverlierer aber der Zug schon abgefahren.
Das männliche Gehirn reift nun einmal langsamer und länger als das weibliche.Geändert von arouet58 (02.11.2008 um 21:37 Uhr)
Cum grano salis
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02.11.2008, 21:39
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Nein. Diese. Hat ein Hirnforscher festgestellt.
As the small talk ebbs away the silence is awkward. The Streets


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