Es wird fast immer nur geschrieben das Jungen schlechte karten habe aber kaum das es auch an ihnen selbst liegen kann.
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31.10.2008, 14:12
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
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31.10.2008, 14:30
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Wie sind denn Deiner Meinung nach Jungen so, daß sie so viel schlechter als Mädchen abschneiden?
Zitat von Franzi1992
Geändert von arouet58 (31.10.2008 um 14:39 Uhr)
Cum grano salis
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31.10.2008, 15:25Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Im Endeffekt liegt es ja auch an ihnen selbst.
Zitat von Franzi1992
So, wie viele Jungen eben nun einmal sind, unruhiger, langsamer im Lesen- und Schreibenlernen, mit oft anders gelagerten Interessen, liegt es an ihnen selbst, das sie mit der Schule schlechter zurecht kommen als Mädchen.
Nun stellt sich die Frage, was sollte sich ändern?
Die Jungen, damit sie besser in unserem Schulsystem zurechtkommen?
Oder die Schule, damit besser auf die Interessen und Eigenarten der Jungen eingegangen werden kann?
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31.10.2008, 15:30Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Auch hier gebe ich Dir Recht, Franzi.
Zitat von Franzi1992
Wir sprechen hier nur über einen kleinen Teil der Probleme, die die Schule heutzutage hat. Und diese Diskussion dient ja auch dazu, das man seinen Horizont erweitern kann und andere Argumente und Standpunkte kennenlernt.
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31.10.2008, 15:41Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Das da ein großer Plan dahintersteht, glaube ich ja nicht.
Zitat von proper-gander
Das Problem liegt meiner Meinung nach darin, das eine fast ausschließlich aus Frauen bestehende Lehrerschaft ihren Unterricht mehr oder weniger unbewußt eher auf die Interessen von Mädchen zuschneidet. Das muß keine böse Absicht sein. Wenn wir im umgekehrten Fall fast nur männliche Grundschullehrer hätten und die Mädchen deutlich schlechter abschneiden würden als die Jungen, wäre für mich der Fall doch klar, das eben die weibliche Komponente im Unterricht fehlt, zu Ungunsten vor allem der Mädchen.
Aber wenn man einfach mal davon ausgeht, das sich die Interessen von Frauen und Mädchen von denen der Männer und Jungen doch oft erheblich unterscheiden (schau doch mal, was Frauen gerne lesen und Vergleiche das mit der bevorzugten Lektüre von Männern), so kann man sich vorstellen, das dieser Unterricht, der eben überwiegend von Frauen abgehalten wird, die Jungen weniger motiviert als die Mädchen.Geändert von Inaktiver User (31.10.2008 um 15:45 Uhr)
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31.10.2008, 17:09
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Natürlich gibt es auch andere Probleme. Aber man kann auch das eine tun, ohne das andere zu lassen.
Zitat von Franzi1992
Nur weil man Jungs endlich hilft, heisst es ja nicht das man die anderen Problemfelder liegen lässt.
Die Bekämpfung der anderen Problemfelder, dauert nur deutlich länger. Die Jungs brauchen aber JETZT, eigentlich schon seit Jahren, einen auf sie abgestimmten Unterricht.
Der kleine Kevin der JETZT in der 2. Klasse ist, hat nichts davon wenn sich in 5 Jahren "so langsam" etwas ändert, das dann in 10 Jahren auch Wirkung zeigt.
Und die größte Gruppe die Probleme mit der aktuellen Pädagogik hat, sind nunmal die Jungs. Das ist nicht "irgendeine" Gruppe, die "mal eben" nicht klar kommt.
Und wenn man sich die anderen Gruppen ansieht, die Probleme haben (migranten), dann haben von denen auch die Jungs am meisten Probleme. Das könnte man vielleicht gemeinsam angehen.
Allerdings wehre ich mich dagegen, das man deshalb Mädels negativ beeinflusst und sie auch mit einer Pädagogik konfrontiert, die auf Jungs zugeschnitten ist. Deshalb wäre eine Trennung wohl am Besten.
Oder hast Du einen Gegenvorschlag, wie man den Jungs konkret, schnell und finanziell machbar helfen kann, ohne das die Mädels dabei negativ tangiert werden?
Da sind wir uns einig.@Satyr
Es war nicht so gemeint das nur meine Erzählungen war sind, sondern ehr so das kein Politiker z.b. weiß was in der Schule eigentlich los ist.
Und bevor die eine Lösung haben wollen sollten sie erstmal ein paar wochen sich schulen angucken und ein bild davon zu haben.
Wobei ich dazu sagen muss, das eine Schavan die ihr Gesicht in die Kamera hält, wohl neue Gesetze nicht wirklich ausarbeitet. Das sind Studenräte, die sehrwohl mal als Lehrer unterrichtet haben. Leider ist das oft zu lange her. Sie mal an aktuellem Unterrichtsgeschehen teilhaben zu lassen, fände ich auch klasse.
Die Problematik ändert sich dadurch aber nicht. Und ob sich die Lösungen ändern.. nuja.. viell. kommt jemand auf die Idee das man ja DOCH deutlich mehr Geld braucht. Aber bis dies auch "da" ist, werden viele Jahre vergehen.
Jahre in denen man den Jungs schon längst helfen muss.
Natürlich liegt es am Verhalten der Jungs. Woran auch sonst?Es wird fast immer nur geschrieben das Jungen schlechte karten habe aber kaum das es auch an ihnen selbst liegen kann.
Es liegt daran, das Jungs sich oft verhalten, wie Jungs. Und das dies nagativ gewertet wird.
Aber das kann man den Jungs nicht vorwerfen. Oder möchtest Du dafür bestraft werden, das Du dich benimmst wie ein Mädel?
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31.10.2008, 17:38
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Da, Cyan, bin ich mir leider nicht mehr so sicher.
Zitat von Inaktiver User
Ich glaube tatsächlich, daß in vielen frauenbewegten Köpfen die Überzeugung, die Waltraud Cornelissen 2003 in ihrem Interview mit der Frankfurter Rundschau äußerte, Mädchen hätten ihren Bildungsvorsprung ja auch bitter nötig, weil sie später bei ihrer beruflichen Karriere diskriminiert würden, zuhause ist.
Dieser Bildungsvorsprung scheint von vielen gewollt.
Das ist doch nur eine weitere positive Diskriminierung, an deren "Berechtigung" man diese Gesellschaft systematisch gewöhnt hat.
Es gibt eben gute und schlechte Diskriminierung.
Die Diskriminierung von Jungen/Männern ist gut, weil sie Mädchen/Frauen nützt, deshalb nennt man so etwas ja auch positiv.
Sie bezahlen damit nur die Kompensation für all die Sünden, die Männer sich nach feministischer Ansicht im Laufe der Jahrtausende gegenüber Frauen zuschulden kommen ließen.
Dass diese Benachteiligung völlig unschuldige Kinder trifft, ist dann auch egal.
Kein Grund, sich darüber aufzuregen oder energisch dagegen vorzugehen.
Schon eher ein Grund, zu versuchen, es zu vertuschen, darüber hinwegzutäuschen, das Phänomen unter den Teppich zu kehren.
Das wird von offizieller Seite eifrig betrieben.
Man lese nur die Seiten 15, 21/22, 27 und 51 dieses Überblicks. oder diesen SPIEGEL- Artikel zur Bildungssommerreise der Kanzlerin.
Er beginnt so:Und am Ende, im Zweifelsfall, kann man ja immer noch argumentieren: Die Jungen sind ja selber schuld.Zeigen Mädchen schwächere Leistungen als Jungen, liegt es an den "Machtstrukturen". Haben sie bessere Noten, sind sie fleißiger, klüger, motivierter. Ralf Neukirch sieht Jungen durch die Bildungspolitik benachteiligt: Eine starke Frauenlobby lässt sie in der Schule zurückfallen.
Das sattsam bekannte feministische Argumentationsschema.
Weibliche Erfolge sind wohl verdient und hart errungen aufgrund des größeren Fleisses, der höheren Begabung, der natürlichen Überlegenheit von Frauen, erkämpft gegen ihre systematische Unterdrückung und Benachteiligung.
Weibliche Mißerfolge sind nicht individuell zurechenbar, sondern gründen in der systematischen Benachteiligung von Frauen.
Bei Jungen/Männern ist es konsequent umgekehrt.
Ihre Mißerfolge (Schule, Kriminalität, Suchtverhalten, Obdachlosigkeit usw.) sind nicht Ausdruck systematischer Diskriminierung, sondern natürlicher oder patriarchal verursachter, individueller Defizite, auch wenn diese Männer meist von Frauen "patriarchal" erzogen wurden.
Die Mißerfolge dieser Männer sind also "verdient".
Männliche Erfolge (Spitzenpositionen in Gesellschaft, Politik, Wissenschaft) werden ebenso systematisch als unverdient verdächtigt, weil patriarchaler Begünstigung zu verdanken.
In irgendeinem Zusammenhang eine "Überlegenheit" der "männlichen" Natur zu vermuten, wäre poltisch ja nicht korrekt.
Das Gegenteil aber ist es wohl.Geändert von arouet58 (31.10.2008 um 20:01 Uhr)
Cum grano salis
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31.10.2008, 19:44Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
off topic:
1. Ich denke eher an Arbeitgeber... daher verbietet sich das für mich (wenn auch nicht immer, aber dann gibt´s natürlich unbezahlte Überstunde extra.)
Zitat von arouet58
2. Bei Menschen ohne Kinder im Haushalt gibt es "Rücken frei halten" nicht wirklich... brauchen die ja nicht, müssen ja auf niemanden Minderjährigen aufpassen/präsent sein.
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31.10.2008, 19:54Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
ja dann... danke für die insgesamt doch recht hilfreiche Antwort...
Zitat von Satyr
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31.10.2008, 20:15
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Max,
geht mir genauso. Es war wohl doch nur Satyrs persönliche Meinung.As the small talk ebbs away the silence is awkward. The Streets


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