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  1. Inaktiver User

    AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Schwierige Situation, glueckskatze, keine Frage.
    Der Anteil der alleinerziehenden Mütter steigt ja auch seit Jahren steil an. Haben vielleicht gerade auch die Söhne dieser Frauen mehr Probleme mit dem verweiblichten Bildungswesen als die Töchter?
    Mach Dir keine Sorgen, der Papa und ich managen mehr zusammen, als manch ein Ehepaar... sind eben nicht mit Dauerfeindschaften beschäftigt. Habe ich gar keine Lust drauf.

    Bin auch froh darüber, nicht auch noch kicken gehen zu müssen.
    Und nicht alle Klischees stimmen... bei mir darf Sohn eher riskant auf Bäumen rumturnen als beim Vater... Nur dieses stundelang vorm Fernsehen ablegen, das macht er. Das machen aber auch viele Väter in intakten Familien. Nix Neues... Hauptsache sie gehen kicken und besuchen Museen und lesen Bücher.... tun se auch ohne mich


    Dennoch: Auch wenn alle Kinder bei alleinerziehenden Vätern aufwachsen würden, würde dies nicht bedeuten, dass sie nun nach Geschlechtern getrennt unterrichtet werden müssten.

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    AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ach kommschon.. Du bist doch zumindest son bissel weiblich?

    bitte, kann mir sagen, welche Literaturempfehlung wird denn momentan in Grundschulen gegeben wird?
    Blätter mal ein wenig zurück, da hab ich schon was dazu geschrieben.
    Wobei es sich tatsächlich um eine Empfehlung handelt, die also nicht bindend ist. Allerdings wird es bestimmt genug Lehrer geben, die zu faul sind selbst zu gucken, was für beide Geschlechter passend wäre. (Ob es da überhaupt viel an aktueller Literatur fürs Grundschulalter gibt? Wenn ich in Büchereien bin, seh ich immer nur riesige Mädelsecken und ein Jungenregal. Was für "dazwischen"? Mh.. ne..)

    Wäre ich wohl auch, wenn ich da "empfehlung" lese. Weil ich mir denken würde, das es gute Gründe hat, wenns empfohlen wird.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Schlechter in der Schule als deutsche Jungen sind ja noch die Mädchen aus Einwandererfamilien.
    Und die Mädchen aus den Einwandererfamilien schneiden noch immer besser ab, als die Jungs aus den Einwandererfamilien.

    Wie man es auch dreht und wendet, welche Bevölkerungsgruppe man auch als Beispiel nimmt.. die Jungs haben im Schnitt deutlich mehr Probleme.

    Ich finde es schade, wie hier versucht wird das mit einem "Ja aber MEINE Söhne nicht..." wegzudiskutieren. Das ist ja schön und ich freue mich, für diese Söhne. Aber deren Glück (mehr ist das nicht) dafür herzunehmen anderen Jungs nicht zu helfen auch gleiche Chancen zu haben, finde ich daneben.

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    AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?

    Genau Cyan,

    engangierte Lehrkräfte, dass scheint mir das Zauberwort. Du vermutest, dass diese in der Auswahl ihrer Lehrbücher relativ frei entscheiden können.

    Nochmal eine Bestätigung, dass die angeblich systematische Jungen diskriminierende Schullektüre auf sehr subjektiven Empfindungen einzelner beruht und nicht so sehr in nachweislich bundesweit eingesetzter Pflichtlektüre, wie manche einem hier glauben machen wollen.

    Das die Zahl weiblicher Abiturienten angeblich dramatisch ansteigen wird und Jungen bald nur noch Sonderschulen besuchen werden ist ja ein Schreckgespenst, dass aufgrund einseitiger Darstellung hier an die Wand gemalt wird.

    Arouet wird dazu gleich wieder ein paar tendenziöse Zahlen posten, die aber nicht wahrer werden je öfter er sie postet. Sie sacken dadurch nur mehr ins Unterbewusste und formen eine Meinung. Man sieht anschließend Diskriminierung, die es in der Form nicht gibt. Ähnliches haben Radikalfeministinnen auch getan.

    Sprüche wie :das Boot ist voll, Hilfe, es muss was passieren, es ist ein Skandal, so geht es nicht weiter, es wird immer schlimmer, wir steuern auf eine Katastrophe zu, tu doch einer endlich was, jetzt wissen wir was das Heilmittel ist sind unsachlich und unvernünftige Ratgeber bei gesellschaftlichen Entscheidungen.
    As the small talk ebbs away the silence is awkward. The Streets

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    AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?

    Zitat Zitat von proper-gander
    Das die Zahl weiblicher Abiturienten angeblich dramatisch ansteigen wird und Jungen bald nur noch Sonderschulen besuchen werden ist ja ein Schreckgespenst, dass aufgrund einseitiger Darstellung hier an die Wand gemalt wird.
    Dann stell mal eine andere Seite dar? Also nicht nur aus subjektiven Erfahrungen, sondern belegbar? Ich bin gespannt.

    Arouet wird dazu gleich wieder ein paar tendenziöse Zahlen posten, die aber nicht wahrer werden je öfter er sie postet.
    Was an den, nachprüfbahren Zahlen, ist denn nicht wahr?

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    AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und gleich der erste Satz gefällt mir am besten, eigentlich sagt der schon alles:

    "Mit Liebe auf die Jungen schauen".
    Man kann fast den Verdacht haben, daß Frau Brock durch das eine oder andere vielleicht von ihr geborene Söhnchen zu neuen Einsichten gelangte, so ungewöhnlich sind solche Erkenntnisse aus dem Munde einer grünen Erziehungswissenschaftlerin.
    Geändert von arouet58 (31.10.2008 um 12:21 Uhr)
    Cum grano salis

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    AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nochmal eine Bestätigung, dass die angeblich systematische Jungen diskriminierende Schullektüre auf sehr subjektiven Empfindungen einzelner beruht und nicht so sehr in nachweislich bundesweit eingesetzter Pflichtlektüre, wie manche einem hier glauben machen wollen.
    Wenn in vielen Klassen viele Lehrerinnen der Meinung sind, der Lesegeschmack der Mädchen sei der pädagogisch Wertvollere und es täte bestimmt auch den Jungen gut, ihre weibliche Seite durch solche Lektüre zu entwickeln, dann ergibt sich ganz ohne zentrale Anweisungen eine einseitige Auswahl des Lesestoffes, die den typischen Jungeninteressen nicht entgegenkommt.
    Arouet wird dazu gleich wieder ein paar tendenziöse Zahlen posten, die aber nicht wahrer werden je öfter er sie postet.
    Was ist an diesen Zahlen tendenziös?
    Die Tatsache, daß sie Deiner Tendenz so eklatant widersprechen?
    Das ist leider nicht zu ändern.
    Die Realität korrigiert Ideologien.
    Mal früher, mal später.
    Mir vorzuwerfen, ich verbreitete unwahre Zahlen, solltest Du allerdings unterlassen oder Deinen Vorwurf belegen.

    PS:
    Auf S.16 dieser männerpolitischen Übersicht von MANNdat findet sich eine Grafik, die die Dynamik der Entwicklung zum Ausdruck bringt.
    Dargestellt ist der Anteil von Schülern an der Schülerschaft von Gymnasien während der letzten 40 Jahre.
    Damals 56 %, heute 43 %, Tendenz: weiter sinkend.
    Tendenziöse Zahlen, in der Tat.
    Ich erinnere noch einmal daran: Ein Mädchenantei von 44 % galt 1968 als Indiz für das Ausmaß der gravierenden Diskriminierung von Mädchen im damaligen Schulsystem und wurde zum Anlass genommen zu einer großangelegten Bildungsreform.
    Heute beträgt der Jungenanteil noch 43 %. Das ist plötzlich kein Symptom einer gravierenden Diskriminierung, für viele nicht einmal Anlass, über eine jungengerechtere Schule auch nur nachzudenken.
    Geändert von arouet58 (31.10.2008 um 11:53 Uhr)
    Cum grano salis

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    AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?

    Zitat Zitat von Satyr
    Dann stell mal eine andere Seite dar? Also nicht nur aus subjektiven Erfahrungen, sondern belegbar? Ich bin gespannt.
    Ja Satyr,
    ich bin auch sehr gespannt auf den Jungen diskriminierenden Literaturkanon der Grundschulen. Hast du da Beispiele außer jetzt die persönlichen Erfahrungen deines Vaters?
    As the small talk ebbs away the silence is awkward. The Streets

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    AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?

    Zitat Zitat von proper-gander
    Ja Satyr,
    ich bin auch sehr gespannt auf den Jungen diskriminierenden Literaturkanon der Grundschulen. Hast du da Beispiele außer jetzt die persönlichen Erfahrungen deines Vaters?
    Habe ich bereits. Einfach mal vorblättern.
    Die Literaturempfehlungen die den Lehrplänen beiliegen sind keine "persönlichen Erfahrungen" meines Vaters, sondern etwas das wohl alle Grundschullehrer im Regierungsbezirk bekommen haben.

    Aber meine Frage an Dich war eine andere. Ich hoffte doch, Du würdest mal belegbar eine objektive Gegenseite zeigen. Ich hoffe Du tust mir den Gefallen noch.

    Die Schulliteratur ist ja nur EIN Punkt, der hier bemängelt wird. Die von Arouet mehrfach genannten Zahlen, sind aber nicht wiederlegbar. Wenn doch, tu Dir keinen Zwang an :)

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    AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?

    Zitat Zitat von proper-gander
    Ja Satyr,
    ich bin auch sehr gespannt auf den Jungen diskriminierenden Literaturkanon der Grundschulen. Hast du da Beispiele außer jetzt die persönlichen Erfahrungen deines Vaters?
    Nicht repräsentativ, nur auf persönlichen Eindrücken und Gesprächen basierend, aber das schätzt Du ja:
    Jungen bevorzugen "Drachentötergeschichten", wollen fantastische Abenteuer erleben, in denen sie sich mit dem Helden identifizieren können.

    LehrerInnen empfehlen vor allem "wahre" Geschichten, häufig auch noch mit emanzipatorisch "wertvollem" Gehalt, Geschichten, in denen oft "starke" Mädchen "schwachen" Jungen helfen, ihre Schwächen zu überwinden, Geschichten, die es Jungen erleichtern sollen, ihre "geschlechterstereotypen" Vorstellungen zu hinterfragen, ihre Dominanzträume zu überwinden und die Stärke der Mädchen endlich anzuerkennen, Geschichten, die Lehrerinnen und Mädchen begeistern, Jungen dagegen anöden, Geschichten im Dienste der Geschlechterdekonstruktion, in denen Mädchen ihre inhärente Stärke offenbar wird und sie neue Lebenswelten erobern, Jungen ihre inhärenten Schwächen zu bearbeiten lernen, um "mädchenkompatibler" zu werden (pöhse Jungen neigen ja dazu, liebe Mädchen zu dominieren, deshalb müssen Mädchen empowert, Jungen mit ihren Defiziten konfrontiert werden, entwicklungsfähige Stärken scheinen sie ja keine zu haben, abgesehen von den auch ihnen eigenen, guten, weiblichen Eigenschaften).

    Während also in diesen Geschichten Mädchen ihre traditionellen weiblichen Eigenheiten beibehalten dürfen - es ist ja gut, ein Mädchen zu sein - und darüber hinaus ermutigend erkennen dürfen, daß sie auch ihre männlichen Anteile ausleben können, zusätzliche Freiheitsgrade gewinnen, müssen Jungen aus solchen Geschichten lernen, daß ihre traditionellen männlichen Eigenschaften eher gefährlich sind, bedrohlich für Mädchen und später Frauen (Entdeckerfreude, dynamische Raumaneignung wird zur bedrohlichen Präpotenz, die die weniger dynamischen Mädchen einschränkt, spielerische Raufereien werden zur bedrohlichen Aggression usw.).

    Erst wenn sie diese "männlichen" Eigenschaften zurücknehmen, am besten gleich ganz verlernen, mit Hilfe verständnisvoller Mädchen ihre weiblichen Anteile entdecken und entwickeln, erst dann können sie hoffen so gut zu werden wie die von Anfang so viel "besseren" grundguten Mädchen.
    Jungen werden in ihrer Eigenart also nicht gestärkt, sondern gewollt verunsichert, weil es doch das böse Männliche einzudämmen gilt.

    Sie können nur hoffen, am weiblichen Wesen zu genesen.

    Mädchen werden in diesen Geschichten in ihrer weiblichen Eigenart bestärkt, sollen sie positiv werten, weil das Selbstbewußtsein von Mädchen doch schwächer ist als das der Jungen und der Stärkung bedarf.
    Darüberhinaus dürfen sie auch ihre gegengeschlechtliche, männliche Seite entdecken und entwickeln, nicht als "Heilmittel" für ihre eigentlich "minderwertige", "böse", "gefährliche" Eigenart, wie das bei den Jungen der Fall ist, sondern als Bereicherung und Stärkung ihres Selbst.

    Etwas überspitzt formuliert:
    Jungen unterliegen einer "Einschränkungspädagogik", die ihre vorwiegend als negativ konnotierte Eigenart eindämmen soll, Mädchen genießen eine "Entfaltungspädagogik", die ihre positv konnotierte Eigenart zum Aufblühen bringen soll.
    Daran orientiert sich der Inhalt dieser Geschichten.
    Ich finde, diese Pädagogik ist erfolgreich.
    Die Zahlen beweisen es.
    Geändert von arouet58 (31.10.2008 um 13:14 Uhr)
    Cum grano salis

  10. User Info Menu

    AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?

    Zitat Zitat von arouet58
    Wenn in vielen Klassen viele Lehrerinnen der Meinung sind, der Lesegeschmack der Mädchen sei der pädagogisch Wertvollere ....
    Du fantasierst dir einen diskriminierenden Schulalltag zurecht in dem böse weibliche Lehrkräfte Jungen weibliches Verhalten abzwingen.
    Das stimmt so nicht. (
    ...In vielen Klassen..viele Lehrerinnen....so was nennt man tendenziös.

    Du bist schließlich nicht im Unterricht anwesend, weißt also nichts über die einzelnen Unterrichtsstunden und die Einstellungen der einzelnen Lehrerinnen.

    Diese Grundschullehrerinnen sind i.d.R auch alles andere als feministische Radikale sind. Nicht umsonst werden Grundschullehrerinnen an Universitäten gerne Primimäuse genannt.
    Du vermutest hier lediglich.
    Du bist selber nur von 2 Lehrerinnen unterrichtet worden und stellst Vermutungen über weiblichen Unterrichtsstil. Hm.

    Buben und Mädels lernen heute wie früher lesen und schreiben in der Schule.
    Mit guten und weniger guten Lehrmaterialien.
    Die aber niemandem schaden oder demütigen.
    Genauso wenig, wie Verkehrsmännchen an Ampeln eine Form der Diskriminierung von Frauen darstellen.

    Ideologen wollen natürlich die Realität ändern.

    Dafür lassen sie schon mal Erkenntnisse der Neurowissenschaft (Frauen haben andere Gehirne als Männer) auf populistische Sprüche zusammenschrumpfen (darum denken sie anders und müssen darum anders unterrichtet werden.)



    Satyr,

    es ist nicht sinnvoll, wenn auch ich anfange, selber nach tendenziösen Zahlen zu suchen. Man kann sie finden, keine Frage.

    Fanatiker jeglicher politischer Orientierung finden immer auch Zahlen die beweisen, dass es:

    a) mittlerweile zuviele Ausländer gibt und das Boot voll ist
    b) Frauen durch Verkehrsmännchen in der öffentlichen Wahrnehmung nicht vorkommen und darum diskriminiert werden
    c) mittlerweile zuviele/zuwenige Lehramtsstudenten gibt
    d) kleine Jungen in der Schule gedemütigt werden

    Jede dieser populistischen Auswüchse führt dann früher oder später dazu, dass:
    a) Menschen wütend auf Ausländer sind, auch wenn sie noch nie mit einem zu tun hatten
    b) Frauen sich nicht wahrgenommen fühlen obwohl sie sehr präsent sind
    c) Studenten sich gegen/für ein Lehramtstudium entscheiden und es zu Lehrermangel/Lehrerschwemmen kommt
    d) Männer sich als Opfer sehen
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