Kann es nicht auch vielleicht sein das es zum teil an den schulen liegt?
Ich war jetzt in meiner gesamten schulzeit auf sehr vielen schulen und einige davon waren echt der aller größte mist gewesen.
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31.10.2008, 07:34
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
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31.10.2008, 07:51Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Zitat von Inaktiver User
Volle Zustimmung, Glückskatze, in jedem einzelnen Punkt.
Franzi, ich kann Dir da nur raten, das Beste aus Deiner Schulzeit zu machen, Dich einzubringen, unter Anderem in die Schülermitverantwortung - so heißt hier der Schülerbeirat - aktiv zu lernen, in gemischten Lerngruppen zu lernen.
Die Schule mag sein wie sie ist. Die Schüler bestimmen ihr Niveau auf jeden Fall mit. Jeder einzelne zählt da.
Und jetzt bin ich wirklich wieder 'raus hier.Geändert von Inaktiver User (31.10.2008 um 07:55 Uhr)
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31.10.2008, 07:55
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
ich kann da auch nur zustimmen =)
So wie ich es im Schulalltag erlebe ist es auch oft so.
Nun ja, ich bin jetzt auch mal weg, muss zur schule ;)
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31.10.2008, 08:08Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Zitat von Satyr
bitte, kann mir sagen, welche Literaturempfehlung wird denn momentan in Grundschulen gegeben wird?
Zitat von Satyr
ich habe z.B. hier nichts über die Empfehlung zur Literatur gefunden... außer vielleicht den Hinweis, das die einzelnen Schulen über solche Dinge entscheiden?... ist das allgemein so?
Was lesen denn unsere Kinder im Moment so in der Grundschule?
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31.10.2008, 10:20Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Ganz sicher macht das etwas aus.
Zitat von Franzi1992
Engagierte Lehrkräfte, ein solides Umfeld (d. h. nicht übermäßig viele nur schlecht integrierte Zuwandererkinder), eine gesunde finanzielle Basis, all das wirkt sich aus. Wobei motivierte Lehrerinnen und Lehrer vermutlich der wichtigste, der entscheidende Faktor sind, weshalb die eine Schule gut, die andere schlecht ist.
Aber trotz allem bleibt die Frage:
Weshalb sind so deutlich mehr Jungen als Mädchen Schulversager bzw. haben Probleme, gute Leistungen zu bringen?
Und diese Entwicklung ist zur Zeit dynamisch, d. h. jedes Jahr steigt der Anteil der Mädchen unter den Abiturienten, bei den Jungen steigt der Anteil der Hauptschüler oder Schulabbrecher.
Irgendetwas läuft da nicht rund, und zwar speziell im Bereich Jungen-Mädchen.
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31.10.2008, 10:26Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Ich vermute mal, das die einzelnen Grundschulen da in ihrer Wahl ziemlich frei sind, welches Thema sie etwa in Sachkunde behandeln und wie sie da rangehen.
Zitat von Inaktiver User
Wichtig ist, das am Ende des Jahres die Kinder bestimmte Fähigkeiten haben, der Weg dahin ist relativ frei wählbar (in der Grundschule). So sollen die Kinder etwa einfache Texte lesen können, welche das sind, entscheidet die Lehrerin/die Schule.
Aber das ist nur meine Vermutung, hat hier nicht auch eine Grundschullehrerin mitdiskutiert? Hoffentlich antwortet die, würde mich auch interessieren.Geändert von Inaktiver User (31.10.2008 um 10:49 Uhr)
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31.10.2008, 10:33Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Gerne, und berücksichtigen, WO und WER diese Schlechtleistung bringt. DANN warum fragen.
Zitat von Inaktiver User
Wir haben ja nicht mal Daten zu ländlichen Regionen.
Dass es in bestimmten Teilen Berlins, HH, usw. ganz mies ist, ist kein Zufall. Die Daten, die wir hier haben (und erhoben wurden, weil sie Probleme schon ohne Studien zum Himmel schreien), veranlassen mich, hier konkret ansetzen zu wollen und nicht in Tutzingen oder Sinsheim das Gymn. umbauen zu wollen.
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31.10.2008, 10:48Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Ja, das stimmt. Um meine Söhne mache ich mir nicht allzuviele Sorgen, wir (meine Frau und ich) wissen, wie wichtig die Schule ist, da sind wir schon hinterher.
Zitat von Inaktiver User
Schwierige Situation, glueckskatze, keine Frage.
Zitat von Inaktiver User
Der Anteil der alleinerziehenden Mütter steigt ja auch seit Jahren steil an. Haben vielleicht gerade auch die Söhne dieser Frauen mehr Probleme mit dem verweiblichten Bildungswesen als die Töchter?
Ich bin doch auch so aufgewachsen und fand es gut.
Zitat von Inaktiver User
Aber die Zeiten und die Probleme ändern sich, momentan haben Jungen offensichtlich mehr und andere Probleme in der Schule als Mädchen, warum? Und was könnte die Situation der Jungen verbessern, ohne das die Mädchen Nachteile hätten?
Leider belassen es die Deutschen allzu oft beim Jammern, während die Anderen schon gehandelt haben.
Zitat von Inaktiver User
Aber schlecht ist unser Schulsystem sicher nicht, es hat nur drei große Ungerechtigkeiten:
1.Jungen haben mehr Probleme mit unserem System als Mädchen.
2.Die soziale Herkunft ist für den Bildungserfolg sehr wichtig.
3.Die Kinder werden sehr früh nach Leistung auf verschiedene Schularten getrennt, vielleicht zu früh, weil manche Kinder eine langsamere Entwicklung haben.
Sehe ich auch so, glueckskatze. Schlechter in der Schule als deutsche Jungen sind ja noch die Mädchen aus Einwandererfamilien. Das Geschlecht ist ja nur ein Aspekt unter mehreren.
Zitat von Inaktiver User
Zitat von Inaktiver User
Hab gerade Urlaub, hehe....
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31.10.2008, 10:57
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Das da etwas nicht rund läuft, dämmert nun sogar jenen, die bisher zu den hartleibigsten Ideologen in der Geschlechterdebatte gehörten.
Zitat von Inaktiver User
Der Autor des folgenden Artikels ist eine Frau, Erziehungswissenschaftlerin (!) und Spitzenkandidatin der GRÜNEN (!!!) in Sachsen-Anhalt.
Ich habe also bereits vor der Lektüre, die ich mir doch antun wollte, weil die Vereinigung, die die Webseite betreibt, unter starkem "medizinischen" Einfluss steht, den Stahlhelm aufgesetzt und die Luger entsichert (bin ja schließlich ein gefährlicher Bellizist, von keiner Koedukation verweichlicht).
Bei einer solchen Kombination (Frau, Erziehungswissenschaftlerin, Grüne) ist man ja einigen Kummer gewohnt.
Aber siehe da, 100 %-ige Übereinstimmung.
Schönes Plädoyer für eine jungengerechtere Schule mit teilweiser Preisgabe der Koedukation.
Also, Helm ab zum Gebet.
Solche Erkenntnisse zu lesen:von einer GRÜNEN !!!Wenn Jungen im Verlauf ihrer Bildungskarriere weniger erfolgreich sind, muss nach den Ursachen gefragt werden. Geschlechtsspezifische Unterschiede sind inzwischen unstrittig. Hirnforschung und Entwicklungspsychologie sind sich einig: In der Wahrnehmung, Reizverarbeitung und im Verhalten sowohl individuell als auch in Gruppen reagieren Jungen anders als Mädchen, bevorzugen Jungen andere Konfliktlösungsstrategien als gleichaltrige Mädchen. Es fehlt aber noch immer eine angemessene pädagogische Strategie, den Entwicklungsbesonderheiten von Jungen in den Institutionen entgegenzukommen.
Man könnte fast vom Glauben abfallen und doch noch der Überzeugung anhängen, der Mensch sei, zumindest manchmal, ein vernunftbegabtes Wesen.
Und es geht weiter:Diese geschlechtsspezifischen Besonderheiten, die sowohl in der Hirnstruktur als auch im Verhalten nachweisbar sind – und das weit bevor irgendeine gesellschaftliche Konditionierung und Sozialisation einsetzen kann bereits im Mutterleib und in der frühen Säuglingszeit –, führen zu großen Schwierigkeiten, im Bildungssystem erfolgreich zu sein. Mädchen sind eher auf Sprache und Kommunikation, Teamarbeit und Beziehungsgestaltung programmiert, was ihnen Vorteile in ihrer schulischen Laufbahn verschafft. Insgesamt sind zunehmend diese eher weiblichen Attribute in der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft gefragt. Bisher haben weder die Eltern noch die Professionellen einen Weg gefunden, die Jungen mitzunehmen in diese veränderte Welt der Kindheit im 21. Jahrhundert. Das zeigt sich an den Symptomen, die Jungen entwickeln.Die Normen, die sich im Bildungssystem und auch im öffentlichen Alltag durchgesetzt haben, nehmen die speziellen Bedürfnisse von Jungen nicht ausreichend auf. Weibliches Verhalten gilt als vorbildlich, Jungen werden an dieser Norm gemessen. Nur wenige Pädagogen und Pädagoginnen erkennen die Bedürftigkeit, die hinter dem Verhalten von Jungen steckt. Zu schnell wird eine Normabweichung pathologisiert und das Kind ausgegrenzt und abgestuft. Wie stark die individuellen Anlagen sich entwickeln, wie Jungen auf die veränderte gesellschaftliche Realität reagieren und ob sich eine Störung im persönlichen Gleichgewicht verfestigt, all das ist durch Verständnis und Anerkennung der besonderen Fähigkeiten von Jungen beeinflussbar.Der ganze Artikel ist lesenswert, ich kann fast jede Zeile unterschreiben.Schulerfolg durch getrennte Lernräume
Ich werbe für ein neues Verständnis von Gleichberechtigung, das eher die gleiche Wertschätzung für Unterschiede beinhaltet als einheitliche Standards für alle proklamiert. Modelle auch in Deutschland haben bewiesen, dass getrennte Lern- und Kommunikationsräume für Jungen und Mädchen dem individuellen Schulerfolg und der Klassenatmosphäre zugute kommen. Letzten Endes profitieren auch die Mädchen von einer teilweisen Trennung von den Jungen im Unterricht, weil sie dadurch auch ihre Bedürfnisse besser ausleben können. In der Freizeit geschieht diese Trennung ja bereits völlig problemlos.
Schön!
PS:
Und Du hast wirklich keine Vermutung?
Zitat von Glueckskatze
Richtig!
Ein Harem geknechteter Frauen, die noch wissen, wo ihr Platz in der Gesellschaft ist, weil ihnen keine koedukativ-emanzipatorische Propaganda Flausen in den Kopf setzte, trägt mich auf Händen und hält mir den Rücken frei.
Tyrannei und Spaß dabei, das ist mein Motto!Geändert von arouet58 (31.10.2008 um 11:17 Uhr)
Cum grano salis
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31.10.2008, 11:06Inaktiver User
AW: Geschlechtertrennung in bestimmten Schulfächern. Eine gute Idee?
Und gleich der erste Satz gefällt mir am besten, eigentlich sagt der schon alles:
"Mit Liebe auf die Jungen schauen".


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), aber beeilt Euch...
