ja, das stimmt ja auch....aber davon, dass das Wort "inflationär gebraucht werden soll..war ja nicht die Rede..Für mich ist der inflationäre Gebrauch (übrigens ein Wortgebilde, das selbst häufig vorkommt ) von Hilfsverben eher ein Indiz für unpräzisen Sprachgebrauch.
mir ging es nur darum kurz aufzuzeigen, dass dieses Wort nicht nur "schlecht" und "falsch" ist, sondern manchmal genau richtig sein kann.
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22.09.2011, 20:30Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
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22.09.2011, 21:42
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen,
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du meine Lust.
Gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's keine Lust.
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22.09.2011, 22:16
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Mir kommt es so vor als geht der Sinn von diesem Faden total verloren.
Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.
Mckenzie
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22.09.2011, 22:44
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Falsche Farbe sozusagen?
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen,
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du meine Lust.
Gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's keine Lust.
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23.09.2011, 08:20Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Die Ausgangsfrage des "Faden(s)" ( auch hier gibt es eine Frage zur Grammatik, die auch Goethe vor die Frage stellte, ob er "Die Leiden des jungen Werhters" oder "Die Leiden des jungen Werther" titeln sollte : er entschied sich später für die zweite Lösung..) ist einige Jahre alt ..
Wenn nun eine Diskussion zur Frage, ob es immer stimmt, dass Anglizismen benutzt werden..wenn es behauptet wird oder ob dieses auch manchmal fehlender linguistischer Sachverstand ist, aufkommt, mag das etwas anderes sein als nur immer zu schimpfen, dass vieles so schrecklich sei...aber ob es sinnentlerrt ist, dieses zu beurteilen, kann man ja den Lesern überlassen..
Für mich war es nicht Sinn und Intention des Threads, nur Gedanken in eine Richtung zuzulassen..
Der Aspekt, dass es Professor Dr.Eisenberg gibt bei dem auch Details nachzulesen sind, finde ich nicht sinnentleert : es ist nur mal "etwas anderes" ..
( Was mir gerade aber nicht gefällt, ist wenn mich jemand mit Vollzitat und grünen Anmerkungen dazu zwingen möchte weiter zu antworten, obwohl ich es nicht mehr möchte ( ich habe es lange genug getan..) : da das wirklich keinen Sinn macht ..nein, es macht keinen Sinn..es ist nicht sinnvoll weiter zu erklären, dass jeder ja denken darf was er möchte und jeder seine Herangehensweise an dieses Thema haben darf .. HIER aber nicht Professor Dr.Eisenbergs Vortrag so erklärt werden kann, dass nicht weiter dieses Fragespielchen gespielt werden kann--- vielleicht könnte man einfach die Gegenüberstellung Bastian Sick und Prof.Dr.Eisenberg nun so stehen lassen und jedem sein Recht, sich dazu seine Meinung zu bilden, zu lassen ( was ich mache, wenn ich den Dachdecker erwähne..)..)
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23.09.2011, 08:32Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
siehe oben, AnnaMDu meinst wohl eher, dass du seinen Vortrag nicht gelesen hast und deshalb auch gar nicht sagen kannst, was genau er denn nun gesagt hat. Und wenn du nicht in der Lage bist, seine Worte (die du ja nie gelesen hast) so zu formulieren, dass auch ein schlichtes Gemüt wie ich deinen Ausführungen folgen kann, dann behaupte ich mal, hast du selbst nix verstande
Ich habe zumindest so viel verstanden, dass ich dem Fazit, dass es Leute gibt, die sich zu etwas äußern bei dem sie nicht über den vollen Durchblick ( linguistischen Sachverstand) verfügen, doch gut Geld verdienen können, wenn sie sich eines Zeitgeisthemas annehmen, wie es Bastian Sick getan hat..folgen kann.
Und meine These war : das Wissen über Linguistik haben viele Sprachkritiker ( die sich durch das Erwähnen der typischen" Sick-Beispiele" entlarven..) LEIDER auch hauptsächlich durch solche Quellen..
und deshalb erwähnte ich Prof.Dr.Eisenberg..als Gegenbeispiel eines Menschen mit linguistischem Sachverstand und Fachmann ..für Deutsche Sprache der Gegenwart..
http://www.uni-potsdam.de/u/germanistik/ls_dgs/pe.htmGeändert von Inaktiver User (23.09.2011 um 09:24 Uhr)
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23.09.2011, 18:28Inaktiver User
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23.09.2011, 19:04
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Ob nun der eine Mann oder der andere Mann mehr Sachverstand hat, ist mir schnurpspiepegal, ich habe ja nur gefragt, welches die Textstellen in der Bibel sind, die belegen, dass es zu Luthers Zeiten schon hieß "ich erinnere den Sommer" und nicht "ich erinnere mich an den Sommer" Dazu habe ich drei Zitate aus der Lutherbibel gebracht, wo es nicht so steht, wie du es nach Lesen eines Artikels über einen Vortrag, den du weder gehört noch gelesen hast (was du bei mir dann aber erstaunlicherweise als Beleg dafür anführst, dass ich keine Ahnung habe), behauptet hast.
Daraufhin hast du ganz vornehm beschlossen , mit mir Sprachbanausen nicht weiter reden zu wollen. Brauchst du ja nicht, aber das heißt ja nicht, dass ich dazu nichts mehr schreiben darf.Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen,
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du meine Lust.
Gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's keine Lust.
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23.09.2011, 19:16Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Noch einmal:
Ich habe das Vortragsprotokoll verlinkt..
und dort war schon in einfacheren Worten erklärt was Eisenberg sicher noch komplexer ausführte..
So die Aussage..Für einen vergleichbaren Stein des Anstoßes, nämlich "etwas erinnern" (engl. "to remember something") statt "sich an etwas erinnern" hingegen gebe es einen sehr frühen Beleg dafür, dass die Puristen den herrschenden Sprachgebrauch zu Unrecht einer übertriebenen Anglophilie bezichtigen: die erstgenannte Form sei bereits in der Lutherbibel belegt.
und selbst im "Volkslexikon" wikipedia ist man so weit zu verkünden :
Bei den Beispielen „Sinn machen“[3] und bei der transitiven Verwendung von „erinnern“ ist anzumerken, dass diese Wendungen in früheren Jahrhunderten im Deutschen gebraucht wurden
So und nun habe ich fertig.
:-)
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23.09.2011, 19:20Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Ich gestehe: ich mag die Kolumnen von Bastian Sick.
Ich finde sie vergnüglich und interessant.

Ich kann damit leben, dass ich mich damit als leicht zu erheiterndes Element des tumben Pöbels (wie eklig konform, igitt) zu erkennen gebe, dessen simples Gemüt sich mit dem Gequake eines Pseudosachverständigen zufrieden gibt, während der wahre Elite-Feingeist sich natürlich streng an die Doktrin von Menschen mit wirklichem linguistischem Sachverstand hält.
So, und nun haut auf mich ein!


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