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  1. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Personenvereinzelungsanlagen
    *kicher*

    Mit denen hatte ich schon mal beruflich zu tun. Boah, was habe ich da lange gebraucht, bis ich verstanden hatte, was das ist.
    Raterunde freigegeben!

    Ach so, und in Echt heißt das dann natürlich verunfallen.

    Hat schon mal jemand Verkehrsberichte, original aus Polizistenhand gelesen?

  2. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    *kicher*
    Hat schon mal jemand Verkehrsberichte, original aus Polizistenhand gelesen?
    Auch schon hier kommentiert....

    Wecker, am 01.01.2007:
    Zuvorderst: Friede, Freude, Eierkuchen für´s ganze Jahr 2007 an alle, die dazu guten Willens sind!

    Doch nun zum Thema, das mich umtreibt: Eine Sauerei ist eine Sauerei ist eine Sauerei - egal, wer sie verübt! Damit möchte ich den Focus weg von Religionszugehörigeiten hin zum eigentlichen Geschehen richten. Dieses wurde in der Zeitung beschrieben, diese Quelle wurde aber als wenig seriös angesehen. In der Folge wurde nun der unten angefügte und kommentierte Polizeibericht angegeben. Meine Zweifel an dessen Seriosität sind aber auch keine kleinen:

    POL-BI: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Mordkommission Bielefeld
    24.12.2006 - 01:57 Uhr
    Bielefeld (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der
    Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Mordkommission Bielefeld

    Am Donnerstag, 21.12.2006, gegen 21.25 Uhr, ist der 23-jährige
    Türke Omut U. auf dem Parkplatz am Obersee unterhalb des Viaduktes schwer verletzt aufgefunden worden. Der Mann lag neben seinem Fahrzeug, einem dunklen BMW, mit dem er kurz vorher auf den Parkplatz gefahren ist.


    "Mit dem er...": klingt für mich so, als ob er allein gekommen ist.

    Zwei Zeugen, die ihr Fahrzeug ebenfalls auf diesem Parkplatz abgestellt hatten, haben wenig später eine körperliche Auseinandersetzung zwischen Omut U. und vier Personen -zwei Männern und drei Frauen - beobachtet.

    Wenn ich in der Schule aufgepasst habe, dann sind zwei Männer und drei Frauen insgesamt fünf Personen, oder?


    Die Täter haben ihn mit einer Eisenstange traktiert, getreten und geschlagen. Darüber hinaus sind zwei Schüsse aus einer Gaspistole abgegeben worden.

    Die Zeugen erkennen die Eisenstange, sie erkennen, daß die Schüsse aus einer Gaspistole stammen - aber sie erkennen nicht, daß der Türke mit einem Messer etliche Male gestochen wurde?

    Die Täter und die Begleiterin von Omut U. flüchteten in einem silberfarbenen VW Golf, mit dem sie kurz vor der Tatbegehung auf den Parkplatz gefahren sind.

    Nanu - jetzt taucht da eine Begleiterin auf? Wie kann die aber Begleiterin sein, wenn sie mit den Tätern angekommen ist und auch mit ihnen wieder den Tatort verlassen hat? Reichlich verwirrend..... Das Ganze wird aber getoppt durch den Umstand, daß die ganze Aktion geplant war, man dem jungen Mann eine "Abreibung" verpassen wollte. Und wenn ich so etwas plane, dann fahre ich ganz sicher zu sechst (zwei Männer, drei Frauen und die Begleiterin, die keine ist) in einem Golf zum und vom Tatort, damit mich jede Polizeistreife wegen des Überbelags anhalten kann

    Die Zeugen haben über den Notruf der Feuerwehr einen Rettungswagen herbeigerufen. Die alarmierten Rettungskräfte und die eingesetzten Polizeibeamten haben bei ihrem Eintreffen festgestellt, dass der Verletzte mehrere Stichverletzungen davon getragen hat. Er wurde in das Städtische Krankenhaus Mitte eingeliefert, wo er noch in der Nacht seinen schweren Verletzungen erlegen ist.

    Und wie war das mit den Schüssen aus der Gaspistole?

    Die Obduktion hat ergeben, dass Omut U. durch mehrere Stiche in den Brust- und Bauchbereich verletzt worden ist. Todesursächlich war ein Verbluten.

    Auch hier keinerlei Hinweis auf Schußwunden! Wenn fünf Leute auf einen Einzelnen einprügeln und einstechen müssen sie ihm notgedrungen sehr nahe sein - aus dieser Nähe nicht zu treffen wundert mich.

    Durch die polizeilichen Ermittlungen konnten als Tatverdächtige vier Personen ermittelt werden.

    Das waren scheinbar die oben erwähnten vier - drei Frauen und zwei Männer.......

    Hierbei handelt es sich um die 43-jährige Türkin Suade S., ihre 30 jährige Tochter Samire S., ihre 17-jährige Tochter Zeynab S. sowie einen 20-jährigen Freund der Familie, den Iraker Safin N. Sämtliche Personen konnten am Freitagnachmittag vorläufig festgenommen werden. Ein weiterer namentlich nicht bekannter Mittäter ist noch flüchtig.

    Na also - im Nachspann kommt er ja doch noch, der ominöse Fünfte! Nur - der muß am meisten Dreck am Stecken haben, denn die restlichen vier sind der Tat verdächtigt, der hier wird aber als Mittäter bezeichnet.

    Die festgenommenen Tatverdächtigen sind im Laufe des 23.12.2006 der zuständigen Haftrichterin vorgeführt worden, gegen die 30-jährige Samire S. und die 17-jährige Zeynab S. erging Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Totschlages, gegen die Suade S. und den Safin N. erging Haftbefehl wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung. Die Personen sind dringend verdächtig, das Opfer an den Obersee gelockt zu haben, um ihm hier eine "Abreibung" zu verpassen, weil er den weiblichen Familienmitgliedern nachgestellt haben soll. Dabei sei die Situation eskaliert und die Samire S. und die Zeynab S. hätten auf das Opfer eingestochen.

    Was ist mit dem flüchtigen Fünften? Welchen Haftgrund hat der zu gewärtigen, wo er doch weiter oben nicht als Tatverdächtigter sondern als Täter hingestellt wurde? Und wo bleibt die Begleiterin? Für die müsste doch mindestens eine Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung herausschauen, oder? Wieso wird überhaupt von einer Begleiterin gesprochen, wenn die Dame schon mit den Tätern kommt und auch mit ihnen wegfährt? Daß das Ganze kein Picknick wird, sollte sie ja schon bei der Hinfahrt mitbekommen haben.

    Safin N. und Zeynab S. sind geständig, Samire S. hat ein anfängliches Geständnis widerrufen und Suade S. bestreitet, am Tatort gewesen zu sein.

    In Tatortnähe ist am Freitag (22.12.2006) von Beamten der
    Einsatzhundertschaft ein Messer aufgefunden worden. Es ist noch nicht geklärt, ob es sich hierbei um das Tatwerkzeug handelt; hierzu stehen noch weitere Untersuchungen aus.


    Beide Töchter haben zugestochen - das legt für mich den Schluß nahe, daß nicht von dem Tatwerkzeug gesprochen werden kann sondern von einem Tatwerkzeug.


    Die Schüsse aus der Gaspistole hat der Beschuldigte Safin N. abgegeben; die Waffe konnte im Rahmen einer Durchsuchung seiner Wohnung sichergestellt werden.

    Sollte ich jemals an die Wand gestellt werden - den Typen wünsch´ ich mir als Exekutionskommando!

    Die Ermittlungen dauern an. Weitere Angaben können zurzeit nicht gemacht werden.

    Christoph Mackel (Staatsanwalt)
    Hartmut Runte (Leiter Mordkommission)


    ots Originaltext: Polizei Bielefeld
    Digitale Pressemappe:


    Wir schütteln oft den Kopf über den Stuß der in Tageszeitungen verzapft wird. Was aber sollen sich die Journalisten alles aus den Fingern saugen, wenn ihr Rohmaterial aus staatlich befugter Stelle schon so schwach ist? Ein Staatsanwalt und ein Leiter der Mordkommission - die nagen sicher nicht am Hungertuch sondern beziehen ganz ordentliche Gehälter in Positionen, wo sie von Kündigung nicht bedroht sind. Zusätzlich haben sie etliche Mitarbeiter. Ich denke, da sollte man schon mehr Professionalität bei der Arbeit - auch wenn es nur um einen Bericht geht - verlangen können.

    http://www.brigitte.de/foren/images/..._invisible.gif http://www.brigitte.de/foren/images/...tons/quote.gif

  3. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Party pooper ("Spassbremse") meldet sich nochmal zurueck: Das Handy waere lustiger, wenn das Wort nicht bereits im Englischen besetzt waere (adjektivisch: passend, angenehm usw.), worauf Tom ja als echtes Maedchen fuer alles, sprich, als Mann-fuer-alles, passenderweise hingewiesen hatte; der Begriff ist einfach schon belegt. Durch etwas ganz anderes. Und Englaender sehen ja auch keine Notwendigkeit Amerikaner mit witzigen Hinweisen auf deren Gebrauch des Wortes "cell phone" (was sich aus "cell" alles machen liesse!) zu versehen, genausowenig, wie umgekehrt Amerikaner das englische "mobile (phone)" kommentieren.

    Vielleicht ist das deutsch, davon auszugehen, dass andere sich arg fuer die eigene Sprachgepflogenheiten interessieren und diese entschluesselnd sogar fuer reizend befinden?
    Passende, unersetzliche oder schlecht uebersetzbare Ausdruecke werden ja uebernommen, ganz freiwillig. Ohne Nachhilfe.
    Zitronmenmond hat ja das dem Jiddischen entwachsene "to schlepp" oder auch "schlepping" erwaehnt; spontan fallen mir noch Angst, Ueber- (im Sinne einer Unverhaeltnismaessigkeit wie Uebermutter usw.), Schadenfreude, Bildungsroman und Gestalt ein. Aus Bereichen, die positiv mit dem Deutschen konnotiert sind- Psychologie, Literatur und Philosophie. Der negativ besetzte "Blitzkrieg" ist eine Ausnahme. (Allerdings gibt es deutlich weniger Entlehnungen aus dem Deutschen ins Englische als umgekehrt.)

    Mich stoeren "falsche" englische Wortverwendungen oder Wortneuschoepfungen im Deutschen nur, wenn diese noch als besonders gelungen oder witzig dargestellt werden- dass sie sich hingegen entwickeln und im alltaeglichen Sprachgebrauch einbuergern (und daraus auch wieder verschwinden werden in einigen Jahren bis Jahrzehnten), finde ich nicht weiter schlimm, schon gar nicht als Zeichen drohenden Untergangs der deutschen Sprache.
    Sich der "Schiefheit" der Ausdruecke bewusst zu sein, hielte ich allerdings nachwievor fuer erstrebenswert; allein schon, um die eventuell eintretende Konfrontation mit der englischen Sprachrealitaet moeglichst schockfrei zu gestalten.

    Sprache entwickelt sich, manches zum besseren (interessante Wortneuschoepfungen, z.B.), manches zum schlechteren (Wortungetueme, z.B.) - und was mich an saemtlichen Rechtschreibreformen stoert ist die Verordnung "von oben"; das Undemokratische daran. Das ist keine "Entwicklung", wie durch eingebuergerte oder sich einschleifende Ausdruecke aus der "Jugendsprache" (die uebrigens besonders schnell veraltet- s. Ausdruecke aus den 60er und 70er Jahren, bei denen uns im besten Falle Nostalgie ueberkommt- beim "steilen Zahn", beim "obertittenaffengeil", bei der "scharfen Braut" usw.), sondern eine Verordnung, das Gegenteil eines Wachstumsprozesses.
    Kommen dann noch etymologischen Truebungen oder Verzerrungen hinzu, auf die ja Tom hinwies, wird's erst recht absurd und aergerlich. Auch der ehemalige "Stengel", heute: "Staengel", ist so ein Beispiel, hat er mit der "Stange" doch nichts zu tun, auch wenn sein reformiertes Schriftbild diesen Anschein erweckt.

    Liebe Gruesse,
    dampfmaschine

  4. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Vielleicht ist das deutsch, davon auszugehen, dass andere sich arg fuer die eigene Sprachgepflogenheiten interessieren und diese entschluesselnd sogar fuer reizend befinden?
    Komisch, ich empfinde das eher im Gegenteil als deutsch, jedes nicht-deutsche Wort in der jeweiligen Sprache anständig auszusprechen - wegen der politischen Korrektheit? - wohingegen sich die meisten Menschen aus anderen Nationen so einen Stress gar nicht antun.

    Naja, ich bleibe dabei: Wenn ich mich im englischen Sprachraum bewege und mich dort verständigen will, werde ich mich logischerweise anpassen müssen, und hierfür ist sinnvoll, die Fehler zu kennen, aber ich wüsste nicht, warum wir innerhalb des deutschen Sprachraums so streng sein sollten?

  5. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Verzeih, Wecker, wenn ich nur auf weniges eingehe, zeitlich hab ich mich gerade mit dem letzten Beitrag schon verausgabt .

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Am Donnerstag, 21.12.2006, gegen 21.25 Uhr, ist der 23-jährige
    Türke Omut U. auf dem Parkplatz am Obersee unterhalb des Viaduktes schwer verletzt aufgefunden worden. Der Mann lag neben seinem Fahrzeug, einem dunklen BMW, mit dem er kurz vorher auf den Parkplatz gefahren ist.


    "Mit dem er...": klingt für mich so, als ob er allein gekommen ist.


    Klingt fuer mich nicht so, sondern nur neutral.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Zwei Zeugen, die ihr Fahrzeug ebenfalls auf diesem Parkplatz abgestellt hatten, haben wenig später eine körperliche Auseinandersetzung zwischen Omut U. und vier Personen -zwei Männern und drei Frauen - beobachtet.
    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Wenn ich in der Schule aufgepasst habe, dann sind zwei Männer und drei Frauen insgesamt fünf Personen, oder?


    Aber rechnerisch und sich in eine objektive Position begebend, sind es zwei Maenner (Omut U. eingerechnet) und drei Frauen. Vielleicht fehlt Dir zur Erklaerung ein eingefuegtes "also insgesamt": [...] zwischen Omut U. und vier Personen- also insgesamt zwei Maennern und drei Frauen- beobachtet. ?

    Jedenfalls bemaengelst Du ja kein Amtsdeutsch oder keine, der angeblichen Genauigkeit verpflichteten Wortungetume, sondern unklares und unlogisches Zusammenfassen der Ereignisse, oder? Das ist aber nicht der reformierten oder sich entwickelnden deutschen Sprache anzulasten, sondern dem Verfasser dieses Berichtes.

    Entschuldige nochmal, dass ich mich lediglich auf zwei von Dir kritisierte Abschnitte beschraenke.


    Liebe Gruesse,
    dampfmaschine

  6. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Ich liebe ja Mark Twains Rede über " die schreckliche deutsche Sprache " Die deutsche Sprache, die er aber liebte und auch sehr gut beherrschte

    http://www.reichhold.de/wichern/deutsch/twain.htm

    auch er wollte sie reformieren :-)

    Ich liebe u.a die Formulierung : " Anfälle der Parenthesenstaupe " :-))
    Geändert von Inaktiver User (15.08.2008 um 10:54 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ... aber ich wüsste nicht, warum wir innerhalb des deutschen Sprachraums so streng sein sollten?
    Streng sind nur diejenigen, denen Strenge liegt, mir zum Beispiel .

    Ich stimme dir ja zu: Innerdeutsch (scheussliches Wort!) ist es voellig gleichgueltig, ob wir "Handy" oder "bodybag" sagen- die deutsche Sprachgemeinschaft ist sich ueber die Bedeutung des Gemeinten im klaren. Man muss auch nicht, wie ich das ja gerade mache, staendig oberlehrerhaft auf das Schiefe bis Falsche hinweisen.
    Dennoch hielte ich es fuer erstrebenswert fuer alle, denen Sprache am Herzen liegt, sich mancher Schiefheiten bewusst zu sein; nicht nur, wie ich schon schrieb, um die Konfrontation mit der tatsaechlichen englischen Sprachrealitaet unmissverstaendlicher zu gestalten (das ist kein Ausdruck von uebertriebener politischer Korrektheit, sondern von Hoeflichkeit und Respekt der anderen Sprachgemeinschaft gegenueber), sondern auch als Teil der Reflexion ueber die eigene Sprache.
    Und Du hast recht: Andere machen sich keinen Kopf ueber das, was ihrem Mund oder ihrem Finger entflieht und viele Englaender sind, was regelmaessig auch in der englischen Presse angemahnt und beklagt wird, sehr zurueckhaltend (um es freundlich zu formulieren), was das Erlernen einer anderen Sprache angeht; dabei hilft auch nicht, dass Englisch eine Weltsprache und in den meisten Laendern (von ihnen) vorausgesetzt wird. Sie sehen einfach keine Notwendigkeit, eine fremde Sprache erwerben zu muessen, um sich verstaendigen zu koennen. (Und wenn doch, dann Spanisch oder Franzoesisch, Deutsch ist hier tatsaechlich im Niedergang begriffen.)

    In England liegt uebrigens auch eine "gefuehlte Apokalypse" in der (Medien-, Presse-) Luft; die Wirtschaft geht den Bach 'runter (Bankenkrise), ebenso die Moral (Messerproblematik; immer noch hoechste Schwangerschaftsrate bei Minderjaehrigen und Teenagern), das Schulsystem sowieso, die Regierung auch, und die Sprache ist auch nicht mehr das, was sie zu Shakespeares Zeiten einmal war.
    Die befuerchtete "Verkommenheit" ist also auch nicht auf Deutschland beschraenkt...

    Liebe Gruesse,
    dampfmaschine (so, und jetzt endlich weg vom Computer!)
    Geändert von Inaktiver User (15.08.2008 um 11:00 Uhr) Grund: themenpassend "Reflektion" und "Reflexion" verwechselt

  8. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Mark Twain stellt auch in "Tom Sayer's Abenteuer" fest, dass in Amerika in jedem Kirchenchor geschwätzt wird (= schwäbisches Wort für Plaudern). Er vermutet daraufhin, dass es nur in Europa Kirchenchöre gäbe, in denen nicht geschwätzt würde.

    Ich muss ihm das aus eigener Erfahrung in 2 Chören und laut Hörensagen von anderen Chören leider widerlegen .

  9. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich liebe ja Mark Twains Rede über " die schreckliche deutsche Sprache " Die deutsche Sprache, die er aber liebte und auch sehr gut beherrschte

    http://www.reichhold.de/wichern/deutsch/twain.htm

    auch er wollte sie reformieren :-)

    Ich liebe u.a die Formulierung : " Anfälle der Parenthesenstaupe " :-))
    Fantastisch! Vielen Dank.
    Diese Reform und ihre Begruendungen leuchten mir ein.
    Und die deutschen Flueche sind reformbeduerftig, jawoll! (Aber wir behelfen uns ja mit F* usw.)

    Ach Gott! Goddamn!

  10. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Sehr schön. Und es bestätigt mich darin, dass es Sinn macht, einiges in der deutschen Sprache zu vereinfachen. Die Schreibung von ss und ß folgt jetzt einer Regel - die gab es vorher nicht. Wer will denn dagegen meckern?

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