Boah, hast du das gut zitiert! Professionell!Zitat von Inaktiver User
Aber ich gebe es zu, an dieser Stelle:
habe ich aufgehört, weiter zu suchen nach bleuen. Oder meintest du den ersten, allgemeinen Absatz?A, ausgang alter flusz- und ortsnamen wie Bibra Bebra Fulda Steina f. Biberach Steinach Biberaha Fuldaha Steinaha. s. aa, ach und aha.
Es war ja nur so eine Vermutung, dass das einbläuen vom Sprichwort kommt. Falls du richtige Beweise in der Hand hast, würde ich empfehlen, diese einzureichen bei der Kommission, bestehend aus irgendwelchen Germanisten.
Ist das nicht der normale demokratische Verlauf?
Wenn ich einen Fehler in der Ausführung einer für alle verbindlichen Regel entdecke, melde ich das halt. Bürgerbeteiligung oder wie heißt so etwas? Ich würde doch dem Bürgermeister da Bescheid geben, wenn Klee gar nicht verbotswidrig parkte. Aber wie! Allerdings käme ich nicht auf die Idee, daraus abzuleiten, dass das gesamte Regelwerk zum Parken idiotisch ist, ich es grundsätzlich ablehne und parke, wo ich will. (Okay, ins eigene fleischliche Argument geschnitten - beim Parken habe ich selbstverständlich keine Wahl, weil Knöllchen)
Apropos irgendwelche Germanisten:
Wer bestimmt eigentlich, wer den Nobelpreis für Literatur bekommt, vor dessen Ausstrahlung wir uns ehrfürchtig verneigen?
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11.08.2008, 18:54Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
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11.08.2008, 18:56Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Muß mich mal ausklinken. Herr Maunz-Dürig motzt mich an.
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11.08.2008, 19:13Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Zitat von Inaktiver User
Lern du erst mal Hugos Karawane auswendig!
jolifanto bambla o falli bambla
großiga m'pfa habla horem
egiga goramen
higo bloiko russula huju
hollaka hollala
anlogo bung
blago bung blago bung
bosso fataka
ü üü ü
schampa wulla wussa olobo
hej tatta gorem
eschige zunbada
wulubu ssubudu uluwu ssubudu
tumba ba-umf
kusa gauma
ba - umf
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11.08.2008, 19:20Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
So gehe ich hin und wandle und handle auch hin und wieder
Zitat von Inaktiver User
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11.08.2008, 19:21Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Grmpf. Ach schreibe es doch hier
Zitat von Inaktiver User
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11.08.2008, 19:28Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Hier: Hast Du die Suchfunktion unterhalb von "Hinweise" "Vorworte" "Der Digitale Grimm auf CD-ROM" nicht gesehen?
Zitat von Inaktiver User
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11.08.2008, 21:05Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
vielleicht ist es für manche/n auch interessant, das Studienergebnis zu lesen:
um im Detail zu sehen was negativ an der Deutschen Sprache kritisiert wurde
http://www.gfds.de/presse/pressemitt...cheinstellung/
Mit 79 Prozent am häufigsten als Kritikpunkt genannt : die Rechtschreibereform..
viele Befragte wollen mangelnde Rechtschreibkenntnisse feststellen und Unsicherheiten im grammatikalischen Ausdruck..
Auf der Seite ist jedoch zu lesen :
Edit : ein "zu " zu viel..Spiegelt sich im allgemeinen Lamento über einen ‚Verfall der Sprachkultur’ lediglich eine Verklärung der ‚guten alten Zeit’? Die Rechtschreibkenntnisse der Bevölkerung jedenfalls haben sich in den letzten 20 Jahren nicht verschlechtert, aber auch – trotz Explosion der höheren Bildungsabschlüsse in diesem Zeitraum – nicht verbessert. Wörter wie ‚Lebensstandard’ oder ‚Rhythmus’ konnte damals wie heute nur jeder Zweite bzw. knapp jeder Dritte korrekt schreiben. Und auch Jüngere, unter 30-Jährige, schneiden bei diesem Test nicht schlechter ab als Altersgleiche vor gut 20 Jahren. Zwar reicht dieser kleine Rechtschreibtest nicht aus, das allgemeine Gefühl eines Verfalls der Sprachkultur in Deutschland zu widerlegen, weckt allerdings Zweifel an Pauschalurteilen.Geändert von Inaktiver User (12.08.2008 um 08:06 Uhr)
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11.08.2008, 21:32Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
@Klee: Danke für die Verknüfung (wollte gerade noch link schreiben).
Zitat von Inaktiver User
Diese Pressemitteilung war ja wohl genau der Anlass für das BrigitteTeam, das Thema zu posten.
Vielfältige Ursachen werden dafür angeführt: Dass heute weniger gelesen und mehr ferngesehen wird, dass der Einfluss anderer Sprachen auf die deutsche Sprache stark zunimmt und ganz allgemein weniger Wert gelegt wird auf eine gute Ausdrucksweise schon im Elternhaus, in der Schule, in den Medien, insbesondere auch bei der Kommunikation via SMS oder E-Mail. Hinzu kommen Verunsicherung durch die Rechtschreibreform sowie mehr und mehr unverständliche Abkürzungen.Mit der Rechtschreibreform haben sich nur wenige angefreundet (9 Prozent), die Mehrheit, 55 Prozent, spricht sich auch jetzt noch dagegen aus. Vielen ist die Rechtschreibreform letztlich ‚egal’ (31 Prozent).Das sind genau die Punkte, die auch meine Befindlichkeit treffen. Ich bin weitestgehend ohne Fernsehen aufgewachsen und habe meinen Fernseher vor fünf Jahren auch wieder eingemottet (ich weiß, dass ich dann gelegentlich natürlich nicht mitreden kann, und manches auch an mir vorbeigeht), meine Lieblingsschriftsteller waren Thomas Mann und Erich Kästner, auch in meinen mehls beachte ich die Regeln (da ein mehl sehr schnell abgeschickt ist, ärgern mich vor allem meine Schreibfehler), fange ich ein rundmehl nicht mit " Hallo miteinander " an, grundsätzlich Sehr geehrte Frau Dr. ... oder Sehr geehrter Herr ..., oder liebe(r) ... Vermeide Abkürzungen (von gebräuchlichen Abkürzungen in der Juristensprache unter Juristen abgesehen). Ja, und was ist public viewing: Rudelglotzen; aber ich habe es ja auch nicht so mit Fußball. Und so habe ich vom Feeling her immer ein gutes Gefühl. Und bitte nicht den Sand nicht in den Kopf stecken.An die zunehmende Verwendung englischer Ausdrücke wie ‚Kids’, ‚Event’, ‚Meeting’ oder ‚E-Mail’ haben sich inzwischen viele Deutsche gewöhnt, aber 39 Prozent – in überdurchschnittlichem Anteil Ältere ohne Englischkenntnisse – stören sich daran.Geändert von Inaktiver User (11.08.2008 um 21:44 Uhr)
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11.08.2008, 22:57Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Nee, hatte ich nicht gesehen. Zu blöd zum suchen.
Zitat von Inaktiver User

Aber du hättest es ja auch kopieren können:
Wieso spricht das gegen das blau hauen? Nix verstehen.EINBLEUEN, verberibus inculcare: das (Carlstad) seinen rülzen einblewe. LUTHER 3, 81; als in den büchern Mosis schier nichts so viel gedacht und eingeblewet wird. tischreden 16b; eitel tandmer den kindern einbleuen. FRANK spr. 41; einblewen, crassa docere Minerva, ich ler fleiszlich, ich kew es eim für, blew ein, sag für. ALBERUS; die unbegreiflichsten satzungen nachbeten zu lehren und sie schülern einzubläuen. HAMANN 4, 129; ob sie ihm die nothwendigkeit des geheimnisses eingeschärft und eingebläut? 7, 156.
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12.08.2008, 08:29Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Hi Mädelz, Moin Moin Fr. Zitronenmund,
Zitat von Inaktiver User
Ich meine, weil es ethymologisch von " blewen " kommt. Duden Bd. 7 (Herkunftswörterbuch, hast Du ihn schon eingebaut; meiner: zugegeben von 1989, muss ich mal ausbauen) kennt " bläuen " für " blau färben " und unterscheidet " bläuen " von " bleuen " (und " einbleuen "), unter " bleuen " wird ausgeführt:
Und Anglizismen:bleuen (ugs. für:) "schlagen": Das vom Sprachgefühl irrigerweise meist zu 'blau' gestellte Verb, zu dem verbleuen "verprügeln" und einbleuen "[durch Schläge] beibringen" gehören, hat mit blauen Flecken nichts zu tun. Es handelt sich vielmerh um ein germ. Verb mhd. bliuwen, ahd. bliuwan "schlagen", got. bliggwan "schlagen, prügeln", niederl. blouwen "Flachs brechen, die Arme umeinanderschlagen, um warm zu werden. Die außergerm. Beziehungen dieses Verbs sind unklar. - Abl.: Bleuel veraltet für: "hölzener [Wäsche]schlegel" (mhd. bliuwel, ahd. bliuwil), dazu mit hyperkorrektem p Pleuel, Pleuelstange "Schub- oder Kolbenstange bei Motoren und Dampfmaschinen" (19. Jh.).
public viewing: ist die öffentliche Aufbahrung
body bag: ist ein Leichensack
handy: der handyman ist das Mädchen für alles
Schöne Belustigung für Amerikaner und Engländer. Oder Japaner lernt hier deutsch, reist nach New York und will sich dort einen " body bag " kaufen.
" Niedergang " der deutschen Sprache; beispielsweise:
Zwischen 11.00 und 15.00 Uhr zum Gruße " Mahlzeit ", womöglich mit heruntergezogenen Mundwinkeln gedehnt, so etwa " Maaaaahlzeit ", wird nur am Mittagstisch anstelle eines Tischgebetes oder anstelle " Guten Appetit " gewünscht und steht für den Wunsch " Gesegnete Mahlzeit ".
" Hi " und " Hallo " statt eines Grußes, ja sogar in emails anstelle einer persönlichen Anrede.
" Hä " statt " Wie bitte ? ".Geändert von Inaktiver User (12.08.2008 um 09:18 Uhr)


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