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  1. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    [QUOTE=Rundung]der hier fällige smiley wurde erst gar nicht gesetzt, um ihm den sozialen Abstieg in die Bedeutungslosigkeit zu ersparen-

    *kicher*

    Ich meine, dass *kicher* die Erfindung einer eigenen Grammatikregel ist. Leider reicht mein Grammatikwissen nicht aus, um zu beschreiben, was genau passiert. Aber gut, deshalb will ich mal nicht so streng sein.

  2. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Ich meine, dass *kicher* die Erfindung einer eigenen Grammatikregel ist.

    Das ist eine Erfindung der Comic-Sprache. Würde ich sagen.

  3. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist eine Erfindung der Comic-Sprache. Würde ich sagen.
    Ja, stimmt.
    Es ist der Ersatz für einen Erzähler, bzw. eine Regieanweisung für die Text Ablesenden, um Gesten und Mimik einzusetzen.

    Mir fehlt die grammatisch korrekte Beschreibung dessen, was passiert. Das Subjekt fällt weg und dadurch ändert sich das Verb. Aber wie?

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    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich meine, dass *kicher* die Erfindung einer eigenen Grammatikregel ist. Leider reicht mein Grammatikwissen nicht aus, um zu beschreiben, was genau passiert. Aber gut, deshalb will ich mal nicht so streng sein. -der ehemals hier...liegt im smiley-Sumpf-
    *augenverdreh*
    Weiss doch jeder, dass *kicher*, die selbststehende Satzeinleitung im Pleistozän konjunktiviert, als adjektives Derivat des umgangssprachlichen "Ey lach'sch du, Alder?!" verwendet werden kann. Es ist eine KANN-Regel. Ist dir das nicht be"kann"t? MUSS es aber...-ein Sumpf-smiley wagt den erbärmlichen Versuch der Flucht...worauf ich ihn vehement zurücktrete.-
    Geändert von Rundung (11.08.2008 um 07:27 Uhr)
    ...und irgendwann erscheint ein riesiger Arsch am Horizont und scheißt alles zu.

  5. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Rundung
    Ist dir das nicht be"kann"t? MUSS es aber...

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    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mein Witzeln mit "Sprache wider das Establisment" geht für mich weiter :

    da ich mich frage, wie solche Kinder dann die Elite werden soll, nach der ja gerufen wird ?

    Oder nicht so hoch gehängt : ich finde es schade, dass Kindern heute so etwas abverlangt wird : denn, was sollen die Kinder tun ? : sich vor die Lehrerin stellen und sagen : "So sprechen wir zuhause nicht, Mami sagt, das ist Umgangssprache und nicht Schriftsprache ?"
    [/B]
    na, jetzt wird es aber schwierig für den perfekten Zeigefinger!

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    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Rundung
    In meinem sprechsprachlichen wirklichen Leben gibt es den o.g. Stil (der strenggenommen gar kein Grammatikstil ist)
    ich sehe schon, hier sind wirkliche Spitzenexperten am Ball!

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    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber mach dir keine Sorgen, den Philosophen und Pharmareferenten ebenso wie den Altphilologen blieb eine einzige richtige Schreibweise erhalten. Muss-Regel.
    Ich mache mir eher Sorgen über die Ungleichbehandlung von Fotografen/Photographen oder Delfinen/Delphinen und diversen Geistes- und Naturwissenschaftlern! Entweder gilt die Kann- oder eben die Muss-Regel - aber dann bitteschön für alle!

  9. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Muss der so sprechen?


    (noch kleinerer Scherz)
    auch hier gilt : Kann und darf..und nicht " muss "

    ( kein Scherz )

    Ein bestimmtes vereinbartes " Muss " gibt es jedoch sicher für professionele Schreiberlinge von Printmedien, oder ? : ich denke nicht, dass diese die Freiheit haben, dass für das gleiche Blatt Redakteur A. "Ortografie" schreiben kann und Redakteur B. schreibt "Orthographie" : aber vielleicht irre ich mich ja und es gibt nicht überall eine vereinbarte eindeutige " Muss-Regel " in diesem Bereich.

    Ich denke eher, dass etwas geregelt wird und mancher auch unter diesem " must " leidet..

    aber in anderen Jobs gibt es andere " musts "

    Dieses " muss " hat natürlich mit dem Duden-Kann nichts zu tun, ist aber ein " muss ".

    Selbst Wolf Schneider musste doch in seinen Buch alle möglichen Kröten schlucken, die ihm völlig widerstreben : zig Autoren ärgern sich über die neue Rechtschreibung und müssen doch ihre Bücher danach drucken lassen : könnten sie sich verweigern ? : ja : aber mit welchen "Strafzetteln "? Jedenfalls kosten sie bestimmt mehr als 15 Euro für Falschparken : es könnte mehr Verlust sein.. : und darum beugen sie sich dieser Beschneidung ihrer Freiheit..

    ein bisschen bleibt ja : sie dürfen wählen zwischen Choregraphie und Choreograf etc .. :-)


    Zurück zum Ausgangsthema über diesem Schlenker : durch das Durcheinander liest man nun manchmal Worte wie :

    Photograf..

    und allerlei solcher Kuriositäten..
    Geändert von Inaktiver User (11.08.2008 um 09:02 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Verkommt die deutsche Sprache?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ein bestimmtes vereinbartes " Muss " gibt es jedoch sicher für professionele Schreiberlinge von Printmedien, oder ? :
    Es gibt zum Beispiel die verbindliche Regel, dass Satzzeichen in einem bestimmten Abstand zum Wort stehen. Dies gilt unverändert für die neue wie alte Rechtschreibung. Anführungszeichen stehen direkt dran am Wort, ebenso ein Komma und ein Punkt. Professionelle Texter nennen sich lieber Journalisten oder eben Texter - Schreiberlinge klingt etwas verächtlich und von oben herab. Ich finde es nicht sehr witzig.

    aber vielleicht irre ich mich ja und es gibt nicht überall eine vereinbarte eindeutige " Muss-Regel " in diesem Bereich.
    Och Gott, da in diesem Bereich soviel geirrt wird, kommt es auf das bisschen auch nicht mehr an. Was verstehst du unter einer eindeutig vereinbarten Muss-Regel, die nicht überall gilt? Höh?

    Selbstverständlich gibt es Bestimmer (also z.B. der Verlagsleiter), der das Wort "Tipp" mit zwei p verachtenswert findet und sich in diesem Punkt nicht an die neue Regel hält und dies auch von seinen Mitarbeitern erwartet. Ebenso gibt es die FAZ, die die neue Rechtschreibung ignoriert.

    ...zig Autoren ... könnten sie sich verweigern ?
    Warum sollten sie es tun?
    Weil die schönen alten Regeln so viel wichtiger sind als die Eindeutigkeit der Schreibweise, die nicht nur für Schreibanfänger lernerleichternd ist, sondern auch für zu uns einwandernde Menschen aus Ländern, in denen der Frisör zum Beispiel Coiffeur heißt?

    durch das Durcheinander liest man nun manchmal Worte wie :
    Photograf..
    Es gab schon immer Leute, die sich über die Logik der Rechtschreibregeln hinweggesetzt haben um ihrer Schreibweise einen individuellen Stil einzuhauchen - mal mehr, mal weniger gelungen.
    Geändert von Inaktiver User (11.08.2008 um 09:38 Uhr)

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