[QUOTE=Rundung]der hier fällige smiley wurde erst gar nicht gesetzt, um ihm den sozialen Abstieg in die Bedeutungslosigkeit zu ersparen-
*kicher*
Ich meine, dass *kicher* die Erfindung einer eigenen Grammatikregel ist. Leider reicht mein Grammatikwissen nicht aus, um zu beschreiben, was genau passiert. Aber gut, deshalb will ich mal nicht so streng sein.![]()
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10.08.2008, 23:00Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
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10.08.2008, 23:02Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Zitat von Inaktiver User
Das ist eine Erfindung der Comic-Sprache. Würde ich sagen.
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10.08.2008, 23:09Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Ja, stimmt.
Zitat von Inaktiver User
Es ist der Ersatz für einen Erzähler, bzw. eine Regieanweisung für die Text Ablesenden, um Gesten und Mimik einzusetzen.
Mir fehlt die grammatisch korrekte Beschreibung dessen, was passiert. Das Subjekt fällt weg und dadurch ändert sich das Verb. Aber wie?
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10.08.2008, 23:12
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
*augenverdreh*
Zitat von Inaktiver User
Weiss doch jeder, dass *kicher*, die selbststehende Satzeinleitung im Pleistozän konjunktiviert, als adjektives Derivat des umgangssprachlichen "Ey lach'sch du, Alder?!" verwendet werden kann. Es ist eine KANN-Regel. Ist dir das nicht be"kann"t? MUSS es aber...-ein Sumpf-smiley wagt den erbärmlichen Versuch der Flucht...worauf ich ihn vehement zurücktrete.-Geändert von Rundung (11.08.2008 um 07:27 Uhr)
...und irgendwann erscheint ein riesiger Arsch am Horizont und scheißt alles zu.
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10.08.2008, 23:16Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Zitat von Rundung
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11.08.2008, 08:06
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
na, jetzt wird es aber schwierig für den perfekten Zeigefinger!
Zitat von Inaktiver User
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11.08.2008, 08:09
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
ich sehe schon, hier sind wirkliche Spitzenexperten am Ball!
Zitat von Rundung
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11.08.2008, 08:14
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Ich mache mir eher Sorgen über die Ungleichbehandlung von Fotografen/Photographen oder Delfinen/Delphinen und diversen Geistes- und Naturwissenschaftlern! Entweder gilt die Kann- oder eben die Muss-Regel - aber dann bitteschön für alle!
Zitat von Inaktiver User
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11.08.2008, 08:19Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
auch hier gilt : Kann und darf..und nicht " muss "
Zitat von Inaktiver User
( kein Scherz )
Ein bestimmtes vereinbartes " Muss " gibt es jedoch sicher für professionele Schreiberlinge von Printmedien, oder ? : ich denke nicht, dass diese die Freiheit haben, dass für das gleiche Blatt Redakteur A. "Ortografie" schreiben kann und Redakteur B. schreibt "Orthographie" : aber vielleicht irre ich mich ja und es gibt nicht überall eine vereinbarte eindeutige " Muss-Regel " in diesem Bereich.
Ich denke eher, dass etwas geregelt wird und mancher auch unter diesem " must " leidet..
aber in anderen Jobs gibt es andere " musts "
Dieses " muss " hat natürlich mit dem Duden-Kann nichts zu tun, ist aber ein " muss ".
Selbst Wolf Schneider musste doch in seinen Buch alle möglichen Kröten schlucken, die ihm völlig widerstreben : zig Autoren ärgern sich über die neue Rechtschreibung und müssen doch ihre Bücher danach drucken lassen : könnten sie sich verweigern ? : ja : aber mit welchen "Strafzetteln "? Jedenfalls kosten sie bestimmt mehr als 15 Euro für Falschparken : es könnte mehr Verlust sein.. : und darum beugen sie sich dieser Beschneidung ihrer Freiheit..
ein bisschen bleibt ja : sie dürfen wählen zwischen Choregraphie und Choreograf etc .. :-)
Zurück zum Ausgangsthema über diesem Schlenker : durch das Durcheinander liest man nun manchmal Worte wie :
Photograf..
und allerlei solcher Kuriositäten..Geändert von Inaktiver User (11.08.2008 um 09:02 Uhr)
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11.08.2008, 09:32Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Es gibt zum Beispiel die verbindliche Regel, dass Satzzeichen in einem bestimmten Abstand zum Wort stehen. Dies gilt unverändert für die neue wie alte Rechtschreibung. Anführungszeichen stehen direkt dran am Wort, ebenso ein Komma und ein Punkt. Professionelle Texter nennen sich lieber Journalisten oder eben Texter - Schreiberlinge klingt etwas verächtlich und von oben herab. Ich finde es nicht sehr witzig.
Zitat von Inaktiver User
Och Gott, da in diesem Bereich soviel geirrt wird, kommt es auf das bisschen auch nicht mehr an. Was verstehst du unter einer eindeutig vereinbarten Muss-Regel, die nicht überall gilt? Höh?aber vielleicht irre ich mich ja und es gibt nicht überall eine vereinbarte eindeutige " Muss-Regel " in diesem Bereich.
Selbstverständlich gibt es Bestimmer (also z.B. der Verlagsleiter), der das Wort "Tipp" mit zwei p verachtenswert findet und sich in diesem Punkt nicht an die neue Regel hält und dies auch von seinen Mitarbeitern erwartet. Ebenso gibt es die FAZ, die die neue Rechtschreibung ignoriert.
Warum sollten sie es tun?...zig Autoren ... könnten sie sich verweigern ?
Weil die schönen alten Regeln so viel wichtiger sind als die Eindeutigkeit der Schreibweise, die nicht nur für Schreibanfänger lernerleichternd ist, sondern auch für zu uns einwandernde Menschen aus Ländern, in denen der Frisör zum Beispiel Coiffeur heißt?
Es gab schon immer Leute, die sich über die Logik der Rechtschreibregeln hinweggesetzt haben um ihrer Schreibweise einen individuellen Stil einzuhauchen - mal mehr, mal weniger gelungen.durch das Durcheinander liest man nun manchmal Worte wie :
Photograf..
Geändert von Inaktiver User (11.08.2008 um 09:38 Uhr)


Zitieren
Muss-Regel.
