Selbstverständlich ändert sich die Sprache. Aber die ständige Anwendung von oft selbst nicht einmal richtig verstandenen Anglizismen zeigt, dass sich der Geist der Menschen verändert hat.
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15.07.2008, 14:34
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
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15.07.2008, 14:45Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Zitat von ajonjoli
dagegen gibt es nichts einzuwenden.
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15.07.2008, 19:52
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
DAS will ich doch schwer hoffen. Wäre doch traurig, wenn wir geistig stehen blieben...blieben...blieb
Zitat von ajonjoli
...und irgendwann erscheint ein riesiger Arsch am Horizont und scheißt alles zu.
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17.07.2008, 08:36Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Das wäre wirklich schlimm. Aber ich empfinde es eher so, dass die oben gemeinten Menschen mit ihrem Möchtegern Große weite Welt Denglisch Wortschatz schon lächerlich ungeistig wirken.....
Zitat von Rundung
Grüße Manuela
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17.07.2008, 16:52
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
...die sind aber nicht neu - vielleicht gibt es heute mehr davon, weil es leichter ist zu "scheinen" als zu "sein"!?........Möchtegern Große weite Welt
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17.07.2008, 17:01Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Ist nicht alles, was wir sehen oder scheinen nur ein Traum innerhalb eines Traumes??? Edgar Allen Poe
Zitat von nosto
Vielleicht gilt das ja auch für die Ohren......
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25.07.2008, 13:45
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Das unterschreibe ich sofort.
Zitat von Inaktiver User
Mir kommt immer dann der Ekel, wenn Menschen mit Anglizismen um sich werfen (aua), die sie nicht mal verstehen resp. übersetzen könnten. In vielen der sog. meetings, denen ich beiwohnen muß, hagelt es oft von Begriffen wie workflow, user, ci, out of the box product und anderem Müll (bezogen auf eine Besprechung, in der kein Fremdsprachler anwesend ist). Ich mache mir dann manchmal den Spaß und frage, ob man das für die Doofen auch noch mal auf Deutsch sagen kann. Meist herrscht dann betretenes Schweigen.
Ich erwische mich allerdings auch selbst dabei - gerade wenn es um die Netzwelt geht - unnötige englische Vokabeln zu gebrauchen. Doch ist es mir immerhin gelungen die für mich persönlich unwürdigste Vokabel aus meinem Sprachschatz zu eliminieren. Bei mir gibt es weder HANDLICH noch ZUR HAND noch GRIFFIG (weitere konnotative Möglichkeiten des Wortes erspare ich mir). Ich sage Funk- oder Mobiltelefon und erspare mir dadurch die Substantivierung eines recht netten englischen Adjektivs (You know that I love you, Babe). Da werden viele nicht mit einverstanden sein, weil es ja schon so "eingedeutscht" ist. Das allerdings ändert nichts an der Blödheit dieses sprachkulturellen Verbrechens (den Terminus bitte nicht so ernst nehmen). Eine Amerikanerin fand das deutsche händi allerdings "cute". Ich finde es auch niedlich, wenn meine französischsprachige Nichte lustige Fehler macht. Das mittlerweile berühmte "ich habe fertig" plapperte bei mir längst über den Tisch bevor es zur Fußball-Vokabel wurde.
Wie steht es eigentlich mit Visitenkarten, wo FON (very beliebt!) draufsteht. Eine Bekannte aus den US hat mir im Netz gezeigt, daß eine gängige amerikanische Abkürzung für das gute alte Telefon schlicht Tel. ist
Und dann noch etwas zur hier versammelten Sprachgemeinschaft: Warum bemüht Ihr diese nichtsnutzigen kleinen Gesichtssymbole. Sind das Relikte aus der Gartenzwergzeit? Da gibt's doch genug kleine, feine und wunderbar lautspielerische Wörter für. Wenn wir schon über Sprache reden - das VERKOMMEN der Sprache - warum dann nicht Sprache pur?
Piepe
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25.07.2008, 15:11
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
anstatt Handy oder Mobiltelefon könnte man ja auch urdeutsch:Tragbarer Fernsprecher sagen.fänd ich auf jedenfall kühl
Zeige den Menschen die Realität und sie werden dich beschimpfen, dich schlagen, dich verachten, dich ignorieren...
Zeige ihnen eine Lüge, an der sie kaputt gehen und du bist ihr Gott...
Am 13.juli 2013 hab ich nach
6 jahren meinen 5000.beitrag geschrieben.viele
Mädels schaffen das bei der BRI an einem Tag
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25.07.2008, 15:44
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Kühl vielleicht - aber soooooo viel umständlicher und länger. Ich weiß, ich bin faul
Bei solchen Vokabeln (übrigens nicht nur aus dem Englischen), die einen umständlichen, deutschen Begriff verkürzen und (wie ich finde) präzisieren, bin ich ausgesprochen einbürgerungswillig.
In meinem Sprachgebrauch finden sich da einige - z.B. hab ich aus meiner niederländischen Zeit das "Tussendoortje" mitgebracht. Es klingt soviel liebevoller als das deutsche "Kleine Zwischenmahlzeit, meist in Form von Süßigkeiten".*lost in the woods*
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25.07.2008, 15:52Inaktiver User
AW: Verkommt die deutsche Sprache?
Yep - so sehe ich das auch. Wenn ein Begriff oder Umschreibung in einer anderen Sprache so sehr viel griffiger und brauchbarer formuliert (oder kreiert) wurde, dann stehe ich dem auch sehr aufgeschlossen gegenüber
Zitat von Rowellan


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