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    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Zitat Zitat von Anitra
    Auch ich bin privat versichert. Ja, ich bekomme (sehr) schnell einen Arzttermin, wenn ich einen will (und ich weiß, wie lange Kassenpatienten, die ich kenne ggf. darauf warten müssen). Das hat zweifellos Vorteile für den Privatpatienten. Gerecht ist es nicht.

    Aber: Ich habe es satt von Ärzten hoffiert zu werden, dank ihres Wissens, dass ich Anspruch auf höhere Leistungen habe und die Rechnung selbst und direkt an den Arzt bezahle.

    ...

    Die gesetzlichen Krankenkassen erschweren den Ärzten die Ausübung ihres Berufes derart, dass sie sich (zumindest habe ich den Eindruck) geradezu auf Privatpatienten stürzen.

    Das kann nicht Sinn der Sache sein. Nicht für die Kassenpatienten, aber in vielen Fällen auch nicht für die Privatpatienten.

    Anitra


    Das mag sich wie Jammern auf hohem Niveau anhören, aber es ist auch nicht angenehm, durch die Ärztemaschine durchgenudelt zu werden und dabei ständig das Gefühl zu haben, dass das Ganze nur des Geldes wegen gemacht wird... von der Verunsicherung mal ganz abgesehen...
    Und nicht immer kann ich selbst entscheiden, ob ich das will!
    Im vergangenen Jahr hat auf dem Heimweg mein Kreislauf rumgesponnen (war logisch, ab und an sollte Mensch auch mal was essen und trinken)
    In der Notaufnahme fragte man mich neben Vorerkrankungen nach meiner Versichertenkarte - der Compi las, ich bin privat versichert und ratzfatz hatte ich eine Handvoll Oberärzte am Bett, die sich regelrecht darum stritten, wer zuerst dran ist...
    H-A-L-L-O??? Ich brauchte einen Liter Wasser und was in den Magen, mehr nicht.
    Nach 6 Stunden Diskussion (was zu trinken bekam ich erst, als ich es mir vehement einforderte) konnte ich dann endlich heim... Mein Hausarzt hat übrigens nix gefunden...

    LG
    Schlumbine
    Eigensinn macht Spaß

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    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Obwohl ich Kassenpatientin bin habe ich noch nie schlecht Erfahrungen mit Terminvergaben in Arztpraxen gemacht.
    Ich bin seit 30 Jahren chronisch krank, habe dadurch chronische Schmerzen und bin seit Jahren bei denselben Ärzten in Behandlung die obendrein sehr zusammen arbeiten und sich regelmässig über meine Schwierigkeiten austauschen.
    Ob beim Hausarzt, Schmerztherapeuten oder Gastroenterologen ... brauche ich einen Termin bekomme ich den in den nächsten 2 Tagen, wenn ich der Sprechstundenhilfe am Telefon sage dass etwas ganz und gar nicht stimmt, rufen meine Ärzte mich so schnell wie möglich zurück.
    Ist eins meiner Kinder krank, erspart mir meine Hausärztin auch schon mal den Besuch in der Praxis und kommt spontan zum Hausbesuch.
    Vor einigen Jahren hat die Kasse sich geweigert die Kosten für einen alkoholfreien Hautschutz zu übernehmen .... mein Gastroenterologe hat kurzerhand selber beim zuständigen Sachbearbeiter angerufen und 5 Minuten später ging die Kostenübernahmezusage per Fax in der Praxis ein.
    Seine guten Beziehungen zur Uniklinik haben mir auch schon viele Annehmlichkeiten bei den Operationen beschert.
    Ich glaube einfach meine Ärzte wollen mir einfach nur das Leben ein bisschen erleichtern und mein Kassenpatientenstatus ist ihnen dabei offenbar völlig wurscht.

    Eine Freundin von mir ist auch privat versichert und erinnert sich nur mit Grausen an die Geburt ihres ersten Kindes auf der Privatstation in der Frauenklinik.
    Den sie wurde damals mittels gruseligster Horrorgeschichten was ihr und dem Baby alles furchtbares passieren kann wenn sie nach vier Tagen nachhause geht, festgenagelt.
    Und so wurde diese noch sehr unsichere junge Mutter sage und schreibe 9 Tage in der Klinik behalten. Rechnung kommt.
    Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. (H.C. Andersen)



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    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Zitat Zitat von Miracle41
    Ich bin seit 30 Jahren chronisch krank, habe dadurch chronische Schmerzen und bin seit Jahren bei denselben Ärzten in Behandlung die obendrein sehr zusammen arbeiten und sich regelmässig über meine Schwierigkeiten austauschen.
    Ob beim Hausarzt, Schmerztherapeuten oder Gastroenterologen ... brauche ich einen Termin bekomme ich den in den nächsten 2 Tagen, wenn ich der Sprechstundenhilfe am Telefon sage dass etwas ganz und gar nicht stimmt, rufen meine Ärzte mich so schnell wie möglich zurück.
    Ist eins meiner Kinder krank, erspart mir meine Hausärztin auch schon mal den Besuch in der Praxis und kommt spontan zum Hausbesuch.
    Vor einigen Jahren hat die Kasse sich geweigert die Kosten für einen alkoholfreien Hautschutz zu übernehmen .... mein Gastroenterologe hat kurzerhand selber beim zuständigen Sachbearbeiter angerufen und 5 Minuten später ging die Kostenübernahmezusage per Fax in der Praxis ein.
    Seine guten Beziehungen zur Uniklinik haben mir auch schon viele Annehmlichkeiten bei den Operationen beschert.
    Ich glaube einfach meine Ärzte wollen mir einfach nur das Leben ein bisschen erleichtern und mein Kassenpatientenstatus ist ihnen dabei offenbar völlig wurscht.
    WOW!!!

    Das ist ja absolut vorbildlich! Das kenne ich nur aus dem kleinen Städtchen aus dem ich ursprünglich komme! Hier (Großstadt) ist mir von Hausbesuchen noch nichts zu Ohren gekommen und in ein paar Fällen, wo ich danach fragte, kam entweder eine entsetzte Rückmeldung oder ein Lachen (war wohl 'ne 'doofe Frage') und ob sich meine Ärzte selbstverständlich (ohne mein Einwirken) untereinander austauschen würden, bezweifle ich hier ebenso. Aber ich bin auch (nicht mehr) krank zum Glück und benötige es nicht.

    Eine tolle Arbeitsphilosophie haben Deine Ärzte, sie scheinen es sich leisten zu können/wollen!?!

    Du schreibst, dass Du seit zig Jahren die gleichen Ärzte hast, das ist sicher auch nochmal eine andere Sache, als wenn man nur übliche Vorsorgetermine wahrnimmt oder zeitlich beschränktere Dinge zu behandeln hat?!

    So oder so - es freut mich für Dich!

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    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Bzgl. eines dringend benötigten Termins in einer Röntgenpraxis bekam ich die Auskuft: Termin erst in fünf Monaten, oder sind Sie privat versichert, dann ginge es in der nächsten Woche.
    Das ist das Eine, natürlich ist das Andere die Tatsache, dass die Ärzte gedeckelt werden und oft arbeiten ohne eine Bezahlung dafür zu erhalten.
    Aber zu Punkt 1 in dieser Abstimmung: der Punkt 1 ist falsch, bzw. missverständlich, fomuliert. Von Privatversicherten erhält der Arzt mehr Geld für seine Leisung, aber - wenn man den Punkt anders verstehen will - um in der privaten Krankenkasse mehr zu zahlen, muss erst mal einiges ( zum Beispiel viele Personen müssen versichert werden ) zusammenkommen. Alle Personen, die ich kenne und die privat krankenversichert sind ( fast mein gesamter Bekanntenkreis ) zahlt erheblich weniger in die private Krankenkasse, als sie es in die gesetzliche KV zahlen würden.

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    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    zu dem thema kann ich aus meiner erfahrung einiges beitragen:
    ich bin teilzeitbeamtin im erziehungsurlaub, ich muss oder darf mich und meine 3 kinder privat versichern und die prämien ohne einkommen irgendwie selber aufbringe.als beamter ist mann oder frau auch nicht automatisch reich und hat keine wahl zwischen pkv oder ges vers.arbeitet speziell frau teilzeit bleiebn die prämien gleich in der ges.kv wäre der beitrag einkommenabhängig und die kinder wären beitragsfrei....ich wurde auch noch nie eher bedient oder hab früher termine bekommen.die ärzte die ich kenne behandeln und terminieren nach indikation und nicht nach kassenlage.auch ich habe schon behandlungen ganz ohne kostenerstattung gezahlt,wenn sie mir wichtig waren .bei einer pkv ist man auch nicht automatisch bei wünsch dir was gelandet.wer streckt denn gerne das geld vor ? arztrechnungen gehen leicht in den tausend euro bereich und ich muss das zahlen und bekome irgendwann mein geld wieder, toll

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    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Zitat Zitat von Anitra
    Ich habe die "Schnauze so was von voll" als "mögliche Melkkuh" und nicht als Patient mit (möglichen) Beschwerden gesehen zu werden.
    GENAU ... auch ich suche mir möglichst meine Ärzte auch danach aus. D.h. meinen Augenarzt werde ich nach dem letzten Erlebnis mal wieder wechseln.

    Leider kann ich meinen Zahnarzt nicht wechseln. Der wird inzwischen gierig und wenn ich sage, das will ich jetzt aber nicht, dann ist er beleidigt.

    Mit meinem Hausarzt und meiner FA bin ich super zufrieden, die behandeln mich wohl nicht anderes als ihre Kassenpatientinnen und ihre Rechnungen erreichen keine schwindelnden Höhen.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

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    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Zitat Zitat von Nachtgespenst1
    Wieso sollte sich die Gesetzeslage verändert haben - private Krankenversicherungen haben doch mit dieser nichts zu tun?!?!

    Und das du natürlich Gefahr läufts, "überuntersucht" zu werden bei privater Abrechnung.....das kann sicher passieren. Liegt aber dann auch an dir, dich darauf einzulassen oder auch nicht bzw. dir einen Arzt zu suchen, dem du wirklich vertraust.

    Stimmt so nicht ganz. Wir sind seit 30 Jahren selbständig. Als wir uns selbständig gemacht haben, war es nicht möglich in der gesetzlichen KV zu bleiben. Ich weiss nicht wie jetzt die Gesetzeslage ist.

    Als Privatpatient passiert es dir aber viel häufiger überversorgt zu werden. Zumindest habe ich ganz heftig den Verdacht, wenn ich mir so überlege, was mancher Arzt noch alles mit mir machen wollte und es ist leider mühsam, sich einen passenden Arzt zu suchen. Wenn ich schon an die Anmeldung komme und die Sprechstundenhilfe sagt: Ah sie sind ja privat versichert, warum sagen Sie das nicht bei der Anmeldung! ... da habe ich neulich sofort die Arztpraxis wieder verlassen.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

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    Erleuchtung AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    im Vorfeld gleich "Entschuldigung wenn meine Meinung
    schon mal hier im Forum erwähnt wurde" ->habe leider nicht die
    Zeit, um alle Beiträge zu lesen.
    Von mir mal eine Frage!
    Wer regt sich auf, beim First-Class Schalter als Normalo nicht
    bedient zu werden??
    Wer regt sich auf, daß beim First-Class Schalter immer frei ist??
    Wer regt sich auf, wenn es dort unterschiedliche Essen usw. gibt??
    Es wird immer Unterschiede geben, wenn unterschiedlich gezahlt
    wird, wo wäre sonst auch der Anreiz für bestimmte Leistung.
    Schweinerei wäre selbstverständlich, wenn Patienten wegen
    dieser Unterschiede zu Schaden kommen.
    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel,
    haben jedoch nicht den gleichen Horizont

  9. Inaktiver User

    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Zitat Zitat von willli
    im Vorfeld gleich "Entschuldigung wenn meine Meinung
    schon mal hier im Forum erwähnt wurde" ->habe leider nicht die
    Zeit, um alle Beiträge zu lesen.
    Von mir mal eine Frage!
    Wer regt sich auf, beim First-Class Schalter als Normalo nicht
    bedient zu werden??
    Wer regt sich auf, daß beim First-Class Schalter immer frei ist??
    Wer regt sich auf, wenn es dort unterschiedliche Essen usw. gibt??
    Es wird immer Unterschiede geben, wenn unterschiedlich gezahlt
    wird, wo wäre sonst auch der Anreiz für bestimmte Leistung.
    Schweinerei wäre selbstverständlich, wenn Patienten wegen
    dieser Unterschiede zu Schaden kommen.

    Ist längeres Warten trotz Schmerzen kein Schaden? Eine Bekannte von mir versucht dringend einen Orthopäden Termin zu bekommen, sie hat echt Schmerzen. Sie ging also nachdem sie telefonisch bei drei verschiedenen schon abgewiesen wurde mit der Begründung: "wenn sie Privatpatient wären, aber so kann ich ihnen nur einen Termin Mitte Mai anbieten"
    Sie ging dann zu einem hin, früh morgens und beklagte ihre Schmerzen und sagte, sie habe sich den Tag frei genommen, ihr sei es egal wann sie heute drankäme aber sie WILL heute drankommen.

    Sie wurde wieder abgewiesen mit der Aussage (nachdem der Spruch mit den Privatpatienten schon vorbei war): "Sie können sich ja gerne hier hinsetzen den ganzen Tag aber davon wird auch kein termin frei"
    Sie haben sie tatsächlich nicht drangenommen. Ich habe sie gestern ins Krankenhaus gefahren, da sie inzwischen anfing sich aufgrund der Schmerzmittel, die wohl ein wenig zuviel wurden zu übergeben.
    Soviel zu dem Thema!!!

  10. gesperrt

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    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Zitat Zitat von Didi50
    Wenn ich schon an die Anmeldung komme und die Sprechstundenhilfe sagt: Ah sie sind ja privat versichert, warum sagen Sie das nicht bei der Anmeldung! ... da habe ich neulich sofort die Arztpraxis wieder verlassen.

    ...wenn du keine anderen Sorgen hast.....

    *kopfschüttel*

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