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    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was wirklich unfair ist, Menschen in 1. und zweite Klasse einzuteilen.
    Wie gesagt, es ist nicht jedem überhaupt möglich, sich privat zu versichern, selbst, wenn er möchte.

    Was mich auch stört: Die GKV bezahlt z.B. Fitness-Studio, bestimmte Gymnastikkurse, Rückenschule,usw.Und das auch an Mitglieder, die durchaus in der Lage wären, das selber zu finanzieren. Wichtige Untersuchungen, wie MRT, o.ä., werden abgelehnt. Wäre es da nicht sinnvoller, diesen orthopädischen Eiertanz selber bezahlen zu lassen und sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu beschränken.
    Es liegt hier einiges im argen!
    Das denke ich auch ...

    Aber auch das "System" bei den Privaten finde ich ungerecht. Ich erhalte regelmäßige "Werbung", dass ich Beiträge zurück erstattet bekomme, wenn ich keine Rechnungen einreiche. Gut. Also lasse ich einfach meine jährliche (teure) Nachsorgeuntersuchung (ehem. Krebspatientin) sausen, damit ich ein paar Euros mehr in der Tasche habe - oder wie soll man sowas verstehen? Klar, meine Beerdigung müssen die ja nicht bezahlen...
    Es kann aber doch nicht wirklich der Sinn einer Krankenversicherung sein, die Versicherten von Vor- oder Nachsorgeuntersuchungen abzuhalten! Ziemlich asozial das alles...

    Ganz abgesehen davon, bin ich aufgrund meiner Krankengeschichte wohl bis an mein Lebensende an diese Private gebunden - mich nimmt ja keine andere mehr auf! Bleibt nur zu hoffen, dass die Beiträge nicht ins Unermessliche steigen...

  2. Inaktiver User

    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn dem tatsächlich so ist, nochmal meine schon oben gestellte Frage: Warum sind dann alle Ärzte so scharf auf die Kassenzulassung?? Von P-Patienten alleine kann man dann doch nicht existieren, oder wie?
    Nach Recherchen der Redaktion (von "Hart aber Fair") liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen der niedergelassenen Mediziner bei 83.000 Euro - nach Abzug aller Kosten für Personal, Miete und Geräte. Einnahmen aus dem Geschäft mit Privatpatienten und Individuellen Gesundheitsleistungen (IGel) nicht mitgerechnet.
    Quelle

  3. Inaktiver User

    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Nach Recherchen der Redaktion (von "Hart aber Fair") liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen der niedergelassenen Mediziner bei 83.000 Euro - nach Abzug aller Kosten für Personal, Miete und Geräte. Einnahmen aus dem Geschäft mit Privatpatienten und Individuellen Gesundheitsleistungen (IGel) nicht mitgerechnet.
    Dann lag ich doch richtig mit meiner Einschätzung!
    Würde mich nur interessieren, wieviel dann durch die P-Patienten und die IGel noch dazu kommen
    "Schlecht gehen", oder "schlecht verdienen" ist für mich jedenfalls was anderes

  4. gesperrt

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    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Erstens sind nicht alle Ärzte scharf auf eine Kassenzulassung.
    Zweitens werden wohl viele Ärzte ihre Kassenzulassung zurückgeben.
    Drittens geht das Hausarztsterben munter weiter, Praxen sind unverkäuflich.

  5. Inaktiver User

    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Erstens sind nicht alle Ärzte scharf auf eine Kassenzulassung.
    Unsere Assistenzärzte, die sich selbstständig gemacht haben, waren alle scharf darauf. Ein Facharzt für Chirurgie, der die Kassenzulassung nicht bekam, machte tatsächlich eine weitere Assistenzzeit im KKH, damit er seinen Allgemeinmediziner bekam und so die Kassenzulassung erreichbar war. Ich habe hier im weiten Umkreis auch noch nicht erlebt, dass eine Arztpraxis die Zulassung abgegeben hätte. Wären ja auch blöd, bei einem Einkommen von 83.000€/Jahr, das nur durch Kassenpatienten eingenommen wird.

  6. Inaktiver User

    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Ich habe noch ein paar interessante Zahlen gefunden:
    Nach Angaben des Zentralinstitutes für die kassenärztliche Versorgung liegt der durchschnittliche Praxisüberschuss ( d.h. nach Abzug aller Kosten, wie Personal, Miete, ect.) eines Hausarztes bei 83819€. Bei den Fachärzten schießen die Radiologen den Vogel ab;durchschnittlicher Überschuss: 116709€.
    Jeder niedergelassene Arzt erhielt im Schnitt von seinen Privatpatienten nochmal 33023€ jährlich.
    In meinen Augen ist das Jammern der Ärzte ein Jammern auf hohem Niveau, wie man so schön sagt.
    Quelle:STERN 22/2008
    Mehr zum Thema: stern.de/kassenarzt

    Praxen sind unverkäuflich.
    Wieso sind Praxen unverkäuflich??

  7. gesperrt

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    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Weil keine Sau den Job des Hausarztes auf dem Land mehr machen will.

  8. Inaktiver User

    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Heute erlebt:

    mein Freund hat nen Hexenschuss und kriecht für eine schmerzspritze zum nächsten Doc - aber wir haben kurz vor Quartalsende, behandlung gibt der Arzt in unserer Straße im Moment nur bei Privatzahlung.

  9. Inaktiver User

    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    aber wir haben kurz vor Quartalsende, behandlung gibt der Arzt in unserer Straße im Moment nur bei Privatzahlung.
    Meldung bei Krankenkasse und kassenärzlicher Vereinigung!

  10. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Studie belegt: Privatpatienten werden beim Arzt bevorzugt

    Denunziant.

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