Kann ich nur unterstreichen. Er hat es sich bestimmt nicht leicht gemacht, diese klaren Worte auszusprechen. Hut ab vor soviel Mut.Zitat von Inaktiver User
Was ist nur aus der SPD geworden! Herr Clement ist bestimmt nicht der letzte aufrechte Politiker, der dieser Partei den Rücken kehrt.
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 35
-
31.01.2008, 11:50
AW: SPD-Politiker Clement kritisiert eigene Partei
"Ich würde auch gerne eine Rede in Deutschland halten. Aber ich würde das viel lieber als Präsident der Vereinigten Staaten tun als nur als Präsidentschaftskandidat.“
(John McCain )
-
31.01.2008, 12:12Inaktiver User
AW: SPD-Politiker Clement kritisiert eigene Partei
Etwas für deine Hausaufgaben:
Zitat von Inaktiver User
Stichwort Kosten der Wiedervereinigung
-
31.01.2008, 12:15Inaktiver User
AW: SPD-Politiker Clement kritisiert eigene Partei
Das ist doch lachhaft. Mut bedeutet Überwindung von Angst, aber seit wann hat der Mann vor irgendwem Angst?
Zitat von Nolita
Clement kann vor Arroganz kaum laufen und legt sich immer wieder mit seiner eigenen Partei an. Das gehört bei dem zum Image.
Übrigens ist der Mann von Beruf Lobbyist, und zwar u.a. für RWE (was sein Verhalten gegenüber Ypsilanti erklärt) und für Adecco (was seinen Protest gegen Mindestlöhne in der Zeitarbeitsbranche erklärt).
-
31.01.2008, 16:35
AW: SPD-Politiker Clement kritisiert eigene Partei
genau so ist es. in der spd wird er auch nicht mehr so recht ernst genommen. er benutzt seinen namen, den er sich mit der spd gemacht hat um geld zu verdienen. da ist auch nichts gegen einzuwenden, aber sein einwand gegen ypsilanti war sehr durchsichtig. da kam der lobbyist zum zuge.
Zitat von Inaktiver User
Leben und leben lassen
-
31.01.2008, 17:35
AW: SPD-Politiker Clement kritisiert eigene Partei
Gut, dazu habe ich eine andere Einstellung... ich persönlich fand die soziale Marktwirtschaft der früheren SPD deutlich sympathischer als den kalten globalisierten Kapitalismus, der in den letzten Jahren um sich greift.
Zitat von Inaktiver User
Klar - der Kopf sagt mir auch, daß Deutschland keine Insel ist und wir uns im globalen Wettbewerb behaupten müssen. Trotzdem kann die Art, wie es zur Zeit läuft, keine Lösung sein.
Mal abgesehen davon, daß ich mich nicht erinnern kann, daß die Regierung unter z.B. Kohl die Lohnnebenkosten merkbar nach unten getrieben hätte...*lost in the woods*
-
01.02.2008, 08:34Inaktiver User
AW: SPD-Politiker Clement kritisiert eigene Partei
Wie oben angedeutet ist sogar das Gegenteil der Fall:
Zitat von Rowellan
Helmut Kohl hat die Kosten für die Ost-Rentner , die nie ins westliche Rentensystem eingezahlt hatten, dem westdeutschen Rentensystem übertragen (= sogenannte Kosten der Wiedervereinigung). Natürlich müssen die Rentner, egal ob Ost oder West, ihre Renten bekommen, aber das hätte über das Steuersystem finanziert werden müssen (also von allen Bürgern, egal ob Beamte oder Angestellte, ob Selbständige oder Arbeiter).
Kohl hat hingegen entschieden, dass die Arbeitgeber sowie die abhängig Beschäftigten, also die Arbeiter und Angestellten, über die Beiträge für ihre Rentenversicherung für diese Kosten aufkommen. Beamte, Selbständige, wohlhabende Pensionäre etc. werden nicht zur Kasse gebeten.
Durch Kohls umstrittene Entscheidung stiegen die Lohnnebenkosten bzw. die Beiträge zur Rentenversicherung stark an.
Alinghis Hinweis, die SPD sei für den starken Anstieg der Lohnnebenkosten verantwortlich, ist also barer Unsinn.Geändert von Inaktiver User (01.02.2008 um 10:10 Uhr)
-
01.02.2008, 11:23Inaktiver User
AW: SPD-Politiker Clement kritisiert eigene Partei
1. Die Rentenversicherung erhält beträchtliche Zuschüsse aus Steuermitteln.
2. Die Rentner im Osten haben - in einer anderen Ausführung aber inhaltlich vergleichbar - genau wie wir, die wir das glück hatten im Westen aufzuwachsen, ebenfalls während ihres Arbeitslebens in ihre Rentenkassen einbezahlt: Genau wie bei uns haben dort die aktiv Arbeitenden jeweils die Renten für die Pensionäre finanziert. Es gibt keinen Unterschied.
Hat aber wenig mit Clement zu tun.
Es waren Schröder (und damit eben auch sein Kabinettsmitglied Clement), die sich bemüht haben die Lohnnebenkosten und ganz allgemein die Kosten des Sozialsystems zu senken.
Und was den Mut von Clement angeht ....
Ich denke mal, dass Blautanne und manche anderen hier Kritik von Politikern wie Geissler oder Blüm an der Union unbedenklich gut heissen - denn es geht gegen die "bürgerliche" Politik.
Wenn ein Vertreter des gemäßigten Flügels der SPD die Extremisten in seiner Partei kritisiert, ist es aber natürlich falsch .....
Man misst eben mit zweierlei Maß !
-
01.02.2008, 11:26Inaktiver User
AW: SPD-Politiker Clement kritisiert eigene Partei
Das ist Quatsch. Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass von mir aus Clement jede beliebige Meinung haben kann. Aber es ist ein Unding, in der heißen Phase eines Wahlkampfs der eigenen Partei in den Rücken zu fallen. Sowas geht nicht.
Zitat von Inaktiver User
Das hatte ich geschrieben, aber du willst es anscheinend nicht zur Kenntnis nehmen, sondern dich - stellvertretend für Clement - lieber ungerecht behandelt fühlen.
-
01.02.2008, 12:15Inaktiver User
AW: SPD-Politiker Clement kritisiert eigene Partei
och, mich betrifft es wenig, denn als Person ist mir Clement ziemlich unsympathisch ...
-
01.02.2008, 12:36
AW: SPD-Politiker Clement kritisiert eigene Partei
Nein.
Zitat von Inaktiver User
Wie gesagt - parteiinterne Diskussionen finde ich absolut in Ordnung. Sowas nennt man Demokratie.
Was ich nicht in Ordnung fand war a) der Zeitpunkt und b) die Person samt ihrer Verstrickungen, die die Aussage nicht neutral erscheinen lassen.*lost in the woods*


Zitieren
