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  1. Inaktiver User

    AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?

    @ Valentine

    Du hast völlig recht, dass Vorbeugung der Königsweg für dieses Problem ist.

    Aber wenn die Jugendlichen bereits zu Mehrfachtätern mit einer langen Liste vin Gewaltverbrechen geworden sind, dann ist es für Vorbeugung zu spät, dann brauchen wir andere Ansätze.

    Wobei jeder Ansatz Schwächen hat!

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    AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?

    hallo,

    stimmt,jugendliche die zu tätern werden müssen lernen und spüren, dass dies nicht der richtige weg ist. aber auch da müssen bei der bestrafung die eltern mit bedacht werden, evtl. mit geldstrafen? eltern straffälliger jugendlicher sollten die möglichkeit zu beratungsgesprächen und erziehungshilfen bekommen. hilfe im menschlichen und pädagogischen sinn und nicht finanzielle hilfe.

    grüsse valentine

  3. Inaktiver User

    AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?

    Das gehört in meinen Augen grundsätzlich mit zur Vorbeugung.

    Es bedeutet für mich aber auch, dass es "Zuckerbrot und Peitsche" geben muss, sobald ein Jugendlicher mehrfach auffällig geworden ist, z.B. durch Streichung von Kindergeld für Eltern deren Kinder den Schulbesuch regelmäßig verweigern, die - im Falle von Ausländern/Migranten - Sprachkurse nicht regelmäßig besuchen, und bei mehrfach auffällig gewordenen Jugendlichen, wenn sie die Sozialisierungsmaßnahmen nicht komplett erfüllen.

    Es sei denn, sie räumen ein, dass sie die Kontrolle über ihre Kinder verloren haben und übergeben das Sorgerecht (und damit alle Rechte - Kindergeld u.ä. - die sich aus dem Vorhandensein des Kindes ergeben) dem "Staat".


    Für mich kann "Vorbeugen" nur solange Sinn machen, wie ein Kind/Jugendlicher nicht wiederholt auffällig geworden ist, und das muss, wie gesagt, positiv und negativ die Eltern mit einbeziehen.

    Bei Wiederholungstätern, erst recht bei Vielfachtätern mit Gewaltverbrechen, macht aber Vorbeugung keinerlei Sinn mehr - da helfen bestenfalls Strafen. Zumindest können aber Haftstrafen die Zeit begrenzen, die für weitere Verbrechen verfügbar ist.

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    AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?

    hallo,

    ja da hast du recht. ich sehe das ganze etwas *pauschaler*
    eltern haben nicht nur erziehungs- und sorgerechte, sondern es sind PFLICHTEN!!!! ist mir klar, dass nicht jedes kind in einer heileweltsonnenscheinwelt aufwachsen kann. aber jeder mensch kann seinen kindern achtung und liebe entgegen bringen.
    und das ist schon sehr viel.
    habe lange beim kinderarzt gearbeitet und bin für die sorgfaltsPLICHT im umgang mit vorsorgeuntesuchung und zwar auf beiden seiten, arzt und eltern.wenn man ein kleinkind auskleiden muss beim kinderarzt, auch wegen eines hustens, kann der *nebenbei* auffälligkeiten wie übermässige blaue flecken, schlechter pflege und ernährungszustand, usw. mal registrieren. rechtzeitiges einschreiten bei elterlicher gewalt in familien, kann auch spätere jugendgewalt vorbeugen!!!! eltern als vorbild!! eltern stärken in kursen. wir hatten hier in der gemeinde z.b. nachbarschaftshelferinnen, die in familien abgezogen wurden, wo die kinder grob vernachlässigt wurden und dort helfend eingesprungen sind. es gibt sicher viele möglichkeiten präventiv zu arbeiten oder schon bei kleineren problemen hilfe zu suchen.
    ganz verhindern, dass jugendliche straftaten verüben werden wir nicht können.
    eltern muss klar sein, dass sie für ihre kinder haften und kinder muss klar sein, dass ihr eltern evt. für ihre taten mit eintreten müssen.

    grüsse valentine

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    AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?

    Die Beiträge von Helen habe ich nicht gelesen, aber ich frage mich, ob die Beiträge der "Gegenseite" nicht viel eher hart an der Grenze sind. Wenn hier Opfer zu Tätern gemacht werden und der "Opi in der U-Bahn selber schuld ist, weil er es wagt, türkische Jugendliche anzusprechen", und jetzt als Nazi hingestellt wird, dann hat das für mich nichts mit sachlicher Diskussion zu tun.

    Das Brigitte-Forum sollte nicht gemeinsame Sache mit den usern machen, die hier permanent Hasspredigten auf deutsche Mitbürger loslassen.
    "Ich würde auch gerne eine Rede in Deutschland halten. Aber ich würde das viel lieber als Präsident der Vereinigten Staaten tun als nur als Präsidentschaftskandidat.“
    (John McCain )

  6. gesperrt

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    AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und wieviele Morde haben wir in Deutschland?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mord

    Die Statistik befindet sich am Ende.
    ... also ganz unten

    Kriminalstatistik

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    In der Kriminalstatistik werden zurzeit immer weniger vorsätzlich vollendete Tötungsdelikte registriert. Das liegt nach weitgehend herrschender Auffassung jedoch nicht an einer zurückgehenden Tötungskriminalität, sondern an dem größer werdenden Dunkelfeld von Mord und Totschlag.
    Wenn das stimmt, frage ich mich: Hat die Justiz 1994 besser gearbeitet wie heute?
    Versagen die Gerichte zunehmend?
    Oder ist die oben gesagte Aussage falsch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ...Dass viele Tötungsdelikte nicht als solche erkannt werden, liegt u. a. auch daran, dass die meisten Todesfälle durch den Hausarzt begutachtet werden und nicht durch einen ausgebildeten Rechtsmediziner.
    Wenn das stimmt, frage ich mich: Wurden 1994 mehr Todesfälle durch ausgebildete Rechtsmediziner begutachtet wie heute? Wenn ja - warum? Und warum in dem kontinuierlichem Maße weniger werdend, in dem die angeblich nur "angeblich zurückgehenden" Tötungsdelikte zurückgegangen sind?

    Und wenn das alles stimmt, und man das schon weiss, warum ändert man das dann nicht? Wenn das alles stimmt und der Gesetzgeber das weiss, aber trotzdem nichts dagegen unternimmt, handelt da der Gesetzgeber nicht grob fahrlässig?

    Oder ist auch diese Aussage falsch?
    Wenn beide Aussagen falsch sind, frage ich mich:
    Wie kommen sie zustande?
    Durch Unwissenheit oder mit einer bestimmten Absicht?................................................................. ....
    Geändert von Streuner (18.01.2008 um 16:34 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?

    Bei Tötungsdelikten allgemein mag es eine gewisse Dunkelziffer geben, gerade wenn für den Hausarzt kein Motiv zu erkennen ist. Das warr allerdings auch früher schon so.

    Aber in dieser Diskussion geht es um Gewalttaten, die im Extrem auch Tötungsdelikte einschließen. Da aber ist es in den allermeisten Fällen klar, dass eine Gewalttat vorliegt, und dies ganz besonders in den Fällen, die von Jugendlichen (egal welcher Herkunft) begangen werden, denn da wird praktisch nie etwas vertuscht - dazu sind die Täter meist einfach zu blöd.


    Aber wenn jemand die hier laufende Diskussion zur Gewalt durch Jugendliche mit allgemeinen Verschiebungen in der Kriminalstatistik in Beziehung setzen will, dann ist die Frage, ob wir uns damit zufrieden geben wollen, dass einige Verbrechen zurückgehen, weil sie nicht angezeigt werden, oder dass die meisten Tötungsdelikte aufgeklärt werden.

    Denn die Gewalttaten (einschließlich der entsprechenden Tötungsdelikte) wären vermeidbar, wenn wir

    * Vorbeugen und die Kinder aus Familien "mit Migrationshintergrund" gar nicht erst abrutschen lassen

    * die Jugendlichen, die ein erstes Mal auffällig geworden sind, durch geeignete Maßnahmen (Re)Sozialisieren

    * die jugendlichen Vielfachtäter hart bestrafen und solange wegsperren, wie es das Gesetz zulässt, sobald es sich zeigt, dass sie auf andere Sozialisierungsmaßnahmen nicht reagieren.


    Mein Mitgefühl gilt ausschließlich den Opfern, auf gar keinen Fall Vielfachtätern, denen Gewalt zur Gewohnheit geworden ist. Die Gründe für ihr Verhalten interessieren mich ausschließlich insoweit, als sie helfen können, die erste Priorität - Vorbeugen - besser gestalten zu können.

  8. Inaktiver User

    AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ..., dass einige Verbrechen zurückgehen, weil sie nicht angezeigt werden, oder dass die meisten Tötungsdelikte aufgeklärt werden.
    Du würdest aber in Betracht ziehen, das es auch Zunahmen an Verbrechen gibt, weil mehr angezeigt wird?

  9. Inaktiver User

    AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?

    selbstverständlich!

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