man kann es sehen wie man will aber kochs thesen mit der hau drauf und schluss methode sind nur ein schuss in den ofen.
wie oft hört man das gerade im knast die jugendlichen ihre kriminelle karriere erst beginnen.dort lernen sie oft auf engstem raum das nur das argument des stärkeren gilt und das führen sie draussen dann fort.von erpressung im knast(zigaretten etc.)mal ganz zu schweigen.![]()
wenn man die gelder in freizeit und bildungseinrichtungen steckt kommt mehr bei raus als wenn man jemanden wegsperrt und er kommt später wieder ohne perspektive raus.
das man gewalt ahnden muss ist klar aber das aus den augen aus dem sinn prinzip von koch ändert daran nichts.kommen die täter wieder aus dem knast machen sie dort weiter wo sie aufgehört haben weil sie keine perspektive haben.![]()
zu westerwelle:bla bla bla-bellender kleiner kläffer![]()
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Ergebnis 21 bis 30 von 59
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09.01.2008, 19:35
AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?
Zeige den Menschen die Realität und sie werden dich beschimpfen, dich schlagen, dich verachten, dich ignorieren...
Zeige ihnen eine Lüge, an der sie kaputt gehen und du bist ihr Gott...
Am 13.juli 2013 hab ich nach
6 jahren meinen 5000.beitrag geschrieben.viele
Mädels schaffen das bei der BRI an einem Tag
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09.01.2008, 21:19Inaktiver User
AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?
@ Niederrheiner
Es ist ja richtig, dass der Knast die Uni für Kriminelle ist - sie kommen oft schlechter raus als sie reingekommen sind.
Aber was machen wir denn sonst mit Vielfachtätern, bei denen alle anderen Maßnahmen nichts gebracht haben?
Vorschläge für diese kleine Gruppe von offenbar unverbesserlichen Wiederholungstätern ????
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09.01.2008, 22:10
AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?
Aus meiner Sicht trifft Frau Ypsilanti den Nagel auf den Kopf. Sowohl mein Mann als auch ich sind Erzieher/in. Ich arbeite seit 6 Jahren in der Jugendhilfe und Vorher 7 Jahre in der Kinder und Jugendpsychiatrie. Es existieren längst Lösungsansätze! Aber gerade in der Jugendhilfe wird an Personal und Material gespart. Ein Beispiel: In einer Kinderwohngruppe wohnen 10 Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren. Diese Kinder sind hoch verhaltensauffällig und zum großen Teil sehr traumatisiert. Sie neigen sehr häufig zu aggressivem Verhalten, haben große Probleme in der Schule. Kurz: Sie benötigen intensive Unterstützung durch das professionelle Team. Diese Team besteht aus 4,5 maximal 5 Erziehern und Erzieherinnen, die 365 Tage im Jahr und 24 Stunden Betreuung abdecken müssen. Wir haben immer wieder große Probleme Therapieplätze zu bekommen und fühlen uns häufig alleingelassen. Oft müssen wir zusehen, wie Kinder und Jugendliche scheitern, da sie die notwendige Betreuung und Förderung nicht erhalten. Die Folgekosten sind dann sehr hoch, wie man weiß. Diese Kinder sind später nur sehr selten in der Lage, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Mich machen die Forderungen nach Camps nur noch wütend!!! Das ist keine Lösung! Aus meiner Sicht ist das eine Form der gesellschaftlichen Entlastung durch Ausübung von einer Art Vergeltung. Starke Männer, so die Vorstellung, die ich oft höre, setzen Grenzen und vermitteln Disziplin. Ich gebe zu bedenken: das haben diese Kinder und Jugendlichen längst gelernt, daß der Stärkere recht hat und daß man sich mit Gewalt durchsetzen kann. Die Verhaltensänderung ist daher auch meist nur ein kurzfristiger Erfolg. Im alltäglichen Leben läuft nicht immer ein starker Mann oder Frau neben Dir her, der Dich an Deine Grenzen führt, wenn Du Dich unangepasst verhältst. Was wir brauchen sind personell gut ausgestattete Einrichtungen. Das alles gibt es aber nicht zum Nulltarif. Für die Umsetzung guter pädagogischer Konzepte braucht es nun mal Geld!!!
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10.01.2008, 01:31Inaktiver User
AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?
Was möchtest du denn was es nicht schon längst gibt? Nach EU Recht und das ist das Maß aller Dinge!!, darf bei schweren Straftaten ab 5 Jahren Gefängnissstrafe abgeschoben werden.
Zitat von Inaktiver User
Da kommt auch Koch nicht dran vorbei, AUSSER man erhöht das Strafmaß.
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10.01.2008, 02:13
AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?
Liebes Brigitte Team
Gerne wollte ich an Eurer Umfrage teilnehmen. Ging aber nicht. Denn ich wollte alle drei Aussagen anklicken
In Punkt zwei - "Wir müssen all das Geld, das Erziehungscamps kosten würden, in Bildung und Erziehung investieren, um Jugendliche erst gar nicht auf die Verliererstraße geraten zu lassen." (Andrea Ypsilanti, SPD)
- würde ich noch hinzufügen wollen: Sowohl als auch. Umso größer währe die Wirkung. Die einen müssen wir vor der Kriminalität bewahren, den anderen die Chance geben, da raus zu kommen. Und den uneinsichtigen die Konsekuenzen spüren lassen.
Ein erster konkreter Anfang währe, in jeder Schule ausreichend finanzielle Mittel zur musischen Erziehung zur Verfügung zu stellen. ( Gemeinsame ) Erfolgserlebnisse motivieren, und lassen Kinder - und Menschen allgemein - aufblühen. Gemeinsames Gestalten und Musizieren fördern soziale Bindungsfähigkeit. Wer keine sinnvolle Beschäftigung hat, kommt sich überflüssig vor und vereinsamt. Und wer in seiner Einsamkeit nicht untergehen will, der sieht als Ausweg oft nur noch Aggressivität. Er will seinen Frust heraus schreien. Er wird aggressiv anderen Menschen und/oder sich selbst gegenüber, wird bewusst - oder wie auch immer - kriminell. Einsamkeit kann sehr weh tun. So richtig körperlich weh. Und wenn man das Gefühl hat, dass der Schmerzverursacher die Gesellschaft ist, gegen wen versucht man sich dann zur Wehr zu setzen? ...
Das Schlimme daran ist: Alle wissen und propagieren das seit Jahren und immer wieder aber alle ignorieren es. Und die Rufe nach mehr Eigeninitiative will ich in diesem Fall gar nicht mehr hören... Währe zwar wünschenswert - ist aber ein Schrei in den Wald. Musik muss in den Schulen (wieder) Pflichtfach werden und die nötigen Mittel dafür bereitgestellt werden ( Ich spende mein altes - aber noch gutes - Akkordeon ). Wo das Geld dafür - Jahre später - eingespart wird, kann sich jeder selber ausrechnen...
Einen aggressiven Menschen einfach einzusperren bzw. auszusperren, - zu isolieren, ohne sich weiter um die Hintergründe, warum dieser Mensch so geworden ist, - sich so verhält, zu kümmern, ist einerseits ein mindestens ebenso unmenschliches Verhalten, wie das desjenigen, der solches an den Tag legt, und bewirkt andererseits nur noch mehr Aggressivität.
Wenn jemandem der Eindruck vermittelt wird, nicht gebrauch und nichts wert zu sein, - dass jeder nur an sich denkt – dass nur zählt, wer was hat, - dass Werte wie Liebe, Gefühle, Anstand, Moral, Religion und somit der Glaube an einen höheren Sinn des Lebens nichts wert sind, muss man sich nicht wundern, wenn derjenige danach handelt.
Gibt es eine Partei oder eine/n Politiker/in, die/der alle drei Meinungen vertritt???
Geändert von Streuner (10.01.2008 um 02:15 Uhr) Grund: Zitat brauchte nur unnötig Platz
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10.01.2008, 03:43
AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?
ööhm, nix...
Zitat von Inaktiver User
Geändert von Streuner (10.01.2008 um 04:18 Uhr) Grund: ;-)
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10.01.2008, 07:51
AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?
ich denke, kinder und jugendliche, die straffällig werden, spiegeln den zustand einer gesellschaft. wir sind alle verantwortlich für die art und weise, wie kinder aufwachsen.
wie sollen kinder zu starken persönlichkeiten werden, wenn ihnen von geburt an keine grenzen, keine regeln, keine positiven werte vermittelt werden? wenn sie leibhaftig erfahren, dass es "gewinner" und "verlierer" in dieser gesellschaft gibt - und sie meistens zur 2. gruppe gehören, aus der es für sie kaum einen ausweg gibt?
deswegen finde ich es besonders verwerflich, sich hinzustellen und mit dem finger auf straffällig gewordene jugendliche zu zeigen - statt sich zu fragen, was die gesellschaft - also wir alle - dazu beitragen kann, dass diese jugendlichen in ihrer zukunft ein sinnvolles projekt sehen?
abscheulich finde ich es, diese frage für wahlkampfzwecke zu missbrauchen!************************
Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere recht haben könnte. Jürgen Habermas
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10.01.2008, 08:19Inaktiver User
AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?
@ Eusebia
Wir sollten uns natürlich an die Gesetze halten (die man allerdings ändern könnte, was ich nicht vorschlage), aber das bedeutet auch, dass Nicht-EU-Bürger (also in der laufenden Diskussion auch Türken ohne deutschen Pass!) schneller abgeschoben werden könnten, denn für die gilt die 5-Jahres Regel nicht. Diese gilt übrigens auch für EU-Bürger nur als Anhaltspunkt!
Aber meine Frage bezieht sich nicht speziell auf Ausländer, die man vielleicht im Einzelfall abschieben könnte. Das viel größere Problem bleiben die Vielfachtäter, die aus den verschiedensten Gründen nicht abgeschoben werden können - z.B. weil sie Deutsche sind, egal welcher Herkunft.
Denn für die kommen die gutgemeinten Vorschläge für bessere Sozialisierung schon im Kindergarten viel zu spät - das Elternhaus hat nun mal bei denen versagt!
Da wir die meisten von ihnen ja nicht abschieben können - was machen wir dann???
Noch mehr Streicheleinheiten????
ES GEHT IN DIESER DISKUSSION UM DIE VIELFACHTÄTER EGAL WELCHER HERKUNFT, DIE SICH NICHT HABEN SOZIALISIEREN LASSEN !!!!
Ich betone ganz bewusst oben das Versagen des Elternhauses, denn es gibt keine Kultur, in der Totschlag, Gewalt oder Eigentumsdelikte gebilligt werden. Also ist es zu allererst die Aufgabe der Familie, ihre Mitglieder im Sinne der einschlägigen Gebote zu sozialisieren - genau zu diesem Zweck steht ja die Familie unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes!
Falls es allerdings Kulturen gibt, bei denen Gewalt und Vergehen gegen das Eigentum für richtig gehalten werden, dann gehören ihre Anhänger nicht nach Deutschland und Europa.
@ Alinaluna
Zustimmung!
ABER: Ich halte die "Fürsorge der Gesellschaft" dann für "aufgebraucht", wenn jemand schon bevor er 21 ist eine Vielzahl von Verbrechen begangen hat und sich den unterschiedlichsten Sozialisierungsmaßnahmen - von gemeinnütziger Arbeit bis zu Jugendgefängnis - verweigert hat.
Sozialisierung ist ein Angebot, annehmen und umsetzen muss es der Einzelne.
Und da sehe ich die Probleme bei den (jugendlichen) Vielfachtätern!!
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10.01.2008, 11:07
AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?
Liebes Brigitte-Team,
ich sehe, dass fast 1/3 meines Beitrages gestrichen wurde. Ich weiß allerdings nicht was Ihr unter "Beleidigung und bewussten provokanten Äußerungen" versteht. Offenbar werden Meinungen willkürlich aus subjektiver Sicht des Moderators einfach gekürzt. Vielleicht sollte sie/er mir erst einmal sagen was ich sagen darf und was nicht und welche Meinung sie/er hat um meine danach auszurichten.
Ich sehe im gestrichenen Text weder eine Beleidigung noch eine provokante Äußerung. Was ist bitte an der Frage: "wie oft muss sich die Bevölkerung bestehlen und prügeln lassen bis die lernen wie der Hase läuft" provokant? Warum ist eine Aussage wie: "die Polizei sucht sie und fängt sie, die Richter tätscheln ihnen über den Kopf und lassen sie laufen und sie deswegen aus deren Sicht Hampelmänner sind" beleidigend? Das würde ich bitte gerne mal wissen. Bei einzelnen Wörtern würde ich es noch verstehen, aber nicht gleich ganze Absätze! Derart unverhältinissmäßig stark beschneiden, so dass Zusammenhänge nicht mehr zu erkennen sind!
Ich möchte bitte meine Meinung nicht stark weichgespült und an die Meinung eines lebens-unerfahrenen Moderators angepasst haben und mit Mahnung und Ausschluss bedroht werden. Wenn das geht.
Ich bin zwar selber jung aber ich wünsche mir als Moderator /-in einen erfahrenen Menschen, der mit beiden Beinen im Leben steht. Wenn es geht sollte er über 45 besser 50 Jahre sein. Jemand, der objektiv gut von schlecht unterscheiden kann und Menschenkenntnis hat.
.Geändert von Helen3 (10.01.2008 um 14:27 Uhr)
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10.01.2008, 13:50
AW: Jugendgewalt: Welcher Politiker-Aussage stimmen Sie zu?
Bravo!!
Zitat von Helen3


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