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  1. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Noch was vergessen:

    Alle die sich über die "Manager" aufregen: Aufstehen und besser machen.

    Der Satz ist natürlich vollkommener Blödsinn und ich denke das weißt du auch.
    Selbstverständlich hat man das Recht sich über Manager aufzuregen, das nennt man Meinungsfreiheit. Schon mal davon gehört ?

    Ernsthaft.
    Ich bin natürlich auch der Meinung, daß gerade der Porsche Chef der falsche ist um sich darauf einzuschießen. Ob 54 Mio. Eur. angemessen für ihn sind ? Unwichtig. Tatsache ist, daß Porsche extrem erfolgreich ist, zum einen durch eine gute Führung und zum anderen durch gute hochmotivierte Mitarbeiter.
    Tatsache ist auch, daß bei Porsche keine Arbeitsplätze abgebaut werden und jeder Mitarbeiter durch hohe Boni am Erfolg beteiligt wird.

    Aber, wo ich das kotzen bekomme, ist wenn Vorstände von nicht so erfolgreichen Unternehmen sich ihre Bezüge um bis zu 40 % erhöhen, gleichzeitig aber die hohen Personalkosten anprangern und Stellen streichen. Das ist asozial und verantwortungslos.

    Noch schlimmer sind so Figuren wie Pischetsrieder oder Schrempp.
    Pischetsrieder hat mit seinem Rover Experiment BMW fast in die Pleite gesteuert. Anschließend durfte er das gleiche nochmal bei VW probieren.
    Schrempp hat Daimler-Benz mit seinem Traum vom Weltkonzern und der Chrysler Dummheit extremst geschädigt. Niemand hat soviel Geld verbrannt wie er.

    Jeder normale Arbeitnehmer der seinem Unternehmen schadet wird ganz selbstverständlich entlassen.
    Diese Herrschaften auch, aber mit einem goldenen Handschlag. Abfindungen in Millionenhöhe und Fortzahlung ihrer Gehälter bis zum regulären Vertragsende.

    Sorry, aber das hat nichts mehr mit Neid zu tun. Das ist einfach eine Riesensauerei.

    Nein, Managergehälter müssen und sollten nicht gesetzlich geregelt werden, aber Manager die solch einen Schaden anrichten sollten auch dafür gerade stehen müssen und nicht auch noch belohnt werden für ihre Unfähigkeit. Wobei ich den Verdacht habe, daß diese Leute nicht mal unfähig sind, sondern eiskalt berechnend.

  2. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Der Satz ist natürlich vollkommener Blödsinn und ich denke das weißt du auch.
    Selbstverständlich hat man das Recht sich über Manager aufzuregen, das nennt man Meinungsfreiheit. Schon mal davon gehört ?
    Sicher darf man sich darüber aufregen.
    Mein Satz ist sicher kein Blödsinn, abgesehen davon fällt auch mein Satz unter die Meinungsfreiheit. Und deine Aussage, dass der Satz Blödsinn ist, zeigt nicht gerade deine Fähigkeit zur Toleranz.

    Hier wird allgemein über "Manager" geredet, als ob alle Führungskräfte gleich wären. Dem ist ganz sicher nicht so.
    Ob diejenigen die dauernd rum maulen auch die tollsten Arbeitnehmer sind, müsste mal geprüft werden.
    Eins darf man aber nicht vergessen. Wenn es z.B. um eine AG geht, dann gibt es einen Aufsichtsrat, der könnte ganz schnell die Erhöhung des Gehaltes des Vorstandes bremsen. Noch mehr Bremswirkung haben die Anteilseigner. Wenn beide Parteien ihre Aufgabe nicht richtig war nehmen, dann müssen auch diese Personen mit an den Pranger. Komischerweise geschieht das aber nicht. Das wiederum gibt mir zu denken, ob die Nörgler überhaupt wissen wie eine Firma, im speziellen eine AG, funktioniert.
    Sollte es also wirklich so weit kommen, dass jemand aus der Führungsriege dem Unternehmen Schaden zufügt, dann haben alle Kontrollinstanzen versagt - und die Hauptschuld liegt dann schon fast bei den Kontrollinstanzen, denn sie gibt es ausschließlich um Schaden von der Firma abzuwenden.

    Und zu meinem Satz es besser zu machen: Der ist so zu verstehen, dass man erstmal an seinem eigenen Arbeitsplatz es besser machen soll und zwar besser als die Führungsriege - halt in seinem eigenen Bereich. Da würde mich mal interessieren wie viele von den Nörglern zum Mitarbeiter des Monats würden.

  3. User Info Menu

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich bin mir sicher, dass man eine 60 - 70 qm Wohnung inkl. Nebenkosten für 400 EUR organisieren kann. Dann sind noch 500 EUR übrig.

    Ich werde unserer Stadt vorschlagen, dich als Berater zu engagieren. So einen brauchen wir hier dringend, weil niemand es schafft, solche Wohnungen zu finden.

    Im Leben gibt es ein Recht auf gar nichts. Alleine die Einstellung, dass man auf irgendetwas ein Anrecht hätte ist sehr bedenklich.

    Dann stören Dich deutsche Gesetze? Bedenklich ?
    Da steht übrigens auch etwas von "Eigentum verpflichtet" usw. Lies mal nach, es muß Dir entfallen sein.

    Es ist dann Luxus sich eine Familie zu wünschen, wenn man diese nicht finanzieren kann.

    Genau an dieser Einstellung krankt unsere Gesellschaft:
    Eine Familie ist kein LUXUS, sie ist NORMAL.
    LUXUS ist, das abschaffen zu wollen, damit das Geld gespart werden kann und für überflüssigen Mist ausgegeben werden kann. Kinder sind das Wichtigste, was eine Gesellschaft hat. LUXUS ist es auch, so etwas laut sagen zu dürfen, worauf Du ja ein Recht hast. Bedenklicher weise. Sollte verboten werden, Menschen so zu diskriminieren.

    Du scheinst es ja nicht verstehen zu wollen: Nicht jeder kann alles machen oder haben was er gerne hätte.

    Das ist ja völlig neben dem Thema. Setzen! 6 !

    Und was würden niedrige Managergehälter ändern? Glaubst du wirklich dass dadurch irgendjemand auf der Welt nicht verhungern würde, der sonst verhungern würde? Ganz sicher nicht. Gemessen am zur Verfügung stehenden Geld, haben die Managergehälter überhaupt keine Relevanz.

    Du begreifst das Thema einfach nicht...was macht man da nur...Nachhilfe ?

    Du möchstest was dagegen tun? Dann werde doch einfach Manager mit einem der niedrigsten Gehälter die die Welt je gesehen hat. Das wäre ein gutes Beispiel für alle anderen und würde sicher ein Zeichen setzen.

    Die gibt es doch! Du mußt gründlicher recherchieren. Es bringt sogar etwas: Nämlich den Angestellten, die in dem Unternehmen tätig sind. Bares Geld. Und damit der Volkswirtschaft, den Sozialsystemen...usw...blabla...

    Nebenbei: Alleine schon das Wort Manager zu benutzen ist vollkommen daneben. Das Wort hat nämlich keine wirkliche Bedeutung. Korrekterweise würde man von der Unternehmensführung sprechen.

    Ich glaube nicht, daß Schulmeisterei-Künste ausreichen, wenn man ansonsten so daherredet. Das qualifiziert....äh wofür nochmal? Brauchen wir das? Nein, das ist LUXUS.
    Wenn ich Dich lese muß ich an einen aus meiner Familie denken. Neureich, Geschäftsleitung, weiß alles, kann alles, alle anderen sind "selber Schuld" daß sie nicht so eine Position haben wie er usw. usf.

    Man nennt das intern "Selbstgerechtigkeit".

    Extern nicht, weil mit diesem Menschen niemand mehr redet aus der Familie. Auch andere Geschäftsführer-Menschen nicht.

    Wir leisten uns den LUXUS, nach vielen vergeblichen Gesprächen, asoziales Gedankengut nicht zu dulden in unserer Mitte.

    Ich finde es ist ein Grundrecht, daß man nicht laufend diskriminiert und beschulmeistert wird, wenn man sich WAGT, einen reichen Dummschwätzer zu kritisieren. Das sind die Herren natürlich aus dem Alltag nicht gewohnt, weil sie sich mit Ar***kriechern umgeben.

    Fröhliche Weihnachten,

    und bei Dir stelle ich mir vor, wie du - die Bibel auf dem Schoß - Josef, Maria und Gott erklärst, was sie alles falsch gemacht haben Köstlich... Danke für diesen lustigen Start in den Morgen!

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


  4. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    @Karla

    Du scheinst zu den Menschen gehören die nicht verstehen wollen oder können, was ich mit meinem Text ausdrücke. Eins muss ich dir lassen, eine ungeheure Kreativität in deiner Interpretation meiner Texte, vor allem wenn es darum geht etwas hinzuinterpretieren, was gar nicht da ist.

    Beispiel:

    "Ich werde unserer Stadt vorschlagen, dich als Berater zu engagieren. So einen brauchen wir hier dringend, weil niemand es schafft, solche Wohnungen zu finden."

    Habe ich gesagt, dass ich mich auf eine bestimmte Stadt beziehe? Nein. Du darfst dich jetzt setzen, 6-

    Und der Rest deiner Kommentare ist ähnlich zu Bewerten. Aus dem Kontext gerissen.

    "Ich finde es ist ein Grundrecht, daß man nicht laufend diskriminiert und beschulmeistert wird, wenn man sich WAGT, einen reichen Dummschwätzer zu kritisieren. Das sind die Herren natürlich aus dem Alltag nicht gewohnt, weil sie sich mit Ar***kriechern umgeben."
    Schön das du das findest, aber ob das wirklich jemanden interessiert? Wenn hier wenigstens jemand richtig Kritisiert werden würde, dann würde ich sicher nichts sagen - aber hier wird nur dumm rumgelabert ohne konkretes vorzubringen. Du machst da keine Ausnahme. Du projezierst nämlich deine Erfahrung mit Menschen die vielleicht ähnliches von sich gegeben haben, auf mich - dabei kannst du ja gar nichts von mir Wissen. Das nenne ich mal wirkliche Intelligenz. Jeder disqualifziert sich selbst so gut er kann.
    Geändert von Inaktiver User (22.12.2007 um 10:39 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Wie schön, dass die Neiddebatte nun auch hier angelangt ist. Abgesehen davon, dass so eine Obergrenze rechtlich in unserem schönen Land genauso wenig einzuführen wäre wie die Todesstrafe, frage ich mich, ob schon jemand eine Obergrenze für andere Gehälter, die zum Teil deutlich höher als Managergehälter sind, gefordert hat:

    Was ist mit den Gehältern von Jauch, Gottschalk und Co, die ja auch noch von meinen Rundfunk- und Fernsehgebühren bezahlt werden und jedenfalls für meinen Geschmack eher Volksverdummung betreiben?

    Was ist mit den Gehältern der Fussballspieler? Erinnert sich noch jemand an die Fussballweltmeisterschaft, als im Vorfeld über Monate verwöhnte dumme Millionärsbubis angelangweilt über das Fussballfeld getrabt sind?

    Da frage ich doch mal Fussballfans, die ihre Wochenende auf dem Fussballplatz oder vor Premiere Sport verbringen: Wie fändet ihr das, wenn Eure Stars ins Ausland gehen, weil hier für sie zu wenig zu verdienen ist? Würdet Ihr da auch schreien: Raus mit den Fussballern? Warum sollen die so viel Geld verdienen?

  6. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie schön, dass die Neiddebatte nun auch hier angelangt ist. Abgesehen davon, dass so eine Obergrenze rechtlich in unserem schönen Land genauso wenig einzuführen wäre wie die Todesstrafe, frage ich mich, ob schon jemand eine Obergrenze für andere Gehälter, die zum Teil deutlich höher als Managergehälter sind, gefordert hat:

    Was ist mit den Gehältern von Jauch, Gottschalk und Co, die ja auch noch von meinen Rundfunk- und Fernsehgebühren bezahlt werden und jedenfalls für meinen Geschmack eher Volksverdummung betreiben?

    Was ist mit den Gehältern der Fussballspieler? Erinnert sich noch jemand an die Fussballweltmeisterschaft, als im Vorfeld über Monate verwöhnte dumme Millionärsbubis angelangweilt über das Fussballfeld getrabt sind?

    Da frage ich doch mal Fussballfans, die ihre Wochenende auf dem Fussballplatz oder vor Premiere Sport verbringen: Wie fändet ihr das, wenn Eure Stars ins Ausland gehen, weil hier für sie zu wenig zu verdienen ist? Würdet Ihr da auch schreien: Raus mit den Fussballern? Warum sollen die so viel Geld verdienen?
    Nochmal, jeder kann und soll soviel verdienen wie er kann und ihm jemand zahlt.
    Dennoch hat es einen üblen Beigeschmack, wenn Managergehälter um bis zu 40 % steigen und gleichzeitig über zu hohe Personalkosten gejammert wird und Arbeitsplätze massiv abgebaut werden. Wo bleibt da das soziale Gewissen ? Ich finde auch dafür muß Platz in unsrer Gesellschaft sein.

    @Allessandro. Du schreibst die Kontrollinstanzen haben bei den von mir als Beispiel beschriebenen Fällen versagt. Da hast du recht. Aber wundert dich das ? Es ist doch an der Regel, daß die ehemaligen Vorstände einer AG fast immer in den Aufsichtsrat wechseln. Die werden ihre eigenen Zöglinge kaum kontrollieren wollen.

    Frain, ich denke nicht daß man unsre Sportler mit den von mir beschriebenen Managern vergleichen kann. Diese Sportler sind in der Regel erfolgreich.
    Im übrigen sind in internationalen Unternehmen nicht wirklich viele deutsche Topmanager vertreten. Obwohl es dort mehr Geld gibt.
    Ich glaube nicht, daß das Argument sie müssen hier mehr verdienen damit sie nicht ins Ausland gehen wirklich zieht. Die haben dort ihre eigenen Topleute.

  7. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Frain, ich denke nicht daß man unsre Sportler mit den von mir beschriebenen Managern vergleichen kann. Diese Sportler sind in der Regel erfolgreich.
    Im übrigen sind in internationalen Unternehmen nicht wirklich viele deutsche Topmanager vertreten. Obwohl es dort mehr Geld gibt.
    Ich glaube nicht, daß das Argument sie müssen hier mehr verdienen damit sie nicht ins Ausland gehen wirklich zieht. Die haben dort ihre eigenen Topleute.
    Ich meinte ehrlich gesagt, dass die Unternehmen ins Ausland gehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Überregulierte Märkte, und dazu gehört für mich, wenn der Staat plötzlich bei der Gehaltsfindung mitbestimmen soll, waren noch nie erfolgreich.

    Über den Erfolg der millionenschweren Sportler kann man m. E. streiten. Wenn Mannschaften zu Null verlieren, Radfahrer ihre Millionen durch Doping sammeln, usw. finde ich das nicht erfolgreich. Abgesehen davon, dass mir persönlich der Zugang fehlt, warum 22 Menschen, die sich einen Ball für 90 Minuten teilen, Millionen verdienen sollen. Da finde ich es schon schwieriger ein Unternehmen, Konzern zu leiten. Denn auch wenn der Manager da noch so unerfolgreich war, hat er doch für eine ganze Weile Arbeitsplätze finanziert.

    Ein Gottschalk, der seit meiner Kindheit unveränderte Sendungen moderiert, ist in meinen Augen auch nicht erfolgreich. Jedes Unternehmen, das über so einen langen Zeit statisch exisitieren wollte, wäre längst vom Markt gefegt worden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nochmal, jeder kann und soll soviel verdienen wie er kann und ihm jemand zahlt.
    Dennoch hat es einen üblen Beigeschmack, wenn Managergehälter um bis zu 40 % steigen und gleichzeitig über zu hohe Personalkosten gejammert wird und Arbeitsplätze massiv abgebaut werden. Wo bleibt da das soziale Gewissen ? Ich finde auch dafür muß Platz in unsrer Gesellschaft sein.
    Ich gebe ehrlich zu, dass mir kein Manager bekannt ist, dessen Gehalt um 40% gestiegen ist. IdR steigt das Gehalt nämlich so gut wie überhaupt nicht, sondern die erfolgsabhängigen Komponenten sind es die atmen. Und da kann es sein, dass in guten Jahren auch über 40%ige Steigerungen möglich sind. Allerdings sind dann in diesem Vergütungsbestandteil auch Reduzierungen um 100% an der Tagesordnung, wenn es schlecht läuft.
    Das Problem an dieser Diskussion besteht m. E. darin, dass viel zu viel polemisiert wird, zu viele diskutieren, die weder von Vergütungssystemen noch von dem Arbeitstag eines Managers Ahnung haben und zu viele auf "Bildzeitungsniveau" mit Pauschal- und K.O.-Argumenten daher kommen. Ich behaupte sogar, die Meisten wissen gar nicht, was sie mit dem Begriff Manager eigentlich meinen.

    Und das soziale Gewissen zu diskutieren, halte ich für extrem schwierig. Wenn ich 1.000 Arbeitsplätze abbaue, dafür aber 5.000 erhalte, ist das sozial?
    Ach so - in dem Zusammenhang: Hat schon mal jemand gefragt und diskutiert, über welche Vergütungen wir bei den Gewerkschaftsbossen diskutieren? Oder weiß jemand, welches Gehalt nebst Erfolgsbeteiligung die Betriebsräte der großen Unternehmen erhalten? Der unbedarfte Unwissende kommt ins Staunen, wenn er die Zahlen sieht.

  8. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @Allessandro. Du schreibst die Kontrollinstanzen haben bei den von mir als Beispiel beschriebenen Fällen versagt. Da hast du recht. Aber wundert dich das ? Es ist doch an der Regel, daß die ehemaligen Vorstände einer AG fast immer in den Aufsichtsrat wechseln. Die werden ihre eigenen Zöglinge kaum kontrollieren wollen.
    Ein Vorstand hat im Aufsichtsrat nichts zu suchen und umgekehrt genau so wenig. Es ist nämlich immer ein Interessenskonflikt - und Kontrollinstanzen die nicht unabhängig sind, sind keine Kontrollinstanzen sondern Witzinstanzen.
    Sollte wirklich jemand vom Vorstand in den Aufsichtsrat oder umgekehrt wechseln sind die Eigentümer am Zug. Sie müssten umgehend eingreifen. Leider wird das oft nicht gemacht, da wieder eigene Interessen im Spiel sind. Aber letztendlich ändert sich eins nicht: Nur eine Person macht hier keinen Reibach. Es ist immer eine große, wenn nicht sehr große Gruppe von Menschen die sich selbst stark bereichern.
    Dementsprechend sollte der Aufschrei alle diejenigen treffen, die in der Führungsriege sich unlauter bereichern. Und das wiederum dürften nicht wenige sein.

    Den Text von frain finde ich übrigens sehr zutreffend. Anscheinend jemand der entsprechende Erfahrung hat.

  9. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ein Vorstand hat im Aufsichtsrat nichts zu suchen und umgekehrt genau so wenig. Es ist nämlich immer ein Interessenskonflikt - und Kontrollinstanzen die nicht unabhängig sind, sind keine Kontrollinstanzen sondern Witzinstanzen.
    Sollte wirklich jemand vom Vorstand in den Aufsichtsrat oder umgekehrt wechseln sind die Eigentümer am Zug. Sie müssten umgehend eingreifen. Leider wird das oft nicht gemacht, da wieder eigene Interessen im Spiel sind. Aber letztendlich ändert sich eins nicht: Nur eine Person macht hier keinen Reibach. Es ist immer eine große, wenn nicht sehr große Gruppe von Menschen die sich selbst stark bereichern.
    Dementsprechend sollte der Aufschrei alle diejenigen treffen, die in der Führungsriege sich unlauter bereichern. Und das wiederum dürften nicht wenige sein.

    Den Text von frain finde ich übrigens sehr zutreffend. Anscheinend jemand der entsprechende Erfahrung hat.

    Der Meinung das ehemalige Vorstände nicht in die Aufsichtsräte gehören bin ich auch, leider passiert es immer wieder.
    Nur 2 Beispiele: Lufthansa, Weber vom Vorstandsvorsitzenden zum Aufsichtsratvorsitzenden. VW, Piech, dito.
    Die Eigentümer sind in der Regel Kleinaktionäre die die Zusammenhänge eh oft nicht verstehen oder die institutionellen Anleger wie z.B. Banken. Und da verquicken sich die Interessen auch gern. Beispiel, Hilmar Kopper ehemals Deutsche Bank Vorsitzender später DaimlerChrysler Aufsichtsratsvorsitzender.

    Du hast recht, es bereichert sich nicht nur einer. Und mein Unverständnis trifft alle.
    Es sollte auch die Führenden ärgern, die ihre Arbeit ernst nehmen und sich für ihr Unternehmen einsetzen. Die Schlagzeilen haben aber nunmal die schwarzen Schafe.

    Ich erwähnte in einem anderen post Schrempp, keiner kann doch ernsthaft behaupten, daß er sein Geld wert war.

  10. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich meinte ehrlich gesagt, dass die Unternehmen ins Ausland gehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Überregulierte Märkte, und dazu gehört für mich, wenn der Staat plötzlich bei der Gehaltsfindung mitbestimmen soll, waren noch nie erfolgreich.
    Der Meinung bin doch auch.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Über den Erfolg der millionenschweren Sportler kann man m. E. streiten. Wenn Mannschaften zu Null verlieren, Radfahrer ihre Millionen durch Doping sammeln, usw. finde ich das nicht erfolgreich. Abgesehen davon, dass mir persönlich der Zugang fehlt, warum 22 Menschen, die sich einen Ball für 90 Minuten teilen, Millionen verdienen sollen. .
    Immerhin bringen diese Veranstaltungen den Veranstaltern und Sponsoren ordentlich Geld in die Kasse. Das ist der Erfolg.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Da finde ich es schon schwieriger ein Unternehmen, Konzern zu leiten. Denn auch wenn der Manager da noch so unerfolgreich war, hat er doch für eine ganze Weile Arbeitsplätze finanziert. .
    Das ist eine gewagte Aussage. Richtiger finde ich hier, obwohl er so erfolglos war sind zum Glück noch ein paar Arbeitsplätze übriggeblieben.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ein Gottschalk, der seit meiner Kindheit unveränderte Sendungen moderiert, ist in meinen Augen auch nicht erfolgreich. Jedes Unternehmen, das über so einen langen Zeit statisch exisitieren wollte, wäre längst vom Markt gefegt worden. .
    Das stimmt allerdings



    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich gebe ehrlich zu, dass mir kein Manager bekannt ist, dessen Gehalt um 40% gestiegen ist. IdR steigt das Gehalt nämlich so gut wie überhaupt nicht, sondern die erfolgsabhängigen Komponenten sind es die atmen. Und da kann es sein, dass in guten Jahren auch über 40%ige Steigerungen möglich sind. Allerdings sind dann in diesem Vergütungsbestandteil auch Reduzierungen um 100% an der Tagesordnung, wenn es schlecht läuft.
    Das Problem an dieser Diskussion besteht m. E. darin, dass viel zu viel polemisiert wird, zu viele diskutieren, die weder von Vergütungssystemen noch von dem Arbeitstag eines Managers Ahnung haben und zu viele auf "Bildzeitungsniveau" mit Pauschal- und K.O.-Argumenten daher kommen. Ich behaupte sogar, die Meisten wissen gar nicht, was sie mit dem Begriff Manager eigentlich meinen..
    Mehdorn ist der entsprechende. So vom Manager Magazin veröffentlicht. Ohne die Erfolgsprämien.
    Ich kenne die Vergütungssysteme sehr gut. Auch der Arbeitstag eines Managers ist nichts unbekanntes für mich. Du bist nicht die einzige mit Wirtschaftshintergrund Bildzeitung gehört nicht zu meiner Literatur.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und das soziale Gewissen zu diskutieren, halte ich für extrem schwierig. Wenn ich 1.000 Arbeitsplätze abbaue, dafür aber 5.000 erhalte, ist das sozial?
    Ach so - in dem Zusammenhang: Hat schon mal jemand gefragt und diskutiert, über welche Vergütungen wir bei den Gewerkschaftsbossen diskutieren? Oder weiß jemand, welches Gehalt nebst Erfolgsbeteiligung die Betriebsräte der großen Unternehmen erhalten? Der unbedarfte Unwissende kommt ins Staunen, wenn er die Zahlen sieht.
    Vielleicht bin ich Sozialromantiker, aber ich finde das soziale Gewissen sollte schon seinen Platz haben. Natürlich bin ich nicht so weltfremd zu glauben man kann ohne Stellenabbau leben, aber es gibt Fälle in denen die Schieflage des Unternehmens nur durch Führungsfehler entstand. Wie z.B. DaimlerChrysler.

    Wenn die Bezüge der Gewerkschaftsbosse bekannt würden, gäbe es wahrscheinlich sehr viele Austritte. Das Gewerkschaftsbosse und Betriebsräte sich auch gerne bereichern ist wohl klar. VW ist das beste Beispiel.

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