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  1. User Info Menu

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Es wäre interessant was "unverschuldete Lebensumstände" bedeutet.
    ...Gutgläubigkeit, Blauäugigkeit (hat nichts mit Intelligenz zu tun)...damit meine ich, dass der Mensch in falsche Menschen oder Umstände Vertrauen gesetzt hat, bedingt durch seine Persönlichkeit...dem Realisten passiert so Etwas natürlich nie, ihm fehlen in meinen Augen jedoch wichtige menschliche Wesenszüge.


    Nirgendwo steht geschrieben für den Rest seines Lebens am gleichen Ort zu wohnen und zu arbeiten. Wenn der momentane Aufenthaltsort einem nicht die Möglichkeiten bietet, die man gerne hätte, sollte man über einen Umzug in eine andere Stadt oder vielleicht sogar in ein anderes Land nachdenken.

    Es steht auch nirgends geschrieben, dass man Luxus haben muss. Wenn das Geld dafür nicht reicht, dann ist es eben so. Wer mehr Geld haben möchte, muss etwas dafür tun. Möglich sind Fortbildungskurse in der Freizeit, Fernstudium, oder aber auch Selbstständigkeit. Die Welt ist voller Möglichkeiten - man braucht sie nur zu greifen. Das unterscheidet, unter anderem, die Erfolgreichen von den Erfolglosen.
    Wieder Lebensumstände:
    1. Kind(er) aus ihrer gewohnten Umgebung reißen (Freunde, Schule etc).
    2. Es gibt in dieser BRD Menschen, für die Luxus bedeutet, nicht vom Staat finanziell abhängig zu sein, die dann jedoch nicht mehr die Kraft aufbringen, sich am Abend fortzubilden.
    3. Ist es auch eine Altersfrage...mit 30+ sieht die Welt anders aus als mit 50+.

    Ich wünsche dir eine schöne Adventszeit, besinnliche Weihnachten und Alles Gute in deinem Leben (als Erfolgreicher).

    LG zb , die sich ums RL kümmern muss.
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)

  2. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Zartbitter
    ...Gutgläubigkeit, Blauäugigkeit (hat nichts mit Intelligenz zu tun)...damit meine ich, dass der Mensch in falsche Menschen oder Umstände Vertrauen gesetzt hat, bedingt durch seine Persönlichkeit...
    Das ist nicht die Schuld der anderen. Jeder hat die Konsequenz für sein Verhalten zu tragen. Wer halt gutgläubig ist, muss damit leben, dass diese Gutgläubigkeit ausgenutzt wird.

    Zitat Zitat von Zartbitter
    dem Realisten passiert so Etwas natürlich nie, ihm fehlen in meinen Augen jedoch wichtige menschliche Wesenszüge.
    Das ist eine interessante Sichtweise. Welche Wesenszüge fehlen denn? Und warum sollte sich ein Realist nicht auch in einem anderen Menschen täuschen können?


    Wieder Lebensumstände:
    Zitat Zitat von Zartbitter
    1. Kind(er) aus ihrer gewohnten Umgebung reißen (Freunde, Schule etc).
    Sicher ist das nicht schön. Aber auch die International agierenden Manager, die ja ach so viel Geld verdienen, müssen des öfteren für ihren Job nicht nur die Stadt wechseln, sondern auch in ein anderes Land ziehen.

    Zitat Zitat von Zartbitter
    2. Es gibt in dieser BRD Menschen, für die Luxus bedeutet, nicht vom Staat finanziell abhängig zu sein, die dann jedoch nicht mehr die Kraft aufbringen, sich am Abend fortzubilden.
    Das ist doch nicht schlimm, wenn man Abends für eine Fortbildung keine Kraft mehr aufbringt. Nur sollte man sich dann auch nicht beschweren.


    Zitat Zitat von Zartbitter
    3. Ist es auch eine Altersfrage...mit 30+ sieht die Welt anders aus als mit 50+.
    Das ist war. Aber auch mit 50+ ist das Leben nicht vorbei. Es ist erst dann vorbei, wenn man im Grab liegt.

    Zitat Zitat von Zartbitter
    Alles Gute in deinem Leben (als Erfolgreicher)
    Wer sagt das ich erfolgreich bin?

  3. User Info Menu

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Ja klar.
    Und diese tollen Fortbildungsmöglichkeiten, die liegen natürlich auch kostenlos auf der Straße, genau wie das Startkapital zur Firmengründung....
    Ich starte im Februar auch eine Weiterbildung, die kostet mich monatlich 350 Euro.
    In was für einer Welt lebst Du denn, frag ich mich?
    Und findest Du es wirklich menschenwürdig, zu viert auf 60 m2 zu leben?
    Ja, man kann nicht alles haben, schon klar. Es ist nicht so, dass ich diese Aussage nicht kapiere! Aber die Einstellung, dass ein normales Familienleben schon Luxus sein soll, weil es der Staat, für den wir ja auch nicht wenig abdücken, nicht schafft, mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen, die finde ich sehr befremdlich.
    Meiner Meinung nach bist Du jemand, der die meiste Zeit die Augen vor der Not anderer verschließt. "Das geht mich nichts an, das könnte mir ja nieeee passieren...selbst schuld, wenn die alle so unfähig sind, so schlecht planen, nicht kreativ sind, nichts anpacken......" Das ist in meinen Augen nur Selbstschutz, weil es Dir im Grunde eine scheiß Angst macht, das es JEDEM so gehen kann, dass er plötzlich mit nichts dasteht.
    Tod eines Familienangehörigen, Depressionen, die zum Verlust des Arbeitplatzes führen, eine chronische Erkrankung oder einfach nur EINE falsche Entscheidung im Berufsleben...und es kann sein, dass man die Füße ohne fremde Hilfe nicht mehr auf den Boden bekommt.
    Ich wünsche dir wirklich, dass Du vom Leben in der Weise verschont bleibst, auch wenn Du dann Deine Überheblichkeit beibehalten wirst.

  4. User Info Menu

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Moralische Sicht der Sache,

    hohe Mangergehälter nur, wenn daraus auch eine Haftung für evtl. angerichteten Schaden resultiert. Firma vor die Wand fahren und sich vorher reichlich aus der Firmenkasse bedienen wäre somit geringfügig erschwert.

    Ansonsten an den Branchentarifen orientiertes Gehalt mit entsprechendem Multiplikationsfaktor. Bei Erhöhungen keinesfalls prozentuuale Erhöhung in den oberen Gehaltsklassen sondern Festbeträge.

  5. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von tini70
    In was für einer Welt lebst Du denn, frag ich mich?
    Und findest Du es wirklich menschenwürdig, zu viert auf 60 m2 zu leben?
    Ich lebe in einer Welt in der die Verantwortung für einen selbst ganz oben steht.
    60m2 für 4 Personen, bedeutet für jede Person 15 m2 Fläche. Das ist sicher kein Luxus, aber auch sicher nicht Menschen unwürdig. Aber du magst da eine andere Vorstellung haben. Ich habe während meines Studiums in einem 10m2 Zimmer gelebt. Und da war ein Bett, Schreibtisch und ein Regal für Bücher drin. Menschenunwürdig fand ich das nicht. Geschenkt war das Studium auch nicht. Mein Arbeitsleben fing mit 18 Jahren an. Ich wollte nämlich immer auf eigenen Beinen stehen und das hat auch funktioniert.


    Zitat Zitat von tini70
    Meiner Meinung nach bist Du jemand, der die meiste Zeit die Augen vor der Not anderer verschließt.
    Das ist eine sehr gefährliche Aussage. Du kannst nämlich gar nicht wissen, wie vielen Menschen ich schon geholfen habe.


    Zitat Zitat von tini70
    Das ist in meinen Augen nur Selbstschutz, weil es Dir im Grunde eine scheiß Angst macht, das es JEDEM so gehen kann, dass er plötzlich mit nichts dasteht.
    In meinem Leben habe ich schon alle möglichen Phasen hinter mich gebracht. Von gar kein Geld haben bis viel Geld haben. Ich habe gelernt mich anzupassen, egal ob viel oder wenig Geld. Und ich habe ganz sicher keine Angst kein Geld zu haben, denn ich weis wie ich welches verdienen kann.

    Zitat Zitat von tini70
    Deine Überheblichkeit beibehalten wirst.
    Für mich hört sich das wie der blanke Neid an. Dafür bedanke ich mich, denn Neid muss man sich hart erarbeiten. Und neidisch ist man meist nur auf Menschen, die in den eigenen Augen, mehr haben als man selbst.

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    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Worauf sollte ich denn neidisch sein? Ich weiß doch nicht mal, wie es Dir finanziell oder, wichtiger, familiär geht.
    In einem Punkt muß ich Dir recht geben, "menschenunwürdig" ist zu hart gesagt, wenn man es nur auf die Göße der Wohnung bezieht. Aber bei der Miete, die diese Wohnung angeblich kostet, kann ich mir gut vorstellen, um was für eine schimmelige Baracke es sich handeln muß. Und das dann mit zwei Kindern...
    Auf viele Argumente, die man Dir entgegenbringt, gehst Du nicht ein. Z. B. die "günstigen" Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Land.....
    Und es dürfte klar sein, dass gerade in der Gegend, in der anscheinend freie Wohnungen zm Spottpreis zu bekommen sind, die Arbeitslosenquote extrem hoch ist. Aber dann soll man halt flexibel nach München ziehen....Oder im Osten wohnen und mit dem Rad nach Bayern fahren.....
    Das widerspricht sich alles absolut.
    Zu der Frage, wie oft du jemand anderem hilfst: Ich entschuldige mich in aller Form, wenn ich Dir Unrecht tue mit meiner Unterstellung. Ich frage mich nur, warum ein Mensch mit Deiner Einstellung den Willen haben sollte, andere zu unterstützen, wo doch alle Probleme nur hausgemacht sind?

  7. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Dieser Strang spiegelt wirklich den ganzen Hass und die Ungerechtigkeit unserer Gesellschaft wieder, ich bin entsetzt

    Neiden wir den anderen wirklich das Haben?

    Geht es hier wirklich um Luxus?

    Ich denke nicht, hier geht es um das Gefühl der Sicherheit, dass wir wohl nur noch im Wohlstand fühlen können, es geht um das Gefühl des Sinns, das wir wohl nur noch fühlen wenn wir einen Job machen, der uns viel Geld beschert, es geht wohl auch um das Gefühl der Wertigkeit, das wir nur noch an unserem Habgut beurteilen können.

    Hörten wir auf zu sein und haben nur noch?

    Ja es ist ungerecht, dass die Gehälter dermaßen auseinandergehen, dass ein Mensch, der ebenso hart arbeitet, gerade genug zum Überleben hat.

    Ist es nicht genauso ungerecht, dass Menschen, die ein Millionenerbe im Hintergrund haben auch noch für Spaßarbeit Millionen bekommen?

    Ist es nicht ungerecht, dass ausgerechnet Menschen, die sich alles und jeden kaufen können auch noch mit Geschenken überhäuft werden? Sie haben das ganze Geld und müssen es noch nicht mal ausgeben!

    Es gibt so vieles was in unseren Augen ungerecht erscheint, und es ist natürlich selbstverständdlich, dass der, der vier Asse auf der Hand hat niemals die Karten neu verteilt haben möchte....

    Jedoch ist es eine Frage, die ich mir stelle........wenn wir den hochbezahlten Leitenden Angestellten nicht ihr hohes Gehalt in Frage stellen dürfen, warum dürfen diese Angestellte dann ohne weiteres Stellen streichen, Lohnkürzungen einbringen und Entlassungswellen starten?

  8. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von tini70
    Aber bei der Miete, die diese Wohnung angeblich kostet, kann ich mir gut vorstellen, um was für eine schimmelige Baracke es sich handeln muß.
    Die Wohnung ist kein Luxus, aber sauber und trocken. Es gibt keinen Schimmel. Nur die Wohngegend ist nicht die beste.

    Zitat Zitat von tini70
    Auf viele Argumente, die man Dir entgegenbringt, gehst Du nicht ein. Z. B. die "günstigen" Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Land.....
    Ich bin mir nicht ganz sicher in wie vielen Ländern es auch so ist, aber in Deutschland kann man zu einem Bruchteil der Kosten im Vergleich zu anderen Ländern studieren. Weiterbildung ist zumindest steuerlich Absetzbar, abgesehen davon ist es doch eine Investition in deine Zukunft. Du verdienst dadurch ja auch mehr, so dass du ja in dem Sinne nicht draufzahlst. Manchmal hilft sogar das Arbeitsamt oder sogar der Arbeitgeber. Sogar Banken geben manchmal für so was Kredit.

    Ich bin mir nicht sicher was du mit München jetzt so meinst. Aber es gibt nicht nur München in Deutschland. In anderen Städten ist es sicher auch schön und nicht so überteuert.


    Zitat Zitat von tini70
    Ich frage mich nur, warum ein Mensch mit Deiner Einstellung den Willen haben sollte, andere zu unterstützen, wo doch alle Probleme nur hausgemacht sind?
    Nur weil sich jemand selbst in die Scheiße geritten hat, heißt das noch lange nicht, dass man demjenigen nicht wieder da raus helfen sollte. Allerdings gibt es für mich da eine Bedingung: Wer in der Scheiße sitzt und nur rumheult und sich nicht daran beteiligt aus der Scheiße zu kommen, der soll weiter drin sitzen bleiben. Wenn ich aber sehe, wie sich jemand bemüht, es aber einfach ohne fremde Hilfe nicht schafft, dem helfe ich gerne raus zu kommen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Jedoch ist es eine Frage, die ich mir stelle........wenn wir den hochbezahlten Leitenden Angestellten nicht ihr hohes Gehalt in Frage stellen dürfen, warum dürfen diese Angestellte dann ohne weiteres Stellen streichen, Lohnkürzungen einbringen und Entlassungswellen starten?
    Nicht alle Leitenden Angestellten sind hochbezahlt.
    Nicht jeder Leitende Angestellte hat Personalverantwortung.
    Entlassungswellen sind Managementfehler - die Belegschaft wurde über einen zu langen Zeitraum nicht dem Bedarf angepasst und so kommt irgendwann der große Knall.
    Eine Stelle wird dann gestrichen, wenn sie überflüssig geworden ist. Das kann passieren. Nichts ist ewig.

    Ich habe weiterhin den Eindruck, dass viele hier in der Diskussion gar nicht genau wissen wie eine Firma funktioniert.
    Eine Firma lebt von den Aufträgen die sie von ihren Kunden bekommt oder von den Produkten die sie an ihre Kunden verkauft. Um die Aufträge zu bearbeiten bzw. die Produkte herzustellen werden Menschen benötigt. Wenn viel verkauft wird, wird viel produziert und es werden viele Mitarbeiter benötigt. Die Belegschaft muss also immer den Verkaufszahlen angepasst werden. Nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam. Werden hier falsche Entscheidungen getroffen kommt es z.B. auch zu sehr großen Entlassungswellen. Da ist aber nur eine Seite.
    Wird eine Firma von einer anderen aufgekauft, dann gibt es viele Mitarbeiter "doppelt". Ein Teil wird man entlassen müssen, weil für sie einfach keine Arbeit mehr da ist.
    Und zuletzt gibt es auch noch Entlassungen, weil der Verantwortliche überhaupt keine Ahnung hat.

    Unter Strich bedeutet das: Die Firma für die man arbeitet gut auswählen und nicht nur auf den Verdienst schielen. Aktiv in der Firma mitwirken, ohne einen Aufstand zu machen. Für jeden gibt es viel zu tun. Nur den Vorgesetzten oder Bereichsleiter etc. für die Misere verantwortlich zu machen, ist da natürlich einfacher.

    Noch was vergessen:

    Alle die sich über die "Manager" aufregen: Aufstehen und besser machen.

  9. User Info Menu

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich lebe in einer Welt in der die Verantwortung für einen selbst ganz oben steht.
    60m2 für 4 Personen, bedeutet für jede Person 15 m2 Fläche. Das ist sicher kein Luxus, aber auch sicher nicht Menschen unwürdig. Aber du magst da eine andere Vorstellung haben.


    Ich habe während meines Studiums in einem 10m2 Zimmer gelebt. Und da war ein Bett, Schreibtisch und ein Regal für Bücher drin. Menschenunwürdig fand ich das nicht. Geschenkt war das Studium auch nicht. Mein Arbeitsleben fing mit 18 Jahren an. Ich wollte nämlich immer auf eigenen Beinen stehen und das hat auch funktioniert.
    Dann lebe doch genau so weiter!

    Freue Dich über Deine 10 Quadratmeter, Arbeite bis zum Umfallen, für immer weniger Geld, bis Du Dir nur noch Deine 10 Quadratmeter leisten kannst, im Winter soviel Heizung dass nicht krank wirst und anderen zur Last fällst und bekomme immer weniger Geld für Deine Arbeit.

    Am besten wirst Du dann noch ein Kosmopolit und eignest Dir das Ritual "Karoshi" an dann verursachst Du auch keine Kosten als Rentner.

    Aber hier im Thread habe ich den Eindruck Du hälst mit Argrumenten gegen alles, die wohl in einer anderen Welt entstanden sind als in der, in der ich bisher gelbt habe.

    Mein Arbeitsleben fing mit 16 Jahren an. Mein Studium etwas später.
    Wenn Du sagtst, Geld war kein Problem, Du wüsstest Wie Du welches verdienen kannst- das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen.

    Ich hatte Qualifikationen, ich konnte als Student einen guten Job machen, sonst hätte ich das Studium auch nie finanzieren können. Aber dafür musste ich 550 Kilometer weit fahren und mir dort eine Unterkunft finanzieren. Dann habe ich 10 Stunden netto am Tag gearbeitet und war nach den 10 Wochen platt. Und dann ging gleich das Studium weiter.

    Wenn Du sagst es gibt eine Wohnung die günstig ist, also sind alle Wohnungen günstig- Diese Art der Propaganda ist in Deutschland bekannt. Das hat uns nicht unbedingt weitergeführt.

    Sorry für den harten Ton, aber ich kanns echt nicht mehr lesen...

    P.S. "Karoshi ist Tod durch Überarbeitung, da sind die Japaner weltweit in Führung gegangen.

  10. Inaktiver User

    AW: Obergrenze für Manager-Gehälter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die sächsische Landesbank hatte sich am Hypothekenmarkt verzockt. An diesem Desaster trägt die sächsische Landesregierung eine erhebliche Mitschuld. Schließlich beruhen die haarsträubenden Verlustgeschäft der Bank auch auf einem Mangel an Kontrolle durch den Aufsichtsrat, in dem wiederum die Landespolitiker eine maßgebliche Rolle spielten. Dadurch konnte der Bankenvorstand außerhalb der Bilanz - im Verhältnis zur Größe der Bank - gigantische Risiken auftürmen, ohne dass irgend jemand stutzig wurde.
    Das ist populistischer Quatsch.
    Die einschlägigen Ratingagenturen hatten diese US-Hypotheken als seriös und sicher bewertet. Ein sächsischer Landespolitiker muss sich auf die Bewertungen von Spezialisten des Finanzmarktes, wie Moody's, Standard & Poor etc. verlassen dürfen. Es ist absurd ihm an diesem Desaster eine Schuld zuzuweisen.

    Man kann der Sächsischen LB nur eines vorwerfen: dass sie existiert.
    Ebenso wie andere Landesbanken, die sich am Finanzmarkt genauso überlebt haben und eigentlich zugemacht werden sollten.
    Ansonsten: die Krise hat auch kompetenteste Banken erfasst, wie die Schweizer UBS, die Crédit Suisse, die US-Bank Citigroup, die Deutsche Bank u.v.m.

    Am schlimmsten hat es naturgemäß die Banken in USA erwischt. Erwartest du wirklich, dass die sächsischen Landespolitiker und Banken-Aufsichtsräte sich mit dem US-Hypothekenmarkt besser auskennen als die US-Banken?
    Geändert von Inaktiver User (17.12.2007 um 13:21 Uhr)

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