Ich muss Ilonka zustimmen, in dem Punkt dass Tempolimits zum einschlafen sind! Und das im wahrsten Sinne des Wortes!
Ich war dieses Jahr einmal in Holland und einmal in der Schweiz unterwegs. Dieses eintönige Tempo ist wirklich nicht der Konzentration förderlich. Und wenn man dann mit 120 an jemandem der nur 100 fährt gemächlich vorbeizieht, dann muss man immernoch damit rechnen, das der 100-Fahrer rauszieht ohne zu kucken! Das ist mir in Holland während drei Stunden Fahrt ca. 12 Mal passiert! Und in der Schweiz das selbe. Da kann mir niemand erzählen das das nur Zufall gewesen sei.... Bei Tempolimit "schwimmen" aller nur so vor sich hin in dem Glauben das ihnen nichts mehr passieren kann....
Man MUSS ja auch nicht 200 fahren, ich mag am liebsten eine Reisegeschwindigkeit von ca. 160 -180. Da habe ich meinen Wagen im Griff und trotdem das Gefühl, das ich vorwärts komme. Aber wenn ich nicht mehr als 120 fahren DARF dann empfinde ich das als Belastung.
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Thema: Tempolimit auf Autobahnen
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02.11.2007, 16:52
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Geändert von Vanimperialis (02.11.2007 um 17:04 Uhr)
Liebe Grüße!
Sini
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02.11.2007, 16:59
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Die Autoindustrie und deren Lobby haben es wohl in Deutschland geschafft, sehr viele Menschen so zu indoktrinieren (mit Psycho-Marketing-Strategien), dass es "in", "chic" oder was auch immer ist, schnell unterwegs zu sein (manche würden es hirnlos nennen) und seine Gedanken BLOSS nicht in Richtung Umwelt oder Mitmensch usw. schweifen zu lassen, sondern nur bis zum nächsten fabrizierten und absatzreifen Autotyp, der ja konsumiert werden muss.
Zufriedene Menschen, die gemütlich fahren und sich auch mal einen Kopf machen, was überhaupt nötig uns sinnvoll ist, halten das Wirtschaftsrädchen einfach nicht genügend am laufen.
Am schlimmsten ist in diesem Zusammenhang wohl die Äußerung, die Deutschen seien eine "Autofahrer-Nation".
Mag sein, aber da möchte ich nicht dazugehören. Mein Leben dreht sich um andere Inhalte als um Plastik und Blech...
SABBI- Lerne nur das Glück ergreifen
denn das Glück ist immer da -
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02.11.2007, 17:30
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Zitat von Inaktiver User
Schonmal was von Einheitenrechnung gehört? Was ist denn die Einheit von Bschleunigung? Sie schreiben m/s?
http://de.wikipedia.org/wiki/Beschle...schleunigungen
Die Energie, die in der Geschwindigkeit steckt errechnet sich so:
E_v = v*v*m / 2
Ein Beispiel: Beträgt die Geschwindigkeit bei 2t Autogewicht 100km/h, so stecken im System 771604 Joule. Fahre ich jetzt 130km/h erhöht sich der Energiegehalt auf 1304012 Joule, das sind 70% mehr, als bei 100km/h.
Ok bei 180km/h enthält dieses 2t schwere Auto 2,5 Millionen Joule. Das ist das 3,24-Fache, wie bei 100km/h. Bei 250km/h sind es ca. 4,8 Millionen Joule pure Geschwindigkeitsenergie. Das ist das 6,25-Fache, wie bei 100km/h;
Diese gespeicherte Energie muss wieder abgegeben werden. Dies geschieht durch Luft- und Reibungswiderstand, der bei höheren Geschwindigkeiten grösser ist.
Falls ein Unfall passieren sollte, wird die Energie sofort in Verformungsarbeit umgesetzt. Je grösser die Masse (linear) oder je höher die Geschwindigkeit (quadratisch), um so mehr Verformungsarbeit an organischen und anorganischen Körpern (je nach dem, was gerade im Weg ist), wird geleistet.
Für den Treibstoffverbrauch bedeuten erhöhte Geschwindigkeiten
immer eine Erhöhung. Angesichts dieser Tatsachen sollte man sich das auch mal überlegen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,515082,00.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...514877,00.html
Darin steht auch, dass spätestens in 10-15 Jahren die Treibstoffpreise noch weiter ansteigen werden, da die Ölvorräte
langsam zuende gehen, jedenfalls die leicht förderbaren.
(SabbisFreund)- Lerne nur das Glück ergreifen
denn das Glück ist immer da -
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02.11.2007, 17:41Inaktiver User
AW: Tempolimit auf Autobahnen
und bis dahin hält die deutsche autoindustrie jegliche alternative zum bezin/dieselmotor zurück und der mehdorn dünnt das schienennetz immer weiter aus. wahrscheinlich hat der vw-aktien.
Zitat von Sabbi
autofahrernation bezieht sich m.e. nicht auf die liebe zur karre, sondern weil es kaum alternativen gibt, wenn ich aufm land wohne. früher gab es nicht nur 3 mal am tag einen bus und züge verkehrten halbstündlich. heute regional höchstens stündlich und überregional steige ich 4 mal um.
ach ja und wenn ich einkaufen will, mist der große supermarkt ist in 12 km entfernung.
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02.11.2007, 18:43Inaktiver User
AW: Tempolimit auf Autobahnen
@Sabbi
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe nicht einmal das Wort Beschleunigung in meinem Text benutzt. Dagegen kommt das Wort Geschwindigkeit und Differenzgeschwindigkeit vor. Die Geschwindigkeit wird in [Weg]/[Zeit] angegeben. z.B. km/h oder m/s
Das Wort Verzögerung habe ich benutzt und da liegt auch der einzige Fehler: Anstatt 9 m/s muss es natürlich 9 m/s^2 heißen.
Und es gibt auch die Möglichkeit freundlich auf diesen Fehler hinzuweisen. Aber es scheinen nicht jedem gute Umgangsformen gegeben sein.
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02.11.2007, 19:17
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Und damit, finde ich, ist doch schon fast alles gesagt.Wenn man bedenkt, dass 98% des deutschen Straßennetzes sowieso durch Tempolimits beschränkt ist, finde ich das Verlangen nach einem generellen Tempolimit überflüssig.
Wir reden hier von 2 % des deutschen Autobahnnetzes. Hier mal ein paar Kilometer freie Fahrt, dort mal ein Stückchen. WENN man denn freie Fahrt hat. Gerne ist genau dort kein Tempolimit, wo tagsüber sowieso kein Mensch über 80 fahren kann. Als Bewohner eines Ballungsgebietes weiß ich, wovon ich rede.
Und wenn dann jemand im dicken Berufsverkehr mit 100 - 120 hinter mir drängelt, nervt er mich zwar gewaltig, aber ich glaube nicht, dass er das Klima beeinträchtigt.
Es sei denn, er fährt noch eine Uralt-Dreckschleuder. Aber die Lebenszeit dieser Autos neigt sich automatisch täglich mehr dem Ende entgegen.
Und wieso wird z.B. zugunsten des Klimaschutzes nicht ein Bahn-Streik verboten? Wie viele Pendler sind in den letzten Wochen zwangsläufig aufs Auto umgestiegen?
Das ist doch alles nur eine halbgare Polit-Show.Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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02.11.2007, 19:44
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Hallo Rotfuchs,
worauf stützt sich denn dieses halbgare Zitat deinerseits?
Ich glaube es geht hier nicht um Geschwindigkeitsbegrenzungen an Baustellen oder so...
Sabbi- Lerne nur das Glück ergreifen
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02.11.2007, 19:51
AW: Tempolimit auf Autobahnen
"Auf Autobahnen in Deutschland gilt kein allgemeines Tempolimit für PKW und Motorräder, jedoch eine empfohlene Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h (entspricht in etwa 36 m/s). Diese gilt für etwa die Hälfte des deutschen Autobahnnetzes, ungefähr ein Drittel hat eine dauerhafte Geschwindigkeitsbegrenzung, der Rest ein je nach Verkehrs- und Wettersituation wechselndes Limit. Für Lastkraftwagen und Busse bestehen Tempolimits (80 bzw. 100 km/h bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen)"
Oder beziehst du bei deiner Betrachtung auch sämtliche Trampelpfade und Feldwege mit ein, ich glaube da ist klar, dass dort nicht auf max. 130 km/h begrenzt werden muss....
und dann wären vielleicht nur 2% nicht begrenzt.
Aber ich denke, auch du weißt, dass wir hier nicht über Feldwege reden.
Sabbi- Lerne nur das Glück ergreifen
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02.11.2007, 19:57Inaktiver User
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Weil es nach Artikel 9 Absatz 3 Grundgesetz das geschützte Streikrecht gibt.
Zitat von Rotfuchs
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02.11.2007, 20:07Inaktiver User
AW: Tempolimit auf Autobahnen
die empfohlene richtgeschwindigkeit auf autobahnen für pkw und motorräder lautet 130 km/h.
stvo § 18
ah ja und hier der spritspartipp
quelleDie erste Minute nach einem Kaltstart ist jene, in der der Kraftstoffverbrauch am höchsten ist und in der die meisten Emissionen anfallen. Denn weder Motor noch Katalysator arbeiten in dieser Zeit mit ihrer idealen Betriebstemperatur. Wer also seine persönliche Verbrauchs- und Emissionsbilanz verbessern will, sollte auf kurze Fahrten - "mal schnell um die Ecke Zigaretten holen" - besser verzichten. Das heißt nicht unbedingt weniger fahren, aber weniger Kurzstrecken fahren.
Zur Verdeutlichung der Dimensionen: Der ADAC hat errechnet, dass ein durchschnittlicher Benzinmotor in der zwar nur kurzen, wenige hundert Meter langen Startphase rund 30 Liter/100 Kilometer verbraucht. Der Großteil der HC-Emissionen wiederum fällt in den ersten 40 Sekunden an


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