Mit der Kilometerbeschränkung der Umwelt zuliebe das ist doch nur ein "Tropfen auf den heißen Stein". Was ist mit den ganzen Autos in der 3. Welt (und sogar auch Amerika mit ihren großen Schlitten), die alles verpesten? Die großen Luftverschmutzer sind auch die Braunkohlenwerke und die Flugzeuge....Es gäbe da so viel aufzuzählen. Und jetzt wird es hier bald dargestellt, als wenn diese 20-km Beschränkung groß zur Rettung unserer Umwelt beitragen würde, was die Menschen in nur 100 Jahren kaputt gemacht haben...Wenn die Autobahn wirklich einmal frei ist, dann wäre es nicht sinnvoll, nur 130 fahren zu dürfen. Ich bin auch gegen die Raserei, aber 130 muß nicht sein, wenn es denn mal kommen sollte, würden 150 auch reichen.
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Thema: Tempolimit auf Autobahnen
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02.11.2007, 07:45
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Eine kalte Hundeschnauze ist 10 mal mehr wert, als ein kaltschnäuziger Mensch.
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02.11.2007, 07:58Inaktiver User
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Du hast anscheinend nicht verstanden was der Satz ausdrückt. Es geht hier darum, dass in Absehbarer Zukunft vermehrt Verkehrsleitsysteme eingesetzt werden um die zur Verfügung stehende Resource Autobahn möglichst gut auszunutzen. Das geschieht zum Wohl aller die die Autobahn benutzen und in meinen Augen nichts mit irgendeinem individuellen Lebensbereich zu tun. Oder stört dich auch eine Ampel? Schließlich sagt die dir auch wann du anzuhalten und zu fahren hast.
Zitat von Inaktiver User
Eins ist ganz klar: Je näher eine Infrastruktur an den Grenzen ihrer Kapazität betrieben wird, desto mehr ist eine zentrale Steuer notwendig um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Anarchie ist in meinen Augen eine nicht erstrebenswerte Gesellschaftsform. Das führt hier jetzt aber zu weit.
Aber um nochmal auf das Thema zurück zu kommen: Letztendlich ist es mir egal ob es ein Tempolimit gibt oder nicht. Aufgrund der weiter steigenden Verkehrsbelastung wird sich die Geschwindigkeit auf den Autobahnen immer weiter verringern - der einzige Ausweg scheint ein großflächiges Verkehrsleitsystem zu sein. Und mit dem kommt auch eine Geschwindigkeitsvorgabe, so dass ein generelles Tempolimit sowieso keine Relevanz mehr haben wird. Sogenannte Raser und Drängler wird ein Tempolimit eh nicht von ihrem Tun abbringen. Da hilft nur konsequentes durchgreifen der Behörden oder auch der Bevölkerung - nur leider ist da das Denunziantentum nicht weit.Geändert von Inaktiver User (02.11.2007 um 11:40 Uhr)
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02.11.2007, 12:53Inaktiver User
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Übrigens - wer im Fernverkehr mit dem Zug fährt, kommt in den Genuss weitaus höherer Geschwindigkeiten als auf den Autobahnen, egal ob mit oder ohne Tempolimit.
(Es sei denn, die Bahnen streiken wieder mal ...
)
[Ironiemodus]
Aber ist natürlich nicht das Gleiche. Denn da führt man ja die tolle Geschwindigkeit nicht selber herbei, kann also weder sich selbst noch anderen beweisen, dass man sie "drauf hat".
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02.11.2007, 13:31
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Zitat von Inaktiver User
Ich gebe dir diesbezüglich Recht. ICH werde bei einem Überholvorgang automatisch (also durch mein Unterbewußtsein gesteuert) schneller, wenn ein Drängler hinter mir fährt. Mein Mann ist es, der versucht SEIN Tempo zu halten.
Du beschreibst sehr eindringlich die Gefährlichkeit wenn man sich einem Drängler gegenüber stur stellt. Genau das beweist MIR, dass Raserei prinzipiell NICHT angebracht ist. Derjenige der mit, sagen wir 140 km/h, überholt und bei diesem Tempo bleiben will ist doch nicht die Gefährdung, sondern derjenige, der mit 200 km/h oder schneller daherkommt. Genau aus diesem Grund erachte ich ein Tempolimit auf Autobahnen für notwendig.
Raser empfinden es als eine Einschränkung ihrer Persönlichkeitsrechte wenn sie eine gewisse Geschwindigkeit nicht überschreiten dürfen und ich (und andere, die ähnlich denken) empfinde es als eine Einschränkung meiner Persönlichkeitsrechte wenn ich wegen eines Rasers schneller fahren soll als ich eigentlich will (oder schneller als es meinem persönlichen Sicherheitsbedürfnis entspricht). Auch der "Langsamfahrer" (auf der Autobahn sollte natürlich eine bestimmte Geschwindigkeit nicht unterschritten werden) muss das Recht haben einen Lastwagen überholen zu dürfen. Wo sind wir denn?
Geht mir genau so und darum versuche ich, wo immer es geht, den "Raser" überholen zu lassen.Ich habe für mich entschieden, keine Machtkämpfe auf der Straße mit zu machen. Mich können alle gerne überholen und ich fahre gerne zur Seite. Ich habe lieber die Leute vor mir, als hinter mir.
Die Reaktionszeit ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich, insofern kann nicht verlangt werden sich diesbezüglich - aus Sicherheitsgründen für alle - nach den Schnelleren zu richten.Die richtig angepasste Geschwindigkeit, lässt sich einfach definieren: Das ist die Geschwindigkeit, bei der man das Auto, ohne größeren Schaden zu verursachen, zum stehen bringen kann. Dazu gehört natürlich auch noch die entsprechende Aufmerksamkeit und der Blick in die nächsten 1 bis 3 Sekunden der Zukunft, sofern das abschätzbar ist. So kann die Schrecksekunde stark reduziert werden.Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.
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02.11.2007, 13:34
AW: Tempolimit auf Autobahnen
@ Horus - ich würd auch gern mit dem Zug fahren, wenns denn gehen würde...
Also, ich fahre gern schnell - auch und vor allem weil für mich Autofahren Mittel zum Zweck ist. Ich bin im Außendienst unterwegs, ist also jede Menge "verschenkte" Zeit auf der Autobahn. Nichtsdestotrotz fahre ich gerne Auto und vor allem nur so schnell wies geht, ohne andere zu bedrängen, rücksichtslos zu rasen oder ähnliches. Alles andere wäre mir zu stressig - hab keine Lust, mit 30 schon den ersten Herzinfarkt zu haben :)
Entgegen der Meinung einiger Mitschreiberinnen hier gibts es noch jede Menge Autobahnen, die nicht beschränkt sind... ;)
Ich fahre aber auch gerne schneller, da ich bei Tempo 130 sehr schnell in der Konzentration nachlasse (und ja, hab ich auf der A61 schon oft probiert) und schneller mal in den Sekkundenschlaf falle...
Weiterhin ist es so, dass eine merkbare Reduzierung des CO2-Ausstosses erst bei Tempolimit auf 100km/h erreicht wird...
Was ich für sehr sinnvoll halte, sind diese verkehrsabhängigen Geschwindigkeitsleitsysteme - je mehr Verkehr, desto eingeschränkter die Geschwindigkeit... Macht in meinen Augen am meisten Sinn - denn warum sollte ich auf einer leeren Autobahn keine 200 fahren dürfen?
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02.11.2007, 13:54Inaktiver User
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Der Begriff Raserei ist leider sehr problematisch. Was beschreibt er genau? Wenn ich auf einer leeren Autobahn 200 km/h fahre? Wenn ich auf einer vollen Autobahn 200 km/h fahre? (was ja ar nicht geht). Oder geht es hier um das massive unterschreiten des Sicherheitsabstandes? Ich kann durchaus schnell fahren ohne den Sicherheitsabstand zu unterschreiten. Die Geschwindigkeit ändert an einer Tatsache gar nichts: Ich kann mit 30, 50, 70,100, 130 oder 200 drängeln - ich muss nur dicht genug auffahren und der Vordermann wird sich genötigt fühlen.
Zitat von Anitra
Ich will aber hier gar nicht groß gegen ein Tempolimit argumentieren. Mir geht es nur darum, wie man mit Menschen umgeht die die Regeln nicht einhalten. Und ein Tempolimit wird daran leider nichts ändern.
Ich schätze mal, dass die Mautbrücken früher oder später für die Kontrolle der Geschwindigkeit eingesetzt werden. Durch die Kennzeichenerkennung kann zuverlässig die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen zwei Mautbrücken festgestellt werden. Liegt diese über der Höchstgeschwindigkeit, kann automatisch eine Strafe verhängt werden.
Ein Recht auf überholen ist in der StVO meines Wissens nicht vorgesehen. Wenn ein Überholen nicht möglich ist, ohne die Verkehrsregeln zu missachten, dann gibt es aus der StVO kein ableitbares Recht auf einen Überholvorgang. Wenn also auf er linken Spur alle so schnell fahren und keine Lücke in Sicht ist und niemand auf der Linken Spur einem ein überholen ermöglicht, dann muss man hinter dem LKW bleiben.
Menschen die meinen, sie hätten im Straßenverkehr ein Recht auf irgendwas, haben in meinen Augen ein paar Dinge im Leben nicht verstanden.
Das ist aus meinem Text gar nicht ableitbar. Meine Formulierung zeigt doch ganz deutlich. dass für jeden die Geschwindigkeit unterschiedlich ist, je nach Leistungsfähigkeit also nach seinem Reaktionsvermögen.
Zitat von Anitra
Meinetwegen kann das Tempolimit kommen. Die Einstellung der Autofahrer wird sich dadurch sicher nicht ändern. Das entspannte fahren z.B. in den USA auf einem Highway ist sicher nicht der Geschwindigkeitsbegrenzung zuzuschreiben, sondern eher der Einstellung eines US Amerikaners gegenüber dem Autofahren - und auch dort gibt es Raser und Drängler - alles selbst erlebt.
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02.11.2007, 15:44Inaktiver User
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Man ihr postet ja schneller als man lesen kann. @alessandro_tr ich muß sagen, das ich in vielen Dingen hier mit dir konfus
gehe und mir dadurch einiges an Schreibereien sparen kann..
So wie hier meinst du sicherlich. Nur zwei Mautbrücken wird nicht funktionieren, weil diese im Moment zu weit auseinander stehen und einige Ab- und Auffahrten dazwischen sind. Aber man kann die auch so benutzen, wie es breits am Elzer Berg getan wird.
Zitat von Inaktiver User
Verkehrsleitsystem wird es nur in den Ballungsräumen und im Umkreis von 30 bis 40 km geben. Durch diese Leitsysteme wird neben der angepaßten Geschwindigkeit noch etwas anderes erreicht. Durch die evtl. niedrigen Geschwindigkeiten, wird Sprit eingespart und der wirtschaftliche Schaden gemindert.
Bisher wurden viel Gründe für ein Tempolimit angebracht. Aber über die vorhandenen Erdölreserven wurde noch nicht geredet. Mit ihnen sollten wir sehr sparsam umgehen. Sonst sitzen wir eines Tages wieder bei Kerzenlicht am Tisch. Jeder für sich sollte mal testen, was sein Fahrzeug bei den verschiedenen Geschwindigkeiten verbraucht. Auch der Fahrtstil in den verschiedenen Situationen trägt zu einem Minderverbrauch bei. So ergibt eins das andere.
Zu dem Thema drängeln und gedrängelt werden möchte ich noch folgendes sage. Jeder von uns Autofahrer hat, wenn er in seinem Fahrzeug sitzt, eine eigene Vorstellung ab wann er bedrängt wird.
Wird diese Distanz unterschritten, tritt eine Reaktion ein. Diese kann unterschiedlich sein. Sie reichen von panikartigen rechtsrüberfahren, bis hin zum gelassenen Beenden des Überholvorganges. Was mir persönlich aufgefallen ist, das der vor einem Fahrende eher nach rechts rüberfährt, wenn er nicht bedrängt wird. Wird er jedoch bedrängt durch dichtes auffahren, dann reagiert er so, das er einfach langsamer wird (wurde hier schon mal angesprochen). So kann er es jetzt einmal dem "Drängler" zeigen und ihn maßregeln.
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02.11.2007, 16:09Inaktiver User
AW: Tempolimit auf Autobahnen
mittlerweile eine der hauptunfallursachen auf der A4 in thüringen. viele fahrer kleiner pkws fahren nicht gern rechts, da dort die lkws fahren. manchmal dicht an dicht, manchmal sind 200 m abstand.
Zitat von Inaktiver User
in deutschland herrscht rechtsfahrgebot und auf kraftfahrstraßen außerorts und autobahnen rechts das überholverbot.
würden die geltenden verkehrsregeln eingehalten, würde der verkehr flüssiger laufen.
ich fahre täglich autobahn um ins büro zu kommen, ob ich nun 130 oder 200 fahre, die zeit muss ich in der stadt wieder zusetzen.
und hilft es wirklich statt in 15 minuten in 11 minuten von a nach b zu kommen?
apropos wer schafft in der rush-ower mehr als 50 km bei tempo 200 am stück?
ps, es gibt viel weniger drängler und raser als man der hier geführten diskussion entnehmen kann. das gros fährt vernünftig.
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02.11.2007, 16:35
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Von mir aus könnte sofort ab morgen ein Tempolimit von 100km/h eingeführt werden.
Es geht ja nicht nur um den CO2-Ausstoß, sondern auch darum ,daß bei niedrigeren Geschwindigkeiten auch weniger Benzin benötigt wird.
Und ich finde es ja ganz witzig, wenn Leute behaupten, daß ein Tempolimit nicht die Lösung sein soll- natürlich nicht, wir haben es wie immer bei KOMPLEXEN SACHVERHALTEN mit vielen Faktoren zu tun.
Und sich beim Co2 einzuschränken reicht bei Gott nicht aus, eine grosse Rolle spielt natürlich auch Schwefel.
Fest steht jedoch, wer den Konsum nicht freiwillig einschränkt, der wird noch bitterer fallen, weil unsere Ressourcen (was Erdöl angeht) in 40 Jahren aufgebraucht sind.
Dann MÜSSEN wir alle weniger fahren, weil es einfach weniger gibt.
Mir scheint, der Mensch ist unfähig langfristig zu denken, und das Wort Mäßigung scheint auch kaum mehr jemandem was zu sagen.
Ich versuche alle Wege, die möglich sind ohne Auto zu machen, hat ja auch einen gesundheitlichen Aspekt.
Menschen, die beruflich sehr viel Auto fahren (z.B. Außendienst) erkranken nicht selten daran, daß sie ihre eigenen Abgase einatmen, was sich kaum vermeiden lässt.
Ich finde auch schnell fahren einfach nicht cool, sondern echt das Gegenteil, ist ja auch nicht entspannt, sondern angespannt.
Und sozialpsychologisch gesehen dient Rasen (was ja für manche zur Sucht geworden ist) zur Kompensation psychischer Probleme.
Sabbi, die am liebsten Bus fährt- Lerne nur das Glück ergreifen
denn das Glück ist immer da -
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02.11.2007, 16:46
AW: Tempolimit auf Autobahnen
Zum Theman "Rasen" möchte ich für die, die weniger gute physikalische Kenntnisse haben noch gerne etwas zufügen:
Es ist überhaupt nicht dasselbe, ob man mit 20 km/h oder mit 200 km/h bedrängelt wird:
Und zwar deshalb, weil die Differenz der Schnelligkeit zum Zustand 0km/h bei 200km/h etwas höher ist.
Selbst wenn ich bei 140km/h von einem Raser wirklich "angeschoben werde" ist die Differenz wesentlich größer als, wenn ich mit 15 km/h von einem 20km/h Fahrenden angeschoben werde.
Außerdem vervierfacht sich der Bremsweg bei doppelter Geschwindigkeit, da das Verhältnis im Quadrat steht.
Das heißt: Fahre ich 40km/ h habe ich einen doppelt so langen Bremsweg wie bei 20km/ h.
Ihr könnt ja mal weiterrechnen.
Und das mit der Reaktion ist reine Augenwischerei, oft von Männern in den "Risikogruppen"der Versicherungen, die die Transplantationsärzte aber so gerne haben.
JEDER Mensch hat eine zeitlich verzögerte Reaktion und dann suche ich noch die Studie aus der hervorgeht, daß die Leute, die sich als gute oder sehr gute Autofahrer einschätzen tatsächlich mehr Unfälle bauen, als die die sich eher als "mittlere" Autofahrer einschätzen.
LG SABBI- Lerne nur das Glück ergreifen
denn das Glück ist immer da -


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