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  1. Inaktiver User

    AW: Sollen Ehen befristet werden?

    Zitat Zitat von Opelius
    Zeitgemäß wäre demnach eine Verbindlichkeit auf Zeit.

    Und was wäre damit gewonnen?
    Vor allem wahrscheinlich die Erkenntnis, dass man den Partner nicht als "Selbstverständlichkeit" ansehen kann & sollte. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen (Männer wie Frauen) sich kein Stück Mühe mehr geben, weil sie glauben, den Partner nach einer Heirat "sicher" zu haben. Würde eine Ehe nach ner gewissen Zeit automatisch auslaufen, könnte man sich solche "Nachlässigkeiten" gar nicht mehr leisten...anderenfalls riskiert man halt, dass der Andere den Vertrag nicht verlängern möchte.

  2. Inaktiver User

    AW: Sollen Ehen befristet werden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Ehe, wie sie angedacht ist (lebenslang) ist meiner Ansicht nach einfach nicht mehr zeitgemäß. Ich glaube, ich muss dahingehend nicht auf die heutige Scheidungsrate von mittlerweile fast 50% verweisen
    Die Ehe ist eben nicht lebenslang angedacht, sonst gäbe es ja keine Scheidungsmöglichkeit. Und was heißt zeitgemäß: Die (knappe) Mehrheit aller Ehen hält noch lebenslang.

  3. User Info Menu

    AW: Sollen Ehen befristet werden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Vor allem wahrscheinlich die Erkenntnis, dass man den Partner nicht als "Selbstverständlichkeit" ansehen kann & sollte. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen (Männer wie Frauen) sich kein Stück Mühe mehr geben, weil sie glauben, den Partner nach einer Heirat "sicher" zu haben. Würde eine Ehe nach ner gewissen Zeit automatisch auslaufen, könnte man sich solche "Nachlässigkeiten" gar nicht mehr leisten...anderenfalls riskiert man halt, dass der Andere den Vertrag nicht verlängern möchte.
    Das halte ich für ein Wunschdenken!

    Es würde in meinen Augen die Halodris honorieren, die sich auch heute schon Abwechslungen wünschen und zelebrieren. Alle sieben Jahre eine Neue/n: das wärs doch.

    Der/die Sitzengelassene darf dann hier sich im Strang über gescheiterte Beziehungen ausheulen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Sollen Ehen befristet werden?

    Vielleicht sollten wir uns lieber öffentlich Gedanken machen über das glückliche Führen von Ehen bzw. Beziehungen.

    Meine Kinder haben da ja hin und wieder etwas in der Schule gehört , z. B. in Ethik. Das finde ich gut. Ich habe da auch etwas mitbekommen, in meinem hohen, unwissenden Alter.

    Ich spreche mit meinen Kindern auch über solche Dinge (bin allerdings selbst kein Vorbild). Noch meine Eltern hätten nie mit ihren Kindern darüber gesprochen.

    Sozusagen lieber über Schadensverhütung als über die Methode der Schadensregelung ...

  5. Inaktiver User

    AW: Sollen Ehen befristet werden?

    Zitat Zitat von Opelius
    Das halte ich für ein Wunschdenken!

    Es würde in meinen Augen die Halodris honorieren, die sich auch heute schon Abwechslungen wünschen und zelebrieren. Alle sieben Jahre eine Neue/n: das wärs doch.

    Der/die Sitzengelassene darf dann hier sich im Strang über gescheiterte Beziehungen ausheulen.
    Es gibt Pragmatiker (sowohl männliche wie weibliche) und es gibt Romantiker (zu denen ich ganz eindeutig gehöre).

    Ich glaube schon, dass es für Pragmatiker eine durchaus sinnvolle Lösung wäre, Ehen zunächst auf absehbare Zeit schliessen zu können.
    Aber auch, wie ich schon sagte, Romantikern die Möglichkeit, ihrem Wunsch nach absoluter Dauer einzuräumen.

    Ohne Wahlmöglichkeit gefiele mir die befristete Ehe allerdings überhaupt nicht.

  6. Inaktiver User

    AW: Sollen Ehen befristet werden?

    Dann darf ich mich wohl zu den Pragmatikern zählen

    Mittlerweile...das war auch mal anders...aber das Leben hat mich gelehrt, auf Romantik nicht mehr allzuviel zu geben

  7. User Info Menu

    AW: Sollen Ehen befristet werden?

    Kann mir mal jemand erklären, warum diese Regelung eine Trennung leichter machen könnte?! Die Dinge, die nach dem Auseinandergehen geregelt werden müssen, sind doch die gleichen (Unterhalt, Sorge- und Besuchsrecht, Versorgungsausgleich, Trennung des Vermögens, usw....) und dieser Aufwand verursacht doch auch die Kosten der Scheidung, die eigentlichen Gerichtskosten sind doch nur Pinatz gegen die Anwaltskosten...
    Also, was soll das Ganze? Wo ist der Vorteil für Nicht-Romantiker (zu denen ich immer noch nicht gehöre, seufz...)

    Soll sich die Pauli doch lieber in nem Ganzkörper-Latexanzug fotografieren lassen. Dann steht sie auch wieder in der Presse.

  8. Inaktiver User

    AW: Sollen Ehen befristet werden?

    Meiner Meinung nach würde das erwachsene Menschen entmündigen, die nach (hoffentlich) freiem Willen diesen Beschluss gefasst haben.

  9. Inaktiver User

    AW: Sollen Ehen befristet werden?

    Ich wehre mich gegen den zugang, das ehe etwas sein soll, das in dieser vorgeschlagenen form vertraglich abgesichert werden soll....
    Die vorstellung, das so zu handhaben, ist mir zutiefst zuwider, obschon sie natürlich den zeitgeist widerspiegelt.
    All das, was zeitgeist vorgibt, halte ich ohnehin für höchst fragwürdig.
    Paulis idee greift die ängste der menschen, ihr bedürfnis nach sicherheiten und formaler abwicklung auch von emotionalen aspekten auf - für mich ist das ehrlich gesagt der anfang vom ende einer zukunftsorientierten und optimistischen gesellschaft.
    Man kann nicht alles absichern.....
    Davon abgesehen finde ich frau pauli als politikerin schlicht lächerlich und unterstelle, dass sie mit diesem konzept resultate persönlicher erfahrungen lediglich medienwirksam verkaufen will und ansonsten auf politischer bühne - weil geistig zu eingeschränkt und lediglich auf konträre, aber nicht elementare themen aus - ohnehin nichts zu bieten hat.

    LG von Konstantina

  10. Inaktiver User

    AW: Sollen Ehen befristet werden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Davon abgesehen finde ich frau pauli als politikerin schlicht lächerlich und unterstelle, dass sie mit diesem konzept resultate persönlicher erfahrungen lediglich medienwirksam verkaufen will und ansonsten auf politischer bühne - weil geistig zu eingeschränkt und lediglich auf konträre, aber nicht elementare themen aus - ohnehin nichts zu bieten hat.

    LG von Konstantina
    Der Kabarettist Frank-Markus Barwasser, dem Frau Pauli die Ehebefristungsidee geklaut hat, meint dazu, dass sie in Bayern keinen Fuß mehr auf den Boden kriegt und ihr nur der Wechsel in die Freie Wirtschaft bliebe – irgendein Stromkonzern ließe sich schon finden

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