samstags-unterricht halte ich für eine absolute schnaps-idee. als ich auf's gymnasium kam hatten wir anfangs drei von vier samstagen schule.
das wurde dann aber zum glück nach dem ersten schuljahr abgeschafft. zuvor gabe es eine schulinterne abstimmung. unser klassenlehrer versuchte uns vor der wahl einzureden, dass wir völlig überlastet sein würden, wenn die samstagsstunden auf die woche verteilt würden. das war aber definitiv nicht der fall!
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Thema: Schulunterricht an Samstagen
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18.09.2007, 17:37Inaktiver User
AW: Schulunterricht an Samstagen
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02.11.2007, 13:58
AW: Schulunterricht an Samstagen
nein danke!
Die armen Kinder!
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02.11.2007, 14:15Inaktiver User
AW: Schulunterricht an Samstagen
... aber die glücklichen Eltern!
Was kann man in der Zeit alles erledigen!
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02.11.2007, 14:49
AW: Schulunterricht an Samstagen
Zitat von Inaktiver User
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05.12.2007, 06:33Inaktiver User
AW: Schulunterricht an Samstagen
die kinder haben schon von montags bis freitags,ein volles schulprogramm!!!
am wochenende sollten sie sich entspannen und ihren hobbys nachgehen können!!
deshalb, kein schulunterricht am samstag!!!!!Geändert von Inaktiver User (05.12.2007 um 06:40 Uhr)
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05.12.2007, 08:14Inaktiver User
AW: Schulunterricht an Samstagen
Wen ich samstags auch noch um 6°° aufstehen müsste, wäre der Tag für mich gelaufen, und ich hätte keine große Lust mehr, noch was "zu erledigen". Da schlafe ich lieber schön aus, und erledige dann.... aber die glücklichen Eltern!
Was kann man in der Zeit alles erledigen!
So fängt bei uns Freitag Nachmittag das Wochenende schon an.
Sagt mal, sind euch eure Kinder wirklich so lästig?
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05.12.2007, 08:21Inaktiver User
AW: Schulunterricht an Samstagen
Das frage ich mich allerdings auch!
Zitat von Inaktiver User
Geht es wirklich nur darum, die Kinder am besten auch am Wochenende woanders zu parken?
Hauptsache, sie sind "verräumt", dann sind die Eltern "glücklich".
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05.12.2007, 08:54Inaktiver User
AW: Schulunterricht an Samstagen
Nein.
Die lieben Kleinen haben doch aber eh schon volles Programm unter der Woche (Ballett, Fussball, Tennis, Flöten, kreatives Malen ....).
Wenn das wegfallen würde, würde die 5 Tage Schule reichen.
Da aber offensichtlich nicht mehr so der Wert auf gute Ausbildung gelegt wird ..... angeblich arbeiten auch die Lehrer nichts ..... wäre das eine Alternative zu fehlenden Stunden.
Im Mathematik ist die deutsche Schülerschaft ja noch schlechter geworden als 2003.
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05.12.2007, 09:05Inaktiver User
AW: Schulunterricht an Samstagen
In sowas haben sich meine "lieben KLeinen" nie reindrücken lassen.Die lieben Kleinen haben doch aber eh schon volles Programm unter der Woche (Ballett, Fussball, Tennis, Flöten, kreatives Malen ....).
Flötenspiel hat meine Tochter in der Schule gelernt.
Aber, da mein Sohn sein letztes Schuljahr zwischen hat und meine Tochter eine Privatschule besucht, wäre ich von der Samstagsregelung eh nicht betroffen.
Wobei ich nicht glaube, dass 4x45 Min.Samstagsunterricht die Leistungen in Mathematik bessern würden
Ich denke mal, dass dort, wie auch im Fremdsprachenunterricht eine andere Didaktik angebracht wäre.
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05.12.2007, 11:03
AW: Schulunterricht an Samstagen
Zitat von Inaktiver User
Kein Kind dieser Welt hat ÜBERALL GLEICHE Fähigkeiten. Weshalb verwechseln einige Menschen Quantität mit Qualität? Wieviel Angabe seitens der Eltern steckt hinter einer Aussage wie zum Beispiel: "Meine Tochter lernt Klavier geht in den Ballettunterrricht, spielt Tennis im Verein, engagiert sich in der Theatergruppe der Schule und bringt auch nocht gute schulische Leistungen."
Das "volle Programm" ist doch eine freiwillige Angelegenheit. EIN Hobby neben der Schule zu fördern, vielleicht auch zwei (aber nur wenn das Kind schulisch gut klar kommt) ist sinnvoll oder auch wünschenswert, aber mit mehreren gleichzeitig aktiv ausgeübten Hobbies neben der Schule werden Kinder (jedenfalls die meisten) nur überfordert. Warum tut man ihnen das an? Selbst wenn sie von sich aus entsprechende Wünsche äußern fände ich es angebracht sie in einem Gespräch zu überzeugen, dass "weniger meist mehr" ist und dass es unendlich viele gute Gründe gibt sich auf ein, vielleicht gerade noch zwei aktiv ausgeübte Hobbies zu konzentrieren. Vor allem muss man auch nicht neben der Schule in mehr als einem Hobby einen REGELMÄSSIGEN Termin im WOCHENrhythmus haben.
Warum können die Hobbyaktivitäten nicht auf die Samstage verlegt werden, während man sich während der Woche voll auf die Schule zu konzentrieren hat?Wenn das wegfallen würde, würde die 5 Tage Schule reichen.
Sind wir früher eigentlich alle nur blöd gewesen? In meiner Schulzeit fielen häufig Stunden aus, wenn zum Beispiel Lehrer erkrankt waren. Nur selten gab es eine Vertretung. Wir hatten entweder eine Freistunde oder früher Schulschluss. Kein Mensch "krähte" danach. Heute "schreien" bei möglichem früheren Schulschluss alle schon deshalb (oder wahrscheinlich sogar vorrangig deshalb) weil sie ein Problem haben, wer auf die (kleineren) Kinder aufpasst. Die Schule ist da um Wissen zu vermitteln, nicht um die Betreuungsaufgaben der Eltern zu übernehmen - finde ich.Da aber offensichtlich nicht mehr so der Wert auf gute Ausbildung gelegt wird ..... angeblich arbeiten auch die Lehrer nichts ..... wäre das eine Alternative zu fehlenden Stunden.
Im Mathematik ist die deutsche Schülerschaft ja noch schlechter geworden als 2003.
Es gab auch früher gute, mittelmäßige und schlechte Schüler. Während wir früher einfach für das Leben lernen mussten, oder besser gesagt durften (wie das schöne lateinische Zitat es uns vermittelte "Non scolae sed vitae discimus" - "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir"), müssen die Kinder heute für die Wirtschaft lernen. Schade eigentlich, dass Kinder und ihr Bildungspotential bereits als Wirtschaftsfaktor betrachtet werden. Ich kann diesen Überlegungen gar nichts abgewinnen. Es wird dem "Mensch sein" meinem Empfinden nach nicht gerecht.
Aber vielleicht waren wir einfach weniger abgelenkt. Wir hatten keine Computer, keine Handys, keine Gameboys, keine I-Pods (usw.usf.), vielleicht gerade mal einen Plattenspieler. Unsere Eltern hatten Fernseher, aber kaum jemand von uns bekam einen solchen aufs eigene Zimmer und wenn überhaupt, garantiert nicht als (Klein)kind. Wir hatten aber auch Eltern, die weniger abgelenkt waren und dank der Berufstätigkeit nur eines Elternteils weniger im Stress waren und daher mehr Zeit für die Kinder hatten. Auch das ist ein nicht zu übersehender Faktor.
Ich bin nicht der Meinung, dass "früher alles besser" war (aber es war auch nicht unbedingt alles nur schlechter) und bin auch nicht dafür "die Zeit zurückzudrehen", aber ich bin dagegen, Symptome bekämpfen zu wollen ohne die Ursachen hierfür auch nur ansatzweise in die Überlegungen miteinzubeziehen.
Ich gehöre übrigens zu denen, die 13 Jahre lang auch samstags in die Schule gehen mussten. Im letzten Jahr, also als ich in der 13. Klasse war, wurde eingeführt, dass wir jeden zweiten Samstag im Monat frei hatten. Dafür hatten wir aber niemals nachmittags Unterricht. Damals musste man aber auch in vielen Berufen noch samstags arbeiten. Insofern war auch das Familienleben anders. Man hatte ja unter der Woche weitaus mehr Zeit als heute.
Heute würde ich strikt gegen Schulunterricht an Samstagen plädieren, schon auch deswegen, weil die Schüler (und die Lehrer) mehr Stress haben als früher und daher die zusammenhängenden zwei freien Tage nötiger haben als dies früher der Fall gewesen ist.
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