Sorry, aber langsam geht mir die "Hutschnur" hoch.Mein Sohn wurde ab seinem 6. Lebensmonat tagsüber fremdbetreut. Die Zeit, die ich mit ihm zuhause verbracht habe, war immer sehr intensiv. Also der Feierabend ab 17.00 Uhr, die Wochenenden und die Ferien. Er weiß und wusste immer ganz genau, wo er hingehört, wer Mutter und Vater sind. Ich wage zu behaupten, er hat ein gesundes Urvertrauen entwickelt. Er hat einen guten Schulabschluss gemacht, hat jetzt einen Ausbildungsplatz, der ihm Freude bereitet. Außerdem engagiert er sich sozial, musiziert und hat jede Menge Interessen. Seine Bindung zu mir (Kontakt zu seinem Vater besteht kaum, aber das hat andere Ursachen) und zu seinen Großeltern ist sehr stark.
... und er ist mit Sicherheit weit davon entfernt, sich zum Alkoholiker oder zur Killermaschine zu entwickeln.
Er stellt auch nicht die berühmte Ausnahme von der Regel dar, denn seine Kumpels, mit denen er teilweise schon von Kindesbeinen an befreundet ist, sind ebenso aufgewachsen und auch alles ganz prima junge Erwachsene geworden.![]()
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22.05.2007, 17:49Inaktiver User
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
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22.05.2007, 18:35
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Kann es sein, dass sich die Diskussion mal wieder ins übliche Fahrwasser gerät, welcher Lebensentwurf der bessere ist, Hausfrau oder berufstätige Mutter? Ich kann mich gerne beteiligen, glaube aber nicht, dass wir in der x-ten Auflage dieses Themas die ultimative Lösung, respektive Einsicht erreichen werden.
Warum eigentlich das große Palaver um diesen Erziehungsbonus? Letztendlich ist es nichts anderes als das Landeserziehungsgeld, das vier Bundesländern freiwillig ihren Müttern eh schon zahlen, darunter übrigens auch Bayern.
Letztendlich versucht Bayern nur den Rest der Republik an dem Schmankerl teilhaben zu lassen, das sowieso schon längst bayrische (würtembergisch usw) Wirklichkeit ist.
In diesem Sinne
Servus
"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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22.05.2007, 18:38Inaktiver User
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
@Nocturna
Wie immer richtig!
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22.05.2007, 19:39Inaktiver User
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
So lange es Menschen gibt, die ihre Freizeit damit verteidigen, dass sie unterstellen, dass man mit Hilfe von Kitabesuchen potentielle Killer und Massenmörder heranwachsen lässt, finde ich Deinen Einwurf mehr als geschmacklos.
Zitat von Nocturna
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22.05.2007, 20:29
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Vita, weswegen nimmst du denn alles so persönlich?
Ich bin zum größeren Teil Hausfrau und zieh mir deswegen noch lange nicht jeden Schuh an, der mir von der Bricom vor die Türe gestellt wird.
Inwiefern da mein Beitrag geschmacklos sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich schieb das jetzt einfach mal aufs Nord-Süd-Gefälle."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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22.05.2007, 20:33Inaktiver User
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Ich nehme das nicht persönlich. Ich hatte gelesen, dass es um eine wichtige Entwicklung von Kindern geht, die ihnen entgeht, wenn die Mutter nicht voll für sie da ist.
Zitat von Nocturna
Daraufhin stellte ich Fragen, deren Beantwortung zu zum Teil überaus kruden Auskünften führten und die Fragen weiterhin unbeantwortet lassen.
Was ist daran, mal von Pelzpfotes merkwürdigem Posting abgesehen, persönlich?
Nichts - ausser der Suche nach Antworten, die mich interessieren würde.
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22.05.2007, 21:18
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Aber das Bundeserziehungsgeld und das Landeserziehungsgeld gibt es nur bis zu einem bestimmten mageren Einkommen. Der Großteil der Normalverdiener geht da ohnehin leer aus.
Zitat von Nocturna
Die nun geplante Herdprämie soll aber doch jeder bekommen, der zu hause bleibt (glaub ich zumindest; falls es nicht so ist klärt mich bitte kurz auf).
Ich bin der Meinung, dass man dieses Geld in öffentliche Betreuung und Bildung investieren sollte. Was allerings nicht heissen soll, dass man nicht zu hause bleiben darf.
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22.05.2007, 23:19Inaktiver User
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
@ Vita:
Ich bin bösartig und Nocturna ist geschmacklos. Vielleicht erläuterst Du das mal näher? Ich kapier Dich nicht. Unter Diskussion verstehe ich zumindest, dass man antwortet. Ich habe mich bemüht, Deine Fragen zu beantworten. Willst Du oder kannst Du das nicht sehen????
@ Yana: Zuhause bleiben muss man sich aber leisten können, das ist doch der Punkt. Wahlfreiheit heißt für mich nicht nur, berufstätig sein zu können sondern eben auch, mich für eine gewisse Zeit zuhause entscheiden zu können. Und das kann ich nicht, wenn das Geld hinten und vorn nicht reicht. Oder????
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23.05.2007, 07:31
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
es gibt menschen, für die der erziehungsbonus bares geld sein wird. die werden dann auch mehr kinder bekommen. ich verweise auf den artikel im aktuellen spiegel, den ich online nicht finde.
ich arbeite im sozialen brennpunkt und ich kenne mehr als eine familie, die gezielt kinder bekommt, um das elterngeld einzuheimsen. früher kamen die kinder alle zwei jahre, jetzt werden sie jedes jahr kommen. das geld steht den eltern zur verfügung und in diesen kreisen wird das geld mit sicherheit nicht für die kinder verwendet.
denn es fehlt an der bildung. hier wäre ein früher besuch (ab 1 ab 2) einer kita bildungsfördernd.
und was die frühe bindung angeht - hier zitate aus wiki, da wurde besser forumuliert, als ich es jetzt kann:
Es werden heute vier Bindungsstile unterschieden:
- Die sichere Bindung (B-Bindung)
- Die unsicher-ambivalente Bindung (C-Bindung)
- Die unsicher-vermeidende Bindung (A-Bindung)
- Die desorganisierte Bindung (D-Bindung)
quelleInteressanterweise scheinen selbst sehr kleine Kinder in der Lage zu sein, die Bindung zu einer Tagesmutter in einer Kindertagesstätte auf einen funktionalen Aspekt zu reduzieren, sofern sie zu ihren primären Bindungspersonen eine sichere Bindung aufgebaut haben. Als Indiz für diese Annahme dient die Beobachtung, dass sicher gebundene Kinder ihr Verhalten in der Kindertagesstätte nicht oder nur geringfügig ändern, wenn sie es mit einer anderen als der gewohnten Betreuungsperson zu tun haben. Gerade bei der Eingewöhnung der Kinder in die anfangs ungewohnte Situation in einer Kindertagesstätte zeigt sich aber zugleich die Richtigkeit von Bowlbys Konzept einer primären Bindungsperson: Die Eingewöhnung gelingt nachweislich besser, wenn das Kind in der Anfangsphase von der Mutter begleitet und somit schonend in die neue Situation eingeführt wird.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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23.05.2007, 07:31Inaktiver User
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
@Vita
Könntest du bitte öffentliche Anwürfe an mich unterlassen? Sicher gelten doch auch für dich die NUBs, dass andere User nicht Thema der Diskussion sein dürfen und persönliche Probleme - die anscheinend du mit mir hast - evtl. in PNs zu klären sind.
Hab einen schönen Tag!


Mein Sohn wurde ab seinem 6. Lebensmonat tagsüber fremdbetreut. Die Zeit, die ich mit ihm zuhause verbracht habe, war immer sehr intensiv. Also der Feierabend ab 17.00 Uhr, die Wochenenden und die Ferien. Er weiß und wusste immer ganz genau, wo er hingehört, wer Mutter und Vater sind. Ich wage zu behaupten, er hat ein gesundes Urvertrauen entwickelt. Er hat einen guten Schulabschluss gemacht, hat jetzt einen Ausbildungsplatz, der ihm Freude bereitet. Außerdem engagiert er sich sozial, musiziert und hat jede Menge Interessen. Seine Bindung zu mir (Kontakt zu seinem Vater besteht kaum, aber das hat andere Ursachen) und zu seinen Großeltern ist sehr stark.
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