Zum Würgen Deine Gedanken. Mässige Dich nicht. Lass Deiner Frauenfeindlichkeit freien Lauf! Ich würge gerne.Zitat von Xaverius
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26.05.2007, 19:49
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.
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26.05.2007, 19:58
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
@Yana
Anitra sagte es bereits. Schule ist Pflicht und keine Frage der Finanzen, der Organisation oder der Eigenentscheidung.
Die Kinderbetreuung sollte durchaus und liebend gerne gefördert werden staatlich. Es gäbe genug andere Bereiche, bei denen man Gelder streichen könnte. Man könnte z.B. anfangen, und die unsinnige Verschwendung von Steuergeldern stoppen, wo dann beispielsweise Brücken finanziert werden, über die keiner geht oder Kreisverkehre an Strassen, über die einmal am Tag ein Auto fährt. Geld genug wäre für beides da, und zwar reichlich. Und ich hatte es auch nicht so verstanden, dass es eine entweder - (krippen) oder (Prämie für die Nichtinanspruchnahme dieser) geht. Es geht doch darum, beides parallel zu finanzieren, oder hab ich das so falsch verstanden?
Liebe Yana, wo bleibt denn für Dich die Gerechtigkeit, wenn einer Frau die Wahlmöglichkeit eingeräumt wird, aufgrund kostenloser Kinderbetreuung ab der 8. Woche sogar Vollzeit berufstätig sein zu können - auf der anderen Seite der Alleinverdienerfamilie sämtliche Zuschüsse, auf denen manchmal dieses Modell basiert bzw. es möglich wird, gestrichen werden, so dass diese Mutter dadurch arbeiten MUSS??????
Warum haben viele so grosse Probleme damit, beides gleichwertig nebeneinander stehen zu lassen?Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.
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26.05.2007, 20:40
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Das sind doch alles Arbeitsbeschaffungsmassnahmen für die unqualifizierten Leute.
Zitat von .gerrimee.
Die Brücken stehen dann auch nur in der Gegend herum, aber das kommt immer noch billiger als wenn diese Leute zuhause wären und sich weiterhin ungehemmt reproduzieren.
Wie kann man bei dieser Staatsverschuldung auf die Idee kommen, dass reichlich Geld da wäre?
Aber so denkt auch die Familienministerin: Luftschlösser bauen, obwohl das Geld noch nicht mal für eine Holzhütte reicht.
Und jeder der etwas dagegen einwendet wird angezickt bis er ruhig ist.....
Schaut mal auf den Arbeitsmarkt, was heute für Qualifikationen nötig sind. Und plant mal, ob ihr das finanzieren könnt, ein Hochschulstudium damit das Kind dann auch noch als unbezahlter Praktikant arbeiten kann....
Vielleicht gibt es ja auch einen Zeitvertrag, dann kann es auch ein paar Monate selber seinen Lebensunterhalt bestreiten.
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26.05.2007, 23:22
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Ehrlich gesagt, besteht doch keine Chancengleichheit zwischen Haus-Eltern und berufstaetigen Eltern. Die Einverdienerehe hat bestimmte Vorteile, die alle schon aufgezaehlt wurden. Muessen/wollen die Eltern aber arbeiten gehen, gibt es in bestimmten Regionen keine vernuenftigen Betreuungsangebote fuer deren Kinder unterschiedlichen Alters. Und ich denke schon, dass da der Staat mit in die Verantwortung genommen werden sollte. Aber auch die groesseren Unternehmen.
Wenn dann Chancengleichheit besteht, dann kann es ja gerne irgendwelche Arten an Erziehungsgutscheinen geben.
Weiterhin finde ich es schade, dass Erzieherinnen so wenig zu getraut wird. Ich persoenlich habe keine Angst vor der Erziehung meiner Kinder. Eine gute Erzieherin ist nur ein weiterer Pluspunkt fuer meine Kinder.
Die Ausbildung einer Erzieherin ist recht umfangreich und wenn ich mich recht erinnere, ist es ein Fachschulstudium. Um einen Kindergarten zu eroeffnen muss man sogar noch weiter studieren. Also so Larifari kommen die Erzieherinnen nicht daher.
Ich bilde mir aber nicht ein, dass nur ich alleine meinen Kindern alle notwendigen Impulse geben kann. Sicherlich kann ich ihnen vieles vermitteln, aber nicht alles und nicht alles gut.
Schade ist es auch, dass immer wieder nur um die Muetter geht. Und die Vaeter? Warum muessen/wollen immer wieder die Frauen zu Hause bleiben?Man sollte sich nicht ueber Dinge aergern,
denn das ist ihnen voellig egal.
Euripides
Man soll nicht das Leben veraendern, man soll nicht die Welt veraendern. Man muss das Leben vielgestaltiger machen, ... Man muss die Unterschiede wuerdigen. Unterschiede staerken die Identitaet.
Carlos Fuentes "Die Jahre mit Laura Diaz"
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27.05.2007, 00:40
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Na hoffentlich weißt du genau wie Frauen, die Thesen vertreten, die dir nicht passen, aussehen. Stelle es dir lieber nicht vor, du könntest so etwas von daneben liegen..........
Zitat von Xaverius
Die "Mutter-Kind-Idylle" könnte natürlich ein Paradies auf Erden sein - insbesondere für solche Männer, die dergleichen in Frauen gerne hineininterpretieren wollen. Möglicherweise geht es um etwas ganz anderes, etwas, was viel realitätsbezogener ist, als du dir das vorstellen kannst, nämlich um die Realität, dem eigenen Kind Individualität bieten zu wollen und nicht uniformierte staatlich gelenkte Einheitserziehung. Vielleicht will man dem eigenen Kind auch so etwas wie "Freiheit" gönnen, oder sagen wir ein Leben ohne Reglementierung ab der 8. Lebenswoche. Vermutlich gehört dergleichen nicht zu deinem Weltbild. Na, sei's drum! "Suum cuique!"
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27.05.2007, 09:41Inaktiver User
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Ich helf dir gerne dabei!
Zitat von .gerrimee.

Aber wer so verquere Gedanken hat, dass er Kinder als "Produkte" bezeichnet, den kann man nicht ernst nehmen!
Ich habe dich schon mal gefragt, Xaverius, wie du zu solch menschenverachtenden Aussagen kommst, leider aber keine Antwort erhalten, statt dessen nur weitere Verunglimpfungen.
Zitat von Xaverius
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27.05.2007, 13:28
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Es geht doch gar nicht darum, den Erzieherinnen nichts zuzutrauen. Es wird - wie in jedem Beruf - hervorragend qualifizierte davon geben, viele gut und einige weniger gut qualifizierte. Aber selbst wenn ein Kind an eine hervorragend qualifizierte Erzieherin "gerät" ist dieses Kind eines unter mehreren und es kann auch nicht generell ein Wechsel der Erzieherin während der ganzen Betreuungszeit ausgeschlossen werden. Das alles ist natürlich nicht unbedingt tragisch, es ist einfach nur die Frage, was man persönlich für sein Kind will und was nicht. Den weiteren Pluspunkt bei der Erziehung deiner Kinder durch extra dafür geschultes Personal magst du sehen, aber das müssen nicht zwingend alle Eltern so beurteilen. Man kann eine vollkommen andere Sichtweise haben. Ich gehöre zu denen, die sagen, in allererster Linie sollten Eltern für ihre Kinder und deren Erziehung verantwortlich sein und nicht der Staat. Ich bekomme doch keine Kinder (also ich gehe bei dieser Aussage nur von mir selbst aus), um sie dann von einer staatlichen Institution betreuen und erziehen zu lassen. Natürlich gibt es Fälle, bei denen es wirklich nicht anders geht (zum Beispiel bei Alleinerziehenden) und daher begrüße ich selbstverständlich Kinderkrippen und Kindertagesstätten, aber ich lehne ab, dass es zum Regelfall gemacht werden soll, Kinder ab der 8. Woche in Fremdbetreuung zu geben. Und noch viel mehr lehne ich ab, dass Menschen, die dies einfach - aus welchen Gründen auch immer - nicht möchten und daher zur Erziehung ihrer Kinder zuhause bleiben, diskriminiert werden.
Zitat von Pischti_H
In diesem Punkt gebe ich dir allerdings Recht. Ich bin - war wohl naiv, wie ich heute erkennen muss - früher davon ausgegangen, dass dank der Frauenbewegung mehr und mehr auch mal die Männer zuhause bleiben, um ihre Kinder zu erziehen und die Frau das Familieneinkommen verdient. Es gibt Frauen (und einige sehr wenige Männer), die haben kein Problem damit, den Kindern zuliebe zuhause zu bleiben. Vielleicht würde die Anzahl der "Hausmänner" steigen, wenn nicht ständig diskriminierende Kampagnen gegen Hausfrauen in der Öffentlichkeit stattfänden, sogar von Seiten der Politiker (bestes Beispiel ist der herabwürdigende Begriff "Herdprämie"). Wenn man die Aufgaben einer "Hausfrau" auch in der Öffentlichkeit aufwerten würde, dann könnte ich mir schon vorstellen, dass die Anzahl der Hausmänner etwas zunehmen würde.Schade ist es auch, dass immer wieder nur um die Muetter geht. Und die Vaeter? Warum muessen/wollen immer wieder die Frauen zu Hause bleiben?
Ich sehe den geplanten (und vermutlich inzwischen bedauerlicherweise wieder verworfenen) Erziehungsbonus in Form von 150,- Euro nicht primär als "tolles finanzielles Geschenk", sondern als Geste die Tätigkeit der häuslichen Kinderbetreuung und -erziehung aufzuwerten. Ich werde nie verstehen (ich will das auch gar nicht) weshalb die bezahlte Kindergärtnerin einen weitaus höheren Status hat als eine Mutter (oder ggf. ein Vater) die (der) die gleiche Tätigkeit ohne finanzielle Gegenleistung zuhause verrichtet. Logisch ist das in meinem Sinne nicht.
Und noch etwas. Es geht ja in der Regel nicht darum, dass die Frau (Mutter) oder in Einzelfällen der Mann (Vater) das ganze Erwachsenenleben lang keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, sondern nur solange die Kinder eben noch Kinder sind. Bei mehreren Kindern kann dies natürlich viele Jahre dauern. Es wäre meines Erachtens an der Zeit, dass die Wirtschaft sich den Bedürfnissen von Familien anpasst (weitaus flexiblere Arbeitsplätze, garantierter Wiedereinstieg in den Beruf, auch nach längerer "Erziehungspause", etc.) und sich nicht ständig Familien mit Kinder an die Bedürfnisse der Wirtschaft anpassen müssen. DAS wäre Familienpolitik nach meinem Sinn.
AnitraGeändert von Anitra (27.05.2007 um 13:32 Uhr)
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27.05.2007, 13:41
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Es wird doch nicht zum Regelfall erhoben (das hat meiner Meinung nach niemand geschrieben bzw. gesagt), dass Babies mit 8 Wochen schon in die Kinderkrippe muessen. So viele Kinderkrippen gibt es gar nicht und wird es auch so schnell nicht geben.
Zitat von Anitra
Es sollen einfach nur genuegend (denn Nachfrage besteht) Betreuungsangebote geschaffen werden, so dass Eltern wirkliche Wahlfreiheit haben.
Gegen flexiblere Arbeitsplaetze und ein generelles Entgegenkommen der Wirtschaft waeren sicherlich sehr foerderlich.
Zitat von Anitra
Leider glaube ich nicht, dass sich die Gesellschaft in diese Richtung entwickelt ... eher in die gegenueberliegende Richtung.Man sollte sich nicht ueber Dinge aergern,
denn das ist ihnen voellig egal.
Euripides
Man soll nicht das Leben veraendern, man soll nicht die Welt veraendern. Man muss das Leben vielgestaltiger machen, ... Man muss die Unterschiede wuerdigen. Unterschiede staerken die Identitaet.
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27.05.2007, 14:10
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Es stimmt wahrscheinlich nicht ganz, dass kein Mensch die Sichtweise vertritt, die Fremdbetreuung von Kindern ab der 8. Woche als Regelfall anzusehen, aber natürlich kann dies noch keine Auswirkungen haben, solange die entsprechenden Betreuungsplätze nicht vorhanden sind. Ich erkenne aber dennoch eine Tendenz, dass dies auf lange Sicht angestrebt wird. Die Wahlfreiheit von der du sprichst sollte aber auch für die häusliche Betreuung gelten. Wenn Eltern sie aus finanziellen Gründen nicht wahrnehmen können oder nicht riskieren können, zuhause zu bleiben, weil sie hinterher den Anschluss an den Beruf nicht mehr finden, dann haben sie die Wahlfreiheit eben auch nicht.
Zitat von Pischti_H
Ich hege auch die Befürchtung, dass sich die Wirtschaft eher in die entgegengesetzte Richtung entwickelt. Insofern würde ich es begrüßen, wenn es vermehrt Initiativen gäbe (die Politik könnte dabei hilfreich sein - aber ich vermute sie will das nicht) eine familienfreundlichere Arbeitswelt zu schaffen. Warum zum Beispiel können Eltern nicht beide 60 oder 70 Prozent arbeiten und diese Zeit dabei so flexibel gestalten, dass ein Elternteil immer beim Kind sein kann? Das allein ist nicht alles, aber es wären für mich Ansatzpunkte in die richtige Richtung.Gegen flexiblere Arbeitsplaetze und ein generelles Entgegenkommen der Wirtschaft waeren sicherlich sehr foerderlich.
Leider glaube ich nicht, dass sich die Gesellschaft in diese Richtung entwickelt ... eher in die gegenueberliegende Richtung.
AnitraMein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.
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27.05.2007, 14:21
AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause
Das habe ich schon einmal beantwortet, aber irgendwie gab es da wohl "Aufnahmeschwierigkeiten" also hier in Wiederholung:
Zitat von Inaktiver User
Was man dazu sagen soll?
Schaue mal über den Horizont des eigenen Umfeldes hinaus, es ging nicht um Dich sondern um die Zahl der Schulabbrecher, Ausbildungsunfähigen und sozial inkompatiblen Jugendlichen.
So etwas kennst Du nicht?
Fahre mal mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erlebe mal wie sie in Gruppen auftreten, die anderen Passagiere terrosieren und sich nur in der Gruppe stark fühlen. Sie liebene solch Orte, weil sie im Auftreten in der Gruppe und in der Anonymität ihre Selbstbestätigung suchen. Über Leistung schaffen sie es nun mal nicht.
Mit zweien von denen hatte ich persönlich schon mal das "Vergnügen" in einer Strassenbahn. Die Diskussion musste ich leider abbrechen, weil ich gegen die Zwei nicht ankam, noch konnte ich weglaufen- mit einer durch eine Schlagkette aufgeplatzen Kopfhaut.
Einen sah ich dann auf der Polizeiwache wieder, später vor Gericht, wo er aber zuerst nicht erschienen ist....
Durch die anderen Zeugen erfuhr ich, er ist 17 Jahre alt, wohl komplett Alkohol- und Drogenabhängig und hat bei der Staatsanwaltschaft einen Aktenberg von einer Ellenbogenlänge, ein sogenanntes "Gürteltier" weil die Akten schon mit einem Gürtel zusammengehlaten werden müssen.
Sein sein damaliges "Wirken" war ensprechend seiner Herkunft.
Dafür haben sein Eltern wohl auch alle staatlichen Gelder mitgenommen, ihm vorenthalten und die Kosten darf die Gesellschaft nun tragen......
Der Typ ist ein Extrembeispiel- das weiss ich.
Aber ich weiss was der nur bei mir für Schaden angerichtet hatte, bis ich mich wieder völlig normal in meinem Alltag bewegen konnte.
Bei seinem Aktenberg werde ich aber nicht der einzige Geschädigte gewesen sein- vermute ich mal.
Und der war als Baby wahrscheinlich auch mal ein süsser kleiner Fratz.... Gutschi.. Gutschi...
Es wird eben nicht jedes Baby mit staatlichen Geldern ein brauchbares Mitgleid der Gesellschaft.
Der Typ war nicht im Neutralbereich, nein er richtete aktiv Schaden an!
Und für die Aufzucht von ihm gab es staatliche Gelder- ohne Qualitätskontrolle.....
Vielleicht hilft es ja mal zum "Umdenken", wenn man mal im ÖPNV mal so richtig dumm angpöbelt wird und dann sich vergegenwärtigt, der Typ ist in die Welt gesetzt worden, damit die Eltern das für ihn bestimmte Geld für sich behalten konnten....
Noch einmal zur Klarstellung:
Ja, ich habe echte Schwierigkeiten, solche Leute zu achten!
Wenn das eigene Blut den Kopf hinunterläuft und man ein paar Wochen braucht um sich im Alltag wieder normal bewegen zu können, dann sind es Leute die aktiv Schaden anrichten- für die gesamte Gesellschaft.
Und für die Aufzucht dieses Täters wurden staatliche Gelder eingestrichen.
War das ein Erfolg?
Vielleicht begegnen die "Zweifler" hier ja mal einer ähnlich Kategorie, berichtet dann mal über die eigenen Denkweisen darüber.....


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